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  • 12. November 2003, noch kein Kommentar

München Der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis hat am Mittwoch erneut seinen CDU-Kollegen Martin Hohmann verteidigt. Die Entscheidung der Parteiführung, Hohmann nach seiner umstrittenen Rede zum Tag der Deutschen Einheit aus Partei und Fraktion auszuschließen, sei ein "menschlicher Fehler", so Geis am Mittwoch im Bayerischen Rundfunk. Die Rede Hohmanns sei "falsch verstanden" worden, man könne "nicht zu dem Ergebnis kommen, Hohmann sei Antisemit". Geis räumte jedoch ein, die Rede gebe "zu Missverständnissen Anlass" und sei "keine gute Rede gewesen". Eine abschließende Beurteilung der Äußerungen steht nach Geis Worten noch aus. CSU-Chef Edmund Stoiber sagte zu dieser Verteidigung: "Das ist seine persönliche Meinung, die ich in keiner Weise teile". Geis und Hohmann gelten beiden dem ultrarechten Flügel der Union zugehörig und haben in der Vergangenheit mehrfach gegen Lesben und Schwule gehetzt. (nb/pm)