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  • 27.05.2016, 15:24h           9      Teilen:   |

Sechster US-Staat

Vermont verbietet Homo-"Heilung" für Jugendliche

Gouverneur Peter Shumlin hat SB 132 unterzeichnet - Quelle: Community College of Vermont
Gouverneur Peter Shumlin hat SB 132 unterzeichnet (Bild: Community College of Vermont)

Vermont hat als sechster US-Bundesstaat sogenannte Konversionstherapien für Jugendliche verboten.

Der demokratische Gouverneur Peter Shumlin hat das entsprechende im April im Parlament beschlossene Gesetz am Mittwoch feierlich in der Hauptstadt Montpelier unterzeichnet. SB 132 untersagt ab dem 1. Juli allen psychiatrischen Einrichtungen des Staates, die sexuelle Orientierung oder die Geschlechtsidentität von Jugendlichen mit "Therapien" verändern zu wollen.

Bislang haben die Bundesstaaten Kalifornien, New Jersey, Oregon und Illinois die "Heilung" von jugendlichen Homosexuellen verboten. Im Februar untersagte der Gouverneur von New York diese "Therapie" ebenfalls per Erlass (queer.de berichtete). Die Städte Washington D.C. und Cincinnati haben ein ähnliches Verbot erlassen.

LGBT-Aktivisten begrüßten das Verbot: "Familien in Vermont können nun sicher sein, dass psychiatrische Einrichtungen, denen sie sich in Zeiten der Krise zuwenden, nicht mehr mit dem Leid des Kindes Profite machen können", so Carolyn Reyes vom "National Center for Lesbian Rights".

Auch der demokratische Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders, der aus Vermont stammt, zeigte sich über das Verbot erfreut: "Ich bin stolz, dass Vermont diese gefährliche und überholte Praxis verboten hat", erklärte er via Twitter.

Im vergangenen Jahr hatte bereits die US-Gesundheitsbehörde ein landesweites Verbot der "Konversionstherapie" für Jugendliche gefordert, da die "Heilung" von Homosexualität nicht möglich ist und den Betroffenen stattdessen Schaden zufüge (queer.de berichtete).

In Deutschland war ein von den Grünen gefordertes Verbot von Homo-"Heilung" an Jugendlichen in dieser und in der letzten Legislaturperiode am Widerstand der Union und ihres jeweiligen Koalitionspartners im Bundestag gescheitert (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: vermont, montpelier
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Reaktionen zu "Vermont verbietet Homo-"Heilung" für Jugendliche"


 9 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
27.05.2016
15:52:47


(+8, 10 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


"In Deutschland war ein von den Grünen gefordertes Verbot von Homo-"Heilung" an Jugendlichen in dieser und in der letzten Legislaturperiode am Widerstand der Union und ihres jeweiligen Koalitionspartners im Bundestag gescheitert"

Liebe queere Wähler, seht zu und wählt nicht mehr die menschenrechtsverletzer im christlichen gewand!!!!!! Und die, die zur Gruppe der Nichtwähler gehören, seht zu und bewegt Euren Allerwertesten und geht zur wahl!!!!


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#2
28.05.2016
11:56:33


(+8, 8 Votes)

Von Felix


Damit ist Vermont weiter als Deutschland.

Hierzulande sehen Union und SPD (und vorher auch die FDP) weiterhin "keinen Handlungsbedarf" obwohl diese Gehirnwäsche-"Therapien" auch in Deutschland praktiziert werden.


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#3
28.05.2016
12:25:00


(+4, 4 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #2 von Felix


Den konservativen haben wir das zu verdanken, nur durch die Wahlen können wir die konservativen schwächen, leider wählen auch viele queers die konservativen, warum?, ich hab keine Ahnung.


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#4
28.05.2016
13:20:08


(+5, 7 Votes)

Von Sebi
Antwort zu Kommentar #3 von hugo1970


Die Union könnte aber GAR NICHTS ausrichten, wenn die SPD das nicht mittragen würde.

Wenn die SPD immer allem zustimmt, hat die Union halt freie Bahn.


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#5
28.05.2016
13:49:43


(+6, 6 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #4 von Sebi


Leider!!!!!!!


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#6
28.05.2016
18:10:40


(+11, 11 Votes)

Von trans_alliance
Mitglied seit 22.10.2016


Die Gegebenheiten in Vermont zeigen, dass es dringend angebracht ist, dass die LGBTIIQ* Community's in Deutschland sich übergreifend für die Rechte und den Schutz von Babys, Kindern und Jugendlichen einsetzen.

Dieses betrifft wahrscheinlich mindestens:

I. Untersagung von nicht eingewilligten, unnötigen Behandlungen an Intersex-Kindern / Jugendlichen, die gegen Grundgesetz, UN-Konventionen oder gegen das Sterilisationsverbot verstoßen.

II. Das Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung, und medizinische Versorgung von trans-Kindern und Jugendlichen.

III. Ein grundsätzliches Verbot von "Heilung" von Kindern und Jugendlichen, um deren geschlechtliche Identität und / oder sexuelles Empfinden zu verändern.

Die v.g. textlichen Formulierungen (II, III) sind spontan geschrieben...

Jedes Geschlecht verdient Respekt


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#7
29.05.2016
15:44:22
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von trans_alliance


Absolut einverstanden!

Allerdings gehören explizit noch die sogenannte "Beschneidungen" von Mädchen und Jungen in deinem Text erwähnt.

Beschneidungen sind nichts anderes als Genitalverstümmelungen an wehrlosen Kindern die nicht wissen wie ihnen geschieht und gehören endlich verboten!


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#8
29.05.2016
16:53:07


(+4, 4 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Endlich wachen die auch mal auf, und merken, dass man natürliche Eigenschaften nicht verändern kann.

In den USA sind wohl Mythen wie die des Intelligent Design weit verbreitet, aber das Geschehen zeigt, dass sich da der Verstand entgegen der Märchenspinnerei durchsetzt.

In Deutschland ist man gemäß dem Rückstands-Erhaltungsdrall auf dem Stillstand in Sachen Erkenntnisbildung und dient sich merkelin'sch dem religiotischen Dummfug an.
Deswegen können Organisationen wie etwa 'Wüstenstrom' und Konsorten mit ihrem fragwürdigen bis psychologisch schädlichen Humbug weiter machen.

Deswegen werden Kinder im Namen religiöser Überzeugungen weiterhin der Körperverletzung ausgeliefert.
Ein Fall zum bitterlichen Fremdschämen und ungeheuerlich, wenn man daran denkt, dass Toleranz für Körperverletzung ein gravierender Abstrich für das Bedürfnis nach persönlicher Unversehrtheit ist!


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#9
29.05.2016
20:39:38


(+4, 4 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012


Ein Fortschritt, ABER:

>>> "Familien in Vermont können nun sicher sein, dass psychiatrische Einrichtungen, denen sie sich in Zeiten der Krise zuwenden, nicht mehr mit dem Leid des Kindes Profite machen können <<<

Es ist ja nicht so, das 'normale' Eltern mit Kindern in einer Krisensituation sich an eine X-beliebige psychoterapeutische Einrichtung wenden und dann von einer "Homnoheilungstherapie" überrascht werden. In der Mehrheit der Fälle sind es ja Eltern die auf Grund fortgeschrittener Verdummbiebelung nach solchen "Angeboten" suchen.

1. Aus dem Artikel geht gar nicht hervor, ob Kirchliche Einrichtungen, in denen mensch versucht die phöse Homosexualität wegzubeten davon überhaupt erfasst werden, da wohl nicht alle als "psychiatrische Einrichtungen" gelten, aber mindestens genau so schädlich sind!

2. Wenn sich die Erziehungsberechtigten in den Kopf gesetzt haben, ihr Mündel mit solch einer "Therapie" vor dem Fegefeuer retten zu müssen, und das in Vermont gerade nicht geht, dann werden die "lieben Kleinen" eben zum Summercamp in den Nachbarstaat verfrachtet! Das ist ja anscheinend nicht verboten, eine eklatante Gesetzeslücke!

Und falls die Eltern sich das nicht leisten können hilft Pfarrer und Gemeinde gerne mit einer Kollekte aus!

Tropfen auf heiße Steine!

Das einzige, das unsere Kinder wirklich rettet ist ein landesweites Verbot, in den USA, in Europa, Weltweit!


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