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Knapp drei Monate nach dem Drogen-Skandal stellt sich ein breites Bündnis von Prominenten aus Gesellschaft, Religion, Kultur und Wissenschaft hinter den Kölner Abgeordneten Volker Beck (Bild: Angelika Kohlmeier)

Über 60 Promis fordern in einem Appell einen aussichtsreichen Listenplatz für den schwulen Grünen-Politiker bei der Wahl 2017.

Wir haben uns unabhängig von Partei-Präferenz zusammengefunden, um zu appellieren: Volker Beck: kandidieren Sie erneut 2017 für den Deutschen Bundestag.

Und wir appellieren an Bündnis 90/Die Grünen, dies zu unterstützen.

Volker Beck steht für eine inhaltliche Ausrichtung: Für die Rechte von Migrantinnen und Migranten, Flüchtlingen und Minderheiten; für die absolute Einhaltung der Menschenrechte in allen Politikbereichen; für das Recht auf Asyl; gegen Antisemitismus, Rassismus, Homo- und Transphobie. All dies darf nicht nur in Sonntagsreden stattfinden. Es muss die Politik bestimmen und im Alltag Wirkung zeigen.

Dafür steht Volker Beck: Verlässlich, hartnäckig, immer argumentationsstark und dialogorientiert und für viele unbequem. Das muss so bleiben. Er erweist damit der gesamten Gesellschaft einen großen Dienst.

Vieles erreicht Geglaubte ist nun in Gefahr, wenn antisemitische, rassistische, homo- und transphobe Stimmen wieder lautstärker werden, wenn die freie Religionsausübung oder das Recht auf Asyl in Frage gestellt wird, wenn in der Flüchtlingspolitik ein menschenrechtlicher Standard nach dem nächsten geschleift wird, wenn autoritäre Phantasien einer ausgrenzenden, "homogenen Volksgemeinschaft" Zulauf finden.

Nur zu gerne würden AfD und Co. Volker Beck zum Verstummen bringen. Seine Stimme wird umso mehr gebraucht: Nicht nur um das Erreichte zu verteidigen, sondern um wieder in die Offensive zu kommen. Denn für eine offene Gesellschaft der Vielfalt auf Basis der Menschenrechte und des Respekts gibt es noch unendlich viel zu tun.

Erst-Unterzeichner*Innen:

Axel Hochrein, Bundessprecher Lesben- und Schwulenverband in Deutschland
Güner Balci, Journalistin, Fernsehredakteurin und Schriftstellerin
Sibylle Berg, Autorin, Dramatikerin
Dr. Ulrike Brenning, Journalistin und Musikwissenschaftlerin
Manfred Bruns, Bundesanwalt a.D.
Günter Burkhardt, Geschäftsführer PRO ASYL
Dr. Mehmet Gürcan Daimagüler, Rechtsanwalt/Kuratoriumsmitglied Deutsches Institut für Menschenrechte
Georgette Dee, Sängerin und Schauspielerin
Martin Delius, MdA Voritzender Piratenfraktion
Imke Duplitzer, Europameisterin Fechten
Rolf Emmerich, Festivalleiter Sommerblut, Köln
Andrea Fischer, Bundesministerin a. D.
Romeo Franz, Geschäftsführer Hildegard-Lagrenne-Stiftung, Mitglied im Rat für die Angelegenheiten der deutschen Sinti und Roma in Baden- Württemberg
Nicola Galliner, Direktorin des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg
Patrick Gensing, Autor und Blogger
Avitall Gerstetter, Kantorin der Jüdischen Gemeinde Berlin
Dr. Ralph Ghadban, Vorstandsmitglied vom "Muslimischen Forum Deutschland"
Vincent-Immanuel Herr & Martin Speer, HERR & SPEER Autoren, Aktivisten
Axel H. A. Holst, 1. Vorsitzender Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V.
Rabbiner Prof. Walter Homolka, Leo Baeck Foundation
Dr. Bertold Höcker, Superintendent Evangelischer Kirchenkreis Berlin Stadtmitte
Prof. Dr. Roland Hornung, Erster Vorsitzender des "Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V."
Jacob Hösl, Rechtsanwalt, Vorstand Aids-Hilfe Köln e.V.
Anetta Kahane, Vorsitzende des Vorstands Amadeu Antonio Stiftung
Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Muslimischer Theologe
Thomas Klau, Politologe, Kuratoriumsmitglied Asylos
Stephan J. Kramer, Präsident des Amtes für Verfassungsschutz Thüringen
Norman R. Krayer, Vorsitzender POSITHIV CARE e. V.
Maren Kroymann, Schauspielerin
Prof. Dr. Annette Kreutziger-Herr, Kulturwissenschaftlerin
Dr. Sergey Lagodinsky, Repräsentant der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Christopher Lauer, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin
Ahmad Mansour, Sprecher für das Muslimische Forum Deutschland, MFD; zusammen mit
Cigdem Toprak, Stellvertreterin des Sprechers und Mouhanad Khorchide, Stellvertreter des Sprechers
Sineb El Masrar, Publizistin
Dr. Jürgen Micksch, Geschäftsführender Vorstand Stiftung gegen Rassismus; Vorsitzender interkultureller Rat in Deutschland
Pfarrer Hans Mörtter, Lutherkirche Köln
Detlef Mücke, AG schwule Lehrer in der GEW BERLIN
Ursula Müller, Exekutivdirektorin Weltbank
Klaus Nierhoff, Schauspieler
Peter Plate, Sänger, Produzent und Komponist
Prof. Eva Rieger, Musikwissenschaftlerin, Feministin
Katja Riemann, Schauspielerin
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes – Gesamtverband e.V
Lea Rosh, Vorsitzende Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.
Georg Roth, Schauspieler, Vorstand Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V.
Stephan Runge, Sänger, Texter, Komponist, Schauspieler
Levi Salomon, Sprecher/Koordinator Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus, JFDA
Günter Saathoff, Stiftungsvorstand
Cornelia Scheel, Autorin
Hella von Sinnen, Schauspielerin
Bernd Schachtsiek, Unternehmer
Professorin Sabine Schmidtke, Islamwissenschaftlerin, Institute for Advanced
Study in Princeton, New Jersey
Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
Sacha Stawski, Honestly Concerned e.V.
Hiltrud Stöcker-Zafari, Bundesgeschäftsführerin Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.
Prof. Dr. Jürgen Terhag, Professor für Musikpädagogik an der HfMT Köln und Leiter des Schwullesbischen Chors Köln
Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände/ BAGIV e.V
Claus Vincon, Schauspieler
Günter Wallraff, Schriftsteller und Journalist
Biggi Wanninger, Kabarettistin und Schauspielerin
Hon.-Prof. Dr. Frieder Otto Wolf, Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD)

Wöchentliche Umfrage

» Wird Volker Beck im Bundestag gebraucht?
    Ergebnis der Umfrage vom 30.05.2016 bis 06.06.2016


#1 gggasgtAnonym
  • 29.05.2016, 21:13h
  • "für die absolute Einhaltung der Menschenrechte in allen Politikbereichen"

    Ich könnte *zensiert*.

    Ich sag nur § 1631d BGB.

    Das ist ein Schlag in's Gesicht all derer, die sich diesem Tun nicht widersetzen konnten.
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#2 GutmenschProfil
  • 29.05.2016, 21:21h St. Gallen

  • Die im Artikel genannten Ziele sind ja schön und gut. Aber seine Kanditatur würde die Grünen viele Stimmen kosten.
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#3 Dont_talk_aboutProfil
  • 29.05.2016, 21:40hFrankfurt
  • Schon, dass die AfD als Begründung für die interne Kandidatenauswahl bei den Grünen herhalten muss, beweist, dass gute Argumente gegen einen
    überfälligen Generationswechsel ausgehen
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Johannes45Anonym
  • 29.05.2016, 22:22h
  • Ein Generationenwechsel bei den Grünen ist überfällig. Es gibt bessere Nachfolgekandidaten wie Sven Lehmann in NRW bei den Grünen.

    Sorry die Zeit von Beck ist abgelaufen und er kann meinetwegen Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung werden, aber er sollte medial in den Hintergrund treten.

    Er hat leider auch seine Vorbildfunktion verloren, weil er einfach zu viele Skandale sich geleistet hat.

    Wie solle ein Gymnasiallehrer seine Schüler vor Drogen warnen, wenn Bundestagsabgeordnete einfach so weiter machen, als wäre Nichts gewesen ?

    Sorry Beck sollte den Generationenwechsel bei den Grünen 2017 ermöglichen.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 HarryFritot
  • 29.05.2016, 22:24h
  • Wir müssen auch wieder jemanden finden der in der Politik für Soziale Gerechtigkeit einsteht ,den die geht seit einigen Jahren auch immer weiter den Bach runter !!!
    Denn Sozialer Frieden ist ein wichtiger Faktor für eine Tolerante,Freie,Bunte und Vielfältige Offene Gesellschaft wo Menschenrechte,Respekt und Chancengleichheit und nicht zuletzt Frieden herrschen und gelebt werden !!
    In einer unfreien und/oder unzufriedenen Gesellschaft haben es auch LGBT-Rechte immer sehr schwer !!
    Weder die Altparteien, (besonders Enttäuschend ist da die SPD ) ,noch die Linke und schon gar nicht die AfD sind dafür wählbar !!
    ( Die Linke will ja jetzt mit Sozialen Themen und Lippenbekenntnissen Protestwähler von der AfD zurückholen.Sie ist für mich aber genauso unwählbar wie die AfD, da immer noch viele dabei sind bei der Linken, die nur Gleichschaltung der Menschen [anstatt gleiche Rechte für alle Menschen] und Kommunistischen Ideologien fröhnen,die für die meisten Menschen genauso Unfreiheit und schlechte Lebensverhältnisse bedeuten wie es das Rechtskonservative,Menschenrechtsfeindliche und Rückwärtsgewande Parteiprogramm der AfD tut).
    Wir bräuchten eine gute,Zukunftsorientierte, Soziale Partei der Mitte,die es Versteht eine Gerechte,Friedliche und Menschenfreundliche Gesellschaft aufzubauen und zu erhalten,die einem jedem von uns ein Menschenwürdiges und angenehmes Leben in Frieden und Freiheit ermöglicht !!
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#6 hugo1970Profil
  • 29.05.2016, 22:27hPyrbaum
  • Eine große Ehrung für eine starke Persönlichkeit unserer Zeit.
    Ich hoffe das Bündnis 90/Die Grünen Ihn mit vollen Kräften unterstützt.
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#7 ollinaieProfil
  • 29.05.2016, 22:31hSeligenstadt
  • Antwort auf #4 von Johannes45
  • Neben dem biologischen gibt es auch ein geistiges (und bei ihnen offensichtlich ein geistliches) Alter.

    Sie schreiben von Generationenwechsel.

    Haben Sie eigentlich einen Spiegel zu Hause?!
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#8 hugo1970Profil
#9 hugo1970Profil
#10 TheDad
  • 29.05.2016, 22:39h
  • Antwort auf #4 von Johannes45
  • ""Sorry die Zeit von Beck ist abgelaufen und er kann meinetwegen Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung werden, aber er sollte medial in den Hintergrund treten.""..

    Wie jovial..
    Und so schön arrogant wenn sich nun schon FDP und CDU-Wähler in die Kandidaten-Auswahl der Grünen zur Bundestagswahl 2017 einmischen..

    Seh es mal so :
    Es geht Dich überhaupt nichts an, denn Du bist nicht in dieser Partei !

    Im Übrigen halte ich den Begriff "Generationenwechsel" in Bezug auf Herrn Beck für eine Art von Alters-Diskirminierung !

    Es geht da nicht um "Generationen", sondern um Gleichstellungspolitik !

    Das ist so Generations-übergreifend wie nur was..
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