Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?26390

Anders als in anderen Städten informiert die Berliner Polizei explizit über Straftaten mit möglicherweise homo- und transphobem Hintergrund (Bild: Sebastian Rittau / flickr / by 2.0)

In Berlin ist es in der Nacht zum Samstag erneut zu einem homophoben Übergriff gekommen. Ein 28-Jähriger erstattete am Vormittag Anzeige bei der Polizei.

Der Vorfall hat sich laut Polizeibericht im Stadtteil Mitte ereignet. Der Mann sei gegen 2.15 Uhr aus einer Bar in der Steinstraße gekommen und aus einer Gruppe von fünf Männern heraus gefragt worden, ob er schwul sei. Die Frage habe er mit einem "Ja" beantwortet und dann versucht, seinen Weg fortzusetzen.

Als er sich beim Weggehen umdrehte, habe er plötzlich von einem Unbekannten aus der Gruppe einen Faustschlag in das Gesicht bekommen. Dadurch erlitt er leichte Verletzungen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Eine Täterbeschreibung liegt bislang nicht vor.

Der Angriff in der Steinstraße ist bereits die vierte homophobe Gewalttat, die in diesem Monat von der Berliner Polizei gemeldet wurde. (cw/pm)



#1 FelixAnonym
  • 18.06.2016, 18:23h
  • Finde ich gut, dass das Opfer so selbstbewusst aufgetreten ist und sich nicht verleugnet hat. Nur mit Sichtbarkeit kann man Homophobie bekämpfen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 LawrenceProfil
  • 18.06.2016, 18:42h Bamberg

  • Wenn der Anschlag in Orlando ein "Gutes" gebracht hat, dann dass solche unmenschlichen Gewalttaten aus Homophobie (für die Täter ein "Grund" für die Opfer einfach nur grundlose Demütigung) auch denen eher ins Auge springen die bislang gesagt haben, sowie passiert halt, leider ist das so kann man aber nichts dran ändern - gehörte ich dazu. Heute sage ich: himmelschreiende Ungerechtigkeit. Um welches Recht nehmen die sich das raus? Schon die Frage eine Demütigung. Erst recht der Schlag. Es War "nur" eine Verletzung. Aber es War eine zuviel. Es reicht. Wir haben euch nichts getan. Wundert euch aber nicht wenn wir lernen uns zu verteidigen. Wir wollen nur leben.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 engineer0815Profil
  • 18.06.2016, 18:55hpusemuckel
  • könntet ihr bitte davon abstand nehmen solche vorfälle als homoPHOB zu labeln?
    die sowas tun sind schwulenFEINDE, die ham keine angst...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 FelixAnonym
  • 18.06.2016, 19:07h
  • Die Übergriffe werden immer häufiger und immer brutaler.

    Da können wir uns bei Union und SPD bedanken, die das gesellschaftliche Klima für solche Taten schaffen.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 UrsaMajorEhemaliges Profil
#6 LawrenceProfil
  • 18.06.2016, 20:41h Bamberg
  • Antwort auf #3 von engineer0815

  • musste den Kommentar 2x lesen. Zustimmung voll und ganz. Etwas mit Homophobie zu bezeichnen ist schon etwas zu gewohnt und es ist ja keine Phobie, keine Angst sondern purer Hass. Erinnert mich etwas an die Schläge, die ich das "Weichei" in der Schule aushalten musste. Ich wusste nie warum.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 LawrenceProfil
  • 18.06.2016, 20:51h Bamberg
  • Antwort auf #5 von UrsaMajor

  • ich denke es ging engineer 0815 nicht um das Wort im Sozialwissenschaftlichen Kontext sondern um die Bedeutung des Wortteiles Phobie. Wörtlich übersetzt heisst das ja nur Angst. Und es ist keine Angst sondern Feindschaft und Hass. Auch wenn das mit Homophobie genauso gemeint ist, bei manchen Ereignissen scheint dieses Wort nicht ganz das auszudrücken was einem (will damit nicht alle schliessen) wirklich durch den Kopf geht. Vielleicht brauchen wir noch einen weiteren Begriff. Orlando War jedenfalls auf keinen Fall nur eine Phobie.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 hugo1970Profil
#9 LawrenceProfil
  • 18.06.2016, 23:36h Bamberg
  • Antwort auf #8 von hugo1970

  • Ja. Wenn man so was liest denkt man halt erst mal vor allem daran, wie man solche Gewalt überleben kann. Sollte sie einen treffen. Da werden die Ziele erstmal wieder etwas kleiner. Selbst wenn das zusammenhängt. Ohne Akzeptanz gibt es eben mehr Hass. Sie wissen ja nicht was sie tun.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 TheDadProfil
  • 19.06.2016, 00:17hHannover
  • Antwort auf #9 von Lawrence
  • ""Sie wissen ja nicht was sie tun.""..

    ""und aus einer Gruppe von fünf Männern heraus gefragt worden, ob er schwul sei.""..

    Homophobie und homophobe Übergriffe tragen fast immer das "Gesicht der Gruppe", aus der heraus sich der Übergriffige "stark" fühlt..

    Und sie wissen genau, was sie tun..
  • Antworten » | Direktlink »