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Blind Dates, Thomas Hermanns und Schwule auf Hetero-Abwegen: andersTrend ist am Montag erstmals 45 Minuten lang.

Von Carsten Weidemann

Am Montag gibt es eine neue Ausgabe von "andersTrend", diesmal eine viertel Stunde länger. Frank Lukas und sein Team gehen unter anderem den Gefahren des Online-Dating auf den Grund und rollen den Fall eines 15-jährigen Schülers auf, der während eines Treffens bestialisch ermordet wurde (queer.de berichtete). Für Murat war das Internet die einzige Möglichkeit, mit der Homo-Welt in Kontakt zu kommen. In einem schwulen Online-Forum lernte er seine Mörder kennen. Trotz der Gefahren: Das Daten per Chat oder Mail gehört für viele Schwule längst zum Alltag. Doch wer einen virtuellen Bekannten im realen Leben trifft, weiß nicht genau, auf wen er sich einlässt. Immer wieder wenden sich Opfer an die schwulen Überfalltelefone. Die Delikte reichen von harmlosen "Späßen" über Diebstahl und Raub bis hin zu schwulenfeindlicher Gewalt. In andersTrend berichten Freunde von Murat, wie er die Täter kennen lernte und warum er ihnen vertraute. Experten vom Berliner Anti-Gewalt-Projekt Maneo geben Tipps, wie man sich davor schützen kann, im Internet Verbrechern ins Netz zu gehen.

Weitere Themen:

Schwule Comedy mit Thomas Hermanns: Seit genau zwei Jahren gibt es in Thomas Hermanns' Quatsch Comedy Club in den Katakomben des Berliner Friedrichstadtpalastes einen Homo-Abend, den "Queer Club". Der Abend ist schwullesbisch dominiert, bietet aber auch Platz für vieles andere "Schräge" oder "Sonderbare". " Queer Comedy ist ganz normale Comedy nach drei Prosecco", erklärt Hermanns. Soll heißen: Beschwingter, bissiger und ziemlich tabulos. "andersTrend" war im QQC vor und hinter der Bühne mit der Kamera unterwegs.

Schwule andersrum - Heterosex nicht ausgeschlossen: Verkehrte Welt: 1948 schockte der Wissenschaftler Alfred Kinsey das prüde Amerika mit der Tatsache, dass 37 Prozent der von ihm befragten Männer schon einmal Sex mit einem Mann gehabt hatten. Die spannende Geschichte über das Leben und Wirken des Pioniers der Sexualforschung gibt es seit dem 24. März im Kino: im oscarnominierten Spielfilm "Kinsey". andersTrend hat auch geforscht und festgestellt: Kinseys These gilt auch "andersrum". Es gibt sie, die Schwulen, die auch heterosexuellen Erlebnissen nicht abgeneigt sind - ohne sich deswegen als bisexuell zu bezeichnen. "andersTrend" erzählt Geschichten von heimlichen Geliebten, ersten Malen, Küssen unter Alkoholeinfluss mit der besten Freundin - und den Identitätskrisen, die häufig auf solche Erlebnisse folgen.

"andersTrend", Montag, 4. April, 23:15 Uhr, RTL

1. April 2005



#1 CSAnonym
  • 04.04.2005, 11:48h
  • anders trend ist eine schöne sache...

    nur sollte anderstrend nicht für hetereos gemacht sein um schwule zu präsenieren,sondern fuers schwule publikum...
    ich weiss nämlcih dass div inhalte nicht gezeigt werden,begründung"nichts für den hetereo"

    ganz toll!!

    es gibt so viel wichtige themen die man bringen könnte...aber NEIN
    ich meine, so schafft man keine quote!

    gruss
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#2 boerkoAnonym
  • 04.04.2005, 16:46h
  • anders TREND ist immerhin das einzige wirklich überregionale schwule Magazin im deutschen Fernsehen. Ich finde es ganz toll, dass es das überhaupt gibt! Mehr davon!
    Ausserdem find ich auch nicht, dass es sich nur an Heteros richtet. Viele Schwule grad in der Provinz sind froh, wenn sie was über die Szene erfahren können und das dann auch noch im Fernsehn.
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#3 FilipAnonym
  • 05.04.2005, 01:00h
  • Nachdem ich «anderstrend» gesehen habe, muß ich
    einfach feststellen, daß die Kritik von CS ziemlich am Kern
    der Sendung vorbei geht. Welche Boller-Hete interessiert
    sich denn bitteschön für die Identitätskrise von Schwulen,
    die ihre Zuneigung für Frauen (neu-)entdeckt haben? Oder
    für die Arbeit eines schwulen Cops in L.A. - für
    Diskriminierung von Polizisten am Arbeitsplatz?
    Interessant wäre in diesem Zusammenhang ein Beitrag
    über schwule Polizisten in Bayern. Zum Beispiel. Die Wahl
    der Themen richtet sich für mich weder an Heteros aus (da
    war doch kein Quentchen nackten Fleisches zu sehen),
    noch lassen sich damit gigantische Quoten machen. Die
    werden sowieso nur in Hetero-Haushalten erhoben.
    Es gibt sicherlich viel mehr zu berichten aus dem «prallen
    schwulen Leben». Ich wünschte mir eine solche Sendung
    nicht nur alle 3 Monate. Also, weiter so, vielleicht gibt es ja
    mal so etwas wahnsinniges im deutschen Fernsehen; eine
    wöchentliches schwules Fernsehemagazin mit dem
    Anspruch auf Niveau und Qualität wie anderstrend.
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