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Probleme einer Regenbogenfamilie Der 10-jährige Gus steht ausgerechnet auf den Macho-Sport Wrestling – seine lesbisch-feministischen Mütter sind davon nicht begeistert (Bild: Rise and Shine Cinema)

Die spannende Doku "Gayby Baby" lässt vier Kinder aus Regenbogenfamilien zu Wort kommen. Ab Donnerstag im Kino!

"Gayby Baby" erzählt die Geschichte von vier Kindern – Gus, Ebony, Matt und Graham, die gleichgeschlechtliche Elternpaare haben. Während sie sich mit den Herausforderungen des Erwachsenwerdens herumschlagen, diskutiert die Außenwelt über die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften und darüber, ob Kinder aus Regenbogenfamilien gefährdet sind.

Der zehnjährige Gus steht auf Wrestling. Er ist dabei seine Männlichkeit zu entdecken und findet die Machowelt des Wrestling sehr spannend. Der gewaltbetonte Sport ist aber genau das, was Gus' Mütter besonders ablehnen. Die Wrestler sind nicht gerade ihre Vorstellung eines guten männlichen Vorbilds. Gus muss die Einstellung seiner Mütter ändern, denn es ist sein großer Traum, bei einer wichtigen Wrestling-Show in Sydney live dabei zu sein.

Mangelnde Akzeptanz im Vorort oder in der Kirche


Poster zum Film: "Gayby Baby" startet am 23. Juni 2016 in deutschen Kinos

Die zwölfjährige Ebony kämpft in den äußeren Vororten von Sydney darum ihren Platz im Leben zu finden. Sie träumt von einer Karriere als Popsängerin und hofft darauf an der prestigeträchtigen Newtown School of Performing Arts angenommen zu werden. Die Schule ist nicht nur wegen des künstlerischen Angebots interessant. Sie liegt in einem Künstler-Vorort, wo Ebony das Gefühl hat, sie und ihre Familie würden besser akzeptiert. Mit dem anstehenden Vorsingen sieht sie sich bald gezwungen,Disk darüber nachzudenken, was wichtig ist im Leben.

Der elfjährige Graham kann nicht lesen. Er schämt sich dafür. Von seinen leiblichen Eltern schwer vernachlässigt, kämpft er heute mit Lernverzögerungen. Graham möchte unbedingt lesen lernen. Als seine Väter nach Fidschi umziehen, kommt ein weiteres Problem hinzu. In der konservativen Gesellschaft des Inselstaates möchten sich diese nicht als homosexuell outen. Graham muss seine Familie verstecken und sich trotz seiner Leseschwäche in einer neuen Umgebung behaupten. Als er in der Schule einen Vortrag mit dem Thema "Ich und meine Geschichte" halten soll, muss er sich seinen größten Ängsten stellen.

Der elfjährige Matt steckt mitten in einer existenziellen Krise. Seine Mütter sind sehr gläubig. Der Pastor der Gemeinde sagt jedoch, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften eine schwere Sünde seien. Der Zwiespalt zwischen dem tiefen Glauben seiner Mütter und der Ablehnung der Lebensweise seiner Familie durch den Pastor lassen Matt alles in Frage stellen. Er muss sich gegen Gott, die Premierministerin und vor allem gegen seine eigenen Mütter behaupten.

Aus der Perspektive der Kinder erzählt, ist "Gayby Baby" ein lebendiges, bewegendes Portrait gleichgeschlechtlicher Familien, das ein erfrischend offenes Bild zeichnet von dem, was wirklich zählt im Leben. (cw/pm)

Vimeo | Offizieller deutscher Trailer zum Film
Infos zum Film

Gayby Baby. Dokumentarfilm. Australien 2015. Regie & Kamera: Maya Newell. Laufzeit: 85 Minuten. Sprache: englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Verleih: Rise and Shine Cinema. Deutscher Kinostart: 23. Juni 2016
Galerie:
Gayby Baby
10 Bilder


#1 GutmenschProfil
  • 21.06.2016, 17:05hSt. Gallen
  • Wollen die sich jetzt an die heteronormative Welt assimilieren oder haben die Andere Gründe, Kinder zu haben?
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#2 JuliAnonym
  • 21.06.2016, 17:43h

  • Der Film wird nur in 4 Städten Deutschlands gezeigt?? Kann es sein, dass ich falsch nachgeschaut habe?!
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#3 COdyAnonym