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Die Piusbruderschaft bei einer Demonstration am Rande des CSDs in Stuttgart (2012) (Bild: Guido Klein)

In der Westschweiz planen die katholischen Traditionalisten, mit Gebeten die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben zu verhindern.

Die katholische Pius-Bruderschaft hat angekündigt, am Rande des CSDs im schweizerischen Freiburg im Üechtland zu singen und zu beten. Beim dieses Wochenende stattfindenden "Fribourg Pride" will die erzkonservative Priestervereinigung nach Angaben der Schweizerischen Depeschenagentur mit 20 bis 50 Priestern und Laien vor Ort sein. Laut dem Piusbruder Pater Pascal Schreiber wolle man mit der Aktion ein öffentliches Missfallen darüber zeigen, dass Homosexuellen immer mehr Rechte eingeräumt werden würden.

Die für die Genehmigung von Demonstrationen verantwortliche Behörde hat bereits angekündigt, die Kundgebung bewilligen zu wollen. Ein Antrag der Pius-Bruderschaft sei bereits am 15. Juni eingegangen.

In Freiburg hatte die Pius-Bruderschaft bereits im Jahr 2013 gegen LGBT-Rechte demonstriert. Damals kam es zu keinen Zwischenfällen.

Pius-Brüder halten Schwule und Lesben für "gestört"

Die Traditionalisten machen bereits seit längerem Stimmung gegen Homosexuelle. So demonstrierten sie wiederholt gegen den CSD in Stuttgart. Dabei zeigten sie Schilder mit Aufschriften wie "Rettet die Kinder vor Perversion", "Aids – Geißel der Unzucht" oder "Gottes Gebote gelten für alle". Schwule und Lesben wurden außerdem in einer offiziellen Publikation der Frömmler als "gestörte Minderheit" bezeichnet (queer.de berichtete). Die Priestervereinigung rief auch bereits zum "Krieg" gegen Homosexuelle auf, der "mit übernatürlichen Waffen" geführt werde (queer.de berichtete).

Die Bruderschaft war 1970 vom französischen Erzbischof Marcel Lefebvre gegründet worden und wurde 1988 aus der katholischen Kirche ausgeschlossen, weil sie die katholische Führungsrolle des Papstes in Zweifel zog. Trotz der reaktionären Haltung und des martialischen Tons der Piusbrüder hat Papst Benedikt XVI. 2009 den Kirchenausschluss von mehreren Pius-Bischöfen aufgehoben und die Gruppe damit rehabilitiert (queer.de berichtete). Papst Franziskus setzte die Annäherung fort. (dk)



#1 NicoAnonym
  • 23.06.2016, 16:45h

  • Vielleicht kann man das in einer Demokratie nicht verbieten.

    Aber genauso kann uns niemand verbieten, bei deren Anblick zu lachen. Und es kann uns auch niemand verbieten, lauter als die zu singen.
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#2 ArchäologeAnonym
#3 FelixAnonym
  • 23.06.2016, 18:02h
  • >>>>>>>>>>
    Pius-Brüder halten Schwule und Lesben für "gestört"
    <<<<<<<<<

    Was für ein Zufall. Wir halten die Katholen für gestört.
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#4 Carsten ACAnonym
  • 23.06.2016, 18:29h
  • "Homosexualität ist Sünde"

    Wie kann Liebe Sünde sein?

    Was sehr wohl Sünde ist, ist Kindesmissbrauch. Da hat die Katholische Kirche ja über Jahrzehnte genug Sünden angehäuft. Und vertuscht immer noch so viel wie möglich.

    Da sollte man sich nun wirklich nicht zum Moralwächter über liebende Menschen machen, sondern erst mal vor der eigenen Haustüre kehren.

    Die Katholen haben nun wirklich GAR KEIN Recht, moralische Urteile über andere zu fällen.
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#5 TheDad
  • 23.06.2016, 19:37h
  • ""wolle man mit der Aktion ein öffentliches Missfallen darüber zeigen, dass Homosexuellen immer mehr Rechte eingeräumt werden würden.""..

    Diese Religions-Faschisten gehören verboten !
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#7 puschelchenProfil
  • 23.06.2016, 21:10h irgendwo in nrw

  • "Papst Franziskus setzte die Annäherung fort."

    "Annäherung"? Es wird so intensiv mit der Piussekte gekuschelt, wie lange nicht. Ist aber nur konsequent, nachdem der "heilige Vater" bereits den ollen Kyrill (den orthodoxen Spinner mit der Klorolle auffm Kopp) neulich so fein geherzt hat.

    Vor dem Hintergrund sind seine gesalbten Worte zu Orlando als noch lächerlicher einzuordnen, als sie eh schon wären.
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#8 AlexAnonym
  • 23.06.2016, 21:23h
  • Gerade nach Orlando sind solche Aktionen an Zynismus und Menschenverachtung nicht mehr zu überbieten. Das zeigt, wie skrupellos diese religiösen Fanatiker sind.
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#9 paoloAnonym
  • 23.06.2016, 22:17h
  • SCHÖN DIE BIERDOSEN SCHÜTTELN UND DANN DIESE FROMMEN BRÜDER AUF EIN NEUES TAUFEN ,die beste art diese verwirrten ihre nichtwillkommen sein zu erklären!!
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#10 ollinaieProfil
  • 23.06.2016, 23:15hSeligenstadt
  • "Gottes Gebote gelten für alle"

    Da ist es wieder, das alte Problem der Religioten: NEIN!

    Noch gilt hier weder die islamistische, christliche oder sonstige Scharia. Wer nicht Mitperson in eurem Club ist, dem können eure Vereinsrichtlinien pups egal sein!!!

    Genaugenommen stellt so eine Aussage einen Angriff auf die Religionsfreiheit dar, nämlich die Freiheit nicht Monotheist oder ganz religionsfrei zu sein!

    Und ist somit gegen die Freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet. Wann wacht der Verfassungsschutz endlich auf?!
    Ach so, der ist ja nicht nur auf dem rechten, sonder auch auf dem christlichen Auge blind.
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