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  • 09.06.2016, 14:19h           26      Teilen:   |

LGBT-Journalismus hat seinen Preis

Zehn Versprechen an unsere Leser



Über 250 Menschen haben bereits ein queer.de-Abo – wir brauchen jedoch mehr. Warum sich die freiwillige Unterstützung lohnt.

Von Micha Schulze

1. Unsere Themen sind relevant
Wo kriegt ihr bloß all die Themen her, werden wir oft gefragt. Das ist aber gar nicht das Problem. Wir müssen im Gegenteil jeden Tag eine Auswahl aus einer Vielzahl möglicher Storys wählen. Wir setzen dabei auf eine gute Mischung, aber zuvorderst auf Relevanz, auch wenn beispielsweise ein Artikel über ein Gesetz gegen Homo-"Propaganda" in Moldawien keine Traumaufrufe bringt. Wir verzichten auf Clickbaiting und manches Aufbauschen irrelevanter Meldungen.

2. Wir recherchieren vor der Veröffentlichung
Gerüchte verbreiten sich sehr schnell im Facebook-Zeitalter. Doch bevor wir über einen vermeintlichen Skandal berichten, prüfen wir in jedem einzelnen Fall, ob die Quellenlage auch wirklich stimmt. Weil wir unser journalistisches Handwerkszeug gelernt haben!

3. Wir sind und bleiben Teil der LGBT-Bewegung
Wir nennen queer.de im Untertitel nicht ohne Grund (und Selbstironie) das "Zentralorgan der Homo-Lobby". Über queere Themen zu berichten, ohne Haltung zu zeigen, ist für uns ein Unding! Wir verstehen uns bewusst als Plattform für alle Initiativen, die sich für LGBT-Rechte einsetzen, und freuen uns, über ihre Aktivitäten, Diskussionen und Events zu informieren.

4. Wir üben Kritik, wo es nötig ist
Zur solidarischen Begleitung der queeren Community gehört auch manchmal die Kritik. Wir versuchen dabei fair zu sein. Es geht uns um Inhalte, nicht um das Ausbreiten schmutziger Wäsche oder persönliche Rachefeldzüge. Die Wahrheit haben wir natürlich auch als "Zentralorgan" nicht gepachtet, Widerspruch ist erwünscht. queer.de lebt von der Diskussion auch im Kommentarbereich, wir lassen unterschiedliche Standpunkte zu Wort kommen und wollen in Zukunft noch häufiger Debatten führen.

5. Wir zeigen Flagge gegen rechts
Für Intoleranz haben wir jedoch null Toleranz – auch innerhalb unserer Community. Wir nehmen Rassismus genauso ernst wie Homo- und Transphobie. Den erstarkenden Rechtspopulismus sehen wir als große Gefahr für die Demokratie und das friedliche Zusammenleben in unserem Land. Bei AfD, "Demo für alle" und "Besorgten Eltern" haben wir es mit Gegnern zu tun, die LGBT aus der Öffentlichkeit am liebsten verbannen wollen. Wir beobachten diese Bewegungen so genau wie kaum ein anderes Medium und werden auch weiterhin über ihre Machenschaften aufklären – auch weil die homophoben Aspekte anders als die fremdenfeindlichen in Mainstreammedien kaum berücksichtigt werden.

6. Wir bleiben überparteilich, aber parteiisch
Für die Homosexuellen in der AfD zählt queer.de zusammen mit dem LSVD zum "Linksterror" in Deutschland – eine Bezeichnung, die uns ausgesprochen ehrt. Weil wir selbstverständlich überparteilich sind, aber parteiisch für unsere Belange und Rechte. Homo- und Transphobie haben wir schon in allen Parteien kritisiert. An Union und SPD können wir an dieser Stelle nur appellieren: Macht in der Bundesregierung 'ne bessere Politik für LGBT, öffnet endlich die Ehe, dann gibt's auch weniger zu meckern!

7. Journalismus ist und bleibt unsere Haupttaufgabe
Es gibt Webseiten, da sind die Artikel nur austauschbare Füller neben den Bannerplätzen oder dienen dazu, den Handel mit Dildos oder Reisen anzukurbeln. Uns geht es ausschließlich darum, guten Journalismus für die queere Zielgruppe zu bieten. Hinter queer.de steckt kein großer Konzern, sondern eine kleine, mit dem Mindestkapital ausgestattete GmbH im Besitz von Gründern und Mitarbeitern. Das Portal ist und bleibt unser einziges Produkt.

8. Wir informieren umfassend und aktuell
Ein Onlinemedium lebt von der Aktualität, so auch queer.de. Unsere Redaktion ist gut vernetzt, sowohl im Inland wie im Ausland. Oft gelingt es uns, zuerst über wichtige Themen zu berichten, die dann Tage später von den Mainstreammedien aufgegriffen werden. Und vor allem bieten wir eine einzigartige Grundversorgung, bei der keine relevante Nachricht unter den Tisch fällt. Kein anderes deutsches LGBT-Medium wird deshalb so oft zitiert wie queer.de.

9. Wir teilen unser Wissen und unsere Erfahrung
Wir arbeiten teilweise seit über 25 Jahren im queeren Journalismus und können ganz unbescheiden behaupten, dass wir den Durchblick haben. Uns kann so schnell niemand für dumm verkaufen! Wir wissen etwa noch genau, wer wann wie im Bundestag abgestimmt hat. Von unserem Wissen und unserer Erfahrung profitiert auch die Community, etwa wenn wir an passender Stelle an frühere Debatten oder Ereignisse erinnern. Ebenso hilfreich ist unser einzigartiges Online-Archiv mit rund 20.000 Artikeln seit 2003.

10. Wir werden besser
Dass wir im Allgemeinen recht zufrieden sind mit der inhaltlichen Entwicklung von queer.de in den letzten 13 Jahren, heißt nicht, dass wir noch viel, viel besser und vielfältiger werden können. Wir kennen unsere Schwächen. Wir haben so viele Ideen, darunter hervorragende Anregungen von Lesern, die wir aus Kostengründen und mangelnden Kapazitäten (noch) nicht realisieren können. Schon jetzt ist es angesichts sinkender Werbeeinnahmen (u.a. wegen der Verlagerung des Traffics auf die mobile Seite) eine immer größer werdende Herausforderung, das Niveau zu halten. Jedes einzelne freiwillige Abo hilft mit, queer.de besser abzusichern und weiter zu entwickeln.

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Reaktionen zu "Zehn Versprechen an unsere Leser"


 26 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
09.06.2016
15:10:11


(+10, 10 Votes)

Von UrsaMajor


Ich kann leider nicht viel Geld ausgeben.
Als Dank und Anerkennung für Euere Arbeit habe ich jedoch jetzt ein kleines Abo abgeschlossen.

Eine große Bitte habe ich jedoch noch an Euch, liebe Redaktion: Bitte nehmt Euere eigene Net(t)iquette noch etwas ernster. Ich zitiere:

"Nicht geduldet in diesem Forum werden Verstöße gegen Recht und gute Sitten (Beleidigung, Verleumdung, Hetze, Aufrufe zu Straftaten sowie jugendgefährdende Inhalte), unfreundliche und respektlose Kommentare, Provokationen sowie Wortmeldungen ohne Sachbezug."

Nach diesen Kriterien dürfte so mancher Kommentar hier nicht veröffentlicht werden.

DANKE Euch sehr!


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#2
09.06.2016
15:14:18


(+6, 6 Votes)

Von Robin


Der "Charta" der queer.de-Redaktion ist kaum noch was hinzuzufügen.

Ich habe aber auch noch ein paar Vorschläge (weniger inhaltlich, sondern eher formal) wie queer.de noch besser werden kann. Denn je besser queer.de ist, desto mehr Leute sind bereit zu zahlen.

Ich hoffe, Ihr versteht das nicht an Kritik (denn inhaltlich gibt es da wenig zu kritisieren), sondern eher als Anregungen für die Zukunft.

1.
Ich finde es schön, dass es z.B. bei den Gewinnspielen auch immer mal Filme oder Bücher zu gewinnen gibt, die nicht direkt mit GLBTI-Themen zu tun haben. Wir leben ja nicht in einem Homo-Ghetto, wo alles, was nichts mit dem Thema zu tun hat, ausgeblendet wird.

Allerdings sollte man das schon auch deutlicher kennzeichnen. Oft sehe ich hier einen neuen Film und freue mich über einen GLBTI-Film, den ich noch nicht kenne und dann merke ich erst beim Lesen (oft aber auch nicht sicher), dass es gar nicht darum geht.

2.
Viele User nutzen die Kommentar-Funktion. Das ist auch sinnvoll und belebt die Diskussion, zeigt weitere Aspekte, etc. Dabei zitiert man ja auch relativ oft andere Beiträge. Aber außer dem Hinweis auf welchen Beitrag sich etwas bezieht, hat man da wenig Möglichkeiten.

Deswegen gibt es einen ziemlichen Wildwuchs an Zitierstilen. Manche nehmen einfach nur die Anführungszeichen, aber das kann oft untergehen. Manche setzen andere Zeichen davor und dahinter. Wieder andere machen die komplette Zeile darüber oder darunter mit Strichen. Etc. etc. etc.

Was ich mir wirklich für die Kommentarfunktion am meisten wünschen würde wäre eine Zitierfunktion, die die Teile, die man von anderen zitiert durch Einrücken (und vielleicht auch noch etwas kleiner Schrift) deutlich kennzeichnet.

3.
Auch bezüglich der Kommentarfunktion würde ich mir wünschen, dass auch Nutzernamen mit 3 Buchstaben erlaubt sind und nicht 4 das Minimum sind. Es gibt zahlreiche Namen, Spitznamen, Namensabkürzungen, etc. mit 3 Buchstaben: Max, Tim, Tom, Flo, Jan, Leo, etc. Oder auch bei Frauennamen: Lea, Pia, Ina, etc.

Und am anderen Ende dürfte das Maximum gerne noch etwas höher liegen. Ich wollte mal bei einem Kommentar als Usernamen (weil es so gut passte) sowas wie "Grundrechte gelten überall" nehmen. Aber das war zu lang. Und ich glaube, Umlaute und auch das scharfe S werden in Usernamen nicht akzeptiert.

4.
Es gibt bei den Usernamen zahlreiche gebräuchliche Namen, die man gerne wählen würde, aber nicht kann, weil sie schon von jemandem reserviert wurden. Da sind aber oft Namen dabei von Leuten, die hier schon seit Jahren nicht mehr aktiv sind oder die sich vielleicht mal angemeldet haben, dass dann aber nie mehr genutzt haben.

Deshalb sollte man Accounts, wo sich jemand eine bestimmte Zeit lang (z.B. 2 Jahre) nicht mehr eingeloggt hat, löschen und den entsprechenden Usernamen wieder freigeben.

5.
Wieso ist die Kommentarfunktion beim Bild des Tages eigentlich komplett anders gemacht als beim Rest. Die funktioniert z.B. auf dem Smartphone nicht.

6.
Es gibt bei den "kleineren" Ressorts oft auch sehr interessante Artikel, wie z.B. aktuell in der Rubrik "Life & Style" den Artikel "Privatsphäre auf dem Smartphone". Leider werden diese Artikel oft übersehen, weil sie nur unten in der Liste der Ressorts auftauchen, es aber eigentlich nie in die "große" Artikelübersicht schaffen.

7.
Bei den TV-Tipps gibt es manchmal mehrere gute Tipps. Aber auf der Homepage ist oft nur einer davon zu sehen. Man braucht sicher nicht jede Sendung aus den TV-Tipps (z.B. wenn bei einer Serie eine Episode mit entsprechendem Thema ist) aufzuführen - das wäre zu viel. Aber wenn es z.B. an einem Tag mehrere echte queere Highlights gibt, kann man ruhig auch mal 2 oder 3 Einträge schon auf der Homepage in die Seitenleiste packen.

8.
Ich finde es nach wie vor etwas unübersichtlich, dass es außer den regulären Rubriken auch noch die Kategorien "Blog" und "Kurz gemeldet" gibt. Dadurch muss man immer an mehreren Stellen gucken, was es neues gibt und auch an mehreren Stellen suchen, wenn man nochmal schnell was nachgucken will, was man eben gesehen hat. Außerdem fehlt dann natürlich die Einteilung in Rubriken.

Ich fände es besser, wenn alles ganz normale Artikel in den Rubriken wären. Manche sind dann halt größer und/oder wichtiger und andere halt kleiner und/oder weniger wichtig. Fände ich aber immer noch besser als so.

Ansonsten:

Inhaltlich kann alles so bleiben. Ihr seid kompetent, meinungsstark, unabhängig und scheut Euch auch nicht vor deutlichen Worten. Weiter so...


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#3
09.06.2016
15:23:42


(+3, 7 Votes)

Von Robin
Antwort zu Kommentar #1 von UrsaMajor


Also im großen und ganzen sehe ich hier nicht viele Verstöße gegen die eigene Netiquette. Das problematische ist auch immer, wie man das bewertet. Denn jeder hat natürlich andere Maßstäbe, was man noch okay findet und was man überzogen findet.

Oder z.B. der Stichpunkt "Provokation":
Wenn andere aufs übelste gegen einen hetzen, darf man dann nicht selbst auch mal etwas provokanter in der Wortwahl sein?

Wenn z.B. wieder mal ein katholische Bischof sagt, Schwule seien eine Gefahr für Kinder, ist dann eine Äußerung wie "Als Mitglied der Kinderschänder-Sekte sollte der lieber anderen nicht vorwerfen, Kindern zu schaden" zu provokant oder ist das nicht bei solcher Hetze angemessen oder zumindest im Sinne eines Meinungspluralismus und freier Rede tolerabel?

Oder wie ist es mit Ironie, die nicht von jedem verstanden wird? Soll man die verbieten, nur weil das nicht jeder kapiert?

Auf dem Papier ist sowas immer schnell formuliert und hört sich gut und plausibel an, aber in der konkreten Umsetzung finde ich sowas immer sehr problematisch.

Und im Zweifel bin ich immer für die Meinungsfreiheit und auch mal etwas aushalten zu müssen, was nicht jedem passt.

Mir ist es lieber, wenn jemand mich auch mal Arschloch oder Idiot nennen darf, als wenn es hier vor lauter Angst nur noch weichgespülte, angepasste Mainstream-Kommentare gibt, als müsste man auch noch bei der größten Hetze vermittelnd wirken.


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#4
09.06.2016
15:38:46


(+7, 7 Votes)

Von UrsaMajor
Antwort zu Kommentar #3 von Robin


Mir geht es in erster Linie um den Umgang miteinander hier im Forum.

Es gibt einfach viel zu viele Kommentare, die mangels rationaler Argumente lieber persönliche Beleidigungen "in den Ring werfen". Und wenn man diese Kommentator_innen dann darauf hinweist, dass persönliche Angriffe keine Argumente sind, kommt gleich die nächste Beleidigung.

Für derartiges Verhalten gibt es hier Hunderte Beispiele, und täglich kommen neue dazu.

Von Facebook habe ich mich z.B. vor kurzem nach 5jähriger Mitgliedschaft verabschiedet - einfach, weil dort viel zu viel Hass gepostet wird, und zwar sowohl gegen Menschen(gruppen) als auch gegen diejenigen, die diese argumentativ verteidigen.

Ich habe keine Lust auf ein ähnliches Klima hier auf Queer.de - und es war (nicht nur von mir) auch hier schon vielfach zu lesen, dass der Ton rauher geworden ist.

Nimmt man die Netiquette ernst, muss das so nicht sein.


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#5
09.06.2016
15:58:32


(+4, 4 Votes)

Von ursus


gratulation für die gute arbeit und die ausdauer in schwierigen zeiten. die bewegungen brauchen queer.de!

wie riesig die lücke wäre, gäbe es queer.de nicht mehr, das würden wir vielleicht erst merken, wenn es zu spät ist. ich möchte mir das gar nicht vorstellen (schon gar nicht, wenn ich mir ansehe, was da an gruseligen alternativen im netz herumspukt. brrr.)

die idee, mehr debatten anzuregen und dabei auch mehrere seiten zu wort kommen zu lassen, habt ihr ja schon oft sehr gut umgesetzt. das darf tatsächlich gern noch mehr werden. aber so etwas kostet natürlich auch mehr zeit (und geld) als "nur" nachrichten zu liefern.

mir sind abos nicht so sympatisch, auch wenn ich verstehen kann, weshalb die euch lieber sind als einmalige spenden. von mir wird es daher mal wieder eine spende geben.

hut ab und weiter so!


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#6
09.06.2016
18:13:47


(+3, 5 Votes)

Von Heiner


Zu Punkt 4:
"queer.de lebt von der Diskussion auch im Kommentarbereich, wir lassen unterschiedliche Standpunkte zu Wort kommen und wollen in Zukunft noch häufiger Debatten führen."

Hört sich ja prima an, aber wieso wurden dann in letzter Zeit einige Kommentare von mir blockiert?

Ich kann das ja verstehen, wenn ich was illegales schreibes würde, aber so ist das nicht. Manche Kommentare von mir, die deutlich deftiger ausfallen, werden sehr wohl veröffentlicht.

Ich hatte ja auch an den betreffenden Stellen schon gefragt, aber statt Antwort zu erhalten, wurden auch diese nachfragenden Kommentare nicht veröffentlicht.

Wenn ich ja wenigstens wissen würde, woran Ihr Euch stoßt, könnte ich das ja in Zukunft vermeiden.

Wenn man sich die Mühe macht, Kommentare zu schreiben und dann werden nur einige davon veröffentlicht, ist das natürlich ärgerlich. Und dann sinkt die Bereitschaft, etwas zu bezahlen, natürlich sehr schnell ab.

Aber ganz abgesehen davon, dass so jemand wie ich dann keinen Bock hat, auch noch Geld zu bezahlen um sich zensieren zu lassen (auf ein Abo mehr oder weniger wird es vielleicht nicht ankommen, obwohl auch das schon eine gewisse arrogante Sichtweise ist), aber es sinken ja auch die Page Views und damit die Werbepreise. Denn nicht nur, dass ich dann weniger auf queer.de vorbeischaue, sondern auch andere schauen ja nur einen Artikel nochmal an, wenn es neue Kommentare gibt.

So, jetzt bin ich mal gespannt, ob Ihr wenigstens diesmal meien Kritik veröffentlicht und erklärt, warum einige meiner Kommentare nicht veröffentlicht werden. Und mir dann auch die Möglichkeit gebt, darauf zu antworten und diese Antwort dann nicht wieder zu zensieren.

Wenn Ihr mir was dazu sagt, werde ich auf jeden Fall Stellung beziehen.

Ansonsten: wenn auch dieser Kommentar wieder zensiert wird, weil ihr keine Kritik vertragen könnte, ist es dann für mich auch irgendwann mal durch mit dem Thema queer.de. Denn wenn ich nur Zeit vergeuden will, kann ich das auch anderswo und brauche nicht Kommentare zu schreiben, die dann eh zu 30% nicht veröffentlicht werden.


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#7
09.06.2016
21:07:21


(-1, 5 Votes)

Von Stewe


Die Seite lebt doch von den heißen Diskussionen im Forum. #Streitkultur


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#8
09.06.2016
21:57:12
Via Handy


(0, 6 Votes)

Von Orthogonalfront
Antwort zu Kommentar #6 von Heiner


Meiner Erfahrung nach ist es hier kaum nachvollziehbar warum bestimmte Kommentare veröffentlicht werden und andere nicht. Das Freigabesystem ist völlig intranspatent und willkürlich, interessanterweise aber auch von der Tageszeit abhängig. So werden Kommentare spät abends auch einfach mal durchgewunken, während tagsüber auch mal völlig neutrale Beiträge zensiert werden. Am krassesten ist aber die Tatsache, dass sich hier einige User massiv was rausnehmen dürfen. So durfte letztlich ein Stammuser einen wenig beliebten anderen User einfach mal direkt als Arschloch bezeichnen, während mein Kommentar in dem ich diese Freigabepraxis kritisierte einfach nicht veröffentlicht wurde. Ich finde das absolute Willkür. Bitte stellt endlich mal klar was erlaubt ist und was nicht. Diese Mini-Netiquette reicht einfach nicht.


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#9
09.06.2016
22:16:17
Via Handy


(+2, 4 Votes)

Von Greenbasic


Ich würde lieber Spenden.

Weil Spenden kann man steuerlich absetzen! Brauch dazu aber eine Quittung


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Anm. d. Red.: Das ist leider nicht möglich, da wir ein Unternehmen sind.

 
#10
09.06.2016
23:21:57


(+2, 4 Votes)

Von alleposos


Liebes queer-Team,

wann macht ihr etwas mit eurer Internetpräsenz? Ich finde das Design - so leid es mir tut - wirklich furchtbar. Es ist absolut nicht mehr zeitgemäß und erinnert mich mehr an eine Webseite zu Beginn des Internets zur Jahrhundertwende. Queer.de könnte viel stilvoller auftreten! Das musste ich leider loswerden.
Nichtsdestotrotz ändert das nichts an eurer journalistischen Arbeit! Von allen LGBT-News/Community-Seiten seid ihr definitiv die beste. Ihr seid zuverlässig, abwechslungsreich und sehr aktuell (was man oft von anderen LGBT-News-Seiten nicht erwarten kann).
Ich möchte, dass dieses Medium weiterhin bestehen bleibt und die LGBT-Community in Deutschland weiterhin eine angemessene LGBT-Newsquelle hat. Deshalb werde ich ein Abo in Betracht ziehen :)


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Anm. d. Red.: Ein Relaunch, der auch viele immer wieder geäußerten Anregungen aufnimmt, ist in Arbeit.

 
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