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Im letzten Jahr begeisterte eine Idee aus Wien etliche Kommunalpolitiker (Bild: Seitenblicke)

Die Stadt erhielt eine Sondergenehmigung aus Wien, die Schablonen jährlich zur CSD-Saison zu nutzen.

In den kommenden Wochen wird es in München wieder homo- und heterosexuelle Pärchen auf einigen Ampeln der Innenstadt geben. Wie Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle auf eine Stadtratsanfrage der Fraktion "Die Grünen/Rosa Liste" antwortete, habe man von der Stadt Wien die Erlaubnis erhalten, die Schablonen in diesem Jahr und in den folgenden Jahren für einen mehrwöchigen Zeitraum rund um den CSD zu nutzen.

Die Stadt Wien hatte die Idee im letzten Jahr zum Eurovision Song Contest geboren und in der Folge mehrere Städte, darunter Salzburg, Linz, Utrecht und Frankfurt zu einer Nachahmung gebracht: Die Ampel-Aktion verbindet ein Zeichen für Akzeptanz mit im Vergleich kostengünstiger PR. Im letzten Jahr wurden die Kosten in München auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Wilfried Blume-Beyerle sagte, er werde die Ampelpärchen bis zu einem gegenteiligen Wunsch des Stadtrates jährlich montieren lassen. Im letzten Jahr ging die erstmalige Aktion auf die Fraktion von Grünen und Rosa Liste zurück (queer.de berichtete), die sich später enttäuscht zeigte, dass der Bezirksrat die Schablonen aus rechtlichen Gründen nach acht Wochen wieder abmontieren ließ (queer.de berichtete).

Das Straßenfest des Münchner CSD findet in diesem Jahr am 9. und 10. Juli statt, mit der Politparade am Samstag den 9. Juli, und weiteren Terminen in der PrideWeek zuvor. Seit dem Internationalen Tag gegen Homo- uns Transphobie am 17. Mai bis zum CSD finden zudem etliche Veranstaltungen im Rahmen der Respekt-Kampagne statt. (nb)