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  • 21.05.2016, 16:14h           6      Teilen:   |

"Zehn-Prozent-Aktion"

Evangelisches Dekanat fördert Stuttgarter Stricherprojekt

Artikelbild
Stellvertretend nahmen Aids-Hilfe-Vorstand Andreas Dollmann sowie Maria Nestele und Manfred Blocher vom Caritasverband Stuttgart den Spendenscheck im Rahmen eines ökumenischen Dankgottesdienstes entgegen (Bild: Werner Neubrandt)

Aus der 47. Runde der "Zehn-Prozent-Aktion" des Evangelischen Dekanats Wiesbaden sind das "Café La Strada" und das "Café Strich-Punkt" mit 15.000 Euro gefördert worden. Die beiden Anlaufstellen für weibliche und männliche Sexarbeiter werden vom Stuttgarter Gesundheitsamt, dem Caritasverband, der Aids-Hilfe und dem Verein zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten betrieben.

Die Spendengelder "werden direkt für die Grundversorgung und die Angebote für die bedürftigen Männer und Frauen eingesetzt", heißt es in einer Pressemitteilung der Aids-Hilfe Stuttgart. Für die beteiligten Träger bedeute diese Würdigung "auch ein gutes Signal aus der evangelischen Kirche zum Thema 'Prostitution und negative Begleiterscheinungen' – gerade jetzt, in Zeiten einer zwiespältigen Diskussion in der Öffentlichkeit."

Seit 47 Jahren sind die Menschen der "Zehn-Prozent-Aktion" des Evangelischen Dekanats Wiesbaden bereit, nicht nur zu geben, sondern zu teilen. Vorbild für sie ist dabei die biblische Weisung Gottes, den "zehnten Teil" dessen, was man besitzt, den Armen zu geben. Jedes Jahr stellt ein anonymer Kaufmann zehn Prozent seines Einkommens zur Verfügung, um Menschen in Not zu helfen. Er nennt sich deshalb "Mister Zehnprozent". Bei der 47. Aktion, die bis zum 31. März 2016 ging, spendete er insgesamt 40.000 Euro, weil sich bis zu diesem Zeitpunkt weitere 380 Mitspender gefunden hatten, die bereit waren, ihren "Zehnten" – ob vom Gehalt, vom Taschengeld, von ihren Honoraren oder von ihrer Rente – als Scherflein beizutragen. Jedes Jahr kommen so etwa 180.000 Euro zusammen. (cw/pm)

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Tags: mister zehn prozent, sexarbeit, stuttgart, cafe strich-punkt
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Reaktionen zu "Evangelisches Dekanat fördert Stuttgarter Stricherprojekt"


 6 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
22.05.2016
16:39:37


(-1, 3 Votes)

Von TheDad
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15.000 Euro an ein wichtiges Projekt..

Von Spendern zusammengetragen die sich das als "Zehnt", und damit als Ausdruck der Erinnerung an Feudale Herrschaften und den Klerikalen Landherren abgespart haben, um soziale Projekte zu fördern..

Doch auch hier wie überall gilt dann die Vorsicht, wenn die Gelder über die "Kirchen" verteilt werden..

Denn wes' Brot ich eß', des Lied ich sing..


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#2
22.05.2016
17:24:33


(-2, 4 Votes)

Von TheMum
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Antwort zu Kommentar #1 von TheDad


Anstatt dich darüber zu freuen und anzuerkennen was dieses evangelische Dekanat tut ist deine einzig dir wichtige Kernaussage mal wieder nichts weiter als dein unbändiger Kirchenhass, Daddy. Zum Kotzen!


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#3
22.05.2016
20:36:43


(-3, 3 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #2 von TheMum


""ist deine einzig dir wichtige Kernaussage mal wieder nichts weiter als dein unbändiger Kirchenhass,""..

Jepp..
Aussage erkannt..
Die gilt es hier für mich zu vertreten..

Für was noch mal warst du hier angetreten, um was zu vertreten ?
Deine Meinung ?

Nun..
Das ist meine Meinung dazu..
Ich finde es angebracht solche Geldzuweisungen gut zu beobachten, denn ich finde es bemerkenswert daß sich die Mitglieder einer "Kirche" dazu herablassen eine Initiative finanziell unterstützen, die sich für die Rechte von Sexarbeitern, und hier insbesondere auch männlichen Sexarbeitern stark machen..


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#4
22.05.2016
20:41:31


(-1, 3 Votes)

Von TheMum
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Antwort zu Kommentar #3 von TheDad


"Ich finde es angebracht solche Geldzuweisungen gut zu beobachten, denn ich finde es bemerkenswert daß sich die Mitglieder einer "Kirche" dazu herablassen eine Initiative finanziell unterstützen, die sich für die Rechte von Sexarbeitern, und hier insbesondere auch männlichen Sexarbeitern stark machen.."

Weil du in deinem blinden HASS einfach nicht wahrhaben willst, dass es so ist. Für dich gibt es nur Freund (?) und FEIND und das in Gruppen, nicht in Individuen. Die Kirchen sind dir aus welchen Gründen auch immer verhasst und daher darf es einfach nicht sein, dass es da auch - wie überall - gute Menschen gibt. Das würde eben dein Weltbild zerstören und damit dich selbst, denn offenbar hält dich nur dein HASS am Leben.


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#5
22.05.2016
23:56:50


(-4, 4 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #4 von TheMum


""Weil du in deinem blinden HASS einfach nicht wahrhaben willst, dass es so ist.""..

Das WAS so ist ?
Das sich die Heilsarmee für Obdachlose und Alkoholiker einsetzt ?

Das die Diakonie seit Jahrzehnten an der Arbeit für Behinderte Milliarden verdient ?

Das die Caritas seit Jahrzehnten die Altenpflege im Griff hat ?

Mein "Hass" ist dort nicht "blind"..
Ich bin dort sehr gut informiert, womit man mit einer "Vergelts-Gott-Mentalität" Umsätze generiert und Erlöse erzielt, und sich dennoch unvermindert den Anstrich eines "sozialen Engagements" gibt..

Der erste Satz im erstem Kommentar war Lob genug..
Das muß reichen..

Wenn Dir dann diese meine Meinung dazu nicht paßt..
Pech gehabt..


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#6
23.05.2016
13:51:43


(+2, 4 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Finde ich insgesamt echt anständig von denen, ihr Geld auch mal für was Sinnvolles hinzugeben. Ich weiß zwar nicht, wie viel davon von der Steuer abgesetzt werden kann, und ich bin sehr vorsichtig, wenn das von einer kirchlichen Stelle ausgeht ... ob da mal nicht wieder andere Motive hinter stecken, als tatsächlich vorgegeben wird?

Solange das Geld wirklich ankommt, wo es gebraucht wird, kann man drüber hinweg sehen, ob das jetzt die Kirche oder eine andere heuchlerische Organisation, die Mafia oder ein russischer Oligarch gegeben hätten. Auch etliche Privatleute, die bei Galen und Fundraising viel geben, reinigen sich mit solchen Gesten gern das Schmuddelige aus der Weste.

Die Kirchlichen haben das immer so gehalten. Tue irgendwo was Gutes, und alle Schandtaten versinken hinter daher Glanz.
Die Schizoidität ihres Wesens nimmt ihnen das nicht.


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