Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?26460

Dieses Bild von sich beim CSD verbreitete Clinton auch in sozialen Netzwerken

Erstmals nahm eine Kandidatin um die Präsidentschaft am Ur-CSD teil. Dieser stand im Zeichen des Anschlags von Orlando.

Die wahrscheinliche Kandidatin der Demokraten um das Präsidentenamt der USA, Hillary Clinton, hat am Sonntag ohne Vorankündigung an der Parade des New York City Pride teilgenommen. Auch der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo und Bürgermeister Bill de Blasio gingen an ihrer Seite bei der traditionellen CSD-Demonstration mit.

Clinton hatte schon früher an Prides teilgenommen, es handelte sich aber um eine Premiere in der Rolle als designierte Präsidentschaftskandidatin. Cuomo brachte derweil die Ankündigung mit, dass die Stadt ein Denkmal für die Opfer des Anschlags in Orlando und weiterer homofeindlicher Hassverbrechen einrichten werde – einer Kommission zur Auswahl des Kunstwerks sollen bis zu einer Million US-Dollar zur Verfügung gestellt werden.

Der Anschlag durch einen Attentäter, der durch Schüsse im LGBT-Club "Pulse" vor zwei Wochen 49 Menschen getötet und etliche weitere verletzt hatte, spielte auch bei der Parade eine Rolle: Sie begann mit einer Gedenkminute, die Besitzerin des "Pulse" fuhr im ersten Wagen des Prides mit, etliche Teilnehmer griffen die Tat thematisch auf. Eine Gruppe, "Gays Against Guns", lief in weißen Trauerkleidern mit Bildern der Opfer mit und veranstaltete auf der Paradenstrecke ein Die-In, die Mitglieder ließen sich also wie tot niederfallen.

Youtube | Eindrücke des New Yorker CSD von der Nachrichtenagentur AP

Ein anderes Thema des Jahres ging dabei nicht unter: Der Grand Marshal der Parade, also eine Art Schirmherr, wurde in diesem Jahr unter anderem der syrischen Flüchtling Subhi Nahas, der in seiner Heimat das erste LGBT-Magazin mitgründete und kürzlich den UN-Sicherheitsrat zu LGBT-Themen aufklärte.

Der New Yorker Pride, der zum Vorbild für die CSD-Bewegung weltweit wurde, war nach dem Aufstand 1969 rund um das Stonewall Inn entstanden. Am Freitag hatte US-Präsident Barack Obama die Bar zum Nationaldenkmal erklärt (queer.de berichtete). (cw)



#1 paoloAnonym
  • 26.06.2016, 23:35h
  • Nun ja,so sieht das aus wenn menschen andere menschen ALS MENSCHEN ERKENNEN.
    Was für wesen sind das nun die lgbts als unakzeptabel anders einstufen..WAS FÜR WESEN SIND DAS die sowas tun??
  • Antworten » | Direktlink »
#2 TiamickEhemaliges Profil
#3 SebiAnonym
  • 27.06.2016, 08:54h
  • Mir persönlich wäre zwar Bernie Sanders lieber gewesen, aber Hillary Clinton ist natürlich immer noch um Welten besser als Donald Trump.

    Ich hoffe, dass sie US-Präsidentin wird. Und dass sie dann auch Wort hält und schnell ein lückenloses US-weites Anti-Diskriminierungs-Gesetz einführt.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 FennekAnonym
  • 27.06.2016, 09:23h
  • Wann wird wohl in Deutschland ein Bundeskanzler oder ein Bundespräsident (oder auch nur deren Kandidaten) an einem CSD teilnehmen?

    Ob wir das wohl noch erleben werden?
  • Antworten » | Direktlink »
#5 goddamn liberalAnonym
#6 Patroklos
  • 27.06.2016, 09:37h
  • Hier wäre Volker "Crystal" Beck besser aufgehoben gewesen! Gut, daß die zukünftige US-Präsidentin, "Super-Hillary" Clinton" vor Ort war und somit an der Parade teilgenommen hat!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 TheDad
#8 Patroklos
#9 Patros-KloAnonym
#10 hugo1970Profil
  • 27.06.2016, 21:08hPyrbaum
  • Gute und wichtige Entscheidung, wir können nur hoffen das die US Wähler Clinton wählen!!!

    Und zu Dir Patroklos, Du solltest Dich schämen Deiner Trollerei, bei so einem wichtigen und vor allem ernsten Thema!!!
  • Antworten » | Direktlink »