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Die von Unbekannten errichtete Pappkonstruktion sich liebender Soldaten stieß auf Sicherheitsbedenken, teilten die Verkehrsbetriebe mit.

Das "Liebesdenkmal", das Unbekannte am Dienstag auf dem Dach einer Straßenbahnhaltestelle in Freiburg errichtet hatten und das zwei sich liebkosende männliche Soldaten zeigte (queer.de berichtete), ist am Mittwoch von der Freiburger Verkehrs-AG (VAG) entfernt wurden. Unternehmenssprecher Andreas Hildebrandt sagte der "Badischen Zeitung", Sicherheitsgründe hätten keine andere Wahl gelassen.

Die "nicht sehr stabile Pappkonstruktion" hätte gerade bei der derzeitigen Wetterlage herunterfallen oder in die Oberleitungen geraten können, so Hildebrandt. Das Kunstwerk in der Nähe des wegen Bauarbeiten entfernten Siegesdenkmals am Friedrichring habe man unter das Dach gestellt.

Dort wurde es offenbar vor Diebstahl gerettet: Die Facebook-Gruppe "Du weißt Du bist Freiburger, wenn" postete ein Bild des Denkmals in einem Hausflur mit der Bitte an den Künstler, sich zu melden. Wer das Werk verantwortet, ist unklar – in der Stadt tauchten schon länger weiße Kunstmännchen auf. Auf Facebook hatte sich auch eine eigene Seite zum Denkmal gegründet, nachdem es verschwunden war: "Zeichen für Frieden und Liebe oder gegen Homophobie? Egal, es ist weg und wir wollen es wieder haben." Vielleicht findet sich ja eine weitere Verwendung. (nb)



#1 NickAnonym
#2 FennekAnonym
  • 02.06.2016, 19:29h
  • Wenn einem nichts anderes einfällt, wie man Liebe unsichtbar machen kann, sind es halt "Sicherheitsbedenken"...
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#3 NickAnonym
#4 hans-bambelAnonym
#5 EhkaAnonym
  • 03.06.2016, 01:37h

  • Es gibt jetzt eine Facebookseite, die sich für die Rückkehr des Liebesdenkmal Freiburg einsetzt!
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#6 Homonklin44Profil
  • 07.06.2016, 11:37hTauroa Point
  • Ja, schade, dass man die Sicherheitsbedenken nicht auch dadurch ausräumt, einen stabilen, soliden Nachbau aus Holz oder Hartplastik drauf zu montieren.

    Geht alles! Nur Ideen muss man haben, und etwas Engagement!

    Würde michfreuen, wenn die Idee anonymer Denkmäler bzw. Kunst sich verbreitet. Die Soldaten waren doch niedlich.
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