Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/detail.php?article_id=26474
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Rehabilitierung der "175er": Druck auf Maas steigt


#11 hans-bambelAnonym
  • 28.06.2016, 18:25h
  • Antwort auf #9 von markusbln11

  • Ja hast du.

    Die Tatsache das Gesetze dem Wandel unterliegen.

    Man kann nicht Dinge von vor 80 Jahren mit heutigen Maßstäben verwechseln.

    Was ist mit der Wehrpflicht nur für Männer oder das Verstümmeln von männlichen Genitalien?

    Vielleicht wird das in zig Jahren auch mal als grobes Unrecht aufgefasst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#12 Robby69Ehemaliges Profil
  • 28.06.2016, 19:05h
  • Antwort auf #6 von 23refthg
  • Da haben sie aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Grins...
    Mich hat's damals ja auch ein paar Mal bzgl. des § 175 erwischt und ich (40) werde ihnen noch verdammt lange und hartnäckig auf die Nerven gehen; so lange, bis sie uns 175er endlich rehabilitieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#13 Robby69Ehemaliges Profil
  • 28.06.2016, 19:09h
  • Antwort auf #7 von markusbln11
  • " Hm, da erwarte ich einfach mal ein klares wort der kanzlerin"
    Schätze, da werden wir Pech haben. Die homophobe "Bundesmutti" schiebt ja schon jahrelang ihr sogenanntes "Bauchgefühl" vor, um uns LGBTIs weiterhin diskriminieren und wie Menschen 2. Klasse behandeln zu können. - Vergiss nicht, dass sie sogar mit ihrem Homo-Hass auf Wahlkampftour gegangen ist. -
    Und dass der CSD nicht auf ihrem "Terminplan" steht, ist auch klar. Sonst müsste sie sich doch ganz schön direkte Kommentare der CSD-Besucher gefallen lassen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#14 Robby69Ehemaliges Profil
  • 28.06.2016, 19:13h
  • Antwort auf #10 von Rosa Soli
  • "Dass sich die Magnus Hirschfeld-Stiftung so unverholen bedienen will, finde ich etwas befremdlich."
    Soweit ich das bisher gelesen habe, war das mit der Magnus-Hirschfeld-Stiftung Schnarri's Vorschlag und angeblich soll ein Teil der "stiftungseigenen" Gelder mit in den Entschädigungsfonds fließen. Fragt sich halt, ob das dann auch wirklich so gemacht wird und das Geld vom Bund nicht in der Stiftung versickert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#15 Rosa SoliAnonym
  • 28.06.2016, 20:20h
  • Ich habe das so verstanden, dass der Bund ggf. zusätzlich Kohle locker machen will als kollektive Entschädigung.

    Es ist auch nicht so, dass ich die Arbeit der Hirschfeld-Stiftung nicht schätzen würde. Die arbeiten die Verfolgung schließlich wissenschaftlich auf. Das ist eine wichtige Aufgabe.

    Ich bin aber nicht der Meinung, dass es einen Automatismus geben sollte, diese Entschädigung per se an die Hirschfeld-Stiftung zu geben.

    Es gibt viele schwule Seniorenprojekte, die "am Mann" arbeiten. Das ist mindestens genau so wichtig, weil es sich eben um die Generation handelt, die die Verfolgung erlebt und erlitten hat. Die schwul-lesbische Altenarbeit hat sich gerade erst in den letzten Jahren wirklich entwickelt und könnte so eine Förderung gut gebrauchen. Dann würden die Männer profitieren, die auch betroffen waren. Das wäre in meinen Augen tatsächlich eine finanzielle Wiedergutmachung für die Generation der 175er.

    Ich persönlich finde aber die individuelle Entschädigung viel, viel wichtiger als die kollektive. Der § 175 hat so viele bürgerliche Existenzen zerstört, die Männer haben ihre Arbeit verloren, als verurteilte 175er keinen neuen Job gefunden, dadurch keine Rentenansprüche erwerben können, leben heute von minimalen Renten/Grundsicherung.

    Es wäre mir lieber gewesen, eine Organisation wie die Stiftung fordert zunächst und eindrücklich die individuelle Entschädigung der Opfer des Paragrafen 175, anstatt "Hier!" zu schreien.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 Patroklos
#17 KlopatrosAnonym
#18 markusbln11Anonym
  • 28.06.2016, 23:29h
  • Antwort auf #11 von hans-bambel

  • Danke für Deine klaren worte. Das Dritte Reich erzeugt bei mir nicht das glücksgefühl mit dem wunsch nach rechtssicherheit auf basis einer unnenschlichen NS- rechtssetzung. Wir können doch nicht die relikte eines mörderischen schurken-staates für gut heissen. Oder doch?

    Anscheinend finden noch immer der eine oder andere entscheidunsträger, dass das so passt, was man sich dort zwischen 1933 und 1945 ausgedacht hat und dann nach 1945 weiter zur anwendung kam.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#19 Patroklos
#20 KlopatrosAnonym

» zurück zum Artikel