Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 15.06.2016, 20:52h           43      Teilen:   |

Gedenken

49 Menschen, die wir nicht vergessen werden

Artikelbild
Der London Gay Men's Chorus am Montag bei einer Mahnwache.

Bei dem Angriff auf den LGBT-Club "Pulse" in Orlando starben am Sonntag neben dem Attentäter 49 Menschen. Wir wollen sie kurz vorstellen. Sichtbarkeit ist das wichtigste Mittel, das wir haben. Das gilt auch für unsere Toten. (nb)




Stanley Almodovar III., 23
Der pharmazeutisch-technische Assistent war mit einer Freundin in dem Club. Sie sagt, er konnte noch Leute warnen, als er aus einer Toilette ging und von drei Kugeln getroffen wurde. Für seine Rückkehr hatte ihm die Mutter ein Essen in den Kühlschrank gestellt.




Amanda Alvear, 25
Die pharmazeutisch-technische Assistentin feierte mit Freundinnen in dem Club, nachdem sie sich am Wochenende um die beiden jungen Töchter ihres Bruders gekümmert hatte. Sie sei gerne in LGBT-Clubs gegangen, weil man dort als Frau ungestört Spaß haben konnte, meint der Bruder. "Sie hätte nicht gewollt, dass jetzt jemand in ihrem Namen Hass verbreitet."




Mercedez Marisol Flores, 25
Die Literaturstudentin war mir Alvear im Club feiern. Die beiden Frauen wurden weltweit durch ein Snapshot-Video bekannt, das sie in dem Moment zeigt, in dem Schüsse fallen.




Oscar Aracena, 26
War bis kurz vor am Anschlag mit seinem Partner Simon auf einem Urlaub in New York und Kanada, um seinen Geburtstag zu feiern. Er kam als Kind mit seinem Vater aus der Dominikanischen Republik nach Amerika. Freunde versuchen, für seine Mutter ein Visum zu erhalten, damit sie an der Beerdigung teilnehmen kann.




Simon Carrillo, 31
Der Partner von Oscar, gemeinsam zog man drei Chihuahuas auf. Der Manager eines McDonald's-Restaurants wurde als guter Chef gelobt; er studierte Buchhaltung für eine weitere Karriere.




Brenda Lee Marquez McCool, 49
Mutter von zwölf Kindern, die zweimal den Krebs besiegte. Liebte die Menschen, das Leben und den Salsa, tanzte ihn im "Pulse" mit ihrem 21-jährigen schwulen Sohn Isaiah. Sie warf sich vor ihn, als der Attentäter in ihre Richtung zielte. Er überlebte.

Fortsetzung nach Anzeige





Rodolfo Ayala-Ayala, 33
Arbeite bei jener Blutbank OneBlood, bei der sich am Sonntag eine Schlange von Hilfsbereiten bildete. Nach dem Ansturm beschrieben Kollegen ihn als engagierten Mitarbeiter, der das Tanzen und speziell den Salsa liebte.




Antonio Davon Brown, 29
Der Personalmitarbeiter bei der US Army studierte Criminal Justice, bevor er 2008 zur Armee ging. Er diente in Kuwait, Irak und Afghanistan und wurde zum Captain ernannt. Er habe immer gelächelt, meinte seine Freundin Elly Bailey, auch bei dem gemeinsamen Dinner am Samstag, bevor er sich allein zum "Pulse" aufmachte.




Darryl Roman Burt II., 29
Darryl studierte Personalwesen und arbeitete bei der Keiser-Universität in der Vermittlung von Finanzhilfen u.a. für Veteranen. Er engagierte sich ehrenamtlich in der Szene, wenn er nicht mit seiner besten Freundin auf Reisen war.




Jonathan Antonio Camuy Vega, 24
Arbeite als Produktionsassistent beim spanischsprachigen Network "Telemundo" für die Talentshow "La Voz Kids", zuvor arbeitete er bei Telemundo Puerto Rico. Im "Pulse" landete er im Laufe des Abends eher zufällig mit zwei Freunden.




Yilmary Rodriguez Solivan, 24
Nach einem Vorfall in einem anderen Club war es ihr Vorschlag, mit ihrem Freund Jonathan und ihrem Stiefbruder William in das "Pulse" zu gehen. Vor drei Monaten war sie erneut Mutter geworden; vielleicht auch deswegen hatten die beiden Männer versucht, sie zu schützen. William überlebte, obwohl er zweimal getroffen wurde.




Angel Luis Candelario-Padro, 28
Der Augenheilkunde-Assistent aus Puerto Rico war erst kürzlich von Chicago nach Orlando gezogen und hätte in einer Woche einen Job am Florida Retina Institute beginnen sollen. Er galt als lebenslustig und beliebt bei Freunden und Kollegen. Einen Boyfriend hatte er in der neuen Heimat auch gefunden, er wurde bei dem Anschlag durch mehrere Schüsse verletzt.




Luis Omar Ocasio-Capo, 20
Einer der jüngsten Opfer des Anschlags. Arbeitete bei Starbucks und Target, um eine Karriere als Tänzer und Performer zu beginnen; ein Snapchat-Video vom Samstagabend zeigt ihn gegen kurz nach Mitternacht fröhlich tanzend zu Latin-Musik in einem Club.




Luis Daniel Conde, 39
Luis lernte in seiner Heimat Puerto Rico seinen Partner Juan kennen, mit dem er die Hälfte seines Lebens verbrachte. In Orlando eröffneten sie vor sieben Jahren einen Haarsalon, der bei Kunden so beliebt war, dass sie auch einfach nur zum Quatschen auftauchten.




Juan Rivera Velazquez, 37
Wie Luis wird Juan als hilfsbereit beschrieben. Kunden in Not bekamen die Haare auch schonmal kostenlos geschnitten, unterstützende Gespräche inklusive.




Cory James Connell, 21
Sportjournalismusstudent, Football-Spieler und Trainer des "Orlando Anarchy Women's Football Team". Er war mit seiner Freundin im Club, die mit Schussverletzungen überlebte.




Jerald Arthur Wright, 31
Der ebenfalls heterosexuelle Kumpel von Cory arbeite bei Disney World. Eine Freundin des Mannes mit kolumbianischen Wurzeln meinte, man sei gerne in das "Pulse" gegangen: Dort habe eine ungezwungene Atmosphäre geherrscht, die jeden so willkommen geheißen habe, wie man sei.




Tevin Eugene Crosby, 25
Besitzer einer Marketing-Firma aus Michigan, der in Orlando Freunde und Familie besuchte. Auf Facebook postete er täglich inspirierende Botschaften. "Steh auf, fang neu an, sehe die strahlende Möglichkeit in jedem neuen Tag."




Anthony Luis Laureano Disla, 25
Zog vor drei Jahren aus San Juan in Puerto Rico nach Orlando, um eine Karriere als Tänzer und Choreograph zu beginnen. "Er fing mit zehn an, zu tanzen. Es war seine Leidenschaft", meinte seine Kusine. Er war mit zwei Mitbewohnern im "Pulse", als der Anschlag begann. Sie wurden schwer verletzt, ihre Lage gilt als stabil.




Deonka Deidra Drayton, 32
In den letzten Jahren hatte Deonka ihr Leben umgekrempelt: Früher waren Drogen und Verbrechen, erzählte eine Ex-Freundin den Medien, zuletzt ein geregeltes Leben mit neuen Freunden und Kirchenbesuchen. Sie hinterlässt einen dreijährigen Jungen, den sie in ihrem neuen Leben aufzog.




Xavier Emmanuel Serrano, 35

Auch bekannt als Eman Valentino, Tänzer und Performer bei Walt Disney World, der Norwegian Cruise Line und in etlichen Clubs der Gegend. Seine andere Leidenschaft war sein fünfjähriger Sohn, für ihn arbeitete er in mehreren Jobs gleichzeitig. Zuletzt hatte er begonnen, Leroy Valentin Fernandez zu daten.




Leroy Valentin Fernandez, 25
"Roy" kümmerte sich um seine kränkelnde Mutter und arbeitete in einem Apartment-Komplex. "Er sang Adele im Büro, bis wir es nicht mehr aushielten", meinte seine Chefin. "Jetzt ist die Stille unerträglich."




Peter O. Gonzalez-Cruz, 22
Ein UPS-Mitarbeiter, den Freunde als Peter Ommy kannten und schätzten. Er zog sie immer mit zu Parties und kümmerte sich darum, dass alle eine gute Zeit verbrachten, berichten sie.




Gilberto Ramon Silva Menendez, 25
Der beste Freund von Peter Ommy, er studierte Gesundheitswesen und arbeitete an einer Tankstelle. Bei beiden Männern meldete sich die halbe Verwandtschaft aus Puerto Rico auf Twitter, um ihrer Trauer Ausdruck zu geben.




Juan Ramon Guerrero, 22
Der Wirtschaftsstudent bereiste mit seinem Partner Christopher die CSDs des Landes, kümmerte sich mit ihm um gemeinsame Freunde, ging mit ihm gemeinsam aus. Eine Hochzeit war geplant.




Christopher Leinonen, 32
Stattdessen starben beide Männer am Sonntag im "Pulse": Juan im Krankenhaus, Christopher im Club. Sie hatten kurz zuvor zusammengesessen, heißt es. Die Familien haben sich geeinigt, die Männer gemeinsam zu begraben. Christophers Mutter bekam erst am späten Montagnachmittag eine Bestätigung, dass ihr Sohn gestorben ist; zuvor war sie hilflos und in Tränen aufgelöst in zahlreichen Interviews zu sehen. Christopher war Psychologe und kümmerte sich auch ehrenamtlich um das Seelenheil der Community; für seine Arbeit wurde er mit dem Anne Frank Humanitarian Award ausgezeichnet.




Paul Terrell Henry, 41
Der studierte Theologe und Wirtschaftswissenschaftler hinterlässt einen Lebenspartner, Francisco Hernandez, und zwei Kinder. Hernandez sagt, sein Freund habe ihn immer angehalten, seinen Schulabschluss nachzuholen. Das werde er nun angehen.




Frankie Hernandez, 27
Der Manager eines Calvin-Klein-Stores brachte seiner kleinen Schwester bei, wie man auf Stöckelschuhen geht, berichtet die Lokalzeitung "Orlando Sentinel", die die Geschichten der Opfer in einem engagierten, beherzten Kraftakt eindrucksvoll zusammengestellt hat. In Orlando habe sich Frankie akzeptierter gefühlt als in der Heimat Lousiana, schreibt die Zeitung. Auf seinen Arm hatte er den Spruch "Love has no gender" tätowiert.




Miguel Angel Honorato, 30
Einen erholsamen Abend mit Freunden hatte sich Miguel im "Pulse" erhofft, berichtet sein Bruder. Er hinterlässt seine Ehefrau, drei Kleinkinder und drei mexikanische Restaurants.




Franky Jimmy Dejesus Velazquez, 50
Der gebürtige Puerto Ricaner arbeitete als Visual Merchandiser für eine Modekette. Er soll in seiner Heimat beerdigt werden. Seine Schwester, die ihn im letzten Jahr in Orlando besuchte, schrieb auf Spanisch, er werde allen immer im Herzen bleiben.




Javier Jorge-Reyes, 40
"Jabi" arbeitete in einem Gucci-Laden in Orlando und soll seine Kunden so zuvorkommend behandelt haben wie seine Freunde.




Jason Benjamin Josaphat, 19
Der Informatik-Student konnte sich bei dem Angriff zunächst in einer Toilette verstecken und mit seiner Mutter telefonieren. Sie, seine zwei Brüder und eine Schwester versuchten am Sonntag vergeblich, von seinem Schicksal zu erfahren, und wurden am späten Abend vom Krankenhaus nach Hause geschickt. Am Montag war er identifiziert.




Eddie Jamoldroy Justice, 30
Auch Eddie konnte mit seiner Mutter aus einem Toilettenversteck heraus Nachrichten austauschen: "Mommy I love you", "In club they shooting", "He's coming. I'm gonna die". Der Buchhalter soll ein sorgenfreies Leben geführt haben, aus dem eigenen Einkommen, aber auch aus der Kraft einer akzeptierenden Familie heraus.




Alejandro Barrios Martinez, 21
Der Kubaner war erst vor kurzem nach Florida gezogen. Trotz noch holprigem Englisch sei es dem freundlichen Jungen leicht gefallen, Kontakte zu knüpfen, berichten Freunde. Das "Pulse", in dem er Stammgast gewesen sei, habe ihm dazu viele Möglichkeiten gegeben.




Juan Chevez-Martinez, 25
Der gebürtige Mexikaner arbeitete als Housekeeping-Supervisor in einem Resort und wollte Frisör werden. Seine Familie mit zahlreichen Geschwistern ist über Mexiko und die USA verteilt; Freunde, die vorher keinen Kontakt zu der Familie hatten, versuchen, ihm eine Bestattung in der Heimat zu ermöglichen.




Kimberly Morris, 37
"KJ" war vor zwei Jahren von Hawaii nach Orlando gezogen, um ihrer Mutter und Großmutter zu helfen. Im "Pulse" bekam sie einen Job als Türsteherin. "Sie war froh, sich in der Community engagieren zu können", sagte ihre Ex-Freundin, deren Umzug zu einer Trennung nach einem Jahr Beziehung führte. Kimberly "war sehr gut, passte gut zu unserer Familie", trauerte die Besitzerin des "Pulse" nach dem Anschlag.




Akyra Murray, 18
Das jüngste Opfer des Anschlags feierte seinen Highschool-Abschluss im "Pulse", die ganze Familie aus Philadelphia hatte zu diesem Anlass eine Reise nach Orlando gebucht. Um kurz nach 2 schrieb Akyra aus einer Toilette heraus eine SMS an ihre Mutter, dass sie angeschossen wurde. Die Frauen konnten noch telefonieren und sich verabschieden – in den folgenden Stunden verblutete Akyra. Die Basketballerin war zunächst mit einer Kusine und einer Freundin erfolgreich aus dem Club geflohen, mit der Kusine aber zurückgekehrt, um einen Freund zu suchen.




Geraldo Ortiz-Jimenez, 25
Der Student aus Puerto Rico war zu einem Selena-Gomez-Konzert in Orlando am Vorabend angereist und arbeitete als Schauspieler und Tänzer.




Joel Rayon Paniagua, 31
Der Bauarbeiter schickte regelmäßig Geld an die Familie in Mexiko. Er liebte es, zu tanzen, sagten Freunde.




Jean Carlos Mendez Perez, 35
An seinem Arbeitsplatz, der Theke von "Perfumania", lernte der gebürtige Puerto Ricaner nicht nur neue Düfte kennen, sondern auch Luis Daniel, seinen langjährigen Partner. Mit er gleichen Liebe umsorgte er die Kinder seiner Halbschwester.




Luis Daniel Wilson-Leon, 37
Acht Jahre war Luis Daniel mit seinem Landsmann Jean Carlos zusammen, als sie beide am Sonntag im "Pulse" erschossen wurden. Ein Freund aus der Schulzeit, der ihm nach Amerika folgte, berichtet, der Schuhverkäufer sei schon damals wegen seiner Homosexualität gehänselt worden und habe lange gebraucht, sich bei ihm zu outen. "Er musste sein ganzes Leben mit Hass umgehen. Wir alle mussten das, ich musste das. Er hat darauf nie mit Hass geantwortet."




Eric Ivan Ortiz Rivera, 36
"Shaki" war bei Familie und Freunden für seine Tipps zum Innendesign beliebt. Er hinterlässt einen Ehemann.




Enrique L. Rios, 25
Der Sozialarbeiter aus Brooklyn war zu Besuch in Orlando, um den Geburtstag eines Freundes zu feiern. Am meisten vermisst ihn seine Großmutter, die von ihm gepflegt wurde.




Jean Carlos Nieves Rodriguez, 27
Er sei wie ein "großer Teddybär" gewesen, sagte eine Freundin dem "Sentinel", immer da für seine Familie, seine Freunde und seine Arbeit




Christopher Sanfeliz, 24
Der Mitarbeiter von JPMorgan Chase "brachte mir Lateintanz bei", schrieb ein Ex-Freund. "Er war der beste Typ, mit dem ich Bachata getanzt habe, und es war das beste Erlebnis aller Zeiten. Er hat sein Leben stolz gelebt."




Edward Sotomayor Jr., 34
Während sein Vetter David Sotomayor als "Jade" bei "RuPaul's Drag Race" Karriere machte, organisierte Edward für ein Reiseunternehmen der Community die erste Gay Cruise nach Kuba; mit seinem Boss traf er dort Mariela Castro. Ins "Pulse" war der Puertorikaner mit seinem mexikanischem Freund gegangen, der zum Tatzeitpunkt allerdings etwas auf den Wagen holte und eine SMS-Warnung seines Freundes erhielt. Wäre er im "Pulse" gestorben, hätte ihn das bei seinen Eltern geoutet – ein Problem, dass sich bei einigen Toten und Verletzten herausstellte.




Shane Evan Tomlinson, 33
Mit seiner Coverband performte der Sänger bei Hochzeiten und in Clubs, vor dem Besuch im "Pulse" noch am Abend im "Blue Martini Club". Der studierte Kommunikationswissenschaftler hatte sich am Morgen noch verstört gezeigt über den Mord an der Sängerin Christina Grimmie.




Martin Benitez Torres, 33
Der Pharmaziestudent aus San Juan in Puerto Rico stand kurz vor seinem Abschluss und war in Orlando, um seine Familie zu besuchen.




Luis Vielma, 22
Der Auszubildende für Notfallmedizin und Hobby-Fußballer arbeitete bei Universal Studios beim "Harry Potter and the Forbidden Journey Ride". "Ich kann nicht aufhören zu heulen", schrieb J.K. Rowling auf Twitter. "Er war ein wahrer Kumpel", schrieb eine Freundin des Mexikaners, "ein witziger, süßer, nerdiger Junge ohne eine böse Seite. Er wollte die Leute zum Lächeln bringen."

Youtube | Bei der Mahnwache auf der Old Compton Street in London am Montag erinnerte der London Gay Men's Chorus mit Gesang an die Opfer des Anschlags.
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 43 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 343       7       2     
Service: | pdf | mailen
Tags: orlando, pulse, florida, hassverbrechen, opfer
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "49 Menschen, die wir nicht vergessen werden"


 43 User-Kommentare
« zurück  12345  vor »

Die ersten:   
#1
15.06.2016
21:06:00


(+10, 10 Votes)

Von goddamn liberal


Es ist gut, dass Ihr den Opfern dieser Barbarei ein Gesicht gebt!

All die sinnlos hingemordeten Menschen.

Unser Mitgefühl ist mit ihren Freunden und Familien.

Nebenbei: Das Gesicht der Opfer ist schön...

....und "südländisch".

Queer lives matter!

Black lives matter!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
15.06.2016
21:09:30
Via Handy


(+12, 12 Votes)

Von Fabian91630


49 unschuldige, wertvolle Menschenleben, die ein einziger Psycho ausgelöscht hat. Mögen sie in Frieden ruhen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
15.06.2016
21:12:54


(+11, 11 Votes)

Von niccinicci


Danke, das ihr den Opfern ein Gesicht und eine Geschichte gibt. Man stumpft bei all den schrecklichen Meldungen täglich schon so ab, das man oft gleich in die tägliche Routine übergeht. Erschreckend, aber Realität. Mir sind die Tränen gekommen!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
15.06.2016
21:17:46


(+5, 9 Votes)

Von Johannes45


Schon sehr sehr traurig


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
15.06.2016
21:21:18
Via Handy


(+11, 11 Votes)

Von Lawrence
Aus Bamberg (Bayern)
Mitglied seit 14.06.2016


Danke. Es sind alles sehr berührende Geschichten und Es waren großartige Menschen. Vielleicht hätten wir sie irgendwo und irgendwann kennengelernt. SO wollten wir sie auf keinen Fall kennen lernen. Sie leben nun in unseren Gedanken fort. Ihr Andenken in Ehren.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
15.06.2016
21:40:09


(+10, 10 Votes)

Von Alex


Vielen Dank für die Zusammenstellung. Den Opfern ein Gesicht, einen Namen und ihre Geschichte zu geben ist leider das einzige, was man noch für sie tun kann.

Diese Zusammenstellung sollte in jeder Zeitung, in jeder Zeitschrift, in jeder Nachrichtensendung und auf jeder Website zu finden sein.

Auch das Video aus London, wo die Fotos hochgehalten wurden, hat mich sehr berührt.

Mögen diese Menschen niemals vergessen werden...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
15.06.2016
21:49:02


(+9, 9 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #5 von Lawrence


"Es sind alles sehr berührende Geschichten und Es waren großartige Menschen."

Die Solidarität in Todesnot berührt vor allem, etwa die der Mutter, die sich schützend vor ihren Sohn stellt!

R.I.P.

Nebenbei: Gauleiter Gauland von der AFD hätte von vielen der Opfer gesagt, dass "die Leute" sie nicht als Nachbarn haben wollen. Gleich aus mehreren Gründen...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
15.06.2016
21:55:22


(+10, 10 Votes)

Von Felix


Es macht so unfassbar traurig diese Fotos glücklicher Menschen zu sehen, die mitten im Leben stehen und zu wissen, dass die heute nicht mehr leben weil sie so brutal aus dem Leben gerissen wurden.

Menschen, die geliebt haben und geliebt wurden. Menschen, die ihre Familien und Freunde hatten. Menschen, die ihre Träume und Hoffnungen hatten.

Jede einzelne Geschichte ist es wert erzählt zu werden und an jeden einzelnen dieser Menschen soll erinnert werden.

Diese Menschen sollen niemals vergessen werden und uns immer daran erinnern, wie kostbar jeder einzelne Moment ist, wie wichtig Liebe ist und dass wir das all unseren Familien und Freunden immer zeigen sollte.

Ruhet in Frieden. Ihr bleibt immer in unserem Herzen. Immer.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
15.06.2016
21:59:38
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von Lawrence
Aus Bamberg (Bayern)
Mitglied seit 14.06.2016
Antwort zu Kommentar #7 von goddamn liberal


Diskussion über die kranke Politik sonst gerne. Hier sollte das Andenken in Stille geschehen. Das sind wir den Opfern schuldig.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
15.06.2016
22:01:01


(+11, 11 Votes)

Von Heiner


Ich finde es gut, dass der schwulde CNN-Anchorman Anderson Cooper die Hauptausgabe der CNN-Nachrichten um 20 Uhr damit begonnen hat, auch alle Namen vorzulesen und jeweils ein paar Worte zu jedem Opfer zu sagen.

Das fiel ihm sichtlich schwer und er war mehrfach den Tränen nahe. Aber es war wichtig das zu tun.

Wieso kann es sowas nicht auch in Deutschland geben? Ach nein, hierzulande ist es ja wichtiger zu zeigen, wie Angela Merkel in China einen Ehren-Doktorhut verliehen bekommt...

Ich bin nicht nur voller Trauer und Wut über die Tat, sondern auch wenn ich sehe, wie gleichgültig das manche nehmen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12345  vor »


 BOULEVARD - INTERNATIONAL

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Volker Beck: "Ich bin noch lange nicht weg" Leander Haußmann will Merkel wählen – wenn sie die Ehe öffnet Bis zum Jahr 2000 durften Schwule keine Berufssoldaten werden Volker Beck: Der Beste wurde kaltherzig abserviert
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt