Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?26277

Der Rechtsanwalt Ansgar Dittmar aus Langen ist seit 2008 Bundesvorsitzender der "Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD"

Der langjährige Bundesvorsitzende der Schwusos Ansgar Dittmar will 2017 den Wahlkreis Frankfurt am Main I für die SPD gewinnen. Dies bestätigte er am Samstag gegenüber queer.de.

Mit der Nominierung durch den SPD-Ortsverein Westend hat der 45 Jahre alte Fachanwalt für Arbeitsrecht und Vorsitzende des AWO-Kreisverbands Frankfurt bereits die erste Hürde überwunden. Allerdings gehören zum Wahlkreis 182 rund zwanzig Ortsvereine der Sozialdemokraten, die Dittmar noch überzeugen muss. Die abschließende Entscheidung, wer für die SPD aufgestellt wird, trifft eine Delegiertenversammlung im Herbst.

Zweite große Herausforderung: Bislang wird der Frankfurter Wahlkreis von der CDU im Bundestag vertreten. 2013 erzielte CDU-Kandidat Matthias Zimmer 40,2 Prozent der Stimmen, SPD-Mitbewerber Gregor Amann kam mit 33,0 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von den Direktkandidaten der Grünen (9,9 Prozent) und Linken (7,9 Prozent). Bei einer erfolgreichen Erststimmenkampagne scheint ein SPD-Sieg im kommenden Jahr nicht ausgeschlossen. Zuletzt hatten die Sozialdemokraten den Wahkreis 182 im Jahr 2005 gewonnen.

Ansgar Dittmar, der die Schwusos seit acht Jahren führt und eine beratende Stimme im SPD-Bundesverstand hat, will sich parallel um einen Platz auf der hessischen Landesliste der SPD bewerben. "Die Chancen sehen im Allgemeinen gut aus", zeigte er sich gegenüber queer.de optimistisch. "Aber der Wahlkampf wird anstrengend, darauf bereite ich mich vor." (mize)



#1 hugo1970Profil
  • 04.06.2016, 16:10hPyrbaum
  • Desto mehr queers in der SPD hochsteigen, desto mehr Chanchen für uns queer's!!!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 LinusAnonym
  • 04.06.2016, 17:12h
  • Auch die Schwusos haben der großen Koalition mehrheitlich zugestimmt. Obwohl sie wussten, dass die SPD bei Homorechten komplett eingeknickt war und es statt der versprochenen "100 % Gleichstellung" nur 0 % gibt.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Julian SAnonym
  • 04.06.2016, 17:44h
  • Antwort auf #2 von Linus
  • "Auch die Schwusos haben der großen Koalition mehrheitlich zugestimmt."

    Tja, auch in der SPD muss man vor allem angepasst sein und die Linie der Parteiführung unterstützen, um auf der Leiter weiter nach oben zu kommen.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FennekAnonym
  • 04.06.2016, 18:24h
  • Antwort auf #1 von hugo1970
  • Er hat bisher als "beratende Stimme im SPD-Bundesverstand" nicht viel ändern können, wieso soll das dann als einfacher Abgeordneter besser werden?

    Andere Schwule und Lesben in der SPD sind auch reihenweise umgekippt, wenn es um Macht ging.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 WahltaktikAnonym
  • 04.06.2016, 18:30h
  • Bedankt euch bei den Wählern, die unbedingt Rot-Grün weghaben wollen und somit indirekt schuld sind, dass es nur noch für eine große Koalition reicht. Das wird bei noch weniger Stimmen für Rot-Grün auch nicht besser.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Carsten ACAnonym
  • 04.06.2016, 18:32h
  • Nächstes Jahr ist Bundestagswahl und die SPD realisiert langsam, dass sie so schnell nicht aus dem Tief raus kommt.

    Also erinnert man sich wieder mal an die Schwulen und Lesben, die sich vor Wahlen immer so schön verarschen lassen und immer wieder neu darauf reinfallen.

    Und dann meint man, die Nominierung eines Schwulen als Wahlkreiskandidaten eines Frankfurter Ortsvereins sei ein positives Zeichen.

    Aber wenn die SPD wirklich wieder mehr Wähler überzeugen will, muss sie keine Symbolpolitik machen, sondern endlich ihre Versprechen halten und das machen, wofür sie gewählt wurde!

    Das gilt ja auch nicht nur für die versprochene Homo-Gleichstellung, sondern auch für alle anderen gebrochenen Wahlversprechen: von Bürgerversicherung bis Rentenreform, von PKW-Maut bis Herdprämie, von Waffenexporten bis Steuerrecht, von Strompreisen bis Volksentscheiden, etc. etc. etc.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Dirk_in_Berlin
  • 04.06.2016, 18:36h
  • Antwort auf #2 von Linus
  • Ich wüsste mal gerne mal von Dir, Linus, woher Du Deine Weisheiten beziehst.
    TheDad hat es mir erspart, Dir die PM's um die Ohren zu schlagen, die das genaue Gegenteil dessen besagen, was Du unbewiesen einfach mal behauptetst.
    Frei nach dem Motto: Erst einmal mit Dreck bewerfen, wird schon etwas kleben bleiben.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 LinusAnonym
#10 RobinAnonym
  • 04.06.2016, 18:45h
  • Antwort auf #6 von Wahltaktik
  • Nur: wer SPD wählt, wählt halt eben wieder Große Koalition.

    Selbst wenn es eine Mehrheit links der Union gibt, bevorzugt die SPD ja die GroKo.

    Und führende SPD-Politiker (z.B. Stephan Weil, Andrea Nahles, etc.) haben ja schon indirekt zugegeben, dass die SPD auch nach der nächsten Wahl wieder eine GroKo anstrebt.
  • Antworten » | Direktlink »