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  • 27.05.2016, 07:18h           105      Teilen:   |

Interview im arabischen Exil

Sebastian Edathy will sich verpartnern

Artikelbild
Nicht vorbestraft: Die Ermittlungen gegen Sebastian Edathy wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie wurden 2015 nach Zahlung einer Geldbuße eingestellt (Bild: SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag)

Gegenüber dem "SZ-Magazin" berichtet der ehemalige SPD-Abgeordnete vom schwulen Liebesglück im arabischen Exil. Er sei "eindeutig nicht pädophil".

Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy hat gegenüber dem "SZ-Magazin" angekündigt, eine eingetragene Lebenspartnerschaft mit einem Mann einzugehen. Die standesamtliche Zeremonie soll im Dezember in Deutschland stattfinden.

Sein Verlobter sei Hotelmanager in dem nicht genannten arabischen Land, in dem Edathy seit etwa zwei Jahren wohne, heißt es im "SZ-Magazin". Die beiden sprächen Englisch miteinander. Nach dem Porträt von Heribert Prantl, der den einstigen Vorsitzenden des NSU-Untersuchungsausschusses im Exil besuchte, lebt der 46-Jährige ohne Einkommen mit einem Hund und drei zugelaufenen Katzen zur Miete am Stadtrand und wird nur von seiner Stiefmutter finanziell unterstützt.

Fortsetzung nach Anzeige


Bis heute erhält Edathy Morddrohungen

Sebastian Edathy hatte 2014 nach 16 Jahren überraschend sein Bundestagsmandat niedergelegt – kurz vor dem Bekanntwerden der laufenden Ermittlungen gegen ihn aufgrund des Verdachts, sich kinderpornografisches Material beschafft zu haben. Der Fall löste die Edathy-Affäre aus. Am 2. März 2015 räumte der SPD-Politiker in einer Prozesserklärung seines Anwalts ein, "die Vorwürfe" träfen zu; er habe "einen Fehler gemacht" und "bereue" dies. Das Gerichtsverfahren wurde daraufhin gegen Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 5.000 Euro eingestellt.

Die fragwürdigen Filme habe er damals aus "fehlgeleiteter Neugier" bestellt, sagte Edathy gegenüber dem "SZ-Magazin". Er sei jedoch "eindeutig nicht pädophil" und habe "kein sexuelles Interesse an Minderjährigen". Dennoch werde er in der Öffentlichkeit bis heute als potenzieller Kinderschänder dargestellt und erhalte "zwei, drei Morddrohungen pro Woche". (cw)

Links zum Thema:
» Edathy-Porträt im SZ-Magazin (über Testzugang kostenlos)
» Sebastian Edathy auf Facebook
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Tags: sebastian edathy, kinderpornografie, sz-magazin
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Reaktionen zu "Sebastian Edathy will sich verpartnern"


 105 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
27.05.2016
07:36:44


(+4, 12 Votes)

Von Sebi


Sein zweitgrößter Fehler war, sich damals nach dem Bekanntwerden hinzustellen und öffentlich zu erklären, das alles sei seine "Privatsache".

Ob er wirklich pädophil ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, aber wenn man nicht pädophil ist, bestellt man sich sowas auch nicht "aus Neugier". Zumal es ja nicht so ist, dass er im Netz zufällig auf sowas gestoßen ist und das dann mal "aus Neugier" angesehen hätte, sondern er hat das ja aktiv bestellt und den Bestellungsaufwand auf sich genommen. Das ist schon mehr als Neugier.

Außerdem widerspricht er sich selbst. Damals hatte er noch gesagt, er hätte sich das Material "aus politischen Gründen" bestellt um die entsprechende Szene besser zu durchschauen. Wenn jemand ständig neue Storys aus dem Hut zieht, weiß man natürlich nie, welche davon wahr ist und ob überhaupt eine davon wahr ist oder ob der bewusst lügt oder in seiner eigenen Phantasie-Welt lebt.

Und zum fehlenden Einkommen:
seine Partei hat dazu beigetragen, dass in Deutschland viele Menschen genauso leben müssen, wie er jetzt. Dann sieht er auch mal, wie das ist. Und im übrigen hat er lange genug als Abgeordneter ein Vielfaches dessen verdient, was man als Durchschnittsdeutscher verdient. Das wird er ja wohl hoffentlich nicht alles ausgegeben haben.

Und seine Politiker-Pension, die er später erhält (und die mehr ist als die Rente vieler Deutscher), steht ihm ja weiterhin zu.


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#2
27.05.2016
07:39:10


(-4, 16 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


"Die fragwürdigen Filme habe er damals aus "fehlgeleiteter Neugier" bestellt, sagte Edathy gegenüber dem "SZ-Magazin". " - der typ hat nix dazugelernt


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#3
27.05.2016
07:48:09


(-7, 17 Votes)

Von Heiner
Antwort zu Kommentar #2 von schwarzerkater


Ja, solche Begründungen zeigen immer wieder, dass die Betroffenen nichts dazugelernt haben und es auch gar nicht wollen.

Solche Aussaagen verhöhnen den Zuhörer und zeigen, dass er dem Irrglauben verfallen ist, er sei wahnsinnig intelligent und die anderen seien alle viel dümmer und würden so einen Unsinn glauben.

Wahrscheinlich handelt ein Einbrecher auch nur aus "fehlgeleiteter Neugier", weil er mal gucken will, wie es bei anderen so in der Wohnung aussieht.


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#4
27.05.2016
07:58:52
Via Handy


(-8, 18 Votes)

Von Thorin


Edathy hat nichts dazu gelernt und ist sehr wahrscheinlich pädophil. Vielleicht kann er irgendwo eine Therapie machen und erkennt dann, was er schlimmes getan hat. Sein jetziges Leben in Armut hat er sich selbst zuzuschreiben und es ist wohl das Karma, dass das was er und seine Partei Millionen Deutschen angetan hat, nun ihn trifft.


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#5
27.05.2016
08:12:50


(-9, 15 Votes)

Von der ungläubige


Alles in diesem Artikel riecht nach freier Erfindung, Verpartnerung in einem arabischen Land, Wohnung am Stadtrand (Slum?) mit Katzen usw. Wer's glaubt!


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#6
27.05.2016
08:22:52


(+1, 15 Votes)

Von Marek
Antwort zu Kommentar #3 von Heiner


Dass der nicht so ganz richtig im Kopf ist, erkennt man ja auch schon daran, dass der sich als schwuler Mann ausgerechnet ein arabisches Land als "Exil" aussucht. Und dann auch noch mit jemandem dort in eingetragener Partnerschaft leben will.


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#7
27.05.2016
08:23:24


(-4, 14 Votes)

Von Marek
Antwort zu Kommentar #2 von schwarzerkater


Es ist typisch für solche Leute, dass die sich auch noch als Opfer sehen...


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#8
27.05.2016
08:24:38


(+11, 21 Votes)

Von aLuckyGuy
Aus Peine (Niedersachsen)
Mitglied seit 28.08.2015
Antwort zu Kommentar #4 von Thorin


Aha, und Du weißt das natürlich ganz genau und aus sicherer Quelle. Warum? Na so was weiß man doch einfach, nicht war? Ist halt so.

Was hat er denn überhaupt für Fotos oder Filme heruntergeladen? Wie alt waren denn die Personen?
Verboten ist in Deutschland jegliche Pornografie mit Minderjährigen, das heißt bspw. von Siebzehnjährigen. Willst Du mir allen Ernstes sagen, dass Du selbstverständlich einen siebzehnjährigen ungeil findest und kaum ein Jahr darauf total auf ihm abfährst? Wo zieht man denn die moralische Grenze?

Ich empfinde die seit Jahren anhaltende Pädophilie-Diskussion jedenfalls als unehrlich, undurchdacht und weit überzogen, sie sollte endlich mal versachlicht werden. Jeder Hanswurst meint heutzutage seine moralische Überlegenheit zum Ausdruck bringen zu müssen. War man dabei? Nö! Hat man nährere Kenntnisse? Nö! Weiß man überhaupt irgend etwas genaues ausser dem übrigen Geschreibsel von der Presse? Nö! Aber hey, wem interssiert das schon. Hauptsache man kann mal wieder seine eigene moralische Überlegenheit zum Ausdruck bringen.


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#9
27.05.2016
08:32:22


(+8, 18 Votes)

Von Toolbox
Aus Berlin
Mitglied seit 17.06.2013


Ziemlich gehässig, diese Kommentare. Edathy hat als Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses hervorragendes geleistet, er hat sich für diese Gesellschaft mehr eingesetzt als manch andere. Mir ist persönlich egal, ob er pädophil veranlagt ist oder nicht, denn, was hat er denn getan? Bildchen bestellt? Und dafür erhält er eure Gehässigkeiten, erhält er Morddrohungen, wird er ausser Landes gezwungen? Selbst wenn im Bestellen dieser Bilder eine "moralische Verfehlung" vorliegen sollte, wie verhältnismäßig ist der Umgang mit ihm? Statt gegen ihn, würde ich vielmehr erwarten, dass man sich hinter Edathy stellt. Seine Partei und auch der nachdenkende Teil der Gesellschaft.


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#10
27.05.2016
08:42:05


(-5, 17 Votes)

Von Pffff
Antwort zu Kommentar #9 von Toolbox


Aha, wenn sich jemand in einem Ausschuss betätigt (was Aufgabe von Politikern ist und wofür die auch fürstlich bezahlt werden) ist Dir also egal, was die so in ihrer Freizeit machen.

Alleine schon Deine Aussage "Der hat sich doch nur Bildchen bestellt" ist ein Schlag ins Gesicht aller Opfer von Pädophilen.

Im übrigen wird er nicht "außer Landes gezwungen" - das hat er selbst so gewollt.

Für Dich ist wohl alles wieder die angebliche "Lügenpresse", die das Unschuldslamm Edathy zu Unrecht beschuldigt.


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