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Thomas Hitzlsperger greift seinem alten Verein nach dem Abstieg unter die Arme

Der ehemalige Fußballnationalspieler Thomas Hitzlsperger bekommt neue Aufgaben in der Vereinsführung seines früheren Clubs VfB Stuttgart. Dies gab der Verein, der in der letzten Saison in die zweite Bundesliga abgestiegen ist, am Samstag bekannt.

Demnach soll Hitzlsperger als Beauftragter des Vorstandes in der Schnittstelle zwischen der Vereinsführung und dem Lizenzspielerbereich fungieren. Der 34-Jährige soll vor allem seine Kontakte auf nationaler und internationaler Ebene einbringen und den Klub in sportlichen Fragen beraten.

"Es geht nun darum, die entsprechenden Schritte für eine positive Entwicklung einzuleiten. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen", erklärte Hitzlsperger laut einer Mitteilung des VfB zu seinem neuen Job. "Ich freue mich auf diese Aufgabe, auch weil ich trotz der aktuell schwierigen Situation von der Perspektive des VfB überzeugt bin." Mit den Schwaben war Hitzlsperger vor neun Jahren als Mannschaftskapitän Deutscher Meister geworden.

Thomas Hitzlsperger hatte sich im Januar 2014 als erster deutscher Profispieler als schwul geoutet, wenn auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" hatte er erst zu Beginn der Woche über sein Coming-out gesprochen. "Ich wollte auch nicht die ganze Welt missionieren", meinte er zum nahezu unveränderten Homosexualitäts-Tabu im Profi-Fußball. Es sei ihm jedoch ein Anliegen, Vorurteile abzubauen: "Ich spreche oft in Schulklassen und freue mich, dass das Interesse so groß ist. Ich will denen einfach sagen: Natürlich kannst du schwul und Profi-Fußballer sein." (cw)



#1 FelixAnonym
  • 05.06.2016, 14:38h
  • Ich habe zwar keine Ahnung, was ein Lizenzspielerbereich ist und was ein Manager dafür macht. Und eigentlich interessiert mich Fußball nicht die Bohne. Aber das freut mich auf jeden Fall für ihn.
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#2 hugo1970Profil
  • 05.06.2016, 14:49hPyrbaum
  • Es währe schön, wenn in der nächsten Saison sich ein Spieler outen würde
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#3 RobinAnonym
  • 05.06.2016, 15:40h
  • Hoffentlich nutzt Hitzlsperger seine Aufgabe als Beauftragter des Vorstandes um viele homosexuelle Spieler zu rekrutieren. Nur das Sichtbarmachen bringt eine positive Veränderung.
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#4 FinnAnonym
#5 JogoleinProfil
  • 05.06.2016, 19:19hAalen
  • Antwort auf #1 von Felix
  • Hitzlsperger ist mit diesem Posten u. a. für die Besetzung der 1. Mannschaft des VfB Stuttgart zuständig.

    Schon die Tatsache dass ein offen schwul lebender (Ex-)Fußballspieler einen wichtigen Posten im Vorstand eines Profi-Fußballvereins bekommt ist ein großes Zeichen.

    Ob das auch bedeutet, dass sich dadurch andere (noch aktiv spielende) Profifußballer outen ist eine andere Frage und meiner Meinung nach leider nachwievor unwahrscheinlich.
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#6 SignAnonym
  • 06.06.2016, 09:28h
  • Antwort auf #3 von Robin

  • Er wurde da bestimmt nicht eingestellt, um eine schwule Fussballtruppe zu gestalten. Sollte er solch einen Ansatz verfolgen, wäre den neuen Job flott wieder los - und dies völlig zu recht.
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#7 hugo1970Profil
#8 vully70Profil
  • 09.06.2016, 01:17hNeuhausen
  • Hoffentlich nutzt er seine Erfahrungen dazu, wieder eine gute, homogene Mannschaft zusammen zu stellen, die möglichst den direkten Wiederaufstieg schafft:

    Erstens nützen uns Vorbilder nur dann, wenn sie auch erfolgreich sind.

    Zweitens gehört der VfB einfach in die 1. Bundesliga - und ich will mein Auswärtsspiel vor der Haustür wieder haben.
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#9 TheDadProfil
  • 09.06.2016, 10:55hHannover
  • Antwort auf #8 von vully70
  • ""Hoffentlich nutzt er seine Erfahrungen dazu, wieder eine gute, homogene Mannschaft zusammen zu stellen,""..

    Wäre es eine "gute" Mannschaft, dann agierte sie "homogen"..

    Sie wäre aber heterogen, auch und vor allem, weil unterschiedliche Menschen unterschiedliche Talente einbringen..
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#10 vully70Profil
  • 07.11.2016, 14:29hNeuhausen
  • Antwort auf #9 von TheDad
  • Mit "homogen" meine ich in diesem Fall eine Mannschaft mit einer guten Mischung von jungen und erfahrenen Spielern, Typen, die auch teamfähig sind und eben keinen Egoisten und Individualisten.

    Letzteres war beim VfB in den letzten Jahren häufig nicht der Fall.
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