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  • 08.06.2016, 14:11h           3      Teilen:   |

Ehemalige "taz"-Chefin

Ines Pohl wird Chefredakteurin der Deutschen Welle

Artikelbild
Ines Pohl wird im nächsten Jahr bei der Deutschen Welle aufsteigen (Bild: DW)

Die frühere "taz"-Chefredakteurin Ines Pohl wird zum 1. März 2017 neue Chefredakteurin der Deutschen Welle. Das gab der staatliche Auslandsrundfunk am Mittwoch bekannt.

Die lesbische Journalistin wird Nachfolgerin von Alexander Kudascheff, der in den Ruhestand geht. Die 49-Jährige war Ende 2015 zur DW gewechselt und berichtet seither als Korrespondentin aus dem Studio Washington (queer.de berichtete).

DW-Intendant Peter Limbourg bezeichnete Ines Pohl als "hervorragende Journalistin und erfahrene Managerin. Sie wird unsere vielsprachigen Angebote weiter profilieren, konsequent plattformübergreifend ausrichten und damit die Transformation der DW zum digitalen Medienhaus unterstützen. Innerhalb kurzer Zeit hat sie sich hohe Wertschätzung in der DW erarbeitet."

Pohl fand nach dem Studium der Skandinavistik und Germanistik an der Universität Göttingen über die freie Mitarbeit bei Radio ffn und Lokalzeitungen zum Journalismus. Später leitete sie das politische Ressort der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen" und arbeitete als Korrespondentin für die Mediengruppe Ippen in Berlin. Seit 2010 ist Pohl Mitglied im Kuratorium von "Reporter ohne Grenzen", seit 2013 Mitglied im Kuratorium der International Journalists' Programmes (IJP).

Vor ihrem Wechsel zur DW war sie von 2009 bis 2015 Chefredakteurin der Tageszeitung "taz". Sie engagierte sich dabei auch für LGBT-Rechte – etwa als Gründungsmitglied des Förderkreises der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (queer.de berichtete). Umstritten war die von ihr im Jahr 2012 veranlasste Löschung eines Onlineartikels, in dem der CDU-Politiker Peter Altmaier von Jan Feddersen geoutet worden war. Pohl entschuldigte sich beim damaligen Bundesumweltminister. Homosexualität sei "Privatsache", so ihre Begründung für die Löschung (queer.de berichtete). (pm/dk)

Links zum Thema:
» Deutsche Welle
Mehr zum Thema:
» Deutsche Welle: Arabische Talksendung zu Homosexualität löst starkes Echo aus (18.12.14)
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Tags: ines pohl, deutsche welle
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Reaktionen zu "Ines Pohl wird Chefredakteurin der Deutschen Welle"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
08.06.2016
14:47:57


(+6, 8 Votes)

Von Finn


""""""""""""""
Homosexualität sei "Privatsache", so ihre Begründung für die Löschung
""""""""""""""""

Nicht, wenn der Betroffene für homophobe Gesetze stimmt. Wenn jemand so bigott handelt, sollte der Wähler das schon erfahren dürfen.


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#2
08.06.2016
20:52:47


(-4, 4 Votes)

Von Pines


dann kann sie ja auf ihrem neuen posten frauenpolitisch aktiv sein, damit es lesben zugute kommt, ohne dass schwule von ihr berücksichtigt werden müssen. ist ja eh alles privtsache.


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#3
09.06.2016
12:13:55


(+6, 6 Votes)

Von Robin
Antwort zu Kommentar #1 von Finn


Ja, dieses Argument der "Privatsache" ist letztlich ein Trick der Homohasser, um Homosexualität unsichtbar zu machen (eine der fünf Herrschaftstechniken).

Leider fallen auch immer wieder Leute darauf rein, die keineswegs homophob sind, die diese Strategie der Unsichtbarmachung aber nicht durchschauen und einfach nachplappern.


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