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Die katholischen Kirche sieht ein zivilrechtliches Ehe-Verbot für Schwule und Lesben als positiv für die nationale Identität an (Bild: flickr / Keoni Cabral / by 2.0)

Drei Tage nach dem Massaker von Orlando hat die Europäische Bischofskommission (COMECE) das Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs begrüßt, wonach Schwule und Lesben aus der Europäischen Menschenrechtskonvention heraus kein einklagbares Recht auf Eheschließung haben.

Das Straßburger Gericht hatte das Urteil vergangene Woche veröffentlicht (queer.de berichtete). Am Mittwochabend begrüßte die COMECE gegenüber der Katholischen Nachrichtenagentur KNA die Entscheidung. Die Bischöfe hofften dem Bericht zufolge, dass der Gerichtshof auch in den kommenden Jahren ähnliche Entscheidungen treffen werde. Dieses Thema sei zentral für nationale Identitäten und Traditionen.

COMECE ist eine Kommission der nationalen katholischen Bischofskonferenzen in der Europäischen Union. Ziel der Kommission ist es nach eigenen Angaben, "den politischen Prozess der Europäischen Union in den Gebieten, die für die Kirche von Interesse sind, zu beobachten und zu analysieren".

Volker Beck, der religionspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, zeigte sich am Donnerstag über die Aussage der Bischöfe enttäuscht: "Die staatliche Gesetzgebung im Ehe- und Familienrecht gründet auf Werten wie Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit und dem Schutz von Ehe und Familie, aber nicht auf dem sakramentalen Verständnis der Ehe oder Naturrechtslehre des Thomas von Aquin."

Aus diesem Grund sei der immer häufiger scheiternde Versuch der katholischer Bischöfe, die staatliche Ehe nach katholischem Verständnis auch zivilrechtlich zu prägen, ein Ärgernis. Er empfahl den Bischöfen, sich mehr darum zu kümmern, "dass im Namen der katholischen Lehre Homosexuelle nicht in Afrika strafrechtlich und gesellschaftlich verfolgt werden und durch Gefängnisstrafen, Folter oder gar Todesstrafe in ihren Menschenrechten verletzt werden". (pm/dk)



#1 RobinAnonym
  • 16.06.2016, 14:30h
  • Kann die Kinderficker-Sekte nicht einfach mal den Mund halten...

    Drei Tage nach so einem Massaker noch Diskriminierung und Homophobie zu begrüßen, zeugt von einem grenzenlosen Zynismus.

    Wenigstens in solchen Tagen, wo die Opfer von Homohass noch nicht mal unter der Erde sind, kann man auch mal einfach den Mund halten. Zumal das Urteil ja eh da ist, egal ob die Bischofskommission das begrüßt oder nicht.
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#2 Carsten ACAnonym
  • 16.06.2016, 15:04h
  • Wer (noch dazu in diesen Tagen) Diskriminierung begrüßt, zeigt welch Geistes Kind er ist.

    Soviel auch zur Theorie, es gäbe einen langsamen, aber stetigen Wandel in der Kirche.

    Es muss eher heißen: "Die gehen 1 Schritt vor, um danach wieder 3 Schritte zurückgehen zu können."

    Es zeigt sich immer wieder: dort wo man sich vor der Weltpresse profilieren kann, spielt man den barmherzigen Samariter. Aber wo es dann weniger Aufmerksamkeit gibt, zeigen die ihr wahres Gesicht.
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#3 PfoteAnonym
  • 16.06.2016, 15:15h

  • Das ist eine Aussage alter Männer, die sich in jungen Jahren aus Angst vor der eigenen Sexualität ins Priesteramt geflüchtet haben, und es nicht ertragen können, wenn Homosexuelle selbstbestimmt, glücklich und frei leben können, wo sie selbst doch so frustriert sind.
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#4 Julian SAnonym
  • 16.06.2016, 15:38h
  • Immer wenn man denkt, dass es nicht noch pietätloser geht, belehrt einen die Katholische Kirche eines besseren...
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#5 userer
#6 Es reichtAnonym
  • 16.06.2016, 18:09h
  • Es ist so erfrischend, von immer den selben Leuten immer denselben Sermon vorgebetet zu bekommen. Ich glaube, ich muß es mal sagen:

    WIR HABEN EUREN STANDPUNKT HINREICHEND BEGRIFFEN.
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#8 TheDadProfil
#9 hugo1970Profil
  • 16.06.2016, 20:38hPyrbaum
  • Antwort auf #2 von Carsten AC
  • "Die gehen 1 Schritt vor,"

    Ich merke nicht ein mal von einem Willen dann noch diesen Willen umzusetzen.
    Diese scxheiß religion ist zutiefst unmenschlich rassistisch und vor allem unreligiös!!!!!!
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#10 Giovanni GAnonym
  • 17.06.2016, 10:37h

  • Ein Grund mehr, dass alle aus der katholische Kirche austreten und denen noch mehr Mitglieder weglaufen.
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