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  • 23.05.2016, 10:24h           78      Teilen:   |

Queere Talkshow "talkingPOTT"

Kölner Szene diskutiert: Rutschen wir nach rechts?



Am Dienstag, den 24. Mai findet in Köln wieder die queere Talkshow "talkingPOTT" statt – mit einem hochpolitischen Thema: "Freie Meinungsäußerung! Rutschen wir nach rechts?" fragt Moderator Hugo Winkels ab 20 Uhr in der Szenekneipe "Ruhrpott".

Erstmals sitzen gleich sieben Gäste auf dem Podium. Neben der bekannten LGBT-Aktivistin Ina Wolf, Mitbegründerin der Aktionen "Weg mit dem Brett", "Pride Salon" und "Rainbow Refugees Cologne", kommen sechs Parteienvertreter zu Wort: die Landtagsabgeordneten Josefine Paul (Grüne), Ingrid Hack (SPD) und Serap Güler (CDU), die beiden Kölner Ratsmitglieder Güldane Tokyürek (Die Linke) und Ulrich Breite (FDP) sowie der ehemalige AfD-Bezirksvertreter Torsten Rüdiger Ilg aus Rodenkirchen, der zu den Freien Wähler gewechselt ist.

Der von queer.de präsentierte "talkingPOTT" ist eine Erfindung der Szenekneipe "Ruhrpott", die mitten im Kölner Bermuda-Dreieck in der Balduin-, Ecke Schaafenstraße liegt. Er findet normalerweise an jedem vierten Donnerstag im Monat statt – wegen des Feiertags wurde er in diesem Monat auf den Dienstag vorverlegt.

Im "talkingPOTT" werden aktuelle wie brisante Themen angesprochen: Im März diskutierten u.a. Cornelia Scheel und Sarah Sophie Koch über die Frage, wie eine schwere Krankheit das Leben verändert (queer.de berichtete). Im vergangenen Monat stellte Moderator Hugo Winkels die Frage, ob wir heute noch sicher ausgehen können (queer.de berichtete). (mize)

Links zum Thema:
» Der "talkingPOTT" auf Facebook
Wochen-Umfrage: Rutscht die LGBT-Community nach rechts? (Ergebnis)

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Tags: talkingpott, ruhrpott, köln, talkshow, torsten rüdiger ilg, josefine paul, ulrich breite, hugo winkels
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Reaktionen zu "Kölner Szene diskutiert: Rutschen wir nach rechts?"


 78 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
23.05.2016
10:58:27


(+2, 24 Votes)

Von Nein aber


Also es gibt ja nicht DIE LGBT, sondern wir sind genauso vielfältig wie Heteros auch. Auch bei uns gibt es Konservative, Liberale, Linke, Rechte, etc.

Da das politisch rechte Spektrum auch homophob und transphob ist, denke ich nicht, dass wir nach rechts rutschen.

ABER: man darf ja schon mal besorgt sein, wenn man sich manche Zustände und Entwicklungen ansieht.

Mir ist JEDER Migrant herzlich willkommen, egal ob aus einem Krisengebiet oder nicht. Aber dann erwarte ich auch, dass die sich an demokratisch-rechtsstaatliche Grundregeln halten. Das ist ja wohl das Mindeste und nicht zu viel verlangt.

Wer hierher kommt um einen Gottesstaat zu errichten oder wer denkt, dass unverschleierte Frauen Nutten seien, die man begrapschen oder vergewaltigen darf oder wer meint, Schwule müssten getötet oder zumindest interniert werden, kann gleich wieder gehen. Oder wie der muslimische (!) Bürgermeister von Rotterdam sagte: "Denen helfe ich persönlich beim Kofferpacken."

Nur weil man diese Missstände öffentlich benennt ohne sie zu beschönigen, ist man noch lange nicht rechts. Denn man muss sie offen benennen, um die Probleme nicht noch größer zu machen und den Rechten nicht noch Munition zu geben, dass reale Probleme verharmlost werden.

Um das deutlich zu sagen:
die Mehrheit der Migranten verhält sich völlig okay und achtet demokratische Grundregeln. Aber es gibt halt leider eine kleine (aber extrem problematische) Minderheit, die unsere Freiheiten ausnützt um ihre eigenen Regeln zu erzwingen. Und die können wir hier nicht gebrauchen - alleine auch schon um die Mehrheit der friedlichen Migranten zu schützen...


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#2
23.05.2016
11:05:25


(-2, 22 Votes)

Von anti-religion


Nein, es wirkt nur so, weil jede Kritik am Islamofaschismus als "rechts" betitelt wird. Religionskritik ist eine der Grundlagen echter linker Politik.


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#3
23.05.2016
11:26:20


(0, 18 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #2 von anti-religion


ja, aber sie muss fundiuert und mit gerechtem augenmaß vorgehen die kritik.. das übliche gehudele mit dem islamograPHISCHEN VERGEWALTIGUNGSSTENARIEN; DIE UNS USER NEIN ABER HIER SO PASSEND VORFÜHRT; GEHT DIE KRITIK DAHIN WO SIE HERKOMMT: ins reaktionäre arschloch wo sie als braune scheiße wieder die welt beglückt..
Na ja, das kind ist eben in den brunnen gefallen.


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#4
23.05.2016
11:52:10


(+4, 20 Votes)

Von 2 Beispiele


Wenn jemand aus seiner Heimat fliehen muss, ist es unsere humanitäre Pflicht, denjenigen zu helfen.

Aber das heißt nicht, dass wir deshalb unsere Freiheiten, unsere demokratischen Grundwerte und jahrzehntelange Errungenschaften aufgeben.

Leider gibt es im Moment einige negative Entwicklungen, die Politik und andere Verantwortliche mindestens tolerieren oder sogar befürworten, die dann auch die Stimmung kippen lassen und die letztlich nur rechten Rattenfängern dienen.

Dabei geht es gar nicht mal nur um die großen, medienwirksamen Zwischenfälle wie Silvester in Köln. Sondern es geht auch um die zig kleinen Vorfälle im Alltag, die nicht in den Medien sind und wo sich viele Menschen fragen, warum wir Freiheiten oder unsere Grundwerte aufgeben sollen, nur um anderen zu helfen.

Und man ist dann nicht gleich rechts, nur weil man dann fragt, warum wir uns den Hilfsbedürftigen anpassen müssen und warum die sich kein bisschen anpassen brauchen.

Nur mal zwei Beispiele:

1.

Mein Patenkind ist an einer Schule, wo jetzt auch viele Flüchtlingskinder sind. Die wurden mit bunten Plakaten begrüßt und es wird ihnen geholfen, sich an der fremden Schule, im fremden Land und in der fremden Sprache zurechtzufinden. Die Lehrer, Schüler und Eltern sind sehr engagiert und nehmen dafür viel auf sich. Lehrer geben in ihrer Freizeit unbezahlten Sprachunterricht, etc. In dieser Schule gibt es in der Schulmensa jeden Tag 2 Gerichte: ein Fleischgericht und ein vegetarisches Gericht.

Das Fleischgericht war auch ab und zu mal Schweinefleisch. Jetzt haben die Eltern der Flüchtlingskinder gefordert, dass es dort kein Schweinefleisch mehr geben soll. Die Eltern der anderen Kinder haben dann darauf verwiesen, dass es das ja in der Regel nur 1x pro Woche gibt und dass man ja an diesem einen Tag auch das vegetarische Gericht essen kann. So wie andere Kinder das ja auch machen, wenn sie das Fleischgericht nicht essen möchten. Aber die Eltern forderten, dass ihre Kinder ein Recht darauf hätten, jeden Tag ein Fleischgericht ohne Schweinefleisch zu bekommen. Daraufhin hat die Köchin angeboten, an den Tagen, wo es Schweinefleisch gibt, noch zusätzlich zu diesem und dem vegetarischen Gericht ein drittes Gericht mit einem anderen Fleisch zu kochen. Damit die anderen Kinder nicht auf ihr geliebtes Schnitzel, wo die sich immer schon Tage vorher freuen, verzichten müssen.

Aber die anderen Eltern sagten dann, dass ihre Kinder generell nicht irgendwo essen würden, wo auch Schweinefleisch zubereitet wird.

Die Schulleitung hat dann entschieden, dass es in der Schulmensa generell kein Schweinefleisch mehr geben wird.

Mal eine Frage:
wenn mein Patenkind kein Rind mögen würde, würde die Schule dann auch Rind komplett vom Speiseplan streichen?

2.

Viele Flüchtlinge in unserem Ort haben sich beschwert, dass die Frauen nicht schwimmen gehen können, weil in unserer Schwimmhalle Frauen und Männer zusammen schwimmen.

Deswegen ist jetzt ein Tag eingeführt worden, wo nur Frauen in der Schwimmhalle erlaubt sind und wo auch die Fenster abgehängt werden, damit niemand von draußen reingucken kann.

Das Problem ist:
das war der einzige Tag, wo ich immer schwimmen gehen konnte, weil das mein freier Tag ist und weil die Halle sonntags (mein 2. freier Tag) geschlossen ist.

Jetzt stehe ich also vor der Wahl:
entweder gebe ich das Schwimmen komplett auf oder ich fahrer an dem Tag immer (natürlich auf eigene Kosten) zur nächsten, gut 15 km entfernten, Schwimmhalle.

Meine Frage:
Wieso sagt man nicht: "Bei uns ist es üblich, dass Frauen und Männer zusammen schwimmen. Ihr könnt gerne auch an diesen Tagen kommen, aber wenn ihr nicht wollt, ist das eben Eure Entscheidung. Wir können nicht unser ganzes Leben nach Euch ausrichten."

Und was kommt als nächstes? Fordern die als nächstes, dass in Schwimmhallen komplette Geschlechtertrennung eingeführt wird? Und setzen wir dann auch das um?

Und so gibt es sicher dutzende weitere Beispiele...

Wie gesagt:

solche Dinge sind es, die dann die Stimmung langsam kippen lassen. Und wenn man vor dieser Entwicklung warnt, ist man doch nicht rechts.

Denn wenn man weiter tatenlos zusieht, wo diese Entwicklung immer weiter geht, wird irgendwann die Stimmung komplett kippen. Und das will niemand von uns, denn dann geht es den Migranten (und auch uns) erst richtig schlecht.

Man muss auch mal bedenkliche Dinge aussprechen dürfen, ohne dass gleich mit der Keule "rechts" geschwungen wird. Anderswo kann man das ja auch, aber in Deutschland wird immer schon gleich vorsorglich "rechts" geschrien, nur weil man berechtigte Kritik an etwas äußert. Und dieses Mundtotmachen ist es, was dann auch den Rechten Aufschwung verleiht.


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#5
23.05.2016
12:02:12


(+4, 18 Votes)

Von Nein aber
Antwort zu Kommentar #3 von stromboli


"das übliche gehudele mit dem islamograPHISCHEN VERGEWALTIGUNGSSTENA RIEN; DIE UNS USER NEIN ABER HIER SO PASSEND VORFÜHRT"

Sorry, aber willst Du gerade behaupten, dass die Vorfälle Silvester in Köln oder letzte Woche beim Karneval der Kulturen in Berlin nicht stattgefunden haben? Oder haben wir für Dich nur eine "Lügenpresse", die das alles erfunden hat?

Ich habe doch ausdrücklich gesagt, dass mir JEDER Migrant willkommen ist und dass die nicht mal aus einem Krisengebiet kommen müssen (damit bin ich doch schon mal viel weiter als die meisten deutschen Parteien, die das nur auf Krisengebiete beschränken wollen).

Und ich habe auch gesagt, dass die überwiegende Mehrheit der Migranten völlig friedlich ist.

Und nur weil ich dann auch einige Probleme nicht verschweige bin ich dann ein reaktionäres Arschloch?

Im übrigen wiederhole ich nur, was auch der MUSLIMISCHE Bürgermeister von Rotterdam sagt. Ist der auch islamophob?

Und wieso wird Kritik an anderen Religionen auch von Dir immer bejubelt, aber bei Kritik an Auswüchsen dieser einen Religion wirst Du gleich zum Beschützer der Religionen. So Leute wie Du machen mit ihrem zweierlei Maß die Rechten erst stark. Das kannst auch DU DIR ankreiden. Ob Du es wahr haben willst, oder nicht...


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#6
23.05.2016
12:07:27


(+4, 20 Votes)

Von 2 Beispiele
Antwort zu Kommentar #2 von anti-religion


Tja, so ist das leider immer auf queer.de:

wenn es um Kritik an der Katholischen Kirche, der Evangelischen Kirche, den Orthodoxen, den Evangelikalen, etc. geht, sind alle ganz vorne mit dabei. Zu Recht!

Aber sobald es um eine Religion geht, die viele Flüchtlinge haben, werden dieselben Leute dann plötzlich zum religiösen Eiferer.

Wie kann ich denn verlangen, dass z.B. die Katholische Kirche keinen Einfluss auf Politik und Gesellschaft nimmt und wir unser Leben nicht nach deren Dogmen ausrichten. Aber bei anderen Religionen finde ich es dann völlig akzeptabel, wenn die unser gesellschaftliches Leben (sogar derjenigen, die einen anderen oder gar keinen Glauben haben) so diktieren können, dass wir z.B. unseren Speiseplan danach ausrichten, Geschlechtertrennung in Sportstätten einführen, etc.


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#7
23.05.2016
12:14:39


(-3, 15 Votes)

Von Empirisch


Seit wann steht dieser offensichtliche rechte Stammtisch für die "Kölner Szene"?


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#8
23.05.2016
15:27:12


(+4, 18 Votes)

Von AnarchoAce
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Dass ein Teil der Szene eindeutig nach rechts driftet/weiter nach rechts driftet, ist an den Kommentarn unter diesem Text zu erkennen.


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#9
23.05.2016
15:59:53


(+5, 21 Votes)

Von Lesen
Antwort zu Kommentar #8 von AnarchoAce


Und das manche die Kommentare gar nicht komplett lesen, sondern nur nach Reizwörtern scannen, ist an Deinem Kommentar erkennbar.

Schließlich geht es doch bei allen obigen Kommentaren explizit um den Schutz der friedlichen Migranten. Und dass kriminelle, sexistische, homophobe, rassistische Migranten genauso wenig toleriert werden wie kriminelle, sexistische, homophobe, rassistische Deutsche sollte doch wohl selbstverständlich sein.

Wenn man immer für Migranten Ausnahmen will bei etwas, was man bei Deutschen auch nie akzeptieren würde, ist man letztlich der beste Steigbügelhalter für die wirklich Rechten.


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#10
23.05.2016
16:24:24


(-6, 16 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von anti-religion


""Religionskritik ist eine der Grundlagen echter linker Politik.""..

Stimmt..
Allerdings hast Du von "echter linker Politik" so gar keine Ahnung, und das nicht nur, weil du gar kein Linker bist..

Religionskritik an nur einer ganz bestimmten "Religion" zu üben, ist auch gar keine "Religionskritik, sondern eben Kritik an dieser einen "Religion"..

Wie man an Deiner Begrifflichkeit ""Islamofaschismus"" ersehen kann, verkommt diese Kritik dann auch sehr leicht zur Islamophobie..


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