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Die Regenbogenfahne soll so lange in Bremen gehisst werden, bis Diskriminierung Geschichte ist (Bild: flickr / daniel zimmel / by 2.0)

Die Bremische Bürgerschaft hat am Dienstag beschlossen, dass am Parlamentsgebäude jedes Jahr entweder zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie oder zum CSD die Regenbogenfahne gehisst wird. Im Antrag der Regierungsparteien SPD und Grüne (PDF) heißt es, dass die Flagge so lange gehisst werden solle, "bis die Diskriminierung von Homosexuellen und Transgender beseitigt ist".

Neben den beiden Parteien stimmte auch die Linke für den Antrag, die FDP enthielt sich, die CDU stimmte dagegen. Laut "Radio Bremen" erklärte der CDU-Abgeordnete Thomas vom Bruch, dass seine Partei sexueller Diskriminierung entgegentreten wolle – allerdings mit offener Diskussion statt mit Symbolen.

Die Stadtbürgerschaft stimmte zugleich auch für einen Antrag der Linken, die Regenbogenflagge zum CSD in diesem Jahr zu hissen.

Die Regenbogenfahne hatte erst vor wenigen Tagen in der kleinen Gemeinde Hillscheid im Westerwald für Aufregung gesorgt: Der ehemalige CDU-Politiker Sven Heibel reichte Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Ortsbürgermeister Andreas Rath (SPD) ein, weil dieser die Flagge zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) als Zeichen für Vielfalt und Toleranz hissen ließ (queer.de berichtete). (cw)



#1 SebiAnonym
#2 Torsten_Ilg
  • 25.05.2016, 19:00h

  • Ketzerische Frage: Wie hat denn der einzige, noch in der Bürgerschaft verbliebene AfD Vertreter Tassis votiert ?Wie die ALFA Fraktion ?
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#3 xHaraldxProfil
#4 DieterBremenProfil
  • 26.05.2016, 10:43hBremen
  • Antwort auf #2 von Torsten_Ilg
  • Natürlich mit NEIN! Der Typ ist ebenso gruselig, wie seine Partei es erwarten lässt! Ich finde, Bremens Parlament hat hier mit großer Mehrheit einen guten Beschluss gefasst. Warum die FDP - sonst durchaus schwulenfreundlich - sich hier enthalten hat, verstehe ich allerdings nicht.
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#5 hugo1970Profil
  • 26.05.2016, 11:19hPyrbaum
  • "Die Bremische Bürgerschaft hat am Dienstag beschlossen, dass am Parlamentsgebäude jedes Jahr entweder zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie oder zum CSD die Regenbogenfahne gehisst wird."

    Und warum nicht bei allen beiden Ereignissen?
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#6 hugo1970Profil
  • 26.05.2016, 11:20hPyrbaum
  • "Der ehemalige CDU-Politiker Sven Heibel reichte Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Ortsbürgermeister Andreas Rath (SPD) ein, weil dieser die Flagge zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) als Zeichen für Vielfalt und Toleranz hissen ließ"

    Das zeigt wieder, wie menschenfremd die konservativen denken und handeln!!!
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#7 hugo1970Profil
#9 Homonklin44Profil
#10 Homonklin44Profil
  • 26.05.2016, 15:03hTauroa Point
  • Das ist dann doch auch mal eine schöne Nachricht, die zeigt, dass es auch gehen kann.

    Warum der CDU-Mensch nun lieber die Diskussion will, anstatt der Symbolik, wo man gut auch Beides hinkriegen könnte?

    Zu viel auf das 'C' gestützt wohl, vom Gegendrücken schon bauchlastig verformt...

    Diskussion ist ja auch gut und sinnvoll, aber man muss zeigen, worum es da geht. Das macht man mit entsprechenden Symbolen.
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