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  • 16. Juni 2016, 15:17h
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    Dresden

Der Vorstand: Christian Roßner (links), Carolin Wiegand (vorne), Monika Deinbeck (hinten) und Markus Leonhardt (Bild: Rosa Linde Leipzig e.V.)

Am vergangenen Sonntag haben Aktivisten in Dresden den Verein LAG Queeres Netzwerk Sachsen ins Leben gerufen.

Der Verein versteht sich als Interessenvertretung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans-, Inter- und queeren Menschen in Sachsen und hat zum Ziel, in dieser Frage LGBT-Ansprechpartner für Politik, Gesetzgebung, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu sein. Eine weitere Aufgabe der LAG ist die landesweite Vernetzung der im LGBT-Bereich tätigen Vereine sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Die LAG Queeres Netzwerk Sachsen wurde von zehn LGBT-Vereinen gegründet. In der Gründungsveranstaltung wurde Christian Roßner von RosaLinde Leipzig e.V. zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Er erklärte, dass gerade im ländlichen Raum in Sachsen viel im Argen liege und es daher dort mehr Begegnungs- und Informationsmöglichkeiten geben müsse.

Roßners Stellvertreterin ist Carolin Wiegand vom Dresdner Gerede e.V.; im Vorstand sind außerdem Schatzmeister Markus Leonhardt von different people e.V. aus Chemnitz und Monika Deinbeck von Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V. vertreten.

Petra Köpping (SPD), die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, begrüßte, "dass sich die wichtigsten Initiativen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen in Sachsen nun in einem landesweiten Netzwerk organisieren". Die SPD-Politikerin erklärte weiter: "Eine gemeinsame Interessenvertretung ist ein wichtiges Instrument, um die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Sachsen voranzubringen." (pm/cw)