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Anders als in anderen Städten informiert die Berliner Polizei explizit über Straftaten mit möglicherweise homo- und transphobem Hintergrund

Im Berliner Stadtteil Neukölln wurde am Donnerstag ein 26-Jähriger von einer Männergruppe vermutlich aus Trans- oder Homophobie angegriffen.

Seinen Aussagen und denen seiner 22- und 27-jährigen Begleiter gegenüber der Polizei zufolge saßen die Drei gegen 13.45 Uhr vor einem Imbiss in der Sonnenallee, als ein Unbekannter sich neben sie setzte und den 26-Jährigen, vermutlich auf Grund seines "weiblichen" Aussehens, anstarrte. Anschließend habe er ihn wegen seines Erscheinungsbildes beleidigt.

Kurze Zeit später seien fünf weitere Männer hinzugekommen, von denen zwei unvermittelt auf die drei Sitzenden eintraten und -schlugen und anschließend flüchteten. Das Gewaltopfer und seine Bekannten wurden dabei laut Polizeibericht leicht verletzt. Im Zuge der ersten Ermittlungen sagte der 26-Jährige aus, dass er bereits in der Nacht zuvor von einem der Täter in der Sonnenallee geschlagen worden sei.

Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen. (pm/cw)



#1 hugo1970Profil
  • 03.06.2016, 19:25hPyrbaum
  • Politiker sämtlicher Koleurs, hört endlich auf mit Eurer Diskriminierung und macht Eure Arbeit für Menschen und nicht gegen Menschen!!!
    Religionen, Kirchen, Gotteshäuser, Prediger usw. hört endlich auf das queere Leben zu verteufeln und lernt jegliches Leben zu akzeptieren. Ein Mensch braucht keine religiösen Regeln, er braucht auch keine Richtungsweiser, ein Mensch braucht wahre Menschliche Liebe, die Ihm zeigt das er ein willkommener Gast in diesem Universum ist.
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#2 YannickAnonym
  • 03.06.2016, 19:48h
  • Es muss endlich etwas passieren.

    Mal ganz zu schweigen von den Taten, von denen man nicht explizit erfährt...

    Es muss auf jeden Fall endlich die volle rechtliche Gleichstellung kommen, damit der Staat mit positivem Beispiel vorangeht und zeigt, dass wir keine Bürger 2. Klasse sind.

    Außerdem muss es endlich mehr Aufklärung in Schulen und Jugendeinrichtungen geben. Und auch in den Medien muss sexuelle Vielfalt stärker thematisiert werden.

    Da all das die Gesellschaft nur sehr langsan ändert, sollte man keinen einzigen Tag mehr vergeuden...

    Und bis das Wirkung zeigt, müssen die Täter auch viel härter bestraft werden.
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#3 Homonklin44Profil
  • 03.06.2016, 22:30hTauroa Point
  • Immer bestürzend, über sowas zu lesen. Der junge Mann wurde ja anscheinend beobachtet oder über ihn wurde durch einen der Täter schon voraus 'gescouted', wenn er schon mal angegriffen wurde.

    Ich frage mich langsam, was aus dem Berlin wurde, das ich zu Zeiten der Loveparades erlebte. Ich meine, man konnte in Berlin doch früher auch rumlaufen, wie man wollte, und wurde nicht wegen Aussehen oder Haarschnitt oder Klamotten order irgendwas angepöbelt. Woher kommen diese Leute, diese Art Täter? Hat man die jetzt alle von der Kette in den Hinterhöfen der Hassisten los gelassen?

    Ja, es muss dringend was geschehen. Da müssten erst mal ein paar Zuständige, oder solche, die sich in Positionen für Sicherheit die Eier schaukeln, aufgeweckt werden, und ihr passives Sesselfurzerdasein beenden. Aber ich denke, man muss auch lernen, sich wieder zu wehren, wenn schon den Staatasorganen Latte ist, was Trans- und Homophobie gefärbte Verbrechen anrichten.

    Anti-Homophobie-Patrouille? Pink Guardian Angels oder so.
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#4 SalvatoreAnonym
  • 05.06.2016, 16:22h

  • Wir, Homos,Trans, müssen Endlich mal lernen KRÄFTIG ZURÜCK ZU SCHLAGEN wenn uns einer angreift! Selbstverteidigungskurse belegen!!!
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