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  • 28.06.2016, 12:08h           3      Teilen:   |

Wegen Kontakten mit Dalai Lama

Lady Gaga offenbar aus China verbannt

Lady Gaga ist unter chinesischen Funktionären in Ungnade gefallen - Quelle: FX
Lady Gaga ist unter chinesischen Funktionären in Ungnade gefallen (Bild: FX)

Die kommunistische Partei Chinas hat laut einem Bericht der Hongkonger Zeitung "Apple Daily" Lady Gaga wegen eines Treffens mit dem Dalai Lama auf eine Liste von "feindlichen ausländischen Kräften" gesetzt. Damit darf die 30-jährige Sängerin offenbar nicht mehr in die Volksrepublik einreisen, außerdem soll ihre Musik schwerer erhältlich sein; so sollen chinesische Webseiten ihre Musik nicht mehr zum Verkauf anbieten.

Lady Gaga hatte den Dalai Lama am Sonntag am Rande einer Konferenz in Indianapolis getroffen. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter war 1959 aus China geflohen und lebt seither im indischen Exil. Die chinesische Regierung wirft dem 81-jährigen Friedensnobelpreisträger vor, Tibet von China abspalten zu wollen. Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte sofort nach dem Treffen: "Der Grund für seine Besuche und Aktivitäten in anderen Ländern ist nur seine Arbeit für die Unabhängigkeit Tibets."

Bei dem Treffen hatte Lady Gaga dem Dalai Lama ehrfürchtig Fragen gestellt, die sie über soziale Netzwerken erhalten hatte. So wollte sie wissen, wie junge Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen oder selbstverletzendem Verhalten umgehen sollten. Er antwortete, dass das materialistische Streben der Gesellschaft für vieles Schlechte verantwortlich sei.

Lady Gaga ist nicht die erste, die den chinesischen Bannstrahl wegen des Tibet-Konfliktes trifft: Erst im letzten Jahr hatte China Konzerte von Maroon 5 und Bon Jovi wegen positiver Aussagen über den Dalai Lama verboten.

Der Dalai Lama hatte vor zwei Jahren im US-Fernsehen erklärt, dass die gleichgeschlechtliche Eheschließung für ihn "okay" sei (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: dalai lama, lady gaga, china
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Reaktionen zu "Lady Gaga offenbar aus China verbannt"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
28.06.2016
15:40:43


(+5, 5 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012


Link zu www.queer.de

Um mich nochmals zu widerholen:

Die, die nur den netten kleinen lustigen Mann sehen, wenn sie an Tendzin Gyatsho denken haben sich mit dem "Dalai Lama" gar nicht auseinandergesetzt. Leider trifft das auch auf die meißten Journalisten zu!

Schon alein der Anspruch "geistliches Oberhaupt der Tibeter" sein zu wollen ist eine Anmaßung. Man stelle sich zum vergleich vor Mario Bergoglio erkläre sich mal eben so zum geistlichen Führer der Deutschen!

---
> Dalai Lama hatte [] erklärt, dass die gleichgeschlechtliche Eheschließung für ihn "okay" sei <

Genaugenommen hatte er erklärt, das ihm das Verhalten von nicht-Tibetern bezüglich diser Fragestellung "wurscht" ist, ABER dass sein Volk, genau wie Gläubige anderer Religionen, bestimmte Sexualpraktiken sein zu lassen hätten, namentlich u.A. AV und OV.

Was seinen Wunsch betrift, in die Schlafzimmer seiner Follower hineinzuregieren steht Gyatsho seinen Brows Bergoglio, dem Klorolle-auf-m-Kopp-Modell Gundjajew (AKA Kyrill I.) & Co in nichts nach!

---
Meine Kritik an Gyatsho impliziert nicht, das ich das Verhalten der VRC hier, sowie bezüglich der Menschenrechte allgemein, für akzeptabel halte.


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#2
28.06.2016
18:45:47


(+1, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von ollinaie


""Man stelle sich zum vergleich vor Mario Bergoglio erkläre sich mal eben so zum geistlichen Führer der Deutschen!""..

Macht er ja nicht..
Das ist doch immer noch der Joseph Ratzinger..


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#3
28.06.2016
20:15:51
Via Handy


(0, 4 Votes)

Von schabrakke_


Lol. Als ob in China irgendjemand Musik legal downloaden würde. Dort werden ja auch raubkopierte filme an jeder straßenecke verkauft. XD


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