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Whitney Houston in ihrer Paraderolle als bedrohte Popsängerin im Film "Bodyguard" (1992)

Whitney selbst hatte die Gerüchte zu Lebzeiten zurückgewiesen, doch nun behauptet ihr Ex-Mann, dass die 2012 verstorbene Sängerin bisexuell gewesen sei.

Die amerikanische Sängerin Whitney Houston hatte laut ihrem früheren Ehemann Bobby Brown eine langjährige Beziehung mit ihrer Assistentin Robyn Crawford. Das behauptet Brown nach Angaben des Klatschmagazins "Us Weekly" in seiner neuen Autobiografie "Every Little Step", die am kommenden Montag in den Vereinigten Staaten erscheinen soll.

"Ich weiß es. Wir waren 14 Jahre lang verheiratet. Wir haben über einige sehr private Dinge miteinander gesprochen", sagte der 47-jährige Sänger, der von 1992 bis 2007 der Ehemann der "I Will Always Love You"-Interpretin war, dem Magazin. Houston hatte Crawford im Alter von 16 Jahren kennengelernt – die beiden waren danach unzertrennlich.

Zu Lebzeiten hatte Houston stets dementiert, bisexuell zu sein und eine Beziehung mit ihrer Assistentin gehabt zu haben. So sagte sie im Jahr 2000 in einem Interview mit dem Magazin "Out", dass sie Freunde in der LGBT-Community habe, aber selbst ausschließlich auf Männer stehe: "Ich weiß, wer ich bin. Ich bin eine Mutter. Ich bin eine Frau. Ich bin heterosexuell. Punkt." Ihre Mutter habe sie so erzogen, "dass ich mich nie schämen sollte für das, was ich bin. Aber ich bin keine Lesbe."

Kein Coming-out wegen religiöser Mutter?

Brown erklärte nun, Houston habe ihre Bisexualität wegen ihrer religiösen Mutter, der Gospelsängerin Cissy Houston, in der Öffentlichkeit verheimlicht. Cissy hatte nach dem Tod Whitneys in einem Interview mit Starmoderatorin Oprah Winfrey gesagt, dass sie eine gleichgeschlechtliche Beziehung ihrer Tochter nicht akzeptiert hätte; Whitney und die Sekretärin seien nur "gute Freunde" gewesen.

Gegenüber "Us Weekly" mutmaßte Brown, dass Whitney heute noch leben würde, wenn Robyn Crawford an der Seite Whitneys akzeptiert worden wäre. Crawford, die mit einer Frau verheiratet ist und Kinder großzieht, hatte selbst nie über eine mögliche Liebesbeziehung mit der verstorbenen Sängerin gesprochen.

Gerüchte über die Homo- oder Bisexualität von Whitney Houston hatte es immer wieder gegeben. So behauptete der britische LGBT-Aktivist Peter Tatchell bereits 2012, dass Houston mit ihrer Assistentin liiert gewesen sei und dass ihre unterdrückte Liebe zu Frauen ein Grund für den Drogenabsturz der Sängerin gewesen sein könne. Im letzten Jahr berichtete der kanadische Enthüllungsjournalist Ian Halperin, dass Houston in den Neunzigerjahren von einem Anwalt erpresst worden sei, der damit gedroht haben soll, ihre sexuelle Orientierung öffentlich zu machen (queer.de berichtete). (dk)



#1 RobinAnonym
  • 09.06.2016, 12:08h
  • Das Gerücht gab es ja schon öfters...

    Ist mir eigentlich auch egal. Sie war nicht unbedingt meine Lieblingssängerin, aber ich habe sie immer gerne gehört. Und so früh zu sterben ist für jeden tragisch.

    >> Kein Coming-out wegen religiöser Mutter? <<

    Wenn das wirklich so war, zeigt das wieder mal, was Religion anrichtet.

    Kann gut sein, dass Whitney Houston deshalb den Drogen verfallen war, weil sie sich selbst verleugnen musste und sich von ihrer Familie nicht akzeptiert fühlte. Da bringt dann auch all der Ruhm und das Geld nichts.

    Dieser religiös indoktrinierte Selbsthass kann Leute sehr wohl in Sucht und Tod führen.
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#2 seb1983
  • 09.06.2016, 14:22h
  • Antwort auf #1 von Robin
  • Durch Brown ist sie in Kontakt mit Drogen gekommen, er hat sie jahrelang geschlagen und fertig gemacht.
    Nun steht seine Biografie kurz vor der Veröffentlichung, man plaudert ein paar schlüpfrige Details aus und gibt die Schuld für ihren Tod der Mutter.

    Toll.
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#3 ursus
  • 09.06.2016, 15:12h
  • >"Ihre Mutter habe sie so erzogen, "dass ich mich nie schämen sollte für das, was ich bin."

    >"Cissy hatte nach dem Tod Whitneys ... gesagt, dass sie eine gleichgeschlechtliche Beziehung ihrer Tochter nicht akzeptiert hätte"

    such den fehler.
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#4 Vater
  • 09.06.2016, 15:22h
  • Allein die Tatsache, dass diese Informationen sehr privaten Gesprächen entsprungen sein sollen mindert imho Browns Vertrauenswürdigkeit.
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#5 biggAnonym