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  • 25.06.2016, 08:31h           3      Teilen:   |

Bundesregierung

Auswärtiges Amt: Runder Tisch zu LGBT-Rechten im Westlichen Balkan

Artikelbild
Staatsminister Michael Roth (SPD) engagiert sich für LGBT-Rechte in Montenegro (Bild: AA / Knoll / Jänicke)

Am 27. Juni eröffnet der Staatminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD), gemeinsam mit Jovan Kojičić, Berater des Premierministers von Montenegro, die Veranstaltung "Post-IDAHO Round Table on Diversity and LGBTI Inclusion in the Western Balkans". Anschließend findet eine Diskussion mit Aktivisten aus Montenegro, Deutschland, Canada und den USA statt.

"Ziel dieser gemeinsamen Veranstaltung der Regierung von Montenegro und Deutschlands ist es, erfolgreiche Beispiele für die Überwindung von Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender im Westlichen Balkan darzustellen", heißt es in einer Pressemitteilung des Auswärtigen Amts vom Freitag.

Bei dem Runden Tisch soll unter anderem die Initiative "Out-Leadership Initiative" vorgestellt werden, die als Ergebnis des 2015 ausgerichteten 3. IDAHO-Forums in Budva entstanden ist. Das Konzept sieht eine regionale Plattform zur Förderung von Diversität und zur Inklusion von LGBT im westlichen Balkan vor, um insbesondere die beruflichen Perspektiven zu verbessern. Offizieller Start der Initiative wird in der zweiten Jahreshälfte in Montenegro sein. (cw/pm)

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Tags: montenegro, runder tisch, westlicher balkan, michael roth, auswärtiges amt
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Reaktionen zu "Auswärtiges Amt: Runder Tisch zu LGBT-Rechten im Westlichen Balkan"


 3 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
25.06.2016
10:59:07


(+3, 5 Votes)

Von Ralf


Diese Meldung wirft zwei Fragen auf: 1. Ist gerade Deutschland, das selbst einen homofeindlichen Sonderweg geht, berufen, so eine Veranstaltung zu leiten? 2. Sollte der Staatsminister sich nicht lieber im eigenen Land für Akzeptanz und Gleichberechtigung einsetzen? Ich halte es gegenüber den Balkanstaaten für ein falsches Signal, dass sich ausgerechnet Deutschland als gutes Beispiel verkaufen will, ein Land, dessen Regierung und Parlament verbohrt und unverbesserlich die volle Gleichstellung blockieren und in dem Hass und Hetze gegen Schwule und Lesben staatlicherseits kaum etwas entgegengesetzt wird.


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#2
25.06.2016
15:33:48


(+1, 3 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #1 von Ralf


Das eine schließt das andere ja nicht aus.

Wir sind eben irgendwie alle Balkan.

Leider.


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#3
26.06.2016
21:17:15


(+3, 3 Votes)

Von trans alliance


Erscheinen Sie auch, bei den 3 Veranstaltungen im BMFSFJ und zeigen Sie, dass Sie auch in Deutschland, Menschen (trans*/Transgender, Transsexualität), Respekt und Achtung erweisen, und mit Ihnen sprechen.

.
29.06.2016: Unterstützung für transsexuelle & trans* Menschen und ihre Angehörigen in verschiedenen Lebenssituationen

22.11.2016: Medizinische, rechtliche und gesellschaftspolitische Entwicklungen im Umgang mit Transsexualität

16.02.2017 (voraussichtlich): Reform oder Aufhebung des sog. Transsexuellengesetzes? Brauchen wir ein Gesetz zum Schutz des Selbstbestimmungsrechts des Geschlechts?

.

Link:
transallianceproject.wordpress.com/2016/04/16/imag
-fachgespraeche/


.

.

Jedes Geschlecht verdient Respekt


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