Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 07.06.2016, 13:28h           31      Teilen:   |

Wer wird Obamas Nachfolger?

US-Wahlen: Hillary Clinton ist die Kandidatin der Demokraten

Artikelbild
Noch fünf Monate lang muss Hillary Clinton gegen Donald Trump Wahlkampf führen (Bild: flickr / Marc Nozell / cc by 2.0)

Mit Hillary Clinton setzt sich bei den demokratischen Vorwahlen die Kandidatin durch, die auch von vielen LGBT-Aktivisten unterstützt wird.

Die 68-jährige Demokratin Hillary Clinton wird als erste Frau seit Gründung der Vereinigten Staaten vor über 230 Jahren für eine der großen Parteien um die Präsidentschaft kämpfen. Die LGBT-freundliche Politikerin hat laut CNN nach einem guten Ergebnis bei der Vorwahl in Puerto Rico 2.384 demokratische Delegierte an ihrer Seite – einen mehr als notwendig. Dabei handelt es sich um 1.812 Delegierte aus den Vorwahlen und 572 sogenannte Superdelegierte, also hochrangige Parteifunktionäre. Bei den Vorwahlen am Dienstag in sechs Bundesstaaten, darunter auch dem bevölkerungsreichsten Staat Kalifornien, werden voraussichtlich mehrere hundert weitere Delegierte an Clinton gehen.

Clintons parteiinterner Rivale Bernie Sanders hatte allerdings in den letzten Wochen angekündigt, weiterkämpfen zu wollen und zu versuchen, Superdelegierte auf seine Seite zu ziehen. Sein Kampagnensprecher kritisierte, dass in Medienberichten die Superdelegierten bereits eingerechnet sind.

Sanders werden allerdings so gut wie keine Chance eingeräumt, da er auch unter "normalen" Delegierten weit zurück liegt. Für Clinton hatten in Vorwahlen bislang mehr als 13 Millionen Menschen gestimmt, Sanders erhielt nur gut zehn Millionen Stimmen.

Fortsetzung nach Anzeige


Clinton Favoritin unter LGBT-Wählern

Clinton gilt auch unter LGBT als Favoritin: Bei einer im Februar veröffentlichten Umfrage lag sie bei queeren Wählern mit 48 Prozent sieben Prozentpunkte vor Sanders – und weit vor den republikanischen Kandidaten (queer.de berichtete). Auch die Human Rights Campaign, die größte LGBT-Organisation der Vereinigten Staaten, hatte sich bereits früh auf die ehemalige Außenministerin festgelegt (queer.de berichtete).

Unterstützer von Sanders hatten dagegen immer wieder erklärt, dass sich ihr Kandidat bereits weit länger und intensiver für LGBT-Rechte eingesetzt habe. Kritisiert wurde etwa, dass sich Clinton erst im Jahr 2013 für die Ehe für alle ausgesprochen habe – zu einer Zeit, als sich die Meinungsumfragen bei diesem Thema bereits zugunsten der Gleichstellungsbefürworter gedreht hatten (queer.de berichtete). Bei ihrer letzten Präsidentschaftskandidatur 2008 hatte sie sich gegen die Ehe-Öffnung ausgesprochen, aber sich für eingetragene Partnerschaften eingesetzt – genauso wie ihr damaliger Gegner Barack Obama, der ebenfalls seine Meinung dazu inzwischen geändert hat.

Clinton wird sich nun bei den Wahlen Anfang November gegen den Republikaner Donald Trump durchsetzen müssen. Trump wurde immer wieder von LGBT-Aktivisten kritisiert, etwa weil er damit gedroht hatte, konservative Richter zum Supreme Court zu ernennen, um die Ehe-Öffnung wieder rückgängig zu machen (queer.de berichtete). Wie bei anderen Themen ändert Trump allerdings auch bei LGBT-Rechten oft seine Positionen. (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 31 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 152             2     
Service: | pdf | mailen
Tags: hillary clinton, us-wahlen
Schwerpunkte:
 US-Präsidentschaftswahl 2016
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "US-Wahlen: Hillary Clinton ist die Kandidatin der Demokraten"


 31 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
07.06.2016
13:39:35


(+1, 5 Votes)

Von DumpTrump


Hoffentlich wird Clinton die erste Präsidentin in der Geschichte der Vereinigten Staaten und nicht dieser polternde Populist Donald Trump, um den es u. a gestern Abend in der Sendung "Hart aber fair" ging:

Link zu www.rp-online.de

Eine Schande, daß Trumps Vorfahren auch noch aus Rheinland-Pfalz und auch noch aus dem gleichen Ort kommen, aus der auch die Vorfahren der Ketchup- und Saucendynastie Heinz stammen!

HILARY CLINTON FOR PRESIDENT!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
07.06.2016
13:46:14


(+1, 3 Votes)

Von DumpTrump


Nachtrag:

Link zu www.augsburger-allgemeine.de

In der Gemeinde ist man auf Trump sowieso nicht gut zu sprechen, auf die Heinzens ist man dagegen stolz wie Bolle!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
07.06.2016
13:57:01


(+1, 7 Votes)

Von 346tjh


Für mich ist sie nicht glaubwürdig, da sie damals gegen die Eheöffnugn war und erst genau dann, als die Umfragewerte für die Eheöffnung über 50 % lagen, sie ihre Meinung geändert hat.

Würden die Umfragewerte für die Eheöffnung in den USA noch immer deutlich unter 50 % liegen und hätte der US Supreme Court nicht für die Eheöffnung geurteilt, so wäre sie immer noch dagegen.

Es ist offensichtlich, dass Hillary Clinton alles tut, um an die Macht zu kommen. Sie ist machtgeil bis in die letzte Pore. Ihr geht es in erster Linie um sich selbst, um ihren Reichtum, ihr Geld, ihre Macht.

Bernie Sanders wäre die bessere demokratische Wahl gewesen, da er, im Gegensatz zu Hillary Clinton, auch seit langem Positionen vertritt, die gegen die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung waren bzw. sind. Bernie Sanders tritt seit Jahrzehnten kompromisslos für LGBT-Rechte ein, im Gegensatz zu Hillary Clinton. Leider wird er sich wohl nicht duchsetzen.

Dennoch ist Hillary Clinton natürlich besser als Donald Trump, der eine absolute Katastrophe für die USA und die ganze Welt wäre.

Youtube-Video:


Youtube-Video:


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
07.06.2016
14:23:36


(+5, 5 Votes)

Von David K
Antwort zu Kommentar #3 von 346tjh


"Für mich ist sie nicht glaubwürdig, da sie damals gegen die Eheöffnugn war und erst genau dann, als die Umfragewerte für die Eheöffnung über 50 % lagen, sie ihre Meinung geändert hat.§

Das stimmt natürlich.

Aber besser als Trump ist sie allemal.

Und auch Obama war nicht immer für die Eheöffnung. Selbst Sanders nicht.

Wenn Sie die Wahl gewinnt und dann (wie versprochen) ein umfassendes Anti-Diskriminierungs-Gesetz erlässt, das auch Religioten keinen Spielraum mehr lässt, dann ist schon viel erreicht. Und damit wären die USA auch in dem Bereich weiter als Deutschland.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
07.06.2016
16:37:53


(+6, 6 Votes)

Von michael008
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Egal was man Frau Clinton auch noch vorwerfen kann, und es gibt bestimmt Kritikpunkte.
Jetzt wo die Kandidatin/derKandidat feststeht, muss man doch eigentlich uneingeschränkt auf Frau Clinton hoffen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
07.06.2016
17:57:28


(-3, 5 Votes)

Von burgerberg
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 12.11.2014


Irgendwie ist es schon seltsam in einem Land in dem Startups mit jungen Menschen für Innovationen und Fortschritt sorgen, treten Rentner zur Wahl an.

Trump Jahrgang 1946 und Hilary Clinton wurde nur ein Jahr später geboren! Ach, da ist auch noch der von vielen gefeierte Bernie Sanders der hat vermutlich Marx und Engels noch persönlich getroffen!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
07.06.2016
18:48:30


(+1, 5 Votes)

Von Lavendelschwert
Antwort zu Kommentar #6 von burgerberg


Frau Clinton ist die Kandidatin der Wallstreet , sie ist die Marionette von Blackrock-ihre Statements sind im Bezug auf LBGT Interessen alles schwullesbische Folklore, mit ein bischen Minderheiten und "Frauengedöns. Immerhin hat sie Libyen einen säkularen Staat erfolgreich zerhackt. Der einzige Kandidat der über Glaubwürdigkeit verfügt ist Bernie Sanders,ich hoffe im Interesse der 99% der Bevölkerung das er als Unabhängiger die Wahl gewinnt. Frau Clinton ist die Kandidatin der Plutokratie


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
07.06.2016
18:59:01


(-2, 4 Votes)

Von Gutmensch
Aus St. Gallen (Schweiz)
Mitglied seit 25.05.2016


Ob Clinton tatsächlich gewinnt, hängt davon ab, ob die Sanders-Fundamentalisten nun vernünftig werden. Viele wollen einem Drittkandaten die Stimme geben oder sogar Trump.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
07.06.2016
19:02:00


(+1, 5 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von 346tjh


""Würden die Umfragewerte für die Eheöffnung in den USA noch immer deutlich unter 50 % liegen und hätte der US Supreme Court nicht für die Eheöffnung geurteilt, so wäre sie immer noch dagegen.""..

Die Umfragewerte für die Ehe-Öffnung nicht nur in den USA sind sukzessive angestiegen..

Nicht nur Hillary Clinton war also neben vielen Millionen US-Amerikaner*innen eine der Personen, die im Laufe der öffentlichen Diskussion ihre Auffassung dazu verändert haben..
Zum positivem..

Daran ist nichts kritikables..
Im Gegenteil..
Hätte sie ihre damalige Position beibehalten, dann müßte man sich tatsächlich ernste Sorgen machen..

Wer wird denn eines Tages "verantwortlich" gemacht, wenn die Mutti ihr "Bauchgefühl" verlöre ?

Glaubersalz ?

Link zu www.t-online.de


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
07.06.2016
19:12:28


(+3, 3 Votes)

Von Heiner


Wir können wirklich nur hoffen, dass Trump nicht Präsident wird....

Und hoffentlich hält Hillary ihr Versprechen und schützt LGBTI endlich besser vor Diskriminierung.

Damit auch diese ständigen Umgehungs-Versuche mancher Bundesstaaten ein für allemal ein Ende haben.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  1234  vor »


 POLITIK - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Hessen: AfD sorgt sich um "Relativierung" der Heterosexualität im Unterricht Uganda: Polizei verhindert CSD Erste Transfrau auf dem Weg in ein Landesparlament Die Große Koalition kommt bei queer.de-Lesern nur auf 17,5 Prozent
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt