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  • 12.06.2016, 10:06h           213      Teilen:   |

Schock in den USA

Florida: 50 Tote nach Angriff auf Gay-Club

Artikelbild
Am New Yorker Stonewall Inn versammelten sich am Sonntagabend tausende Menschen, um den Opfern aus Orlando zu gedenken. Ein Aufstand von Bargästen 1969 gegen eine Polizeikontrolle hatte die weltweite CSD-Bewegung begonnen; am Sonntag schützten schwer bewaffnete Polizisten das Lokal.

Nach dem Blutbad sprach Präsident Obama von einem "Akt des Terrors und des Hasses". Für Montag sind LGBT-Mahnwachen in Berlin, Hamburg und Köln geplant.

Von Norbert Blech, mehrfach aktualisiert

In den USA ist es in der Nacht zum Sonntag zu einem bewaffneten Angriff auf einen populären Club für Schwule, Lesben und Transpersonen in Orlando mit rund 50 Toten und etlichen Schwerverletzten gekommen. Ein 29-jähriger Mann schoss gegen 2 Uhr Ortszeit in dem Club "Pulse" mit einem Sturmgewehr vom Typ "AR-15" auf etliche Gäste. Danach schoss er vor der Tür weiter und wurde in ein Feuergefecht mit einem Polizisten verwickelt, bevor er wieder in das Innere des Gebäudes vordringen konnte.

Dort schoss der Mann weiter, nahm Geiseln und verbarrikadierte sich. Gegen fünf Uhr Ortszeit stürmte die Polizei das "Pulse", erschoss den Mann und konnte rund 30 Menschen befreien – ein Polizist wurde dabei von einer Kugel am Kopf getroffen, ein Helm konnte aber schlimmeres verhindern.


Die Szene am Tatort kurz nach Beginn der Attacke


Nach Angaben von Orlandos Bürgermeister Buddy Dyer bei der zweiten Pressekonferenz des Tages um 16.15 Uhr deutscher Zeit gab es in dem Club 50 Tote, auch seien insgesamt 53 Verletzte mit teils schweren Verletzungen in Krankenhäuser in der Nähe gebracht worden. Ein Arzt sagte, etliche Menschen befänden sich noch in einem kritischen Zustand. Zuvor war zunächst von rund 20 Toten die Rede gewesen. Dyer sagte, der Staat und die Stadt hätten den Notstand erklärt. Nach einem entsprechenden Aufruf versammelten sich vor Blutspendeorganisationen lange Schlangen; Berichte, eine von ihnen hätte das teilweise weiter bestehende Verbot der Blutspende durch Schwule temporär aufgehoben, wurden von dieser dementiert. Homosexuelle Männer dürfen nach FDA-Richtlinien nur Blut spenden, wenn sie ein Jahr lang keinen Sex hatten.

Zum Zeitpunkt der ersten Schüsse hätten sich knapp über 300 Personen im "Pulse" aufgehalten, sagte Polizeichef John Mina bei der ersten Pressekonferenz wenige Stunden zuvor. Der auf die Tat vorbereitete Mann habe ein automatisches Gewehr und eine Pistole getragen sowie einen möglichen Sprengsatz an seinem Körper gehabt, so der Polizeichef weiter. Er sprach von einem möglichen "Terrorakt". Ein Sprecher des FBI ergänzte bei der ersten Pressekonferenz auf eine entsprechende Journalistenfrage, der Mann könne zu radikalislamischen Ideologien geneigt haben, das sei aber noch näher zu klären.


Freundinnen von Club-Besucherinnen am Sonntag in Orlando


Hassverbrechen und Terror-Anschlag?

Mehrere US-Sender meldeten später unter Berufung auf Polizeiquellen, bei dem Täter handle es sich um einen 29-jährigen Amerikaner namens Omar Mateen. Dieser stamme aus Port St. Lucie in Florida, sei 1986 als Kind afghanischer Eltern in New York geboren worden und muslimischen Glaubens. Mateen sei verheiratet und wieder geschieden gewesen und habe einen Sohn; er besitze eine Lizenz zum Tragen einer Waffe und habe im Security-Bereich gearbeitet.

Im Verlauf des Tages äußerten mehrere Politiker, der Mann habe Verbindungen zum "Islamischen Staat" gehabt. CNN und NBC berichteten, der Täter habe den Notruf gewählt und dabei behauptet, der Terrororganisation einen Treueschwur geleistet zu haben.

Bei der dritten Pressekonferenz gegen 21 Uhr deutscher Zeit hat der Sprecher des FBI dieses Telefonat in Grundzügen bestätigt. M. sei 2013 und 2014 vom FBI untersucht und teilweise verhört worden: Dazu geführt hatten Gespräche gegenüber Arbeitskollegen über terroristische Verbindungen und später ein Kontakt zu einem amerikanischen Selbstmordattentäter. Die Verhöre hätten aber "keine Substanz" und "keine Gefahr" gezeigt.

Am Sonntag verbreitete eine dem IS nahestehende "Nachrichtenagentur" ein vermeintliches Bekennerschreiben der Terrororganisation; der Attentäter habe in ihrem Namen gehandelt. Experten der US-TV-Sender sehen das Schreiben bisher skeptisch.



Der Sender NBC berichtete zugleich von einem Telefonat mit dem Vater des mutmaßlichen Täters. Der Vater habe demnach angegeben, nichts von der Tat gewusst zu haben, und bezweifle einen terroristischen Hintergrund seines Sohnes. Auch habe der Vater berichtet, sein Sohn sei vor einigen Monaten wütend geworden, als er bei einem Besuch in Miami sah, wie sich zwei Männer küssten.

Am Abend meldete sich auch Mateens Ex-Frau zu Wort. Sie berichtete von häuslicher Gewalt und davon, sich mit Hilfe ihrer Familie aus der viermonatigen Beziehung gerettet zu haben. Seit rund sieben, acht Jahren habe es keinen Kontakt mehr gegeben. Sie vermute, dass mentale Probleme den Ausschlag für die Tat gegeben haben könnten. Sie habe auch homophobe Kommentare ihres Mannses in Erinnerung, aber zumindest damals keine religiöse Radikalisierung.

Die Frage der Motivation und des Hintergrunds des Täters wird Medien und Szene noch Tage beschäftigen. In Interviews beklagten einige LGBT-Aktivisten, dass das Schlagwort Terror eine nähere Berichterstattung über das offensichtliche homosexuellenfeindliche Hassverbrechen verdränge; beim britischen "Sky News" verließ der schwule Menschenrechtsaktivist Owen Jones nach einer entsprechenden Debatte empört die abendliche Presseschau (Video). Auch erhalte man öffentlich Beileidsbekundungen von Personen, die sich in der Vergangenheit selbst homosexuellenfeindlich äußerten und die Tat nun teilweise für ihre Zwecke nutzen wollten.

"Unsere Community ist stark"



Bürgermeister Buddy Dyer (Bild) sagte bei der ersten Pressekonferenz, viele Menschen hätten ihr Leben verloren. Viele seien zugleich durch heroische Taten gerettet worden. "Unsere Community ist stark. Wir werden uns gegenseitig unterstützen müssen, um alles zu überstehen."

TV-Bilder hatten kurz zuvor gezeigt, wie Stunden nach den ersten Schüssen Verletzte in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert wurden. Die Lage war zunächst unübersichtlich, es gab auch Gerüchte über einen zweiten Angreifer und über eine Attacke auf ein Krankenhaus, die sich nicht bestätigten.

Rund drei Stunden nach den ersten Schüssen konnte in einem Live-TV-Bericht des Lokalsenders WESH eine Explosion gehört werden. Die Polizei sprach zunächst von einer kontrollierten Sprengung; später sagte sie, die Detonation habe zur Ablenkung des Schützen bei der Erstürmung des Gebäudes gedient.

Am Sonntag Abend begann die Stadt, die ersten Namen von Toten zu veröffentlichen – sie sind 20, 22, 22, 23, 34 und 36 Jahre alt. Zugleich betonten die Behörden, dass die Zahl der Todesopfer entgegen einiger Berichte weiter bei 50 liege. In New York am Stonewall Inn und in Washington am Weißen Haus gab es größere Solidaritätsbekundungen. Bei der Verleihung der Tonys eröffnete der britische Komiker James Cordon als Moderator die Show mit einer Ansprache an die Community: "Ihr seid nicht allein. Eure Tragödie ist unsere Tragödie" (Video). In New York zeigte das One World Trace Center seine Spitze in Regenbogenfarben; das Empire State Building verzichtete aus Respekt auf die sonst übliche Farbbestrahlung.



Angriff auf Los Angeles Pride verhindert?

Am Nachmittag wurde bekannt, dass die Polizei in Santa Monica einen ortsfremden Mann verhaftet hat, nachdem nach Hinweisen von Anwohnern in seinem Auto Waffen, möglicher Sprengstoff und Tarnkleidung gefunden wurden. Der Mann habe ausgesagt, er habe damit zum Los Angeles Pride fahren wollen, der an diesem Wochenende stattfindet. Die Festnahme erfolgte bereits in der Nacht; es soll keine Verbindung zu der Tat in Orlando geben. Der LA Pride fand wie geplant statt, ebenso wie – unter verstärkten Sicherheitsbedingungen – der CSD in der Hauptstadt Washington DC.

Am Abend gab das Santa Monica Police Department bekannt, bei dem Mann handle es sich um einen 20-Jährigen aus Indiana, James Wesley Howell. Bei der Festnahme um 5 Uhr morgens, also bereits mehrere Stunden nach dem Angriff in Orlando, habe er angegeben, dem CSD Schaden zufügen zu wollen. Das Motiv und die geplante Tat werden weiter überprüft. In dem Wagen wurden drei Sturmgewehre mit Munition gefunden, dazu ein Eimer mit einer Kapazität von fünf Gallons (rund 19 Liter) gefüllt mit Chemikalien, die zum Bau einer unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtung (IED) ausgereicht hätten.

s. Update: Polizei dementiert geplanten Anschlag auf LA Pride (13.6.)

Fortsetzung nach Anzeige


Reaktionen

US-Präsident Barack Obama drückte den Angehörigen bei einer Ansprache aus dem Weißen Haus sein Beileid aus. Er sprach von einem "Akt des Terrors" und einem "Akt des Hasses". Noch sei die Motivation des Täters unklar und müsse aufgeklärt werden, aber es habe sich klar um eine "hasserfüllte Tat" gehandelt.

Der Tag sei "besonders herzbrechend für die LGBT-Community", so Obama weiter. Das "Pulse" sei mehr als ein Club, sondern ein Ort der Solidarität und der Selbstermächtigung. Der Anschlag habe Werten wie der Würde des Menschen und der Gleichheit gegolten und ziele damit auf ganz Amerika. Er ordnete Halbmast für die Flaggen des Weißen Hauses und anderer öffentlicher Gebäude an.

Youtube | Die Rede Obamas

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump kritisierte in seiner Stellungnahme, dass Obama kein einziges Mal den Begriff "radikaler Islam" erwähnt habe, und forderte dessen Rücktritt. Er selbst ging dafür nicht gesondert auf LGBT ein. Anders Hillary Clinton: "Der Schütze griff einen LGBT-Nachtclub während des Pride Month an. An die LGBT-Community: Ihr sollt wissen, dass ihr Millionen Verbündete in unserem Land habt. Ich bin eine davon. Wir werden weiter kämpfen für euer Recht, frei, offen und ohne Angst zu leben." Amerikanische Homo-Medien berichten, die meisten republikanischen Spitzenpolitiker hätten in ihren Mitteilungen zu der Attacke LGBT nicht erwähnt.

"Ich bin sehr erschüttert über den brutalen Anschlag in Orlando. Wir trauern um die Opfer und sind in Gedanken bei unseren Freunden in den USA", sagte der deutsche Außenminister Franz-Walter Steinmeier – das Zitat verbreitete auch die Bundesregierung in ihren offiziellen Accounts in sozialen Netzwerken. Die Grünenpolitikerin Claudia Roth postete dort eine Regenbogenflagge auf Halbmast. Justizminister Heiko Maas (SPD) sprach von einer barbarischen Tat und schrieb auf Twitter: "Our thoughts are with the LGBTQ community especially today."

Beistand kam selbst aus dem Vatikan: "Papst Franziskus schließt sich den Familien der Opfer und all der Verletzten in Gebeten und Mitgefühl an", heißt es in einer Stellungnahme der Kirche. Hass kam hingegen von den üblichen Verdächtigen: Der radikale Baptistenpfarrer Steven Anderson, der zuletzt Schlagzeilen gemacht hatte, weil er für den Tod der transsexuellen Ex-Leichtathletin Caitlyn Jenner gebetet hatte, freute sich in einem auf Youtube veröffentlichten Video über den Tod der Clubbesucher: "Die gute Nachricht ist: Es gibt 50 weniger Pädophile in dieser Welt, denn – Sie wissen ja – diese Homosexuellen sind eine Bande von widerlichen Perversen und Pädophilen", so Anderson. "Gott hat den Schützen geschickt", meinte auch die als Phelps-Sekte bekannte Westboro Baptist Church zu der Schießerei, die man "feiert". Eine international verbreitete Nachricht, dass der homophobe evangelikale Pfarrer Pat Robertson den Anschlag als "Strafe Gottes" für die Öffnung der Ehe bezeichnet hatte, erwies sich später als Falschmeldung.

Mahnwachen und Spendenaufrufe

Das LGBT Community Center Orlandos hat seine Türen geöffnet, um den Angehörigen und Freunden der Opfer Unterstützung zu bieten; auch eine Hotline wurde freigeschaltet. Der Vorsitzende der Zentrums, Terry DeCarlo, sprach von einem "Angriff auf die LGBT-Community". Die Organisation Equality Florida startete eine Online-Spendenaktion für die Opfer der Tat – innerhalb weniger Stunden wurden bereits über 600.000 US-Dollar zugesagt.


Gedenken im Castro-Bezirk von San Francisco


Der LSVD hat für Montag "in Solidarität mit den Opfern und ihren Angehörigen" zu einem Stillen Gedenken in Berlin ab 12 Uhr vor der Amerikanischen Botschat aufgerufen. Der Verband bittet, teilzunehmen und Blumen niederzulegen. Zu einer ähnlichen Veranstaltung vor dem US-Konsulat (Alsterufer 27/28) hat der Hamburg Pride für Montag ab 18 Uhr aufgerufen. Ebenfalls am Montag wird es eine Mahnwache in Köln geben, ab 19 Uhr auf der Domtreppe.

Der Anschlag gilt als die schlimmste Massenschießerei in der Geschichte der USA und als die tödlichste Attacke auf eine Szene-Einrichtung. 1973 waren bei einem Brandanschlag auf die Schwulenbar "Upstairs Lounge" in New Orleans 32 Menschen ums Leben gekommen. Ein Täter wurde nie gefasst; als wahrscheinlichster Täter gilt ein zuvor aus dem Club geworfener Besucher, der psychische Probleme hatte. Er nahm sich später das Leben. In Europa machte vor allem der durch einen Neonazi verübte Anschlag auf den Londoner Pub Admiral Duncan 1999 Schlagzeilen; dabei wurden drei Menschen getötet. 2009 gab es zwei Tote und dutzende Verletzte, nachdem ein bis heute unbekannter maskierter Mann das Feuer auf Besucher eines Coming-out-Treffs in Tel Aviv eröffnete.


Gedenken am Sonntagabend Ortszeit in Tel Aviv. Auch in Paris gab es eine Soli-Kundgebung (Bericht von yagg.com).


Viele konnten aus dem "Pulse" fliehen

Im "Pulse" hatte am Samstag eine "Latin Night" stattgefunden. Jemand mit Zugang zum Facebook-Account des Clubs hatte während des Angriffs geschrieben: "Everyone get out of pulse and keep running." Augenzeugen berichteten in den Kommentaren, wie sich Gäste auf den Boden der Tanzfläche warfen, als die ersten Schüsse fielen.

Etliche Menschen konnten offenbar aus dem Club fliehen, der zu dem Zeitpunkt gut gefüllt gewesen sein soll. Videoaufnahmen eines Smartphones zeigten, wie etliche verletzte Menschen auf der Straße betreut wurden.


Angehörige und Freunde der Opfer versammelten sich am Sonntag vor dem Polizeigebäude der Stadt.


Eine Augenzeugin, Rosie Feba, sagte dem "Orlando Sentinel", sie sei mit ihrer Freundin in dem Club gewesen. "Sie sagte mir, jemand gebe Schüsse ab. Jeder schmiss sich zu Boden. Ich sagte ihr, dass das nicht wahr sein könne und vielleicht Teil der Musik ist, bis ich selbst sah, wie der Mann Schüsse aus seiner Waffe abgab". Das Paar konnte aus dem Club fliehen; auf dem Weg habe es einen angeschossenen Mann gesehen und nach draußen gebracht.

Eine verzweifelte ältere Frau berichtete dem Sender WESH, sie bekomme seit Stunden keine Antwort auf Versuche, ihren Sohn zu erreichen. Sein Partner, mit dem er zusammen in dem Club gewesen war, sei mit mehreren Schussverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.



Folgebericht am Tag danach: Merkel zu Orlando: Kein Wort an die Community

Wochen-Umfrage: Nach dem Massaker in Orlando: Hast du Angst, in die Szene oder auf den CSD zu gehen? (Ergebnis)

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Tags: geiselnahme, orlando, pulse, florida
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Reaktionen zu "Florida: 50 Tote nach Angriff auf Gay-Club"


 213 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
12.06.2016
10:13:18


(+6, 6 Votes)

Von GayProtection


Das sind sehr beängstigende Nachrichten! Es bleibt zu hoffen, daß das Ganze glimpflich ausgeht sowie die 20 Personen, die angeschossen wurden, sich nach ärztlicher Behandlung wieder auf dem Weg der Besserung befinden!


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#2
12.06.2016
10:15:23


(+2, 14 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


Alles wieder eine Folge der verdumbibelnden religionen.


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#3
12.06.2016
10:25:16


(+4, 14 Votes)

Von Finn
Antwort zu Kommentar #2 von hugo1970


Wir sollten da keine vorschnellen Schlüsse ziehen.

Es kann gut sein, dass das ein religiöser Fanatiker oder sonstiger Schwulenhasser (wozu Religion auch beiträgt) ist.

Aber genauso gut kann das ein verwirrter Gast sein, der da mal nicht reingelassen wurde. Oder jemand, der bei einem anderen Mann dort abgeblitzt ist. Oder jemand, der sich diesen Club zufällig ausgesucht hat und gar nicht weiß, dass das ein Schwulenclub ist.

Ich vermute zwar auch eher eine Hasstat, aber bevor man mehr weiß, sollten wir da keine Sachen reininterpretieren.

So oder so hoffe ich, dass das glimpflich ausgeht und dass alle Opfer das ohne bleibende Schäden überleben und das auch seelisch verarbeiten können.


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#4
12.06.2016
10:36:48


(+7, 7 Votes)

Von Andy


Sehr traurig. Meine Gedanken sind ebenfalls bei den Opfern und allen Angehörigen. Zudem hoffe ich, dass es LGBT-Anwälte gibt, die gegen solche Twitter-Nutzer klagen:
Link:
twitter.com/Ovenkin/status/741904470557089792


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#5
12.06.2016
10:45:00


(+14, 14 Votes)

Von Finn
Antwort zu Kommentar #4 von Andy


Vor allem verstehe ich nicht, wieso Twitter, Facebook & Co solche Hass-Kommentare, wo sich Faschisten über Opfer von Gewalttaten lustig machen, nicht von sich aus löschen. Wenn überhaupt passiert sowas immer erst wenn die öffentliche Empörung groß genug wird.


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#6
12.06.2016
10:51:07
Via Handy


(+4, 10 Votes)

Von Mausmops64
Aus Krefeld (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 17.02.2016


Die bisherigen Kommentare sind sehr befremdlich.


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#7
12.06.2016
11:03:32


(+13, 13 Votes)

Von Andy
Antwort zu Kommentar #5 von Finn


Ich verstehe, ehrlich gesagt, auch nicht, wieso Twitter, Facebook, usw. entweder gar nicht oder erst reichlich spät auf solche Kommentare reagiert. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man so etwas straffrei posten darf. Ich hoffe sehr, dass rechtliche Schritte unternommen werden.


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#8
12.06.2016
11:57:37


(+4, 4 Votes)

Von 1234te5r


Die Polizei von Orlando spricht von "mass casualty situation".

Es sollen hunderte Leute in dem Club gewesen sein.


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#9
12.06.2016
11:59:00


(+3, 3 Votes)

Von 243te


CNN berichtet, dass auch Polizeikräfte aus ferneren Regionen Floridas hinzugezogen worden sind. Demnach muss es wirklich ein sehr schweres Ereignis sein.


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#10
12.06.2016
12:06:38


(+4, 12 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #3 von Finn


Wie ich schrieb, eine Folge der....
Die ganzen scheiß verdammten verfluchten scheiß religionen bereiten doch den Boden für nationalistische, phobische, ultrakonservative, usw. hetzer vor und diese hetzer werden von verschiedenen Leuten gehört und wieder von diesen verschiedenen leuten sind manche hasserfüllt warum auch immer, manche haben gewalttätige Fantasien und zum Glück wenige von diesen leben all diese negativen einstellungen aus, indem sie, wie im aktuellen Fall um sich schießen.


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