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Kommentare zu:
Merkel über zunehmende Homophobie beunruhigt – Bauchgefühl bleibt


#61 FoXXXynassAnonym
#62 Miguel53deProfil
#63 LawrenceProfil
#64 EnlilAnonym
  • 17.06.2016, 20:27h
  • Antwort auf #62 von Miguel53de

  • Was soll man da sagen es gibt immer Gestörte, wenn es Menschen gibt die andere erschießen, gibt's auch welche, die das noch gut finden, ist leider so. Trotzdem sind das Einzelmeinungen, die doch kein normaler Mensch ernst nimmt und ganz sicher nicht mehrheitsfähig, solche Leute sind auch in den USA verhasst, siehe Westboro Baptist Church...
    Warum berichtet man eigentlich nicht über die vielen Muslime, die sich nach der Tat in Orlando hinter die Opfer gestellt und ihre Solidarität bekundet haben? Ich bin der festen Überzeugung, dass gesellschaftliche Akzeptanz dauerhaft nur auf friedlichem Weg zu erreichen ist.

    Aber was man hier in den Kommentaren lesen kann, ist zum Teil auch sehr hasserfüllt und mit Hass auf allen Seiten wird ganz sicherlich nichts besser!
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#65 TheDadProfil
#66 EnlilAnonym
#67 FaktAnonym
  • 18.06.2016, 07:59h
  • Fakt ist, dass Merkel uns nur das Recht auf Eheschließung vorenthalten kann, weil die SPD im Bundestag beim Diskriminieren mithilft.

    Sowohl Merkel, die Union und die SPD versuchen uns und die Öffentlichkeit immer mit Worten abzuspeisen: "Wir sind gegen jede Form der Diskriminierung gegenüber Homosexuellen." und "Wir sollten Schwulen und Lesben mit Respekt begegnen."

    Dann tun Merkel, die Union und die SPD aber das genaue Gegenteil im Handeln, indem sie partout jede rechtliche Gleichstellung blockieren, die ihnen das Bundesverfassungsgericht nicht vorschreibt. Das ist Diskriminierung und Respektlosigkeit

    Dass man Menschen mit Respekt begegnen sollte ist übrigens eine Selbstverständlichkeit. Insofern ist es lächerlich, dass Merkel das noch explizit für Schwule und Lesben betont. Lächerlicher ist dann nur noch, dass ihr Handeln nicht von Respekt gegenüber uns geprägt ist.

    Weil die SPD beim Diskriminieren mitmacht, gibt es keine Gleichberechtigung für uns. Die SPD hat "100 % Gleichstellung nur mit uns" versprochen, nur um unsere Stimme bei der Bundestagswahl zu bekommen. Das müsste jetzt eigentlich jedem klar sein. Wir sind der SPD egal, das hat die SPD ja in den letzten Jahren ihrer Regierungszeit deutlich unter Beweis gestellt.
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#68 Miguel53deProfil
  • 18.06.2016, 08:21hOttawa
  • Antwort auf #64 von Enlil
  • Nun, die Meldung von Muslimen, die gegen die Gewalt von Orlando protestieren, gab es bei queer.de gestern oder vorgestern. Finde das gerade nicht. Die Leserkommentare dazu lassen nichts an Wuenschen uebrig, was Islamophobie angeht, wenn ich mich recht erinnere.

    Und nein. Es gibt nicht einfach "immer Gestoerte". Unter den vielen, zum Teil sehr einflussreichen, evangelikalen Kirchenfuehrern, gibt es eine Vielzahl von Gestoerten. Meine Links zeigen ja nur zwei Beispiele von vielen.

    Es waren insbesondere US-Amerikanische Evangelikale, die u.a. in Uganda die neuen Gesetze zur LGBTQ-Frage mit bestimmt haben. Und da war zunaechst auch die Todesstrafe nicht ausgeschlossen. Jetzt ist es "nur" Gefaengnis- Und Geldstrafe.

    Natuerlich ist gesellschaftliche Akzeptanz nur auf friedlichem Wege moeglich. Das heisst aber keineswegs, sich zu verstecken. Friedlich bedeutet ja nicht still zu sein. Es darf ja es muss, auch mal laut und deutlich werden.
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#69 LawrenceProfil
  • 18.06.2016, 12:02h Bamberg

  • Weil hier schon diskutiert wurde, ob der Täter aus Selbsthass gehandelt hat: ich denke leider ja.

    Folgender Artikel sei eine Warnung.

    m.welt.de/print/die_welt/kultur/article156327171/Das-ewige-D
    rama-des-schwulen-Mannes.html


    Kann mir jedenfalls keine Rückkehr in den Muff der 50er vorstellen. Es bleibt dabei: steht zu euch, haltet zueinander und liebt - selbst wenn ihr keine Beziehung habt oder nur wenig Chancen. Auch die Freundschaft ist eine Art Liebe und wer weiß? Das Verhältnis zu anderen beginnt bei euch selbst. Deshalb steht zuerst zu euch selbst denn dann strahlt das auf andere aus. Wenn der Attentäter vor allem an sich dachte als er ins Pulse ging - also vor dem Attentat - und nicht wegen der Gemeinschaft, der Community dann War er ein Egoist. Gerade deshalb wurde er nicht Teil der Community - es entstand ein Riss er hasste diese Seite an sich selbst und missgönnte anderen ihr Glück und ihre Lebensfreude das versteifte sich immer mehr bis er diese Wahnsinnstat verübte. Es begann in seinem Bewusstsein.

    Liebe deinen nächsten er ist wie du - er hat seine persönliche Identität und seinen Stolz so wie du und das macht das Leben vielfältig ist eine Bereicherung für alle. Liebe dich kenne dich dann kannst du dem anderen die Hand reichen. ein klein wenig sollten wir vielleicht von der Geschichte der Christen abschauen selbst wenn sie im Laufe der Geschichte sehr viel Unrechtes getan haben. Die waren auch mal jahrhundertelang schweren Verfolgungen ausgesetzt ehe das Toleranzedikt von Mailand kam. Eine kleine verfolgte Gemeinschaft wurde Staatstragend. Sie hatten/ haben aber ein Glaubensbekenntnis ihre Märtyrer sind dafür gestorben. Ihr Zusammenhalt und ihre Standhaftigkeit für ihre Überzeugung einzutreten und wenn es den Tod bedeutet muss anziehend gewesen sein - und das soll wirklich nicht die vielen Dinge vertuschen die sie taten als sie die Macht dazu hatten. Soll auch nicht heißen dass wir jetzt ein Credo aufstellen und alle dazu verpflichten dass passt nicht für LGBT. Aber den Pride weiter im Herzen in unseren Alltag und auf die Strassen tragen ist schon so was ähnliches auch wenn härtere Zeiten kommen sollten. Das sei unsere Überzeugung und zeigt das wir zusammenstehen, denn auch wir haben Märtyrer am vergangenen Sonntag sind 50 dazugekommen und denen sind wir das schuldig. Dann sehen die anderen Menschen dass es gut ist, uns zu haben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber; sondern man stellt es auf den Leuchter, dann leuchtet es ALLEN im Haus.
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#70 LawrenceProfil
  • 18.06.2016, 17:10hBamberg
  • Heute erst gefunden:

    www.facebook.com/IsraelinGermany/videos/1024028464319767/

    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. So hört sich die Rede eines guten Staatsmannes in so einer Situation an: er hat uns als Opfergruppe ernst genommen. Nicht nur die Morde vom Sonntag, sondern auch die Hinrichtungen Homosexueller in den fundamentalislamischen Staaten, die ja auch nichts anderes als Morde sind, erwähnt er. Er hat die, die es getroffen hat explizit erwähnt und zu gesamtgesellschaftlicher Solidarität aufgerufen. Ausdrücklich sagt er: "geht auf die Freunde der LGBT-Community zu - wir stehen zusammen." Deshalb hat er keinen Zweifel, dass die, die den Hass in die Welt tragen besiegt werden . In der Rede sind wir ganz selbstverständlich ein Teil der Gesellschaft die es insgesamt getroffen hat. Das ist wahrer Konservatismus. "Auch der Leib besteht nicht nur aus einem Glied, sondern aus vielen Gliedern. Wären alle zusammen nur ein Glied, wo bliebe dann der Leib? Gerade die schwächer scheinenden Glieder des Leibes sind unentbehrlich. Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit; wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle anderen mit ihm. " 1 Kor 12 Diese Worte hat der Apostel Paulus geschrieben, dessen Worte an anderen Stellen immer noch zur klerikalen Herabsetzung Homosexueller genutzt werden weil man diese einfach nicht im historischen Kontext lesen will. Jetzt braucht man nur Leib und Glieder durch Gesellschaft und einzelne Gruppen ersetzten und dann sind wir eine zur Zeit leidende Gruppe aber alle anderen leiden mit. Und die Gesellschaft braucht auch uns die schwächer scheinende Gruppe gerade wir sind unentbehrlich. Und deshalb hat Benjamin Netanyahu das auch so miteinander in Verbindung gebracht. Es gibt da auch kein Gegeneinander, denn andere wurden genauso von den Feinden des Lebens und unserer Freiheit angegriffen und sie sind genauso unschuldig ums Leben gekommen wie die Opfer im Pulse. Kann man sich schon fragen, warum unsere Bundeskanzlerin nicht gleich so deutlich geworden ist und warum Ihre Bauchschmerzen immer noch da sind. Das ist einfach eine Selbstverständlichkeit. Alle gehören zusammen da gibt es keine Spaltung. Alle sind Menschen. Aber wenn die Mitglieder einer bestimmten Gruppe angegriffen werden weil sie zu dieser Gruppe gehören, dann gehört es sich einfach zu sagen dass die Mitglieder dieser Gruppe angegriffen wurden.
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