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  • 19.06.2016, 17:47h           26      Teilen:   |

Polizeibericht

Alstätte: 18-Jähriger trinkt eine Flasche Poppers – Krankenhaus

Artikelbild
"Jungle Juice" ist nur zum Schnüffeln da

Ein Sportturnier auf einem Fußballplatz in Alstätte endete am Samstag für drei junge Männer aus Ahaus mit unliebsamen Folgen, ein 18-Jähriger musste in eine Klinik nach Münster gebracht werden.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen soll ein Spieler einer niederländischen Fußballmannschaft zu dem jährlich wiederkehrenden Stammtischturnier zwei Ampullen "Jungle Juice" mitgebracht und gegen 17 Uhr auf einen Biertisch gestellt haben. Dabei habe er den Anwesenden erklärt, dass man durch das Schnüffeln an den Ampullen einen Rauschzustand bekommen könne.

Zwei 17- und 18-Jährige probierten dies aus und schnüffelten an den Poppers-Fläschchen. Ihnen wurde so schlecht, dass sie später das Krankenhaus aufsuchen mussten, berichtete die Kreispolizeibehörde Borken.

Der dritte 18-Jährige, der sich zum Biertisch gesellt hatte, nahm plötzlich die Ampulle "Jungle Juice" und trank diese komplett aus. Daraufhin musste er sich mehrfach übergeben und verlor kurzfristig das Bewusstsein. Eine verständigte Rettungswagenbesatzung brachte den 18-Jährigen ins Krankenhaus nach Ahaus. Von dort wurde er in eine Klinik nach Münster verlegt.

Kurz nach dem Vorfall wurden die beiden niederländischen Gästemannschaften von ihrem Busunternehmen abgeholt. Gegen 19 Uhr erhielt die Polizei vom Krankenhaus über den Vorfall Kenntnis. Während der Ermittlungen händigte ein betroffener Vater den Einsatzkräften eine auf dem Sportplatz gefundene Ampulle aus, der 17-Jährige gab freiwillig eine Urinprobe ab. Die Ermittlungen der Kripo dauern an.

Bei Poppers handelt es sich um eine Mischung aus Substanzen, die schmerzlindernd und euphorisierend wirken. Weil sie Muskeln entspannen, wird Poppers gerne von manchen schwulen Männern beim Anal-Sex eingesetzt. Immer wieder kommt es jedoch zu einer falschen Anwendung der Schnüffeldroge. So war vor vier Jahren eine Schweizerin nach dem Trinken von Poppers sogar gestorben. (ots/cw)

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Tags: poppers, schnüffeldroge, alstätte, polizeibericht
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Reaktionen zu "Alstätte: 18-Jähriger trinkt eine Flasche Poppers – Krankenhaus"


 26 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
19.06.2016
18:02:23


(+3, 7 Votes)

Von Linus


So ein Produkt auch noch mit "Juice" zu beschriten, ist echt schon grob fahrlässig.

Übrigens kann nicht nur das Trinken schwerste Folgen bis zum Tod haben, sondern unter bestimmten Bedingungen auch das Schnüffeln (z.B. bei Bluthochdruck, was viele Betroffene nicht mal wissen, dass ihr Blutdruck zu hoch ist).


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#2
19.06.2016
18:47:35


(+4, 8 Votes)

Von Pfote
Antwort zu Kommentar #1 von Linus


Grob fahrlässig ist es, Dinge zu schlucken, von denen man nicht weiß, was es ist.

Da steht noch mehr auf der Flasche als "Juice".


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#3
19.06.2016
18:54:13


(+1, 5 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


Ohne jetzt sagen zu wollen, dass es dem 18-Jährigen ganz recht geschehen würde, dass er sich damit fast vergiftet respektive verätzt hätte, muss ich allerdings schon einmal nachhaken, was die Youngsters heutzutage für eine Einstellung gegenüber dem Eigentum anderer haben, dass sie sich einfach ungefragt und ungeniert daran bedienen als ob die Objekte ihnen gehören würden. Was bilden sich diese verzogenen Früchtchen eigentlich ein, wer sie sind?

MERKE: Von Sachen, die einem nicht gehören, hat man gefälligst tunlichst die Finger zu lassen. Alles Andere ist Diebstahl!!! Wo bleibt da der Respekt anderen gegenüber? Also, das kann es ja wohl wirklich nicht sein!!!


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#4
19.06.2016
19:01:23


(+3, 5 Votes)

Von VersaBottomDO


18 Jahre.. noch keine Erfahrungen in der Szene, aber schon mit "Geilmachern" hantieren wollen. Autsch!

Was ich nicht verstehe, wenn er den Kumpels sagt, sie sollen schnüffeln, also inhalieren, wieso schluckt er dann? Logischerweise geht beim nasalen Inhalieren nur ein Hauch in den Körper und löst einen 10 Sekunden dauernden Rausch aus. Schlucken oder injezieren sollte man das Zeugs nie.

Man schluckt ja auch kein Spülmittel, Waschgel, Seife etc.


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#5
19.06.2016
19:08:23


(+4, 4 Votes)

Von VersaBottomDo
Antwort zu Kommentar #1 von Linus


@Linus
Hängt davon ab wieviel Wasser man trinkt, und wieviel man "zieht".

Schnüffeln als Todesursache passiert wenn der Betroffene eine Herzschwäche hat, bzw. wenn während der Session auch noch Potenzmittel eingenommen hat...


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#6
19.06.2016
20:28:27


(+4, 4 Votes)

Von Bulletin


Da fehlen einem die Worte und hoffentlich geht es dem 18jährigen, der den "Dschungelsaft" trank und sich daraufhin mehrfach übergeben und kurzzeitig das Bewußtsein verloren hat, bald wieder besser!


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#7
19.06.2016
21:06:14


(+3, 7 Votes)

Von MirkoMüller


och nö, bei schnüfflern zieh ich mir gleich wieder die hose hoch und schick sie nach hause. die können ja kaum, wenn der kurze rausch nachlässt. außerdem wandert der geruch immer hoch in meine nase.


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#8
19.06.2016
21:19:49


(+4, 6 Votes)

Von Bartos
Antwort zu Kommentar #2 von Pfote


Ja, da steht noch mehr drauf. Aber wer liest da schon das Kleingedruckte?

Und die große Schrift vorne sagt "The Original Jungle Juice - Black Label" etc. Da erkennt man nicht auf den ersten Blick, was das ist.

Klar, sollte man nicht einfach was trinken. Aber wenn man schon Alkohol intus hat, in geselliger Runde zusammen ist und dann steht auf einem Tisch neben Alkohol solche Fläschchen, könnte das ja auch ein Schnaps oder sowas sein. Erst recht, wenn andere das aus einem anderen Land mitgebracht haben, wo vielleicht Kleiner Feigling, Hugo & Co in solchen Fläschchen angeboten werden. Wenn man nicht weiß, dass es solche Schnüffeldrogen gibt, hält man doch eine Flüssigkeit in einem Fläschchen und mit dem Etiketten-Design mal leicht für trinkbar. Erst recht wenn man eh schon angeheitert ist.

Ich finde also auch, dass die Bezeichnung "Juice" leicht missverständlich ist. Und ich finde es auch unverantwortlich, sowas einfach auf einen Tisch neben andere Getränke zu stellen.


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#9
19.06.2016
22:14:41


(+4, 4 Votes)

Von gewickelt_graz
Aus Graz (Österreich)
Mitglied seit 28.02.2015


Das einzig wirksame für einen verantwortunsvollen Umgang mit Drogen ist Aufklärung. Diese muss frühzeitig, also schon in der Schule erfolgen. Am Fußball-Stammtisch ist es zu spät.


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#10
19.06.2016
23:03:05


(-2, 6 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


Liebe Leute, die Diskussion geht mal wieder voll am Kern des eigentlichen Problems vorbei: jeder bedauert diesen 18-Jährigen, der bar jeglicher Erlaubnis sich an einem Poppers-Flakon, der ihm nicht gehörte, zu Schaffen gemacht hat.

Die Frage, die sich mir da als Erstes stellt, ist die, was er für ein verkorkstes Verhältnis über die Begriffe "Mein" und "Dein" hat, und wo das her kommt.

Dass er mit dem Austrinken des Inhalts sich nur selbst geschadet hat, hat er dann ohnehin deswegen selbst zu verantworten: Diebstahl zu begehen ist an sich schon eine Frechheit. Dann auch noch unsachgemäß das Diebesgut zu ge- bzw. missbrauchen zeugt von gnadenloser Dummheit, für die er eben nun bezahlen muss.

Tja, die Mischung aus Impertinenz und Ignoranz ist mitunter eben tödlich oder lebensgefährlich. Bleibt zu hoffen, dass ihm dieser Vorfall in mehrerer Hinsicht eine Lehre war.


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