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Die Initiative "Ehe für alle" ruft für Samstag in zwei Wochen zu einer Großkundgebung am Breitscheidplatz auf. Motto: "Es ist Zeit."

In Berlin ist für Samstag, den 4. Juni, eine große Kundgebung des Bündnisses "Ehe für alle" zu genau diesem Thema geplant: Ab 16 Uhr soll die Bundesregierung unter dem Motto "Es ist Zeit" dazu aufgefordert werden, die Ehe für schwule und lesbische Paare zu öffnen.

Mit der Kundgebung wolle man auf die Diskriminierung durch die Bundesregierung aufmerksam machen und darüber "die Bevölkerung in der Hauptstadt aufklären, um ein klares Zeichen zu setzen", heißt es in dem Protestaufruf auf Facebook.

"Es ist Zeit", so die Organisatoren des Protests am Breitscheidplatz. "Wir haben 2016 und die Eheöffnung in Deutschland ist längst überfällig!" Diese brächte den Paaren dann auch das volle Adoptionsrecht.

In der vor rund einem Jahr gegründeten Initiative sind unter anderem der LSVD, die Deutsche Aids-Hilfe, Enough is Enough, "100 % Mensch", mehrere CSDs, der Völklinger Kreis, das Aktionsbündnis gegen Homophobie und das Waldschlösschen vertreten. (nb)



#1 EhefürAlleJetztAnonym
  • 22.05.2016, 22:22h
  • Dann wollen wir doch mal hoffen, daß Tausende an diesem Tag am Protest für die "Ehe für Alle" auch teilnehmen.

    Als der Artikel auf dieser Seite erschien, habe ich mich schon gefragt, wieso denn User "m123" nicht den Postingreigen eröffnet hat. Fordert er doch schon gebetsmühlenartig seit mehreren Monaten "Ohne Massendemo keine Eheöffnung"! Wo hat er sich jetzt wieder verkrochen???
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#2 SebiAnonym
  • 23.05.2016, 10:00h
  • Jetzt ist es an uns, zu zeigen wie wichtig das ist.

    Wenn da wieder nur ein paar Dutzend Leute zusammen kommen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn die Politik uns ignoriert.

    Ich werde auf jeden Fall nach Berlin fahren, auch wenn das für mich ein paar 100 km sind. Denn jetzt müssen wir endlich deutliche Zeichen setzen, weil es sonst noch schlimmer wird.
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#3 RobinAnonym
  • 23.05.2016, 10:15h
  • Wieso nur eine Kundgebung?

    Wieso nicht ein Sternmarsch auf Berlin, wie damals der Sternmarsch auf Washington...
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#4 FredinbkkProfil
  • 23.05.2016, 11:20hBangkok
  • ...wir hoffen,dass sich viele Tausende ein finden,
    leider koennen wir incl.unsrem Soehnchen nicht dabei sein....bei der Entfernung von ueber 10 000 KM...
    Hier in Bangkok passiert diesbezgl rein garnichts,
    seit Jahren kein Pride mehr und unter unsrem derzeitigen "Fuehrer" General Prajut der dem Volk die "Glueckseligkeit "bringt sind jedlich Versammlungen von mehr als 5 Personen auf der Strasse ehe verboten um den "Frieden" nicht zu gefaehrten....

    auf jeden Fall wuenschen wir eine grosse Anzahl von Teilnehmern und letztlich auch einen Erfolg
    bezgl. unserer Rechte ...

    Die bisherigen Prides in Pattaya und Phuket waren leider mehr ein illustre Aktion welche vielleicht vielen Touristen gefiel ..aber "gekaempft" fuer Recht und Gerechtigkeit wurde dabei eigendlich nicht so sehr...
    die Organisatoren waren ja zumeist Gay-Bar Besitzer und "Show-Anbieter und kaum NGO,s

    sehr bedauerlich !!!!
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#5 niccinicciAnonym
  • 23.05.2016, 11:49h
  • :)) Süss, aber zeigt auch, unter welcher Glocke die meisten leben. Es werden wie immer bei ähnlichen Forderungen ein paar hundert kommen. Selbst viele Schwule haben null Interesse an Heirat, siehe die Statistiken auch hier. Und das meine ich komplett wertfrei. Jeder Mensch hätte die gleichen Rechte verdient, egal welchen Geschlechts. Aber ich bin fest davon überzeugt, das nur eine kleine Minderheit in der Minderheit in diesen Zeiten noch den Arsch hochbekommt, zumindest zu dieser Tageszeit für diese Zwecke. Wer möchte dagegen wetten?
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#6 Equality MarchAnonym
#7 Johannes45Anonym
  • 23.05.2016, 12:40h
  • Richtig so, die Regierung aus CDU/CSU und SPD muss hier zur Verantwortung gezogen werden. Es ist eine SCHANDE für die SPD, das sie hier sich nicht durchsetzt.

    Gut das es bessere Parteien wie FDP und Bündnis90/Die Grünen gibt, die ein schwuler Mann wählen kann.
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#8 Homonklin44Profil
  • 23.05.2016, 13:39hTauroa Point
  • Da würden bestimmt einige mehr zusammen kommen, wenn Jemand Fahrgemeinschaften gegen Spritkosten-Beteiligung anböte, oder auch so Leute auf der Fahrt da hin mitnehmen kann. Das Problem Minderheit in der Minderheit schließt nicht aus, dass man sich auch mal für andere Interessen einsetzen kann. Zum CSD gehen auch nicht nur LGBTIQ-Personen, bzw. waren beim Greenskate etwa auch Inliner-Leute und Radler mit bei.

    Wer's nicht so üppig hat oder weit ab wohnt, ist eben nicht so einfach, hinzukommen.

    An sich ein sehr wichtiger Termin, denn es geht nicht vordergründig um die Zahl derer,die irgendwann tatsächlich mal eine Ehe schließen möchten, sondern um die Gleichberechtigung dazu, dass das überhaupt erst möglich ist. Diese steht an sich jedem Menschen unabhängig seiner Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu, wenn man den Menschenwürde-Gedanken und die Idee einer Gleichwertigkeit der Menschen ernst nimmt.

    Man braucht sich nur vorstellen, was wäre, wenn ein anderes Merkmal, das Menschen gemeinsam haben können, sie von der Eheschließung ausschlösse. Vielleicht die 'falsche' Hautfarbe, oder blaue Augen...

    In Berlin und dem nahen Umkreis leben doch bestimmt zehntausende LGBTIQ's, also wenn sich nur die Hälfte aufraffen könnte, egal ob Heiratsmuffel oder feuriger Ring-Geist, würde sich das läppern.
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#9 MarekAnonym
#10 Zu KurzfristigAnonym
  • 23.05.2016, 21:35h

  • Warum muss sowas immer so extrem kurzfristig bekanntgegeben werden? So schnell kriege ich einfach keinen Urlaub und auch sonst kaum jemand! :-(
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