Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 12.06.2016, 08:17h           1      Teilen:   |

Demos, Live-Aufnahmen und B-Seiten

Phil Collins neu entdecken

Ursprünglich im Dezember 1989 veröffentlicht, enthält "...But Seriously" viele von Phil Collins' größten Hits und wurde eines der bestverkauften Alben seiner Ära
Ursprünglich im Dezember 1989 veröffentlicht, enthält "...But Seriously" viele von Phil Collins' größten Hits und wurde eines der bestverkauften Alben seiner Ära

Das Album "…But Seriously" des britischen Musikers wurde neu aufgelegt.

Die große "Take A Look At Me Now"-Retrospektive von Phil Collins führte zu einer umfangreichen Wiederentdeckung seines außergewöhnlichen Back-Kataloges. Nicht nur, dass seine Alben nach Jahrzehnten wieder in den Charts zu finden waren, viele der bisher unveröffentlichten Songs ermöglichten es den Fans, ganz neue Aspekte an seiner Musik zu entdecken. So haben die erweiterten Albumformate zu einer erneuten Würdigung seines Werkes geführt. Nun wurde die Kampagne mit der Veröffentlichung von "…But Seriously" und einer überarbeiteten Fassung seines jüngsten Studioalbums "The Essential Going Back" fortgeführt!

Ursprünglich im Dezember 1989 veröffentlicht, enthält "…But Seriously" viele von Phil Collins' größten Hits und wurde eines der bestverkauften Alben seiner Ära. In Vereinigten Königreich hielt es sich für volle 15 Wochen auf Platz 1 der Charts und verbrachte fast ein ganzes Jahr in den Top-10. In England war es eines der meistverkauften Alben des Jahres 1990. Im Laufe der Albumveröffentlichung bekam Collins zudem seinen vierten und fünften Brit-Award, nämlich als "Bester männlicher britischer Künstler" und für die Single "Another Day In Paradise". Auch in Deutschland konnte es einen sagenhaften Erfolg verbuchen: Dem Einstieg auf Platz 1 der Albumcharts folgten insgesamt 6 Platinauszeichnungen! Überdies katapultierte es sich für vier Wochen an die Spitze der US-Billboard 200 und erreichte 4-faches US-Platin. In vielen Charts auf der ganzen Welt erreichte es ebenfalls Platz 1.

Im Jahr 2010 präsentierte Phil Collins mit "Going Back" sein erstes Studioalbum nach "Testify" (2002). Als Projekt, das ihm persönlich sehr am Herzen lag, interpretierte er auf "Going Back" eine ganze Reihe von Motown- und Soul-Standards, die ihn in seinem Leben und seinem musikalischen Schaffen inspiriert hatten. Das Konzept des Albums, so sagte er damals, sei es "nicht gewesen, den bereits großartigen Songs etwas Neues zu geben, sondern zu versuchen, die Klänge und Gefühle wiederzugeben, die ich hatte, als ich sie zum erste Mal gehört habe." Das Ziel wurde erreicht, nicht zuletzt durch die Mitarbeit der Special Guests, darunter die drei verbliebenen Mitglieder der Funk Brothers: Eddie Wills (Gitarre), Bob Babbitt (Bass) und Ray Monette (Gitarre). Going Back brachte COLLINS zurück auf Platz 1 der UK-Charts, während es in Deutschland auf der 2 chartete und mit Platin ausgezeichnet wurde.

Fortsetzung nach Anzeige


Neues Album, neues Artwork-Konzept

Mit der Retrospektive "Take A Look At Me Now" blickt Phil Collins auf eine erstaunliche Karriere zurück
Mit der Retrospektive "Take A Look At Me Now" blickt Phil Collins auf eine erstaunliche Karriere zurück

Zum leicht reduzierten Tracklisting der remasterten Version erklärt Collins: "Ich entschied mich, dieser neuen Version von "Going Back" den Titel "The Essential Going Back" zu geben. In der Rückschau stellte ich fest, dass ich zu viel Musik auf der Original-Version zusammengebracht hatte. Aber ich denke, dass zu viel nicht immer gut ist, daher diese etwas zurechtgestutzte Version meiner Lieblings-Motown-Songs."

Wie bereits die bisherigen Alben der Retrospective-Serie, wurden auch "…But Seriously" und "The Essential Going Back" mit einer zweiten Disc ausgestattet, die zusätzliche Demos, Live-Aufnahmen und B-Seiten präsentiert. Sie erscheinen jeweils als Doppel-CD im Digipak und in digitalen Versionen, die das remasterte Album und das zusätzliche Material enthalten, aber auch als audiophiles 180 Gramm-Vinyl, das ausschließlich das remasterte Album enthält.

Mit der Retrospektive "Take A Look At Me Now" blickt Phil Collins auf eine erstaunliche Karriere zurück, die zahlreiche Nummer-1-Hits und mehr als 100 Millionen verkaufte Tonträger mit sich brachte. Phil Collins kuratiert die Reihe selbst und stellte persönlich das Repertoire der Editionen zusammen. Seine Idee für das Konzept von "Take A Look At Me" besteht darin zu untersuchen, wie sich die Songs über die Jahre hinweg weiterentwickelt haben. Daher konzentrierte er sich bei der Zusammenstellung des zusätzlichen Materials vor allem auf Live-Versionen der jeweiligen Album-Songs. Indem er den Originalen der Studioversionen das Material aus späteren Performances gegenüberstellte, zeigt die Serie, wie die Songs im Laufe der Jahre ein Eigenleben entwickelten, sobald sie die gepflegte Enge des Studios verlassen hatten. Aber auch einige sorgsam ausgesuchte Demos und B-Seiten sind auf den Extended Versions der Alben zu finden.

Alle Alben der Serie wurden von Nick Davis gemastert, der für seine Arbeit am Box-Set "Genesis 1970-1975" bereits mit einer Grammy-Nominierung belohnt wurde. Davis hatte seinerzeit an der gesamten Genesis-Retrospektive gearbeitet. Jedes der Alben wird zudem mit einem neuen Artwork-Konzept erscheinen, für das Phil Collins die Posen der Original-Alben eingenommen hat und sich neu fotografieren ließ. (cw/pm)

Youtube | Phil Collins mit "Do you remember"
Links zum Thema:
» "…But Seriously" bei Amazon bestellen
» "The Essential Going Back" bei Amazon bestellen
» Offizielle Website von Phil Collins
» Fanpage auf Facebook
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher ein Kommentar
Teilen:                  
Service: | pdf | mailen
Tags: phil collins, but seriously, the essential going back
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Phil Collins neu entdecken"


 1 User-Kommentar
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
12.06.2016
19:11:53


(+1, 1 Vote)

Von Jürgen Etzold


CD "...But Seriously" - Remaster:

Als treuer Phil Collins-Fan habe ich die Veröffentlichung dieses Remaster gespannt erwartet. Da ich mich auch als anspruchsvollen HiFi-Anwender bezeichne, habe ich ziemlich hohe Erwartungen an das Album gehabt; ist doch das Original von 1989 die mit Abstand best klingende Aufnahme von Phil Collins.
Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.
Toningenieur Nick Davis hat zunächst eine recht ordentliche Nachentzerrung zustande gebracht. Die auf dem Original teilweise störenden, etwas "spitzen" Töne an mancher Stelle wurden unauffällig entschärft; der tonale Eindruck ist insgesamt ausgeglichen und orientiert sich sehr am Original, so wie es auch sein sollte.
Diese solide Vorarbeit wurde im weiteren Mastering-Prozess leider zunichte gemacht. Schuld daran ist die durch unsachgemäßen Einsatz von digitalen Finalizern oder anderen Kompressoren völlig übertriebene Lautstärke der gesamten Aufnahme. Gegenüber dem Original ist diese um mindestens das doppelte erhöht worden, wodurch Dynamik und räumliche Abbildung nahezu komplett verloren gegangen sind.
Es muß die Frage an die Verantwortlichen erlaubt sein, welche Zielgruppe hiermit erreicht werden sollte?!
Schließlich handelt es sich bei "...But seriously" nicht um irgendeine Techno-Scheibe, auch nicht um Metal oder sonstige Stilrichtungen, bei denen die Lautstärke das oberste Kriterium darstellt. Der Umstand, dieses Machwerk dann auch noch als "Remaster" zu bezeichnen, ist schon eine Zumutung. Zugegeben, hier wurde wirklich unüberhörbar etwas nachbearbeitet. Aber im Allgemeinen sollte das Resultat eine Klangverbesserung gegenüber dem Original bedeuten; hier ist es leider umgekehrt.
Das Ganze ist umso unverständlicher, wenn man die Remaster von "Face Value" und "Hello, I must be going" aus der gleichen Serie zum Vergleich heranzieht. Diese sind durchweg gut gelungen; zwar auch keine audiophilen Kracher, aber deutlich besser als die Original-Aufnahmen und eben genau das, was man als Plattenkäufer mit Fug und Recht unter der Bezeichnung "Remaster" erwarten kann.
Bleibt nach dem ernüchternden Klang noch die Musik:
Die erste Disc braucht man wohl kaum zu kommentieren. Auf der Bonus-CD sind einige meines Wissens bislang unveröffentlichte Live-Aufnahmen vorhanden, diese sind jedoch größtenteils musikalisch eher flach geraten. Ausnahmen stellen das sehr energiegeladene "Saturday Night and Sunday Morning" sowie die sehr schöne Version von Irving Berlins "Always" dar; beide sind allerdings schon von der DVD "Serious Hits Live in Berlin" bekannt.
Fazit:
Wer hier eine klangliche Steigerung zum Original erwartet, dem ist dringend vom Kauf abzuraten.
Die Musik auf der Bonus-CD stellt größtenteils nur für eingefleischte Fans eine Bereicherung dar, insgesamt also auch enttäuschend.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 CD - POP

Top-Links (Werbung)

 CD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Malta verbietet Homo-"Heilung" Video: Schwuler Heiratsantrag vor dem Dom Landkreis wehrt sich weiter gegen "Homoheiler"-Verein Russische Abgeordnete: FIFA-Game ist Homo-"Propaganda"
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt