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  • 27.06.2016, 12:59h           15      Teilen:   |

Tschüss Adrian H.

CSD Frankfurt: "Liebe gegen Rechts!" statt "Lieb geil!"

Artikelbild
Das CSD-Motto wurde am Sonntag stillschweigend ausgetauscht

Nach heftiger Kritik und Boykottandrohungen wegen des Mottos und des Botschafters Adrian H. hat der CSD Frankfurt eingelenkt.

Die CSD-Organisatoren in Frankfurt am Main haben am Sonntagabend ein neues Motto für den diesjährigen Pride bekannt gegeben: Statt "Lieb geil!", das bewusst an den Hitlergruß "Sieg heil!" erinnerte und auch in Frakturschrift daherkam, ist das Motto am Sonntagabend während des deutschen EM-Spiels gegen die Slowakei stillschweigend auf dem Facebook-Auftritt und auch auf der Homepage in "Liebe gegen Rechts!" geändert worden.

Die Kunstfigur Adrian H., die als CSD-Botschafter in rosa Uniform mit Armbinde und Quadratbärtchen im Gesicht provozieren sollte, wird nun nicht mehr verwendet. Die offizielle Video-Botschaft von Adrian H. wurde bei Youtube auf privat gestellt.

Fortsetzung nach Anzeige


Mehrere Initiativen hatten einen CSD-Boykott angekündigt

Mit dem Motto und dem vom Künstlerduo Frankfurter Klasse erschaffenen Botschafter hatten die CSD-Organisatoren ein Zeichen gegen Rechtspopulismus und Rechtsnationalismus setzen wollen. "Wir wollen kontern, wir wollen provozieren und zum Nachdenken anregen", so die Veranstalter vergangene Woche auf ihrer Homepage. In der Szene hatte es aber scharfe Proteste gegen die Nazi-Satire sowie erste Teilnahmeabsagen gegeben (queer.de berichtete).


Adrian H. hatte in der Szene polarisiert. Jetzt verzichten die CSD-Organisatoren auf die Figur.


Dem CSD Frankfurt fehle es "an Weitblick, Selbstreflexion und Wissen um die eigene historische Verantwortung", hieß es etwa in einer Stellungnahme von "Hessen ist geil", dem Präventionsprojekt der hessischen Aids-Hilfen. "Symbolik, die an Völkermord erinnert, eignet sich nicht zur Aneignung, insbesondere nicht NS-Symbolik, reproduziert durch Deutsche." Auch SCHLAU Hessen, SCHLAU Frankfurt, das Jugendzentrum KUSS41 sowie der Trägerverein our generation e.V. kündigten einen Boykott des CSDs an.

"Wir bleiben dabei: Gegen Rechts!"

Auf Facebook erklärten die Veranstalter die Motto-Änderung nur mit wenigen Worten: "Wir bleiben dabei: Gegen Rechts! Wir bleiben dabei: Liebe ist alles! Alles andere wird anders! Lasst uns gemeinsam einen kraftvollen CSD abhalten, der deutlich macht, was gar nicht geht."

Die CSD Frankfurt findet dieses Jahr vom 15. bis 17. Juli statt. (dk)

Links zum Thema:
» Homepage des CSDs Frankfurt
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Tags: csd, frankfurt
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Reaktionen zu "CSD Frankfurt: "Liebe gegen Rechts!" statt "Lieb geil!""


 15 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
27.06.2016
14:39:18


(+4, 8 Votes)

Von ursus


äh, und soll das jetzt ohne weitere erklärung bleiben, als wäre nix gewesen? oder kommt da noch was?


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#2
27.06.2016
14:52:13
Via Handy


(-6, 10 Votes)

Von Felicis
Antwort zu Kommentar #1 von ursus


Welchen Kotau erwartest Du denn jetzt noch?

Ihr habt euch doch auf der ganzen Linie durchgesetzt, allerdings ohne selbst nur einen konstruktiven Gegenvorschlag gemacht zu haben.

Oder ist es schon wieder nicht recht?


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#3
27.06.2016
14:53:23


(-5, 5 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von ursus


""oder kommt da noch was?""..

Du wartest auf so etwas ähnliches wie beim "Papst" ?
Wäre das dann nicht auch eben "so ähnlich" ?


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#4
27.06.2016
14:53:24


(+9, 11 Votes)

Von HarryFritot
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Liebe gegen Rechts ist immer ein gutes Motto,da gibt es nix dran Auszusetzen.
Und das der Rosarote Hitler vom CSD fernbleibt,tut der Akzeptanz des CSD in der breiten Bevölkerung nur gut!


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#5
27.06.2016
14:58:09


(+1, 5 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von Felicis


""ohne selbst nur einen konstruktiven Gegenvorschlag gemacht zu haben.""..

So wie das "ihr" ist dann auch das
Falsch :

Link zu www.queer.de

Link zu www.queer.de

Man muß die Vorschläge in den Kommentaren nur lesen..
Es genügt nicht sie als Abwesend zu negieren, weil man sie ablehnt..


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#6
27.06.2016
15:08:09


(+6, 8 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #3 von TheDad


nö, das hat mit dem papst nichts zu tun. ich glaube schon, dass hier die verantwortlichen tatsächlich eingesehen haben könnten, worin das problem bestand und nicht nur negative presse vermeiden wollten. aber warten wir erst mal ab.


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#7
27.06.2016
15:09:09


(-9, 11 Votes)

Von Orthogonalfront
Antwort zu Kommentar #1 von ursus


Ich nehme an, du erwartest jetzt auch noch eine Entschuldigungstournee vom CSD Frankfurt?


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#8
27.06.2016
15:12:41


(+7, 9 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #2 von Felicis


es geht hier auch um die frage, ob die organisationen, die das motto vor den kopf gestoßen hat, nun wieder teilnehmen werden. ich kann nicht für die sprechen, aber dafür wird es m.e. eine rolle spielen, welche erklärung für das umdenken gegeben wird. ich kann mir schwer vorstellen, dass eine stillschweigende rücknahme reicht, um die empörung wieder gut zu machen. ich fände es schade, wenn es keine ernts gemeinte versöhnung von beiden seiten geben würde. aber wie gesagt: warten wir noch etwas ab.


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#9
27.06.2016
15:32:34


(-8, 12 Votes)

Von Christian Knuth


Je suis Charlie", Böhmermann, Satire darf alles. Nur nicht beim CSD. Kleingeister! #LiebGeil!


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#10
27.06.2016
16:21:56


(-8, 10 Votes)

Von per patriam


Das eine ist so bekloppt wie das andere.


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