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Die queere Familie Pfefferman: zwei Heteros, eine lesbische Transfrau und zwei Bisexuelle. Weitere Comings-outs sind in Staffel 3 und 4 nicht ausgeschlossen (Bild: Amazon)

Noch bevor die dritte anläuft, hat Amazon eine weitere Season seiner queeren Originalserie in Auftrag gegeben. In Berlin werden die Hirschfeld-Folgen im Kino gezeigt.

Serien-Liebhaber dürfen sich auf neue Abenteuer der Familie Pfefferman freuen: Amazon hat Ende Mai eine vierte Staffel der mit diversen Golden Globes und Emmys ausgezeichneten Serie "Transparent" in Auftrag gegeben.

Die komplette Riege der Hauptdarsteller Jeffrey Tambor ("Arrested Development") als die transsexuelle Maura Pfefferman, Judith Light ("Dallas") als Ex-Ehefrau Shelly, Gaby Hoffmann ("Girls") als Tochter Ali, Amy Landecker ("Louie") als Tochter Sarah und Jay Duplass ("Togetherness") als Sohn Josh sind erneut mit von der Partie. Die vierte Staffel soll 2017 exklusiv bei Amazon Prime debütieren.

Geschrieben, produziert und unter der Regie der mehrfach preisgekrönten Jill Soloway, handelt es sich bei "Transparent" um eine halbstündige, romanhafte Serie, in der es um Themen wie Familie, Identität, Sex und Liebe geht. Star der Serie ist Maura. Als sie sich mit 68 Jahren gegenüber ihrer Familie als transsexuell outet, treten plötzlich auch lang gehütete Geheimnisse der anderen Familienmitglieder zu Tage. Mauras Töchter Ali und Sarah leben zeitweise offen lesbische Beziehungen.

Auf den Spuren von Magnus Hirschfeld

In der Serie forscht Ali mehr und mehr in der queeren Geschichte der jüdischen Familie, die einst vor den Nationalsozialisten aus Deutschland geflohen war: Drei bewegende Rückblenden spielen 1933 in Magnus Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft in Berlin. Ralf Dose von der deutschen Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft hatte die Produzenten dazu beraten.

Im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals Berlin-Brandenburg werden am Mittwoch, den 15. Juni um 19.30 Uhr im Berliner Kino Babylon (Rosa-Luxemburg-Straße 30) die drei "Transparent"-Folgen gezeigt, die im Institut für Sexualwissenschaft spielen. In der letzten ist dessen Zerstörung durch die Nazis zu sehen. Die Einführung hält Frank Stern, zu Gast ist Ralf Dose von der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft. Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es hier.

"Transparent" ist seit 2014 auf Amazon Prime zu sehen. Im November und Dezember 2015 wurde die zweite Staffel veröffentlicht, die wie zuvor aus zehn Folgen besteht. Die dritte Staffel soll im Herbst 2016 starten. Jedes neue Mitglied kann Amazon Prime für 30 Tage kostenlos testen. (mize/ots)

Youtube | Trailer zu zweiten Staffel von "Transparent"


#1 FelixAnonym
  • 01.06.2016, 13:36h
  • Tolle Nachrichten...

    Aber das zeigt auch wieder mal, dass das Fernsehen immer mehr den Anschluss verliert...

    Auch das Fernsehen muss endlich die gesellschaftliche Realität anerkennen und GLBTI (die ja auch Gebühren zahlen bzw. beworbene Produkte kaufen sollen) ihrem Anteil an der Gesellschaft entsprechend darstellen.

    Das Unsichtbarmachen muss endlich aufhören.
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#2 Komischer VogelAnonym
  • 01.06.2016, 14:13h

  • Die erste Staffel war echt ganz toll.
    Die zweite hatte sich in zu viele Themen verhädert.

    wenn es auf vier Staffel geht befürchte ich da n Qualitätsveröust
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#3 RaceXYProfil
  • 01.06.2016, 14:24h
  • Die 1. Staffel fand ich absolut super und genial.

    Die ersten Folgen der 2. Staffel fand ich jedoch teilweise ziemlich schwach. Die Rückblenden zum Magnus Hirschfeld Institut waren aber mit die besten Szenen der Staffel.

    Mal gespannt was die 3. Staffel bringt.
    Trotz der (meiner Meinung) tlw. schwachen 2. Staffel auf jeden Fall zu empfehlen
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#4 NicoAnonym
  • 02.06.2016, 15:13h

  • Solche modernen, gut gemachten Serien, die völlig unverkrampft und selbstverständlich Diversity demonstrieren und die ihre lustigen wie traurigen Momente haben, wünsche ich mir auch in Deutschland.

    Nicht immer nur diese billigen Soaps mit ihren Quotenschwulen, die dann wahlweise irgendwann doch hetero werden, schwer krank werden oder Drogenprobleme bekommen. Immer schön tragisch darstellen und bloß keine positiven Identifikationsfiguren schaffen.

    Wenn Deutschland zu sowas unfähig ist, müssen wir halt die Originale zeigen.
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