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André und Fabian wollen mit ihrer Aktion auf das Thema HIV/Aids aufmerksam machen (Bild: overline.tv)

Die Radfahr-Aktion "André's Ride" sammelt Spenden für Frankfurts schwule Gruppe "20+ positiv".

Die jungen Frankfurter André (33) und Fabian (23) haben die Aktion "Andre's Ride" ins Leben gerufen. Die Idee: Andre verbindet seine Leidenschaft für den Radsport damit, in der Öffentlichkeit auf das Thema HIV/Aids aufmerksam zu machen. Dabei werden auch Spenden für die Arbeit von Aids-Organisationen gesammelt. Fabian unterstützt die Aktion, in dem er sie organisiert und die Spendensammlung bekannt macht.

Im Juni wird "Andre's Ride" am amerikanischen AIDS/LifeCycle teilnehmen – einer fast 900 Kilometer langen Benefiz-Radtour von San Francisco nach Los Angeles. Alle Teilnehmer sammeln Spenden für Projekte, die HIV-infizierten Menschen helfen. 3.000 Dollar für HIV-Projekte in Kalifornien wurden im Rahmen von "Andre's Ride" gesammelt und damit die Beteiligung am LifeCycle gesichert.

Für jeden Euro fährt André einen Kilometer

Um auch in Deutschland HIV-/Aids-Arbeit zu fördern, wird "Andre's Ride" fortgesetzt. Menschen, die André bei seinem Einsatz unterstützen möchten, können im Internet unter frankfurt-aidshilfe.de/andre spenden – für jeden Euro fährt André im Training oder bei Jedermannrennen einen Kilometer. Alle Fahrten werden mittels GPS-System und durch Fotos auf einer eigenen Facebook-Seite dokumentiert. Auch auf Szene-Partys ist "Andre's Ride" präsent: hier fährt André auf einem Rollentrainer, während Fabian das Gespräch mit den Partygästen sucht, um die zum Spenden zu bewegen.

Das gesammelte Geld kommt der Selbsthilfegruppe "20+ positiv" der Aids-Hilfe Frankfurt zugute. 20+ positiv ist eine Gruppe, in der junge, schwule HIV-positive Männer Unterstützung und Austausch erfahren. Angesichts der immer noch bestehenden Stigmatisierung und Ausgrenzung HIV-Positiver ein wichtiges Angebot im Leben der Betroffenen. (cw/pm)



#1 Homonklin44Profil
  • 30.05.2016, 05:06hTauroa Point
  • Liest sich nach einer coolen Sache an. Wenn es damit zu schaffen ist, auch gerade das Stigma zu brechen und aufzulösen, warum die Stigmatisierung HIV-Positiver in unserer aufgeklärten und bis ins Populärwissenschaftliche informierten Zeit immer noch so tiefgreifend ist.

    Vielleicht gelingt es auch, neben der guten Sache dem mehr oder weniger leichtsinnigen Trend dazu ins Gewissen zu reden, der aufgrund der heute recht ordentlichen Threapierbarkeit und Visionen rund um die präventativ verheißende Truvada-Pille wieder zu Unvorsicht und Barebacking-Boom hin führt. Aber ob das die jüngeren Generationen so überhaupt sehen (wollen) ist eine andere Frage.
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