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Kommentare zu:
Merkel über zunehmende Homophobie beunruhigt – Bauchgefühl bleibt


#1 LorenProfil
  • 16.06.2016, 18:07hGreifswald
  • Typisch Merkel. Bei Druck scheinbar ein Stück weit nachgeben, eine Floskel zur allgemeinen Beruhigung der Gemüter einstreuen ("Respekt") und dann die eigene Diskriminierungspolitik fortführen. Das hat wenig mit Respekt zu tun, aber sehr viel mit der von dieser Frau gepflegten Machtpolitk, mit der sie im Falle ihrer Diskriminierungspolitik gegenüber Lesben und Schwulen genau zu dem homophoben Klima beiträgt, das sie (angeblich) beunruhigt.
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#2 UrsaMajorEhemaliges Profil
#3 tti3_allianceProfil
  • 16.06.2016, 18:32hWashington State
  • ... die LGBTTIQ* Community kann und sollte, von der Bundeskanzlerin und der Bundesregierung, mehr erwarten.

    .
    Dass die Bundeskanzlerin eine rechtliche Gleichstellung, von Menschen die den TTI Bereichen zu zuordnen sind, bis heute mit gesetzlich neu regeln lassen hat, ist inakzeptabel.

    transallianceproject.wordpress.com/2016/06/02/stellungnahme-
    der-bundeskanzlerin/


    Nach der Entscheidung des Petitionsausschusses des Europa Parlaments, kann man in Berlin nicht weiter die IMAG, als Alibi Instrument anführen. Es handelt sich um Verstöße gegen die Grundrechte Charta.

    transallianceproject.wordpress.com/2016/03/28/european-parli
    ament-pet-15922014/


    Beenden Sie endlich die geschlechtliche staatliche Unterdrückung, der naturgegebenen geschlechtlichen Vielfalt.

    .
    Unterstützen Sie die wissenschaftliche Aufklärung der Gegebenheiten in der NS und Nachkriegszeit, zu Ungunsten von Menschen aus den Bereichen trans*/Transgender; Transsexualität und Intersexualität. Dass dieses bis heute nicht geschehen ist, kann man nicht leugnen.

    .

    Frau Bundeskanzlerin, haben Sie endlich den Mut, und sorgen Sie für umfangreiche rechtliche Verbesserungen zu Gunsten der ganzen LGBTTIQ* Community in Deutschland, noch in diesem Jahr - 2016.

    .
    .
    Man kann bei Abstimmungen im Deutschen Bundestag zeitlich verhindert sein und damit Mehrheiten für die entsprechenden Gesetze ermöglichen. - In Malta hat man gezeigt, dass das möglich ist, auch wenn es Menschen verletzten wird.

    .

    Jedes Geschlecht verdient Respekt
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#4 AlexAnonym
  • 16.06.2016, 18:40h

  • Wie pervers ist das denn...

    Zuerst sollen die Hintergründe des Attentats nicht genannt werden. Wenn sie dann nach 4 Tagen kapiert, dass sie Deutschland damit international blamiert, zeigt sie sich angeblich besorgt.

    Aber gleichzeitig stellt sie klar, dass die Gründe für Homohass erhalten bleiben sollen.
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#5 hugo1970Profil
  • 16.06.2016, 18:45hPyrbaum
  • frau merkel, sie können noch so viel Kreide ....., für mich bleiben sie die schlechteste und arroganteste Politekerin des Jahrzehnts
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#6 Dont_talk_aboutProfil
  • 16.06.2016, 18:46hFrankfurt
  • Was hat dieses Attentat mit der Ehe für alle zu tun ? Muss man immer alles instrumentalisieren ?

    Natürlich war die Tat aus Homohass motiviert. Man sollte dann aber der Ehrlichkeit halber dazusagen, dass das vor allem Selbsthass war, da der Täter ja offensichtlich regelmäßig Sex mit Männern hatte
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#7 gggassastatAnonym
  • 16.06.2016, 18:46h
  • Merkel kalkuliert genau.

    40%, die Homo-Küsse ekelhaft finden. Genau diese 40% hätte sie gern in der kommenden Wahl für sich. Also tut sie alles, diese 40% nicht zu verprellen, denn das ist ihr Ticket ins Kanzleramt, egal mit wem als Junior.

    Um die restlichen 60% können sich ja RotGelbGrünDoppelrot streiten, indem sie verschiedene Grade an Engagement heucheln.
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#8 NicoAnonym
  • 16.06.2016, 18:56h

  • Wie lange will die SPD eigentlich noch zusehen (oder gar mitmachen), wie die Union Homohass schürt und die Rechten stark macht?!

    Wann nutzt die SPD endlich ihr Grundrecht auf freies Mandat und setzt das um, was sie versprochen hat und was auch eine Mehrheit des Volkes will?!

    Grüne und Linkspartei haben einen fertigen Gesetzentwurf. Die SPD braucht nur für das zu stimmen, was sie angeblich eh will. Dann könnte das noch dieses Jahr kommen. Oder will die SPD auch noch den letzten Rest Glaubwürdigkeit verlieren und noch mehr Wähler vertreiben?
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#9 userer
  • 16.06.2016, 19:03h
  • Antwort auf #6 von Dont_talk_about
  • Dont talk: "dass das vor allem Selbsthass war, da der Täter ja offensichtlich regelmäßig Sex mit Männern hatte"

    1. Sie lügen wie immer dreist:
    Es ist m. W. nur bewiesen, dass der Täter in dem Club war (warum auch immer, Sondierung ...?), nicht jedoch, dass er Sex mit Männern hatte, schon gar nicht "regelmäßig".

    2. Sie versuchen wie immer abzulenken:
    Wenn der Täter tatsächlich schwul gefühlt haben sollte und es um Selbsthass geht, dann ist dieser Selbsthass durch Religion verursacht, so wie bei Ihnen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#10 MalteAnonym
  • 16.06.2016, 19:32h
  • Na, immerhin. Und fürs schlechte Bauchgefühl gibts doch Rennie® räumt den Magen auf.
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#11 hugo1970Profil
  • 16.06.2016, 19:49hPyrbaum
  • "Und darüber gibt es in der Gesellschaft eben unterschiedliche Meinungen."

    Menschenrechte sind nicht verhandelbar und noch wenniger Meinungen unterworfen, frau bundeskanzlerin!!!!!
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#12 KathiGr
  • 16.06.2016, 20:09h
  • Merkel: "Respekt gegenüber dem jewils anderen - egal was er glaubt"

    So eine schwachsinnige Aussage! Was ist denn, wenn jemand glaubt, dass Homosexuelle den Tod verdienen oder keine gleichen Rechte haben dürfen? Soll ich diesen "Andersgläubigen" etwa dafür respektieren, dass er mich diskrimiert?
  • Antworten » | Direktlink »
#13 paoloAnonym
  • 16.06.2016, 20:26h
  • hoho,sagte Kanzlerin Merkel eben ???
    " Ihr Denken und Handeln sei von Respekt gegenüber dem anderen geprägt, "egal was er glaubt, egal, wie er aussieht, egal, WEN ER LIEBT".
    Da bewegt sich doch was!!
    Ja natürlich ,nicht genug und so on..aber !! die details checken,es hat angefangen!
    Jetzt am ball bleiben!!
  • Antworten » | Direktlink »
#14 AlexAnonym
#15 Dont_talk_aboutProfil
  • 16.06.2016, 21:03hFrankfurt
  • Antwort auf #9 von userer
  • "Bewiesen" ist ein großes Wort. Der Täter war jedoch mit eigenen Pics in einem Gay-Dating-Portal
    präsent und mehrmals in dem Club unterwegs.

    Damit kann man ihn nicht einmal mehr als Klemmschwester abtun. Er war ein schwuler Szenegänger.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#16 paoloAnonym
#17 JuliAnonym
#18 paoloAnonym
  • 16.06.2016, 21:36h
  • Antwort auf #14 von Alex
  • Desweiteren ,wer glaubt das der aufstieg der MODERNEN lgbt bewegung was damit zu tun hat das historisches UNRECHT beglichen werden soll ist mehr als schiefgewickelt.Es geht hier um ein vielmehr gesellschatlichen faktor ,der das potential hat die globalisierung effektiver zu beschleunigen und voranzutreiben(Dies ist eine neutrale aussage)
    Also alles nur politik vom feinsten
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#19 sanscapote
  • 16.06.2016, 21:41h
  • In Deutschland habe die Homophobie zugenommen:
    Dank sei der GG, Gauck, Merkel, Kauder, Geis, usw. SPD, FDP!
  • Antworten » | Direktlink »
#20 MarcAnonym
#21 myysteryAnonym
  • 16.06.2016, 21:56h

  • Merkel ist homophob, daran wird sich nichts mehr ändern. Man muss das nur jedes Mal aufs Neue herausarbeiten und hoffen, dass die Medien das endlich angemessen kommentieren oder die Gesellschaft aufwacht.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 TheDadProfil
  • 16.06.2016, 22:01hHannover
  • Antwort auf #15 von Dont_talk_about
  • ""Damit kann man ihn nicht einmal mehr als Klemmschwester abtun. Er war ein schwuler Szenegänger.""..

    -LOL-

    Wer sich im Dunkeln heimlich in die Schwule Disco schleicht, ist kein "Szene-Gänger"..

    Das gilt übrigens auch für Nutzer von "Grindr" und ähnlichen Portalen, die mit der "Szene" nichts zu tun haben..

    Und natürlich wäre er im Zweifel eine Klemmschwester..
    Denn DAS wäre dann sein Motiv !
    Das Problem mit der eigenen "Homosexualität"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#23 Petrillo
#24 EnlilAnonym
  • 16.06.2016, 23:40h
  • Antwort auf #15 von Dont_talk_about

  • Ich bin auch deiner Meinung, der Täter hat aus Selbsthass gehandelt und nicht aus politisch-religiöser Motivation, deswegen handelt es sich auch nicht um einen Anschlag sondern eher einen erweiterten Suizid. Das macht für die getöteten Menschen leider keinen Unterschied aber es ist einfach unangebracht das Thema gleich wieder als Aufhänger für allgemeine Homophobie zu nutzen, denn damit hatte es wenig zu tun.
    Und gleich wieder jammern, dass die Merkel das falsche sagt (nein, hab die nicht gewählt) und wenn sie das richtige sagt, dann auf jeden Fall zu spät! Ich mag sie zwar nicht, finde ihren Kommentar aber trotzdem gut und richtig, vor allem den Bezug zur Leipziger Studie!
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#25 PietätlosAnonym
  • 17.06.2016, 01:06h
  • Antwort auf #24 von Enlil
  • "deswegen handelt es sich auch nicht um einen Anschlag sondern eher einen erweiterten Suizid. Das macht für die getöteten Menschen leider keinen Unterschied aber es ist einfach unangebracht das Thema gleich wieder als Aufhänger für allgemeine Homophobie zu nutzen, denn damit hatte es wenig zu tun. "

    Und was machen bitteschön die Homophoben, die das Thema als Aufhänger nutzen, um weiter homophob zu hetzen? Hältst du das etwa für angebracht? "Erweiterter Suizid"?
    Also hatte es mit erweiterter Homophobie zu tun, oder wie??
    In die allgemeine Homophobie reihen sich sehr wohl die ein, die aus Selbsthass die allgemeine Homophobie anfeuern!

    Unangebracht ist es, die Opfer unsichtbar machen zu wollen!
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#26 RobinAnonym
  • 17.06.2016, 01:12h
  • Antwort auf #6 von Dont_talk_about
  • >>>>>>>>>>>>>>
    Was hat dieses Attentat mit der Ehe für alle zu tun ?
    <<<<<<<<<<<<<<

    Ganz einfach:
    wenn schon der Staat zeigt, dass wir Menschen 2. Klasse sind, entsteht ein gesellschaftliches Klima des Hasses, der dann irgendwann in sowas mündet.

    Rechtliche Gleichstellung führt nicht automatisch zu gesellschaftlicher Gleichstellung. Aber es ist die Grundvoraussetzung dafür.

    Wer für rechtliche Gleichstellung kämpft, kämpft automatisch gegen Hass und damit auch gegen hassbedingte Gewalttaten.
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#27 LawrenceProfil
  • 17.06.2016, 01:48h Bamberg
  • Antwort auf #24 von Enlil

  • Kann man so sehen, jetzt wo der klare Verstand nach Tagen voller Traurigkeit wieder hervorkommt.

    Der Bundeskanzlerin könnte man ja zugute halten dass sie ursprünglich aus der ostdeutschen Provinz stammt. Nur dazu ist sie schon zu lange im Geschäft. Langsam sollte sie schon mal wissen wie eine aufgeklärte moderne Gesellschaft funktioniert. Worthülsen helfen da wenig. Bei gleichzeitigem starren Festhalten am "Alt Hergebrachten". Klar die Situation ist schwieriger geworden. Der Wind bläst ihr von weit rechts scharf entgegen. Zu viele konservative Standpunkte hat sie schon aufgegeben und sicher damit Wähler die an der "guten alten Zeit" kleben verprellt. Natürlich könnte man fragen warum die Leute so sehr am alten Zopf kleben der jetzt so "gewaltsam" und blitzschnell abgeschnitten wurde. Weil immer wieder gezögert und ausgesessen wurde. Dann erscheint ein "plötzlicher" Wandel wie ein Verrat weil die Dinge nicht wirklich kommuniziert wurden. Das wäre sicher bei der Ehe für alle ähnlich. Und da ist die Angst noch mehr konservatives Tafelsilber zu verscherbeln und noch mehr Anhänger zu verprellen. Wie heraus aus diesem Gefangenendilemma? Die Antwort liegt wohl 1. darin, dass eine Entscheidung getroffen werden muss für die Umsetzung ist jedoch 2. die Kommunikation bedeutend - dass es bis in die untersten Ebenen und beim Volk auch angenommen werden kann. Es geht aber auch gerade - im Hinblick auf die derzeitige gesellschaftliche Rückentwicklung - um den Stopp dieser Rückentwicklung und die Weiterentwicklung der Zivilgesellschaft. Eine Vision, ein "wir schaffen das" auch in dieser Frage. Sollte sie doch mal nachdenken woher der Hass gegen Homosexuelle... denn eigentlich kommt so wie sie nach Fukushima die ewig verteidigte Atomkraft aufgab. Denn beides War eine Katastrophe deshalb vergleiche ich das hier. Erstmal für sich klären (also nicht Hals über Kopf nach so langem Mauern jetzt bin ICH für die Ehe für alle das kommt dann wirklich wie Willkür rüber wo sie so lange gesagt hat die Ehe ist die Verbindung zwischen Mann und Frau das ist MEINE PERSÖNLICHE Meinung schon auffallend dieses Ich wirklich ungut dass wir in der DDR das argumentieren und den politischen Dialog nicht gelernt haben alles war ideologisch überformt und man musste auf Linie sein deshalb hatte ich als Jugendlicher auch nie eine Meinung denn das wäre die "falsche" gewesen.) Dann überlegen wie die Politik das - mehr Akzeptanz geht nur mit allen relevanten gesellschaftlichen Gruppen um die entscheidenden Schritte auch umsetzen zu können - dann auch wirklich schaffen kann. Ich weiß auch nicht ob es wirklich so richtig ist die AfD ganz links (eigentlich rechts) liegen zu lassen. Stärkt man dadurch nicht deren Radikalisierung? Um Missverständnissen vorzubeugen: ich halte die AfD für das Gefährlichste was es in den letzten Jahrzehnten gegeben hat in der politischen Entwicklung. Wenn ich so etwas schreibe dann nur deshalb, weil irgendwo der Hebel gesucht werden muss um diese gefährliche Radikalisierung zu stoppen und das geht nur im Gespräch. Freilich dürfen dabei die demokratischen Prinzipien nicht über Bord geworfen werden sie müssen verteidigt und wieder zu Ehren gebracht werden - könnte es jedoch nicht auch sein dass sie unangenehme Missstände ja Demokratiedefizite aufdecken dies jedoch mit den völlig verkehrten Konsequenzen? Die Konsequenzen die die AfD zieht können wir doch wirklich nicht gebrauchen. Es braucht wieder einen vernünftigen Dialog mit vernünftigen Argumenten keine Bauchgefühle, keine ideologischen Grabenkämpfe - diese müssen aufgeweicht werden bis der Graben verschwunden ist wie es die Neurechten uns aufzwingen wollen sondern Umsetzungsmöglichkeiten. Dass auch der uneinsichtigste Dickschädel auf dem Lande einsieht, dass diese Veränderung ihm nichts wegnimmt sondern im Gegenteil den Zusammenhalt stärkt. Weil dann jede_r nach seiner Façon leben kann ohne dass andere da etwas dagegen hätten.
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#28 LawrenceProfil
  • 17.06.2016, 02:40h Bamberg
  • Antwort auf #24 von Enlil

  • Selbst wenn es so gewesen ist, dass der Täter aus Selbsthass gehandelt hat, es also eine Art erweiterter Suizid War, solltest du mal bedenken dass alle Selbstmordattentate der letzten Jahre so abliefen. Du vergisst dass dieser Selbsthass internalisierte Homophobie War die aus der gesellschaftlichen Prägung sich heraus gebildet hat.
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#29 sanscapote
  • 17.06.2016, 04:53h
  • Antwort auf #23 von Petrillo
  • GG = Grosse Koalition aus "schwarz-rot (spd)"

    Merkel hat keinen Anlass ihre Haende in Unschuld zu waschen und mit dem Finger auf andere zu zeigen. Sie ist es, die die Homophobie in Deutschland salonfaehig macht.
    Merkel, was sie machen, ist keine Politik fuer Deutschland, sondern fuer Lobbyisten.
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#30 Patroklos
  • 17.06.2016, 08:31h
  • Antwort auf #13 von paolo
  • Wobei der Zusatz "WEN ER LIEBT" von den meisten Foristen hier überlesen wird! Und dann wieder das ständige Lamento von "Menschen zweiter Klasse": das ist Nazispeech und Bundespräsident Gauck für die wachsende Homophobie in Deutschland auch noch verantwortlich zu machen, ist dazu unterste Schublade!
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#31 johannes90Anonym
#32 EnlilAnonym
  • 17.06.2016, 09:14h
  • Antwort auf #28 von Lawrence

  • Was du in dem langen Text geschrieben hast, dem kann ich eigentlich nur zustimmen. Man muss auch feststellen, dass es unrealistisch wäre zu erwarten Merkel würde sich jetzt liberale Positionen zu eigen machen, wenn es um Rechte der community geht, auch wenn das hier niemand gerne hört. Traurigerweise wäre es für uns wahrscheinlich noch nicht mal sinnvoll, viele Leute, insbesondere CDU Wähler, tendieren sowieso schon stark in Richtung AFD, was deren Erfolg auch für uns bedeuten würde, darüber muss man ja nicht reden... Es ist zu befürchten, dass eine weitere Liberalisierung der Positionen der Bundesregierung, die Zustimmung zur AFD weiter erhöhen würde, weswegen Merkel das nicht in Betracht ziehen wird. Was soll man nun dagegen tun? Höchstwahrscheinlich werden sich einige Forderungen aus der Community in nächster Zeit nicht erfüllen aber es ist ja glücklicherweise nicht so, dass wir hier russische Zustände hätten. Was an rechtlicher Gleichstellung noch fehlt, wird auf Dauer nicht zu halten sein, es sei denn das Land würde sehr weit nach rechts driften, was ich im Moment unrealistisch finde.
    Wo ich anderer Meinung bin ist, dass "alle Selbstmordattentate der letzten Jahre so abliefen". Die Terroristen in Paris haben sicher nicht aus Selbsthass gehandelt, sie waren gut organisiert, vernetzt, hatten einen Plan, klare Ziele und eine Bekennerbotschaft. Dieses Muster findet sich bei Terroranschlägen immer, egal von wem er ausgeht. Bei dem Attentäter aus den USA sieht das völlig anders aus: er war alleine und nicht organisiert, fährt 200 Kilometer um 2:00 Uhr [!] nachts ein Blutbad in einem Club anzurichten, den er selbst mehrfach besucht hat. Das sieht sehr offensichtlich eher nach einer Beziehungstat aus, wie wenn hin und wieder gekränkte Männer ihre Familie auslöschen. Dass Politiker das ganze als Terrorakt ansehen wundert mich wenig, weil sich Terror instrumentalisieren lässt, die Taten von Wahnsinnigen nicht.
    Wie gesagt, für die getöteten Menschen macht das keinen Unterschied aber in der Bewertung schon, weil auch hier in den Kommentaren manchmal so getan wird als wäre die Tat eine Folge breiter gesellschaftlicher Ablehnung und das ist einfach falsch! Natürlich ist der Islam hoch problematisch, wie auch das Christentum und andere Religionen aber nicht nur für Schwule/Lesben, für viele andere auch, deswegen muss man gehen religiösen Fanatismus vorgehen aber man soll nicht so tun als wäre die community nun das Opferlamm des Terrors oder wie ich gelesen habe "ein Anschlag auf alle freien Menschen", das ist pathetischer Unfug!
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#33 VomeXAnonym
  • 17.06.2016, 09:28h
  • "Merkel ist homophob, daran wird sich nichts mehr ändern"

    Und genau dieser homophoben Person wird
    nächstes Jahr durch SPD und/oder Grüne und/oder
    F.D.P. wieder zu erneuter Macht verholfen werden.
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#34 EnlilAnonym
  • 17.06.2016, 09:31h
  • Antwort auf #25 von Pietätlos

  • Wo nutzen denn bitte Homophobe das Thema um noch homophober zu sein? Sagt irgendwo jemand die Schwulen waren selbst schuld? Das macht ja noch nicht mal der verrückte Trump!
    Wenn du mit der Begriff "erweiterter Suizid" nichts anfangen kannst, dann schlag ihn doch einfach nach!
    Und was meinst du mit "die Opfer sollen unsichtbar gemacht werden"?
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#35 panzernashorn
  • 17.06.2016, 09:47h
  • Eines ist Merkel in jedem Fall:

    Eine emotionslose, egoistische Opportunistin um jeden Preis, der es immer und grundsätzlich nur um Eines geht, nämlich den persönlichen Vorteil; nur nach diesem wird dann das Fähnlein in den Wind gestellt.............

    Die Anderen sind ihr sowas von egal - ich glaube, kaum ein halbwegs "normal" denkender Mensch kann sich diese Dimension der Ignoranz, eisiger Gefühlskälte und Menschenverachtung vorstellen.

    Charakter oder Menschlichkeit sähen deutlich anders aus!
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#36 VomeXAnonym
  • 17.06.2016, 09:58h
  • Antwort auf #32 von Enlil
  • "Traurigerweise wäre es für uns wahrscheinlich noch nicht mal sinnvoll, viele Leute, insbesondere CDU Wähler, tendieren sowieso schon stark in Richtung AFD,"

    @Enlil, es kann nicht sein, dass wir froh sein müssen, wenn eine weniger rechtradikale Partei (Union), homophobe Positionen der Horrortruppe ( AfD ) unterstützt bzw. homophobe Politik macht um Rechtswähler zu halten oder zurückzugewinnen.
    Die Union kann ja gerne mit der AfD koalieren, wenn ihr diese Wählerschichten so wichtig sind.

    Um dann hoffentlich mit der AfD unterzugehen.
    Wir haben hier jedenfalls nicht zurückzuweichen!!
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#37 NilsAnonym
  • 17.06.2016, 10:05h
  • "Ich verurteile die zunehmende Homophobie in der deutschen Gesellschaft, werde aber von meiner eigenen homophoben Grundeinstellung nicht einen Milimeter abweichen"

    Ich übersetze mal das Politikerdeutsch....
  • Antworten » | Direktlink »
#38 FelixAnonym
  • 17.06.2016, 10:18h
  • Würde Angela Merkel wirklich über die zunehmende Homophobie besorgt sein, würde sie Deutschland nicht immer weiter nach rechts führen.

    Und dann würde sie auch endlich dafür sorgen, dass ihre Partei den Widerstand gegen die Bildungspläne aufgibt.

    Selbst wenn man die Ehe nicht öffnen will, gibt es keinen Grund, Aufklärung über Homo-, Bi- und Transsexualität zu verhindern.
  • Antworten » | Direktlink »
#39 JasperAnonym
  • 17.06.2016, 10:40h
  • Man sollte sich für Menschen hüten, die andere diskriminieren.

    Aber noch mehr sollte man sich vor Menschen hüten, die andere diskriminieren und gleichzeitig behaupten, an ihrer Seite zu stehen.

    Das sind die Menschen, die den größten Schaden anrichten, weil sie am perfidesten vorgehen. Und das gilt nicht nur für Frau Merkel und die CDU/CSU, sondern auch für die SPD.
  • Antworten » | Direktlink »
#40 EnlilAnonym
  • 17.06.2016, 10:51h
  • Antwort auf #36 von VomeX

  • Ich würde sie nicht wählen aber deine persönliche Meinung mal außen vor gelassen, ist die CDU keine rechtsradikale Partei. Bei Kommentaren im Netz muss man anscheinend immer bisschen übertreiben, wahrer wird es dadurch nicht.
    Du musst natürlich nicht froh darüber sein, wenn deine persönlichen Wünsche nicht erhört werden, doch Politik bedeutet nun mal einen Konsens zwischen allen möglichen Menschen und Gruppen zu finden. Die LSBT-community ist dabei nur eine von vielen und so realistisch muss man sein, nicht unbedingt die größte. Natürlich ist es gut für seine Anliegen zu kämpfen aber hin und wieder auch einsehen dass Andere dass gleiche Recht dazu haben. Oder wie Rosa Luxemburg schon meinte: "Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#41 FinnAnonym
#42 VomeXAnonym
  • 17.06.2016, 11:12h
  • Antwort auf #40 von Enlil
  • " Natürlich ist es gut für seine Anliegen zu kämpfen aber hin und wieder auch einsehen dass Andere dass gleiche Recht dazu haben"

    Menschen oder Gruppierungen, die andere diskriminieren und unterdrückern wollen haben nicht das gleiche Recht für ihre "Anliegen" zu kämpfen, wie die Unterdrückten.
    Das dürfte doch klar sein, oder?

    Und Nein die CDU ist nicht Rechtradikal, aber Rechtslastig und teils ( CSU ) Rechtpopulistisch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#43 LawrenceProfil
  • 17.06.2016, 11:14hBamberg
  • Antwort auf #36 von VomeX
  • Enlil antwortet ja auf meinen Kommentar, der mir zugegebenermassen selbst schwer gefallen ist, denn das Thema ist zu komplex um es in ein paar Worte zu fassen. Wenn es dann so viele werden kann man schon mal die Übersicht verlieren. Vor allem wenn es mitten in der Nacht ist. Meine Frage war wie ist es wirklich? Frau Merkel stammt (wie ich selbst) aus den neuen Bundesländern und hat lange viele heisse Eisen einfach nicht angefasst. Um konservative Wählerschichten nicht zu verprellen und was auch sehr wichtig ist, um ihre Klientel die Lobbygruppen nicht zu verärgern die das Heft in Wirklichkeit in der Hand haben. Sonst verliert die Politik die Gunst derer die wirklich das Sagen haben. Und wenn man aus der Provinz kommt hat man einfach bestimmte Scheuklappen, ist gewöhnlich konservativer - weil was der Bauer nicht kennt isst er nicht oder das hat es noch nie gegeben und das wird auch so bleiben... kenne ich auch: als die Nachrichten über die ersten gleichgeschlechtlichen Verpartnerungen im Fernsehen gezeigt wurden hab ich auch den Kopf geschüttelt über die immer verrückter werdende Welt. Mir fehlte aber jegliches Hintergrundwissen dazu. Und nichts zu wissen, weil man dazu nichts wissen will ist viel schlimmer als anfängliche Skepsis. Heute freue ich mich über jedes Paar das glücklich wird und gerade das Schicksal von Drew der kurz vor der Hochzeit mit seinem Partner stand und das Leid seiner Mutter hat mich so tief bewegt dass beim Schreiben dieser Zeile kurz wieder die Tränen hochkamen. Warum fehlte mir das Wissen? Weil es keine entsprechende Lehre in der Schule gab - es fehlte für meine persönliche Klärung wer bin ich eigentlich? was das ist normal? und ich bin auch so? es fehlt aber auch den anderen die es nicht verstehen und nicht bewerten konnten und die so eine stark internalisierte Homophobie ausgelöst haben. Der ist ja anders. das weiss man bei dem nicht so recht. Dann kamen immer wieder auch in späteren Jahren sexistische Anspielungen dazu - ein regelrechtes Aufzwingen weiblicher Sexualität mit der ich nie etwas anfangen konnte und das hat zusätzlich beschämt kein Wunder wenn man dann in der sexualfeindlichen Kirche landet die die Sexualität als nur von Gott gegeben definiert aber wenn man da dann auch nicht der Erwartung entspricht? Zum Thema für konservative Menschen ist Umdenken schwerer als für liberale. Und ich persönlich muss meiner Mutter sehr danken dass sie ständig meine sich versteifende Haltung kritisiert hat. Meistens ändert sich aber erst etwas wenn etwas dazwischen kommt. Bei Frau Merkel waren das verschiedene die Welt überrollende Ereignisse die nicht mehr zu verhindern waren. Konservative Menschen sehen das nicht so gut voraus und können sich schlechter vorbereiten. Plötzlich ist die so hochgehaltene Atomenergie nichts mehr wert wegen einer Katastrophe auf der anderen Seite der Erde. Oder im letzten Jahr als die vielen Flüchtlinge kamen die letztendlich indirekt durch deutsche Waffen eingesetzt in Syrien erstmal überhaupt sich auf die Flucht machen mussten. Da hat sie Hals über Kopf alle ehernen Prinzipien über Bord geworfen. Die südeuropäischen Staaten haben schon lange eine gerechte Umverteilung der Flüchtlinge auf ganz Europa gefordert eine Solidarität aber nein ist nun mal Prinzip wo die ankommen müssen sie auch bleiben habt ihr halt Pech dass die über das Meer zu euch kommen und ihr nunmal am Meer liegt und Deutschland nicht. Dann kamen die über Land weil die Katastrophe in Syrien immer mehr Menschen zur Flucht zwang und plötzlich öffnet sie die Grenzen. Das sind jetzt mal nur 2 Beispiele mehr fallen mir nicht ein die zum einen zeigen dass Angela Merkel sehr wohl konservative Haltungen über Bord warf - Wehrpflicht wurde auch ausgesetzt mir fällt nur der konkrete Anlass nicht mehr ein - aber sie tat es so Hals über Kopf dass sie damit ihre Klientel auf jeden Fall vor den Kopf gestossen hat und damit indirekt die AfD geschaffen hat. Alternative für die angeblich alternativlose Griechenlandrettung da ist ja noch so ein Beispiel das war die ursprüngliche Intention der AfD deshalb heisst die Alternative. Und jetzt kommt´s - "alternativlos" drückt wunderbar aus wie diese Frau tickt: es gibt keine Debatte. Im Osten fehlte es an Diskussionskultur. Nochmal kurz ins persönliche. Meine Mutter musste sich öfter anhören dass sie sich nicht Zuviel trauen sollte zu sagen. Gnädigerweise hat sie ihre Ausbildung geschafft weil sie im politischen Ideologiefach Marxismus Leninismus (brauchte man damals in der "Volksbildung") "versagt" hat - sie hatte einfach ne andere Einstellung und ich hatte nie eine "Meinung" sondern hab alles über mich ergehen lassen. Es war einfach alles ideologisch überformt. Und Frau Merkel kommt mit Alternativlosigkeiten statt einer gesamtgesellschaftlichen Debatte denn mit so einer liesse sich alles erklären auch die volle Gleichberechtigung Homosexueller und überhaupt die Weiterentwicklung der Zivilgesellschaft. Sie verprellt ihre eigene Klientel weil sie nicht wirklich kommuniziert also wörtlich gesagt die Gesellschaft/ alle mitnimmt es vermittelt sondern stockkonservativ von oben herab plötzlich alles ändert ohne Alternative und ohne Not ändert sie nichts an den gesellschaftlichen Verhältnissen. Ist Orlando Not genug? Oder die neue Umfrage? Oder sind es nur Phrasen und das Bauchgefühl bleibt? So ist ein Land nicht zu regieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#44 JoonasAnonym
  • 17.06.2016, 11:34h
  • In Deutschland hat es leider Tradition, rechtes Gedankengut als "konservativ" zu verharmlosen.

    Wenn man sich mal Staaten wie die Niederlande, Großbritannien, Irland, die skandinavischen Staaten, anguckt, dann sind dort auch die Konservativen für die Gleichstellung von GLBT. Weil das eben keine Frage von konservativ oder nicht konservativ ist, sondern eine Frage von Demokratie und Grundrechten.

    Eine Partei wie die CDU würde in diesen Staaten keineswegs als konservativ gelten und vielleicht nicht mal als rechts, sondern als rechtsextrem, weil sie demokratische Grundrechte und den demokratischen Gleichheitsgrundsatz ablehnt und damit Demokratie ablehnt.

    Aber in Deutschland wird das immer verharmlost und als konservativ tituliert. Nein, die Diskriminierung von Menschen ist nicht konservativ. Konservativ heißt etwas ganz anderes.
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#45 PierreAnonym
  • 17.06.2016, 11:49h
  • Politiker, die Hass und Vorurteile schüren und dann von der Zunahme genau dieses Hasses und genau dieser Vorurteile angeblich "beunruhigt" sind, leiden entweder an Realitätsverlust oder sie haben ganz dunkle Ziele, die sie vertuschen wollen.

    So oder so: solche Politiker sollten kein Land führen.
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#46 DieterBremenProfil
  • 17.06.2016, 11:54hBremen
  • Wie kann man über etwas beunruhigt sein, was man selbst durch Ausgrenzung und Bauchgefühl so nachdrücklich fördert? Die Kanzlerin wird immer beschämender!
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#47 goldsteinerProfil
  • 17.06.2016, 11:54hNeusäß
  • Bestimmt war Mutti im ersten Moment so geschockt ob der Schreckensnachricht aus Orlando, dass sie erst jetzt die Fassung erlangt hat, sich in klare Worte zu fassen... ;)
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#48 DemoskopieAnonym
#49 MachterhaltAnonym
#50 LawrenceProfil
  • 17.06.2016, 12:19hBamberg
  • Antwort auf #40 von Enlil
  • "Bei Kommentaren im Netz muss man anscheinend immer bisschen übertreiben"

    ganz im Gegenteil. Und es geht auch nicht um persönliche Wünsche sondern um eine sachliche Diskussion oder besser noch um einen Diskurs - ein miteinander laufen. Laut Jürgen Habermas soll das beste Argument die Grundlage des weiteren Diskurses sein.

    de.wikipedia.org/wiki/Diskurs

    Das heisst man sollte seine Meinung so ehrlich wie möglich verfassen und nichts beschönigen oder irgendwem zu Munde reden aber auch nicht den anderen in Grund und Boden reden weil man ja allein "recht" hat. und darauf zielt dein Satz hin. Nein. erst sagen was man denkt, dann hören was der andere sagt. Daran messen ob man noch zu dem steht was man eben gesagt hat oder ob es nicht auch richtiges im Argument des anderen gibt. Daran sollte man dann gegenseitig seine Meinung profilieren, nur so wird sie hieb- und stichfest, vor allem wenn der andere mehr Ahnung vom Thema hat. Ansonsten können auch mal 2 oder mehrere Meinungen nebeneinander stehen bleiben.

    Deshalb bin ich auch dankbar für rote Punkte. Entweder fällt mir auf was nicht "richtig" war oder es wird mir gesagt oder aber ich kann erklären wie ich es gemeint habe, denn die Kritik kann ja auch durch Missverständnisse und mangelhafte Kommunikation entstehen.

    Wenn das so in der Politik liefe, wäre das super und so hab ich das auch gemeint als ich letztens schrieb, dass die AfD nicht ganz auf der Seite liegen gelassen werden sollte. Das sind Diskussionsverweigerer. Die haben nur "recht" und das haben sie nicht. Ihr "Recht" wäre eine Katastrophe für die Gesellschaft. Aber vielleicht gelänge es an bestimmten Punkten, über die sie sich zu recht aufregen und die wirklich in Gesellschaft und Politik falsch laufen und zwar zum Schaden einer liberalen Entwicklung des Landes und des Kontinents die moderaten Kräfte wieder zur Demokratie zurückzuführen und die radikalen rechtsextremen wieder zu isolieren und diese fatale Entwicklung umzukehren. Ist sicher auch Wunschdenken. Kann durchaus schiefgehen. Wie man an dem "Gespräch" zwischen Petry und dem Zentralrat der Muslime gesehen hat. Aber irgendetwas muss passieren, damit die nicht noch weiter nach rechts - zum "rechthaben" abdriften was uns allen mal schaden kann.

    Danke übrigens für deine Rückmeldung. War nicht ganz sauber durchdacht. Der Anschlag in Orlando war wohl dann doch eher nur mit dem auf Ütöja zu vergleichen. Mir ging es aber vor allem darum, herauszustellen woher der Hass kommt. Wenn der sich aus Selbsthass radikalisiert hat und dann andere mit hineinnimmt in diesen Hass - was konnten diese unschuldigen Opfer dafür dass der sich hasste? Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Und solange religöse Eiferer statt von göttlicher Liebe nur von menschlichen Gesetzen sprechen und damit ein homophobes Klima in der Gesellschaft anheizen oder zumindest warm halten kann man darin die Ursache sehen - sie ist gesellschaftlicher und niemals individueller Natur.
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#51 Homonklin44Profil
  • 17.06.2016, 12:22hTauroa Point
  • Das hört sich für mich von Seibert als auch Merkel, die seine Aussage lediglich etwas gefasster wiedergibt, nach einer Art Pflichtbekundung an, in der die ihrem Bacuchgefühl so gegenstrebenden Begriffe vorkommen, die sie lieber weggelassen hätte.
    Das merkt sich der ganzen Haltung und der Sprech-Zögerlichkeit doch an, wie schwer das denen fällt, LGBT im Zusammenhang mit Respekt und Recht oder Freiheit zu erwähnen.

    Weil sie in Wirklichkeit nicht zu uns stehen. Das kann auch eine Pflichtbekundung und vorne rum so tun als ob, nicht vertarnen.

    In Wirklichkeit freuen die sich doch klammheimlich an den Studienergebnissen, die falschen Kommoden-Warane!
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#52 JadugharProfil
  • 17.06.2016, 12:26hHamburg
  • Ich verstehe unter der Ehe die Gemeinsamkeit zwei liebender Wesen. Überall in der Natur, wo zwei sich liebende Lebewesen treffen, gehen diese oft vorübergehend eine Zweisamkeit oder auch manchmal mit mehreren zusammen eine intensive Beziehung ein. Nur bei den Menschen wurden diese Ehen institutionalisiert zum Schutz dieser Beziehungen oder um da hineinzuregieren. Jedenfalls geniesen die Eheleute staatliche Privilegien durch Rechte und Pflichten. Es gibt jedoch keine Definition im Grundgesetz oder in anderen Gesetzen, daß eine Ehe eine Verbindung zwischen Mann und Frau festschreibt, so wie es Frau Merkel gerne haben möchte und es selbst so definiert, um Homosexuellen die ihnen zustehenden Rechte zu verweigern. Sie hat ihren Ehemann wahrscheinlich aus Liebe geheiratet und nicht um Kinder zu bekommen. Sie geniest hierbei die staatlichen Privilegien.
    Ich mag den Till Eulenspiegel, der früher den Menschen einen Spiegel vorhielt, damit sie sich selbst sehen und erkennen können. So halte ich nun der Frau Merkel einen ebensolchen vor ihre Nase. Aus jener Spiegelsicht definiere ich nun à la Frau Merkel, daß eine Ehe nur aus gleichgeschlechtlichen Paaren besteht und ich einen Dreck dafür tun werde, diese Definition zu erweitern und jene die dieser Definition nicht entsprechen, Rechte zu zugestehen. Deswegen ist ihre Ehe aus meiner Sicht ungültig und findet keine rechtlichen Unterstützungen. Wie würde sich Frau Merkel mit ihren Bauchgefühl wohl fühlen, wenn man ihr diese Rechte entzieht und stattdessen eine mindewertige Ehe wie Lebenspartnerschaft zugesteht? Sie hat offenbar noch nicht begriffen, daß in Deutschland jedem deutschen Bürger die gleichen Rechte und Pflichten zustehen, und daß die weltweite Öffnung der Ehe für Alle das Ergebnis jener Einsicht ist. Es müssen also religiös bedingte Ungerechtigkeiten und Begrenzungen überwunden werden, was ihr offenbar große Bauchschmerzen bereitet.
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#53 SorryAnonym
#54 LawrenceProfil
#55 Johannes45Anonym
  • 17.06.2016, 13:08h
  • Antwort auf #1 von Loren
  • @Loren
    "Typisch Merkel. Bei Druck scheinbar ein Stück weit nachgeben, eine Floskel zur allgemeinen Beruhigung der Gemüter einstreuen ("Respekt") und dann die eigene Diskriminierungspolitik fortführen. Das hat wenig mit Respekt zu tun, aber sehr viel mit der von dieser Frau gepflegten Machtpolitk, mit der sie im Falle ihrer Diskriminierungspolitik gegenüber Lesben und Schwulen genau zu dem homophoben Klima beiträgt, das sie (angeblich) beunruhigt."

    --> Genauso ist es, da stimme ich zu.

    Frau Merkel sollte endlich einmal begreifen, dass in 21 anderen westlichen Industriestaaten die Ehe geöffnet wurde und gerade Sie als Person daran maßgeblich mitverantwortlich ist, dass dies im deutschen Sprachgebiet in Deutschland, in der Schweiz, in Liechtenstein und in Österreich es nur ein Lebenspartnerschafts-institut am Standesamt gibt. Die Herzen homosexueller Paare kann sie mit dieser Haltung nicht gewinnen.

    Sie sollte dringend von der FDP, von der SPD, von der Linkspartei und von den Grünen lernen, was das Thema "Eheöffnung" angeht.

    Merkel steht als Person für ein Stück weit Diskriminierung, solange sie die Eheöffnung blockiert.
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#56 LawrenceProfil
#57 BauchgefühlAnonym
#58 RalfAnonym
  • 17.06.2016, 14:48h
  • Zwei Seiten der selben Medaille: Merkel, die "nur" herabsetzt, kränkt, beleidigt, ausgrenzt - der Mörder von Orlando, der noch ein paar Schritte weiter geht.
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#59 EnlilAnonym
#60 Miguel53deProfil
  • 17.06.2016, 18:41hOttawa
  • Antwort auf #2 von UrsaMajor
  • Vor langer Zeit habe ich es schon geschrieben. Merkels Politik in Fragen der LGBT ist kalkuliert. Sie und ihre Partei WOLLEN die Stimmung umkehren, weil sie sich daraus Wahlstimmen erhoffen. Es ist nicht nur ein Bauchgefuehl und "Toleranz ja, Ehe Nein". Das ist bewusste, "christliche" Politik.

    Und langsam, aber immer schneller, geht ihre Saat auf. Nicht erst seit dem Erstarken Der AfD.

    Wenn Merkel sagt: "Ich bekaempfe Diskriminierung ueberall, wo ich sie sehe.", luegt sie ganz offen. Sie haengt damit quasi Tuecher vor ihre Fenster, damit man nicht ins Haus schauen kann.

    Merkel ist nicht etwa ein Chamaeleon, dass sich farblich ihrer Umgebung anpasst. Sie ist eine Schlange, die mit ihrem Anblick ihre Gegner laehmen will.

    Spaetestens seit ihrer Rede zu Orlando kann man ihre aktive Rolle bei der Diskriminierung schwul/lesbischer Menschen nicht mehr uebersehen.

    Ihre schwulen Parteimitglieder schweigen dazu. Da wird dann Stille zu einem tosenden Laerm - zu einem schrillen Alarm.
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#61 FoXXXynassAnonym
#62 Miguel53deProfil
#63 LawrenceProfil
#64 EnlilAnonym
  • 17.06.2016, 20:27h
  • Antwort auf #62 von Miguel53de

  • Was soll man da sagen es gibt immer Gestörte, wenn es Menschen gibt die andere erschießen, gibt's auch welche, die das noch gut finden, ist leider so. Trotzdem sind das Einzelmeinungen, die doch kein normaler Mensch ernst nimmt und ganz sicher nicht mehrheitsfähig, solche Leute sind auch in den USA verhasst, siehe Westboro Baptist Church...
    Warum berichtet man eigentlich nicht über die vielen Muslime, die sich nach der Tat in Orlando hinter die Opfer gestellt und ihre Solidarität bekundet haben? Ich bin der festen Überzeugung, dass gesellschaftliche Akzeptanz dauerhaft nur auf friedlichem Weg zu erreichen ist.

    Aber was man hier in den Kommentaren lesen kann, ist zum Teil auch sehr hasserfüllt und mit Hass auf allen Seiten wird ganz sicherlich nichts besser!
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#65 TheDadProfil
#66 EnlilAnonym
#67 FaktAnonym
  • 18.06.2016, 07:59h
  • Fakt ist, dass Merkel uns nur das Recht auf Eheschließung vorenthalten kann, weil die SPD im Bundestag beim Diskriminieren mithilft.

    Sowohl Merkel, die Union und die SPD versuchen uns und die Öffentlichkeit immer mit Worten abzuspeisen: "Wir sind gegen jede Form der Diskriminierung gegenüber Homosexuellen." und "Wir sollten Schwulen und Lesben mit Respekt begegnen."

    Dann tun Merkel, die Union und die SPD aber das genaue Gegenteil im Handeln, indem sie partout jede rechtliche Gleichstellung blockieren, die ihnen das Bundesverfassungsgericht nicht vorschreibt. Das ist Diskriminierung und Respektlosigkeit

    Dass man Menschen mit Respekt begegnen sollte ist übrigens eine Selbstverständlichkeit. Insofern ist es lächerlich, dass Merkel das noch explizit für Schwule und Lesben betont. Lächerlicher ist dann nur noch, dass ihr Handeln nicht von Respekt gegenüber uns geprägt ist.

    Weil die SPD beim Diskriminieren mitmacht, gibt es keine Gleichberechtigung für uns. Die SPD hat "100 % Gleichstellung nur mit uns" versprochen, nur um unsere Stimme bei der Bundestagswahl zu bekommen. Das müsste jetzt eigentlich jedem klar sein. Wir sind der SPD egal, das hat die SPD ja in den letzten Jahren ihrer Regierungszeit deutlich unter Beweis gestellt.
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#68 Miguel53deProfil
  • 18.06.2016, 08:21hOttawa
  • Antwort auf #64 von Enlil
  • Nun, die Meldung von Muslimen, die gegen die Gewalt von Orlando protestieren, gab es bei queer.de gestern oder vorgestern. Finde das gerade nicht. Die Leserkommentare dazu lassen nichts an Wuenschen uebrig, was Islamophobie angeht, wenn ich mich recht erinnere.

    Und nein. Es gibt nicht einfach "immer Gestoerte". Unter den vielen, zum Teil sehr einflussreichen, evangelikalen Kirchenfuehrern, gibt es eine Vielzahl von Gestoerten. Meine Links zeigen ja nur zwei Beispiele von vielen.

    Es waren insbesondere US-Amerikanische Evangelikale, die u.a. in Uganda die neuen Gesetze zur LGBTQ-Frage mit bestimmt haben. Und da war zunaechst auch die Todesstrafe nicht ausgeschlossen. Jetzt ist es "nur" Gefaengnis- Und Geldstrafe.

    Natuerlich ist gesellschaftliche Akzeptanz nur auf friedlichem Wege moeglich. Das heisst aber keineswegs, sich zu verstecken. Friedlich bedeutet ja nicht still zu sein. Es darf ja es muss, auch mal laut und deutlich werden.
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#69 LawrenceProfil
  • 18.06.2016, 12:02h Bamberg

  • Weil hier schon diskutiert wurde, ob der Täter aus Selbsthass gehandelt hat: ich denke leider ja.

    Folgender Artikel sei eine Warnung.

    m.welt.de/print/die_welt/kultur/article156327171/Das-ewige-D
    rama-des-schwulen-Mannes.html


    Kann mir jedenfalls keine Rückkehr in den Muff der 50er vorstellen. Es bleibt dabei: steht zu euch, haltet zueinander und liebt - selbst wenn ihr keine Beziehung habt oder nur wenig Chancen. Auch die Freundschaft ist eine Art Liebe und wer weiß? Das Verhältnis zu anderen beginnt bei euch selbst. Deshalb steht zuerst zu euch selbst denn dann strahlt das auf andere aus. Wenn der Attentäter vor allem an sich dachte als er ins Pulse ging - also vor dem Attentat - und nicht wegen der Gemeinschaft, der Community dann War er ein Egoist. Gerade deshalb wurde er nicht Teil der Community - es entstand ein Riss er hasste diese Seite an sich selbst und missgönnte anderen ihr Glück und ihre Lebensfreude das versteifte sich immer mehr bis er diese Wahnsinnstat verübte. Es begann in seinem Bewusstsein.

    Liebe deinen nächsten er ist wie du - er hat seine persönliche Identität und seinen Stolz so wie du und das macht das Leben vielfältig ist eine Bereicherung für alle. Liebe dich kenne dich dann kannst du dem anderen die Hand reichen. ein klein wenig sollten wir vielleicht von der Geschichte der Christen abschauen selbst wenn sie im Laufe der Geschichte sehr viel Unrechtes getan haben. Die waren auch mal jahrhundertelang schweren Verfolgungen ausgesetzt ehe das Toleranzedikt von Mailand kam. Eine kleine verfolgte Gemeinschaft wurde Staatstragend. Sie hatten/ haben aber ein Glaubensbekenntnis ihre Märtyrer sind dafür gestorben. Ihr Zusammenhalt und ihre Standhaftigkeit für ihre Überzeugung einzutreten und wenn es den Tod bedeutet muss anziehend gewesen sein - und das soll wirklich nicht die vielen Dinge vertuschen die sie taten als sie die Macht dazu hatten. Soll auch nicht heißen dass wir jetzt ein Credo aufstellen und alle dazu verpflichten dass passt nicht für LGBT. Aber den Pride weiter im Herzen in unseren Alltag und auf die Strassen tragen ist schon so was ähnliches auch wenn härtere Zeiten kommen sollten. Das sei unsere Überzeugung und zeigt das wir zusammenstehen, denn auch wir haben Märtyrer am vergangenen Sonntag sind 50 dazugekommen und denen sind wir das schuldig. Dann sehen die anderen Menschen dass es gut ist, uns zu haben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber; sondern man stellt es auf den Leuchter, dann leuchtet es ALLEN im Haus.
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#70 LawrenceProfil
  • 18.06.2016, 17:10hBamberg
  • Heute erst gefunden:

    www.facebook.com/IsraelinGermany/videos/1024028464319767/

    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. So hört sich die Rede eines guten Staatsmannes in so einer Situation an: er hat uns als Opfergruppe ernst genommen. Nicht nur die Morde vom Sonntag, sondern auch die Hinrichtungen Homosexueller in den fundamentalislamischen Staaten, die ja auch nichts anderes als Morde sind, erwähnt er. Er hat die, die es getroffen hat explizit erwähnt und zu gesamtgesellschaftlicher Solidarität aufgerufen. Ausdrücklich sagt er: "geht auf die Freunde der LGBT-Community zu - wir stehen zusammen." Deshalb hat er keinen Zweifel, dass die, die den Hass in die Welt tragen besiegt werden . In der Rede sind wir ganz selbstverständlich ein Teil der Gesellschaft die es insgesamt getroffen hat. Das ist wahrer Konservatismus. "Auch der Leib besteht nicht nur aus einem Glied, sondern aus vielen Gliedern. Wären alle zusammen nur ein Glied, wo bliebe dann der Leib? Gerade die schwächer scheinenden Glieder des Leibes sind unentbehrlich. Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit; wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle anderen mit ihm. " 1 Kor 12 Diese Worte hat der Apostel Paulus geschrieben, dessen Worte an anderen Stellen immer noch zur klerikalen Herabsetzung Homosexueller genutzt werden weil man diese einfach nicht im historischen Kontext lesen will. Jetzt braucht man nur Leib und Glieder durch Gesellschaft und einzelne Gruppen ersetzten und dann sind wir eine zur Zeit leidende Gruppe aber alle anderen leiden mit. Und die Gesellschaft braucht auch uns die schwächer scheinende Gruppe gerade wir sind unentbehrlich. Und deshalb hat Benjamin Netanyahu das auch so miteinander in Verbindung gebracht. Es gibt da auch kein Gegeneinander, denn andere wurden genauso von den Feinden des Lebens und unserer Freiheit angegriffen und sie sind genauso unschuldig ums Leben gekommen wie die Opfer im Pulse. Kann man sich schon fragen, warum unsere Bundeskanzlerin nicht gleich so deutlich geworden ist und warum Ihre Bauchschmerzen immer noch da sind. Das ist einfach eine Selbstverständlichkeit. Alle gehören zusammen da gibt es keine Spaltung. Alle sind Menschen. Aber wenn die Mitglieder einer bestimmten Gruppe angegriffen werden weil sie zu dieser Gruppe gehören, dann gehört es sich einfach zu sagen dass die Mitglieder dieser Gruppe angegriffen wurden.
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#71 moontagAnonym

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