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Omar Mateen tötete in der Nacht zu Sonntag 49 Menschen und verletzte 53 teils schwer

Mehrere Augenzeugen wollen Omar Mateen schon früher in dem Gay-Club sowie auf schwulen Dating-Apps gesehen haben.

Die Ermittlungen zum Motiv für das Massaker in Orlandos Gay-Club Pulse könnten in eine neue Richtung gehen. Während das FBI bislang keine Beweise für die von Omar Mateen direkt vor der Tat behauptete Vernetzung mit dem "Islamischen Staat" gefunden hat, scheint es möglich, dass der Attentäter selbst homo- oder bisexuell war und – neben seiner Sympathie für die Terrororganisation – mit seiner sexuellen Orientierung nicht zurechtkam.

Amerikanischen Medienberichten zufolge soll Mateen das Pulse in den vergangenen drei Jahren mehrfach als Gast besucht haben. Die Lokalzeitung "Orlando Sentinel" beruft sich auf insgesamt vier Augenzeugen. "Er ging oft in eine Ecke, setzte sich und trank alleine", berichtete Ty Smith, der als Tänzer im Club arbeitet und Mateen dort ein dutzend Mal gesehen haben will. Er habe über seinen strengreligiösen Vater gesprochen und erklärt, dass er Frau und Kind habe.

"Manchmal wurde er laut und streitlustig", erklärte Smith. Nach Angaben von Pulse-Mitarbeiter Chris Callen musste Mateen vom Sicherheitspersonal mehrfach volltrunken aus dem Club eskortiert werden.

Mateen soll auf Jack'd und Grindr gechattet haben

Darüber hinaus soll der Attentäter regelmäßig die schwule Dating-App Jack'd genutzt haben. Gegenüber der "Los Angeles Times" berichtete der Zeuge Kevin West, er habe dort über mehrere Monate immer wieder mit Mateen gechattet. Kurz vor dem Attentat seien sie sich zufällig begegnet. Die Profildaten und Chats habe er der Polizei zur Kenntnis gegeben. In anderen Medienberichten ist auch von einem Grindr-Profil die Rede.

Der 29-jährige Omar Mateen war am frühen Sonntagmorgen gegen 2 Uhr in das Innere des schwul-lesbischen Clubs eingedrungen, als dort eine "Latin"-Party mit rund 300 Teilnehmern stattfand. Mit einer automatischen Waffe tötete er 49 Menschen und verletzte über 50 weitere schwer, außerdem nahm er Geiseln. Nach drei Stunden stürmte die Polizei das Pulse, tötete den Attentäter und befreite die restlichen Menschen.

Mateen will eigenen Angaben zufolge einen Treueschwur gegenüber dem "Islamischen Staat" geleistet haben. Weil er mit Interesse an und möglichen Kontakten zu Terrororganisationen geprahlt hatte, wurde er in der Vergangenheit zweimal von Behörden befragt, aber als ungefährlich eingestuft. (cw)

Wöchentliche Umfrage

» Nach dem Massaker in Orlando: Hast du Angst, in die Szene oder auf den CSD zu gehen?
    Ergebnis der Umfrage vom 13.06.2016 bis 20.06.2016


#1 schwarzerkater
#2 blubAnonym
  • 14.06.2016, 07:31h
  • vielleicht war das seine art sich über irgendwas zu beschweren.

    Was das Bier vielleicht zu teuer oder die Musik nicht nach seinem Geschmack?

    Das sind die wirklich relevaten Fragen über die sich die Pulsebetreiber mal Gedanken machen sollten *ironieoff
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#3 derHebie
#4 ThorinAnonym
  • 14.06.2016, 08:09h

  • Mal ganz ehrlich, dieses Stück Sch***e sieht doch schon so aus wie jemand, der sich in den Ar*** f***en lässt. Und danach ging er schön nach Hause und verprügelte seine Frau und Kinder...
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#5 FOX-NewsAnonym
#6 WeserAnonym
  • 14.06.2016, 08:31h

  • Das muss sich ja nicht ausschließen, es gibt auch bisexuelle und homosexuelle Islamisten.
    Vielleicht hat er durch seine Bisexualität das Leben eines frommen, islamistischen Familienvaters nicht leben können und wollte Rache an den "sündigen" Homosexuellen üben, deren Nähe er durch seine heimlichen Triebe suchte.
    Vielleicht auch nicht.
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#7 GeorgGProfil
  • 14.06.2016, 08:54hBerlin
  • Das alte Sprichwort bewahrheitet sich immer wieder:

    "Die größten Kritiker der Elche
    waren früher selber welche."
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#8 LudwigAnonym
  • 14.06.2016, 08:55h
  • Antwort auf #5 von FOX-News
  • Das rückt das ganze Attentat nochmal in ein anderes Licht.

    Selbsthass, kaputte sexuelle Identität, zerissen zwischen den Kulturen.

    Und dann das Ganze als Projektion und kanalisiert in Gewalt gegen andere.

    Leider gibt es davon mehr als genug auch bei uns.

    In Zeiten von Hasspredigten sind Leute, bei denen die Sozialisation scheiert, leider Zeitbomben.
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#9 Soviel dazuAnonym
  • 14.06.2016, 09:00h
  • In der muslimischen Welt herrscht mehrheitlich (!) die Meinung, "die Opfer hätten es verdient".

    EIn paar Zitate:

    "Diese ständigen Anschläge im Namen des Islam machen mich krank, aber dieses Mal traf es wenigstens keine Unschuldigen."

    "Der Koran erwähnt Homosexuelle und sagt klar und deutlich: Sie begehen eine Todsünde. Also, was soll's? Warum soll ich trauern?"

    "Ich möchte dem Attentäter gratulieren. Daumen hoch für den Mann! Er hat ein paar von diesen schmutzigen Typen erledigt."

    Quelle:
    Tagesschau

    www.tagesschau.de/ausland/islam-homosexualitaet-101.html
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#10 Soviel dazuAnonym
  • 14.06.2016, 09:03h
  • Antwort auf #9 von Soviel dazu
  • PS:
    Und auch von den Imamem, die es überhaupt für nötig hielten, etwas zu sagen, war mehrheitlich die Sorge vor Übergriffen gegen Muslime größer als die Sorge um die Toten, die Verletzten und deren Angehörige.
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