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Jerusalem Führer der drei Weltreligionen wollen den für August in Jerusalem geplanten World Pride 2005 verhindern, berichtet die dpa. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Mittwochabend in Jerusalem sprachen sich jüdische, christliche und islamische Würdenträger erstmals vereint gegen das Schwulenfest in der heiligen Stadt aus und forderten eine Absage seitens der Veranstalter. Die zehntägige Veranstaltung mit einem Filmfestival, Gottesdiensten, Workshops, Straßenmarkt und einer Parade sorgt schon seit Monaten für Proteste von Gläubigen, die Ablehnung wird jedoch in der Wortwahl zunehmend heftiger. Der israelische Oberrabbiner Schlomo Amar sagte laut dpa, Homosexuelle fügten ihren Eltern viel Schmerzen zu. Auch in einer Demokratie dürfe nicht alles erlaubt sein. Der lateinische Patriarch Michel Sabbah sagte, man respektiere die Freiheit der Anderen, "aber diese müssen wiederum unsere religiösen Gefühle respektieren". Es gebe "genug Spannungen in der Stadt". Der armenische Patriarch von Jerusalem, Torkom Manoogian, betonte, Gott habe die Einwohner von Sodom und Gomorrha für ihre Homosexualität bestraft. Und der Scheich Abdel Asis Buchari warnte, Gott werde die heilige Stadt bestrafen, sollten die religiösen Führer der Weltreligionen nicht gemeinsam die Veranstaltung verhindern. Auch der päpstliche Gesandte in Israel, Erzbischof Pietro Sambi, schloss sich dieser Ansicht an. Eine Umfrage unter der Bevölkerung Jerusalems ergab kürzlich, dass über 75 Prozent die Veranstaltung ablehnen. (nb/pm)



35 Kommentare

#1 Rüdiger / AschaffenburgAnonym
  • 31.03.2005, 16:08h
  • Ein weiterer Beweis, wieviel Macht die Kirche noch hat (oder zu haben scheint?) !

    Und erneut werden die Schwulen veranwortlich gemacht ...
    Schlimmer noch:
    Man prophezeit Schlimmes, falls der World Pride doch stattfinden wird.

    Wenn schon - denn schon.
    Ich würde es drauf ankommen lassen.
    Mal sehen, was passiert ...
    Ob Gott die Menschen und ihre Homos liebt oder nicht ...
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#2 Knecht RuprechtAnonym
  • 31.03.2005, 16:17h
  • na so langsam wird es wohl an der zeit, dass sich die homosexuellen den nazis anschließen und endlich ein ende den religiösen doffköppen machen. immer diese diskriminnierung von pädophilen, homosexuellen und sodomisten.....
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#3 denwebsAnonym
#4 wolfAnonym
  • 31.03.2005, 16:56h
  • ist doch schön der schulterschluss aller grossen religionen des westens.
    spannungen gibt es genug in dieser stadt ?
    wie wahr !!!! wenn ich richtig unterrichtet bin, dann doch genau wegen dieser "glaubensbrüder".
    na dann ran jungs, demonstriert uns die geballte macht der religionen (nicht des glaubens). wie wärs mit nem kleinen erdbeben im august, oder diesem neumodischen kram: tsunami.

    es ist ein wunder , dass diese herrschaften noch in den schlaf kommen, man müsste ihnen jeden abend eine liste vorlesen wieviele menschen pro tag aus religionsgründen ermordet werden.
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#5 rudolfAnonym
  • 31.03.2005, 17:41h
  • @knecht

    ich glaub, du verwechselst da was. Der Großmufti von Jerusalem fand seinerzeit die Nazis ganz klasse. Vom Klerus in Frankreich, Kroatien und der Slowakei und unseren 'Deutschen Christen' ganz zu scheigen. Und Adolf hat bis zum Schluß ganz brav Kirchensteuer bezahlt. Und Schwule ins KZ geschmissen...
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#6 ThorstenAnonym
  • 31.03.2005, 18:57h
  • Wenn sich die drei in Jerusalem vertreten Religionen sonst immer gegenseitig die Köpfe einschlagen, wenn es gegen Homosexuelle geht scheinen sie sich wohl einig zu sein.
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#7 JörgAnonym
  • 31.03.2005, 18:58h
  • Wie segensreich, dass wir Schwule und Lesben in der Lage sind, Menschen, die sich sonst Auge um Auge bekämpfen, in solch friedfertiger Weise zu vereinen...
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#8 Vetter aus DingsdaAnonym
  • 31.03.2005, 19:09h
  • Es ist noch nicht an der Zeit für ein Festival in diesem Rahmen in Jerusalem Es ist richtig, diese Stadt hat genug Spannungen. Allerdings halte ich die Begründung für falsch: Verletzung religiöser Gefühle durch öffentlichen Auftritt Schwuler und Lesben, das riecht zu sehr nach finsterem Mittelalter. Ich würde allein schon wegen der Terrorgefahr nicht dorthin reisen. Und die Kriegswirtschaft des Staates Israel nicht einem Cent unterstützen. Solange das palästinensische Volk unterdrückt wird, solange dort weder Frieden noch Gerechtigkeit statt finden, solange braucht Jerusalem durch ein derartiges Festival nicht aufgewertet zu werden Auch ein Aspekt von "Regenbogenflagge".
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#9 JuliaAnonym
  • 31.03.2005, 19:17h
  • Terry Schiavo, die Amerikanische Komapatientin ist heute gestorben nach 13
    Tagen ohne Essen und Trinken.

    Gruß, Julia.
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#10 ThomasAnonym
  • 31.03.2005, 19:28h
  • Hey in diesem Schmelztiegel der Religionen sterben nahezu täglich Menschen durch Bomben, was soll denn da noch schlimmeres passieren?! Hallo wie bescheuert sind diese fanatischen "Religiosnfuzis" eigentlich??
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