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Anders als in anderen Städten informiert die Berliner Polizei explizit über Straftaten mit möglicherweise homo- und transphobem Hintergrund (Bild: flickr / Christian Schirner / by 2.0)

Am Berliner S-Bahnhof Herrmannstraße soll ein Mann einen anderen mit Beleidigungen verfolgt und dann gewürgt haben.

Bereits am Freitagabend ist es in Neukölln einer Meldung der Berliner Polizei zufolge zu einer Beleidigung mit homophobem und rassistischem Hintergrund sowie einer Körperverletzung gekommen.

Nach den Schilderungen eines 27-Jährigen telefonierte er am Freitag gegen 22.40 Uhr auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Herrmannstraße. Nachdem er das Telefonat beendet hatte, soll er unvermittelt von einem Passanten homophob und rassistisch beleidigt worden sein. Der Beschimpfte ging daraufhin weg und soll dabei von dem Verdächtigen, der weiterhin beleidigende Worte von sich gab, verfolgt worden sein.

Der 27-Jährige machte mit seinem Handy ein Video des Mannes und teilte ihm dies auch mit. Im Anschluss soll der Beleidigte von dem Fußgänger angegriffen, gegen eine Wand gedrückt und gewürgt worden sein. Passanten bemerkten das Geschehen und gingen dazwischen, woraufhin der mutmaßliche Angreifer von dem 27-Jährigen abließ.

Zwischenzeitlich alarmierte Polizeibeamte nahmen den Verdächtigen vorläufig fest. Der 44-Jährige wurde nach Personalienfeststellung am Ort entlassen. (cw/pm)



#1 Carsten ACAnonym
  • 05.06.2016, 12:46h
  • Die Hetze aus Politik und Religion schafft das gesellschaftliche Klima für solche Taten.

    Solange sich an der Politik nichts ändern und Religion nicht in ihre Schranken verwiesen wird, wird das eher zu- als abnehmen.
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#2 Homonklin44Profil
  • 06.06.2016, 13:18hTauroa Point
  • Leider noch weiter, solange die Tatmotive Homo- oder Transphobie völlig ignoriert und noxch nicht einmal erhoben werden, können sich solche Taten weiter ausbreiten, denn die Täter haben nicht Weiteres als das Übliche zu befürchten, reden sich über Plausibilisierungen in Konfabulation heraus, entschuldigen sich vor Gericht und gehen mit kleinen Geldstrafen weg, wenn man sie überhaupt ergreift.
    Und solche Fälle passieren wahrscheinlich zur Genüge im offenen Bereich bei irgendwelchen Streitereien, sodass Queer.de und vielleicht noch Maneo Berlin unter den Wenigen sind, die das überhaupt zu 'Gehör' bringen.

    Dass Personen unvermittelt angegriffen werden, ist doch nicht nur gehäufter Zufall (?) In letzter Zeit scheint das zuzunehmen. Ist der rechtsdrehende Schwachsinn denn schon so weit verbreitet, oder liegt das am Hofieren religiotischer Tendenzen durch unsere reGIERungs-Köppe?

    Wieder, auch wenn's keiner gerne liest. Selbstverteidigung gehört wohl zum Basistraining für's öffentliche Leben. Lasst euch bitte nicht länger alles gefallen! Wo es schon AnsprechpartnerInnen bei der Polizei für GLBTIQ-Personen gibt, geht da doch mal hin und lasst euch ein paar Tipps, Tricks, Kniffe zeigen, wie man solche Situationen abwenden kann.

    Hilft nicht in jedem Fall, schon logisch. Habe öfter das Gefühl, wir müssen aus diesem " Ich Schaf = hilflos "-Denken heraus. Notfalls eben auch mit einem gezielten Tritt in die Glocken!
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#3 wiking77
  • 06.06.2016, 16:58h
  • vielleicht liegt es ja an einer gewissen Grundhaltung bzw. Mentalität zu tun, die ja kulturell/religiös bedingt sein könnte.
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#5 wiking77
  • 07.06.2016, 19:19h
  • Antwort auf #4 von ND-Leser
  • Wobei die alte SED-Tante "Neues Deutschland", der Name ist ein Witz, weder ist die Postille neu und dann das ewige Problem dieser Klientel mit "Deutschland", ja nicht unbedingt für Qualtitätsjournalismus steht, wie Spiegel oder Focus.
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