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  • 21.06.2016, 15:30h           11      Teilen:   |

Gericht muss entscheiden

Erkennt Österreich drittes Geschlecht an?

Artikelbild
Alex Jürgen kämpft für das Recht, in seinem Geburtenbuch als intergeschlechtliche Person eingetragen zu werden

Alex Jürgen ist weder Mann noch Frau – und möchte daher in offiziellen Dokumenten als intergeschlechtlich anerkannt werden. Da das Standesamt diesen Wunsch verwehrt, landet der Fall vor Gericht.

In Österreich wird voraussichtlich ein Landesverwaltungsgericht in Linz darüber entscheiden, ob das Land ein drittes Geschlecht anerkennen muss. Alex Jürgen, 1976 als intergeschlechtlicher Mensch geboren, hat am Dienstag über den Rechtsanwalt einen Einspruch angekündigt gegen die Entscheidung des Standesamtes der Stadt Steyr, einen Antrag auf Eintragung des Geschlechts "inter", "anders", "X" oder unter einer ähnlichen Bezeichnung abzulehnen.

"Dieser Gerichtsfall ist der erste seiner Art in Österreich", erklärte Helmut Graupner, der Anwalt von Alex Jürgen und Präsident der LGBT-Organisation Rechtskomitees Lambda (RKL), "Er ist wegweisend für die Rechte intergeschlechtlicher Menschen". Graupner sagte weiter, es gebe "keinen einzigen Paragrafen in der österreichischen Rechtsordnung, der besagt, dass es nur die beiden Geschlechter gibt". Er berief sich auch darauf, dass der Menschenrechtskommissar des Europarates in vergangenen Jahr in einem Bericht über die Lage intergeschlechtlicher Personen dazu aufgerufen habe, bei der Ausstellung von Personenstandsurkunden und Ausweisen die geschlechtliche Selbstbestimmung intergeschlechtlicher Menschen zu respektieren.

Intersexuelle oder intergeschlechtliche Personen sind Menschen, die hinsichtlich ihres chromosomalen, genetischen oder anatomischen Geschlechts von der üblichen medizinischen Normvorstellung männlicher und weiblicher Körper abweichen. Dies kann sich etwa im Aussehen der äußeren Geschlechtsmerkmale oder in einer Körperbehaarung ausdrücken. Nicht alle Intersexuellen werden bei der Geburt als intergeschlechtlich identifiziert, bei manchen geschieht das im Kindes- oder Jugendalter, bei manchen im Erwachsenenalter oder in seltenen Fällen sogar gar nicht.

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Jürgens Ärzte entschieden über das Geschlecht

Im Fall von Alex Jürgen trafen damals die Ärzte eine Entscheidung über die Geschlechtsidentität des Kindes, nachdem die Geschlechtsmerkmale Jürgens uneindeutig waren und zum Zeitpunkt der Geburt weder dem männlichen noch weiblichen Geschlecht entsprachen. Zunächst ordneten die behandelnden Ärzte Jürgen als männlich ein, ein entsprechender Eintrag im Geburtenbuch wurde veranlasst. Nach zahlreichen Untersuchungen rieten Mediziner den Eltern, ihr Kind aufgrund der geschlechtlichen Doppeldeutigkeit als Mädchen zu erziehen. Im Laufe der folgenden Jahre wurden die ambivalenten körperlichen Geschlechtsmerkmale zum Teil entfernt, um Jürgens Körper optisch dem eines Mädchens anzupassen. Doch das konstruierte Geschlecht entsprach nicht Jürgens Identifikation.

Da Jürgen keine Frau ist und sich nicht als Frau identifiziert, wurde auf eigenen Wunsch hin bereits vor Jahren die durch künstliche Hormongaben entwickelte Brust entfernt. Jürgen empfindet sich aber auch nicht als Mann, sondern als intergeschlechtlicher Mensch – und outete sich vor zehn Jahren als solcher. Auf einer eigenen Website beschrieb Jürgen, wie eigenartig es sich als intersexuelle Person in einer Welt anfühlt, "in der es nur Männer und Frauen geben darf". Nach dem Coming-out zeigte sich Jürgen glücklich darüber, "endlich der Mensch sein zu können, der ich eben bin. Nicht Mann, Nicht Frau. Einfach ICH!"

In Deutschland ist seit vergangenem Jahr eine Klage einer intersexuelle Person auf Eintragung des dritten Geschlechts in offiziellen Dokumenten vor dem Bundesgerichtshof anhängig (queer.de berichtete). Immerhin kann hierzulande nach einer Reform des Personenstandsgesetzes seit 2013 bei Kindern, bei denen das Geschlecht nicht eindeutig festgelegt werden kann, die Angabe im Geburtenregister zunächst freigelassen werden (queer.de berichtete). Binnen gut zwei Jahren ist diese neue Regelung nur bei zwölf Babys angewandt worden (queer.de berichtete). Insgesamt leben in Deutschland Schätzungen zufolge 70.000 intersexuelle Menschen.

Ein drittes Geschlecht wird bislang nur in wenigen Ländern anerkannt, etwa seit 2008 in Nepal, seit 2011 in Australien und seit 2014 in Indien. (dk)

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Tags: intersexualität, intergeschlechtlich, österreich
Schwerpunkte:
 Intersexualität
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Reaktionen zu "Erkennt Österreich drittes Geschlecht an?"


 11 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
21.06.2016
16:22:03


(+3, 5 Votes)

Von KMBonn
Aus Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.05.2012


Um ehrlich zu sein, habe auch ich mich zunächst schwer getan, das Phänomen der Intersexualität zu verstehen.

Aber hier geht es um das Wohl eines Menschen, der Teil der Gesellschaft sein will und zwar so, wie (und jetzt geht es los), dieser Mensch sich begreift. Unsere Sprache sieht es nicht vor, dort finden wir nur er/sie/es.
Das dritte Geschlecht sollte anerkannt werden. Gar kein Zweifel.
Es fügt dem Funktionieren des Staates keinen Schaden zu, wenn dies endlich passiert. Auch wenn es nur einen kleinen Teil der Bevölkerung betrifft. Aber für die Betroffenen ist es wichtig, denn für ihre Akzeptanz und ihr empfundenes Wohlergehen spielt es eine große Rolle.

Was das Thema Sprache betrifft, so fürchte ich, dass sich diese Anpassung noch lange hinziehen wird, wenn sie denn überhaupt kommt.
Als Autor, der Spaß an den Ausdrucksmöglichkeiten der Sprache hat, werde ich das wohl nicht mehr mitmachen. Denn das Einfügen des * oder das Nutzen anderer Formen, um eine geschlechtsneutrale Sprache zu nutzen, verursacht mir ein gewisses Unbehagen. Beim Schreiben stößt es mich ab, beim Lesen stört es den Lesefluß. Ich fürchte, da kann ich nicht über meinen Schatten springen.


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#2
21.06.2016
17:16:31


(+4, 4 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012
Antwort zu Kommentar #1 von KMBonn


"Um ehrlich zu sein, habe auch ich mich zunächst schwer getan, das Phänomen der Intersexualität zu verstehen.
...
Das dritte Geschlecht sollte anerkannt werden. Gar kein Zweifel.
...
Was das Thema Sprache betrifft, so fürchte ich, dass sich diese Anpassung noch lange hinziehen wird, wenn sie denn überhaupt kommt."

Ich bin mir auf Grund deines Beitrags gar nicht sicher, ob Du es verstanden hast:

Intersexualität = BIOLOGISCH nicht eindeutig Mann/Frau. Nix Pipimann oder Mumu. Oder beides, bzw. teile von beiden. Oder einfach nur "komische" Gene oder Hormonwerte. Da ist eigentlich gar nichts schwer zu verstehen!

Die Intersexe die ich kennengelernt habe drängen auf rechtliche Anerkennung, damit Babys und Kinder so großwerden dürfen, wie sie sind, ohne daß gutmeinende Mediziener vom Betroffenen ungefragt anfangen herumzuoperieren, WEIL SCHLIEßLICH NICHT SEIN KANN, WAS NICHT SEIN DARF!

Teilweise sogar ohne die Eltern korrekt und umfassend zu informieren!

Deine Probleme mit der deutschen Sprache, mit Stern oder nicht, sind für die meißten Betroffenen nur ein Nebenschauplatz.

Link:
zwischengeschlecht.org/


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#3
21.06.2016
17:46:19


(+5, 7 Votes)

Von 2453ftrh


Was so ist, ist halt so. Wieso man das dann nicht auch genau so anerkennt, ist mir ein Rätsel.

Offensichtlich denken noch zuviele Menschen binär.

Ist ja beim binären Denken über homo und hetero ähnlich. Gibt ja z. B. auch bi. Aber allein schon die Tatsache, dass in Medien "bi" praktisch nie verwendet wird, sondern alle Menschen, die (auch) gleichgeschlechtlich lieben von den Medien mit dem Attribut "homo" versehen werden, zeigt ja, dass die Leute es geistig bequem mögen.

Mann, Frau. Schwarz, Weiß. Deutscher, Ausländer. Homo, Hetero. Wir hier, die andern da. Spalten in binäre Kategorien hat zu Sexismus, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, Homosexuellenfeindlichkeit geführt. Das Gemeinsame, das Menschsein, geht immer mehr unter.


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#4
21.06.2016
18:05:50


(+4, 4 Votes)

Von KMBonn
Aus Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.05.2012
Antwort zu Kommentar #2 von ollinaie


Drittes Geschlecht bezieht sich zunächst einmal auf das im Beitrag beschriebene bisherige Dilemma der Fixierung auf Mann oder Frau bei der Angabe des Geschlechtes.
Unsere spezifisch deutsche Neigung, alles aber auch wirklich alles haargenau klassifizieren und in eine Schublade sortieren zu wollen, geht m.E. oftmals am Bedürfnis vorbei und macht manches sehr sperrig.
Ich sehe zunächst den Menschen und sein Recht auf Anerkennung und Verwieklichung seines ureigensten Anspruches auf Selbstentfaltung. Es gibt diesen Menschen in seiner Besonderheit und dem müssen wir Rechnung tragen.
Wie "das Kind" später genau heißt, sehe ich als nachrangig. Aber ich kann mich natürlich irren - das will ich gar nicht ausschließen.
Fest gemauert in der Erden ist meine Meinung dazu nicht.


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#5
21.06.2016
20:30:53


(+6, 6 Votes)

Von trans_alliance
Mitglied seit 22.10.2016


Die I Bereiche haben die wenigste Unterstützung innerhalb der LGBTTIQ* Community.

.
.
Den wenigsten ist bewusst, dass es 2016
immer noch nicht eine "Untersagung von nicht eingewilligten, unnötigen Behandlungen an Intersex-Kindern / Jugendlichen, die gegen Grundgesetz, UN-Konventionen oder gegen das Sterilisationsverbot verstoßen." in Deutschland existiert.

Link:
transallianceproject.files.wordpress.com/2016/03/i
nformationsbroschuere_transsexualitc3a4t__v3-49_20
16-03-29.pdf


.
Wir hoffen dass nach Äußerungen diesen Monat im SH Landtag, man sich in Kiel als erstes Bundesland endlich für ein Verbot auf Landesebene ausspricht.
Da neben Einrichtungen auch Namen genannt wurden, kann man nicht mehr wegsehen in Deutschland.

.
.
Auch scheint vielen nicht klar zu sein, dass das TSG (Transsexuellengesetz) Menschen nutzen mussten, um im Personenstandsregister Namen-/ u.o. Geschlechtsänderungen, auf Grundlage der 2 Geschlechterideologie Anpassungen vornehmen zu lassen.

.
.
Menschen die sich geschlechtlich außerhalb der 2 Geschlechterideologie sehen, werden dsbzgl. auch Ihrer Grundrechte beraubt und auch diese Thematik verstößt gegen die Grundrechte Charta - Art 21.
Dieses kann auch Menschen betreffen die TT Bereichen zu zuordnen sind...

.
.
Dass es auch in der LGBTTIQ* Community kaum gelingt Aufklärung zu TTI Themen zu betreiben und es flächendeckende Unterstützung gibt, ist Wirklichkeit.

.
.
Die Stuttgarter Erklärung, haben bislang nur 2 CSD Vereine mit gezeichnet...

In wenigen CSD Forderungspapieren sind solche Themen aufgeführt.

Es ist zu empfehlen, dass sich dieses ändert.

.
.
Jedes Geschlecht verdient Respekt


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#6
22.06.2016
07:54:18


(+3, 5 Votes)

Von Nico


Ich befürchte, der rechte Weg wäre, gar nicht mehr von Geschlechtern zu reden und nicht ein viertes, fünftes, sechstes dazuzuholen. :/

Der Mensch lernt nur über Umwege


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#7
22.06.2016
14:40:38


(+4, 4 Votes)

Von Anonym


" Immerhin kann hierzulande nach einer Reform des Personenstandsgesetzes seit 2013 bei Kindern, bei denen das Geschlecht nicht eindeutig festgelegt werden kann, die Angabe im Geburtenregister zunächst freigelassen werden"

Das ist leider nicht ganz korrekt. Tatsächlich MUSS der Geschlechtseintrag in einem solchen Fall offengelassen werden, was wiederum den Druck seitens der 'behandelnden' Medizinier_innen auf die Eltern von Intersex-Kindern erhöht und dazu führt, dass Genitalverstümmlungen aus Angst vor Diskriminierung und Zwangsouting verstärkt vorgenommen werden. Nicht ohne Grund kritisieren viele Intersex-Organisationen diese Regelung. Fortschritt ist was anderes...

Link:
blog.zwischengeschlecht.info/post/2013/08/20/Inter
sex-Geschlechtseintrag-Saure-Gurken-Fantasien-Real
e-Genitalverstummelungen


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#8
22.06.2016
21:48:36


(+4, 4 Votes)

Von trans_alliance
Mitglied seit 22.10.2016


... ein Antwort auf eine Kleine Anfrage* ergab das nur 12 Menschen / Babys seit Inkrafttreten der neuen gesetzlichen Regelung 2013 durch deren Eltern und Behörden außerhalb 2 Geschlechterschlüsselsystems eingetragen wurden ...

Stellungnahme + *Antwort der Bundesregierung

Link:
transallianceproject.wordpress.com/2016/02/10/antw
ort-der-bundesregierung/


Übersicht Petitionen, Kleine-/ Große Anfragen... die auch wikipedia versucht zu unterdrücken

Link:
transallianceproject.wordpress.com/2015/11/08/wiki
pedia-system-controlled/



.
Jedes Geschlecht verdient Respekt


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#9
23.06.2016
01:04:03


(0, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von Anonym


""Das ist leider nicht ganz korrekt. Tatsächlich MUSS der Geschlechtseintrag in einem solchen Fall offengelassen werden,""..

Was sich hier im Artikel dazu anders darstellt :

Link zu www.queer.de

Dort heißt es :
""Mit dem Gesetz wurde der Druck von Eltern und Ärzten genommen, unmittelbar nach der Geburt eines intersexuellen Kindes dessen Geschlecht festzulegen.""..

Von einem "Zwang zum offenlassen" steht dort nichts..

Gibt es in dem Blogg irgendwo einen Link zum aktuellem Gesetzes-Text ?
Kannst Du den hier bitte mal setzen ?
Danke..


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#10
23.06.2016
06:51:05
Via Handy


(+4, 4 Votes)

Von Alice
Antwort zu Kommentar #9 von TheDad


Die fehlenden Angaben sind unter § 22 III PStG geregelt:
Link zu www.gesetze-im-internet.de

Die Formulierung "so ist [...] einzutragen" bedeutet, dass bei Eintritt der Bedingung (dass das Kind keinem Geschlecht sicher zugeordnet werden kann) die Folge festgelegt ist und der Behörde dann kein Ermessen zusteht. Das soll das Kind davor schützen durch Ärzte oder Eltern festgelegt zu werden. Eine eigene Kategorie, wie sie von einigen gefordert wird, besteht dadurch nicht.

Dazu:
Link:
dritte-option.de/stellungnahme-zur-pstg-aenderung/



Wer den entsprechenden Paragraphen googelt wird dazu aber eine Fülle von Informationen finden und wird sich auf der Grundlage ein eigenes Urteil über die bestehenden Handhabung bilden können.


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