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Kommentare zu:
Bundesländer fordern Aufhebung des Blutspendeverbots für Schwule


#1 ursus
  • 30.06.2016, 13:25h
  • ich finde das wort "generalverdacht", das eine assoziation zu kriminellem oder unmoralischem verhalten suggeriert, immer noch problematisch. die entstigmatisierung von schwulen sollte nicht unter inkaufnahme oder gar bestätigung der stigmatisierung von hiv-infizierten stattfinden.
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#2 ollinaieProfil
  • 30.06.2016, 13:43hSeligenstadt
  • Bitte geht blutspenden;

    ABER nicht bei DRK, Johaniter, Maltheser und anderen Fußfolk des faschistoiden Klerus!

    Geht zu Unikliniken und Kommerziellen Anbietern!

    www.plasma-spenden.de/

    Obendrein bekommt mensch da eine Aufwandsentschädigung statt eines Vergelts Gott und Halleluja.
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#3 Shinkaishi
  • 30.06.2016, 14:33h
  • Ich bin vor allem beeindruckt, dass, vielleicht gerade außerhalb medialen Befriedigens der homophoben Wählerschaft, sogar CDU Minister und Regierungen sich hier positiv äußern, das zeigt finde ich schon einiges an Fortschritt, über den wir uns freuen sollten.

    Ähnlich wie bei dem Artikel über Aufnahme von LGBT Themen in die bayrischen Lehrpläne.

    Vielleicht erweist uns sogar die AfD einen Dienst, wenn sie der CDU und CSU das homophobe Klientel wegfängt.
    Das wäre sehr ironisch und für die Damen und Herren in Blau sicherlich auch sehr verdrießlich.^^
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#4 gggastAnonym
  • 30.06.2016, 14:34h
  • Antwort auf #2 von ollinaie
  • Johaniter und Maltheser kann ich nachvollziehen, aber was ist beim DRK verwerflich?

    Und wieso sollten andere "kommerzielle Anbieter" einen Deut besser sein? Du kennst doch da auch nicht die Eigentumsverhältnisse und die moralische Einstellung der Inhaber - oder?
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#5 Johannes45Anonym
  • 30.06.2016, 15:20h
  • Antwort auf #2 von ollinaie
  • Bitte geht blutspenden;

    ABER nicht bei DRK, Johaniter, Maltheser und anderen Fußfolk des faschistoiden Klerus!

    Geht zu Unikliniken und Kommerziellen Anbietern!"

    --> Sorry da muss ich Dir widersprechen.

    Erstens das Wort "faschistoid" ist total unangemessen, da Du hierdurch eine Relativierung der unmenschen Schreckens- und Terrortaten der Faschisten im 20. Jahrhundert betreibst.

    ----

    Zweitens in bezug auf die römisch-katholische Kirche teile ich deine Kritik, denn dort wird zwar nicht der homosexuelle Mensch und dessen sexuelle Orientierung ethisch und theologisch angegriffen, aber dort werden homosexuelle HANDLUNGEN (Sex) und (!) homosexuelle Paare ethisch und theoligisch nicht akzeptiert und attackiert.

    ----
    Drittens in bezug auf die evangelischen Landeskirchen der EKD teile ich Deine Haltung nicht, denn dort wird nicht nur der homosexuelle Single als Geschöpf Gottes sondern auch die homosexuelle Handlung (Sex) UND (!) das homosexuelle Paar ethisch und theologisch akzeptiert und diese erhalten dort öffentliche Segnungsgottesdienste oder kirchliche Trauungen vor dem Altar.

    www.huk.org/cms/front_content.php?idart=352

    Eine sehr schön aktuelle Grafik hierzu hat Dennis Wiedeman erstellt.

    Daher bei den protestantischen landeskirchlich orientierten Johannitern kann man sehr wohl aus voller Überzeugung hingehen und Blut spenden, denn dort sind wir akzeptiert.

    Auch das RKK ist okay, da es überparteilich ist und nicht konfessionall an die römisch-katholische Kirche gebunden ist.

    Zu den römisch-katholischen Maltesern sollten wir besser aber nicht hingehen.

    Fazit:
    * Unikliniken, kommerzielle Anbieter, DRK und Johanniter JA

    * Malteser NEIN !!!
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#6 StockholmSyndromAnonym
#7 243w4tergfAnonym
  • 30.06.2016, 16:17h
  • "Gleichzeitig müsse aber weiterhin an Lösungsansätzen gearbeitet werden, die auf Seiten der Betroffenen nicht weiter als diskriminierend empfunden werden."

    Es geht um das totale Blutspendeverbot für Homosexuelle.

    Es soll etwas getan werden. (Es wird aber nichts getan, sondern es wird einfach nur gesagt)

    Es soll an Lösungsansatzen gearbeitet werden. (Wohl gemerkt, nur an Ansätzen, nicht an Lösungen)

    Und überhaupt, es ist ja unglaublich kompliziert, dieses "roblem".

    Nee, mal ganz ehrlich, es ist eigentlich ganz einfach und wenn die Politik und die Ärtzekammer nicht diskriminieren wollte, dann wäre schon längst was geschehen.

    Wie lange sollen wir uns von Politik und Ärztekammer noch verarschen und diskriminieren lassen? Wie lange sollen wir noch darauf reinfallen "dass etwas getan werden soll" und das "LösungsANSÄTZE" "erarbeitet" werden sollen. Wie lange sollen wir uns noch diskriminieren lassen?
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#8 Crikkie
  • 30.06.2016, 18:03h
  • "Geht Blut spenden." -> Ich darf nicht. Soviel ziviler Gehorsam muss sein. Natürlich fehlen in D (so, wie in anderen Ländern auch) Blutkonserven. Und natürlich könnte ich hingehen und sagen: "Nee, ich bin zu 100% Hetero", um dieser Blutarmut in deutschen Kliniken und Laboren entgegenzutreten.

    Andererseits habe ich mich nicht vor zig Jahren in den Coming-out-Stress gestürzt, um mich eines Tages wieder in den Schrank zu verziehen, nur weil Institutionen nicht bereit sind, ihre anachronistischen Regeln und Gesetze an die Gegenwart anzupassen. Das ist einfach eine Sache des Prinzips. Entweder darf ich offiziell als MSM Blut spenden, weil das Gesundheitsministerium einsieht, dass die Testmöglichkeiten mittlerweile besser sind, als Mitte der 80er, oder man verzichtet auch weiterhin darauf und stellt somit seine Traditionen über die Volksgesundheit.

    Wie diese Lösungsansätze aussehen werden, lässt sich ja beim Blick ins Ausland schon erahnen: Heteros dürfen immer, MSM nur nach 12-18monatiger sexueller Abstinenz. Und wehe, die Homos spenden dann nicht, dann heißt es hinterher noch, wir würden unser Vergnügen über das Wohl aller stellen...
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#9 Johannes45Anonym
  • 30.06.2016, 19:47h
  • Antwort auf #6 von StockholmSyndrom
  • @ StockholmSyndrom
    "ekelhaft wie du die haltung der rkk zuokiii homosexuellen schoenredest..."

    Nö ich rede die Haltung der römisch-katholischen Kirche nicht schön und kritisiere selbst die Haktung der Vatikanleitung.

    Aber im Unterschied zu Dir, gebe ich sie korrekt wieder und verzerre hier nicht die Haltung der römisch-katholischen Kirche: der Katholische Katechismus lehnt homosexuelle Handlungen (Sex !) und homosexuelle Paarbeziehungen ab. Der Katechismus nimmt aber ausdrücklich den homosexuellen Single und dessen sexuelle Orientierung in Schutz und warnt davor, einen homosexuellen Menschen zu diskriminieren. DAS ist genau die Art von Standpunkt, in der der Vatikan möglich viele schwule junge Männer zum zölibatären Klerikeramt oder Mönchtum bewegen will, denn Sex unter Mönchen oder Priestern oder Paarbeziehungen unter Mönchen und Priestern funktioniert nicht in einem ZÖLIBATÄREN System, das die römisch-katholische Kirche prägt.

    -----
    Im übrigen nochmals möchte hier einmal Dennis Wiedemann von der HuK loben, der eine sehr gute aktuelle Grafik zu den Landeskirchen der EKD entworfen hat, wo gut anschaulich aktuell gezeigt wird, welche Landeskirchen der EKD öffentliche Segnungsgottesdienste oder reguläre kirchliche Trauungen ermöglicht haben.

    *
    www.huk.org/cms/front_content.php?idart=352
    (HuK: Trauungen gleichgeschlechtlicher Paare)

    Fazit: Bei Johannitern, DRK, Unikliniken und kommeziellen Anbietern ist Blutspenden aus LGBT-Sicht richtig, bei den rkk Maltesern sollte ein homosexueller Mann besser nicht hingehen, solange dort der Katechismus nicht geändert wird.
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#10 StockholmSyndromAnonym
  • 30.06.2016, 20:26h
  • Antwort auf #9 von Johannes45
  • "der Katholische Katechismus lehnt homosexuelle Handlungen (Sex !) und homosexuelle Paarbeziehungen ab. Der Katechismus nimmt aber ausdrücklich den homosexuellen Single"

    ERDE AN JOHANNES: Auch ein Single kann Sex haben!!!!!!

    "und dessen sexuelle Orientierung in Schutz und warnt davor, einen homosexuellen Menschen zu diskriminieren."

    Wie sehen ja dauernd, wie gut das klappt...

    "DAS ist genau die Art von Standpunkt, in der der Vatikan möglich viele schwule junge Männer zum zölibatären Klerikeramt oder Mönchtum bewegen will,"

    blablabla...
    Du brauchst keine Eulen nach Athen zu tragen!
    Das ist genau das, was gläubige Homosexuelle verhindert zu sich selbst zu finden und erst recht so schwere Schuldgefühle einredet, wenn man mal doch einen "Ausrutscher" hatte. Und die Schuldgefühle können so schwer wiegen, dass sie einen in die Verzweiflung oder gar in den Suizid treiben!

    Dass das aber mit "Aber im Unterschied zu Dir, gebe ich sie korrekt wieder"

    auch noch ENTSCHULDIGST und VERHARMLOST ist ja wohl das allerletzte!

    "und verzerre hier nicht die Haltung der römisch-katholischen Kirche:"

    Als ehemaliger strenggläubiger Katholik, der dieses homophobe und haarspalterische Geschwätz (dein Zitat ist O-Ton das, was man mir in meiner Jugend einbleute!) persönlich erfahren hat, brauchst du mich nicht zu belehren... Ich verzerre nichts. Ich habe erlebt wohin diese Haarspalterei führt!

    "Der Katechismus nimmt aber ausdrücklich den homosexuellen Single und dessen sexuelle Orientierung in Schutz"

    Dass du auch noch so doof bist und darauf reinfällst zeigt, wie katholisch gehirngewaschen bzw. verdummbibelt du noch immer bist und es nicht schaffst, außerhalb der Matrix zu sehen.

    "n der der Vatikan möglich viele schwule junge Männer zum zölibatären Klerikeramt oder Mönchtum bewegen will,"

    Und wenn man nicht dazu bewegt wird? Glaubst du etwa als "Single" ist dann alles ok? "Ich darf ja schwul sein, es aber nicht ausleben"...

    Prima! Das hilft ja auch soviel weiter und erleichtert das Gewissen...

    Du bist da nicht großartig anders als die "besorgten Eltern" die einen Marcel als "Vorzeige-Homo" präsentiert. Oder Leute die sagen, "ich habe ja nichts gegen Schwarze, aber..."
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#11 Crikkie
  • 30.06.2016, 20:27h
  • Daher bei den protestantischen landeskirchlich orientierten Johannitern kann man sehr wohl aus voller Überzeugung hingehen und Blut spenden, denn dort sind wir akzeptiert.

    Auch das RKK ist okay, []

    Zu den römisch-katholischen Maltesern sollten wir besser aber nicht hingehen.

    Nur mal so am Rande: Nicht nur der katholische Katechismus lehnt homosexuellen Sex ab und verurteilt ihn, alle (!) der aufgezählten Institutionen, die Blutspenden sammeln, tun dies (unabhängig von der dahinterstehenden Kirche) -zumindest, solange sie MSM die Spende als MSM untersagen. Man kann als MSM halt derzeit nicht, und schon gar nicht politisch korrekt, Blut spenden.

    Thema durch.
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#12 hugo1970Profil
  • 30.06.2016, 22:02hPyrbaum
  • "In Deutschland hat die Bundesärztekammer beim Blutspendeverbot das letzte Wort:
    ...
    ...
    bislang aber ohne Ergebnis."

    Das glaub ich sogar, meine Erfahrung per mail mit der Bundesärztekammer zu meiner Frage wegen dem Blutspendeverbot:

    Meine Frage:
    Warum wird im Fragebogen beim Blutspenden nicht so gefragt? Hatten Sie Sex (schwul oder hetero) in den letzten ... Monate?

    Die Antwort:
    vielen Dank für Ihre u. a. Anfrage. Die Bundesärztekammer erstellt gemäß § 12a und 18 Transfusionsgesetz im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut die "Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie)".

    Die Bundesärztekammer ist nicht mit der Erstellung oder Gestaltung eines Spenderfragebogens befasst. Wir können Ihnen daher nur allgemein den Hinweis geben, dass die von Ihnen angesprochenen Fragen zum Sexualverhalten in Nummer 16 des einheitlichen Blut- und Plasmaspenderfragebogen zu finden ist: (
    www.pei.de/SharedDocs/Downloads/blut/spenderfragebogen/pei-s
    penderfragebogen.pdf?__blob=publicationFile&v=6


    Meine Frageantwort:
    "Die Bundesärztekammer ist nicht mit der Erstellung oder Gestaltung eines Spenderfragebogens befasst."

    und an wen muß ich mich dann wenden, wegen meiner unteren Frage ("Warum wird im Fragebogen beim Blutspenden nicht so gefragt? Hatten Sie Sex (schwul oder hetero) in den letzten ... Monate")?

    Es ist doch egal, jeder, auch jemand mit ausschließlichem heterosexuellem Sex kann sich anstecken!!!!

    Die Antwort:

    bezüglich Ihrer Nachfrage schlagen wir vor, sich an das Paul-Ehrlich-Institut zu wenden, auf deren Internetseite der einheitliche Blut- und Plasmaspenderfragebogen (Version 2) Stand 13.01.2015 zu finden ist.
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#13 FIETEProfil
  • 30.06.2016, 22:32hEschenburg
  • Merkt denn keiner...was damit bezweckt werden soll ?
    Bundesweit sind Blutkonserven knapp, sehr knapp sogar.....
    also lockert man die Bestimmungen in der Hoffnung ,.... dass möglichst viele Bi- und Schwule Männer.., vor lauter Freude...um ein Quentchen weniger Diskrimminierung.....,übereifrig ihren ,,Roten Lebenssaft".....zur allgemeinen Deckung der dringend benötigten Blutkonserven.....spenden!

    Habe als junger Mann, Anfang der 70 iger Jahre....häufig gespendet...man hat mich zum spenden sogar gebeten !...da seltene Blutgruppe !.....Schwul...?....danach wurde damals noch nicht gefragt.

    Doch heute muss ich sagen...( hab's an andererer Stelle schon einmal getan)....zapft Euer Blut wo Ihr wollt......so lange ich von Hinz und Kunz,...Staats wegen und vom ,, Bauchgefühl''.... in irgend einer Weise diskrimminiert werde....
    braut niemand mehr mit meiner Bluspende zu rechnen !!!
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#14 HabukazProfil
  • 01.07.2016, 07:39h
  • Ja ganz klasse, da wo es der Mehrheit nutzt können sie sich herablassen Diskriminierung aufzuheben, aber nicht wenn es um unsere Rechte geht.
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#15 StösschenAnonym
  • 01.07.2016, 09:46h
  • Antwort auf #13 von FIETE

  • Und mein Bauchgefühl sagt mir dass die hier gemachte Aufrechnung (Blut gegen Akzeptanz) einfach nur asozial ist. Allein auf solche Gedanken zu kommen offenbart niedrigste Instinkte.
    Zwischen 'Mein Blut nur für eine tolerante(re) Gesellschaft' und 'keine Sozialleistungen für Ausländer', 'Kauft nicht beim Juden' etc. gibt es ideologisch keinen Unterschied.
    PS: Ich nehm' kein schwules Blut! Darüber aufregen, aber selbst hasserfüllt hier labern
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#16 Johannes45Anonym
  • 01.07.2016, 11:39h
  • Antwort auf #10 von StockholmSyndrom
  • @StockholmSyndrom
    ""Der Katechismus nimmt aber ausdrücklich den homosexuellen Single und dessen sexuelle Orientierung in Schutz"

    Dass du auch noch so doof bist und darauf reinfällst zeigt, wie katholisch gehirngewaschen bzw. verdummbibelt du noch immer bist und es nicht schaffst, außerhalb der Matrix zu sehen.

    --> Du willst einfach die Fakten zum Katechismus nicht akzeptieren.

    DAS ist so: Sex unter homosexuellen Menschen wird verboten (Stichwort: homosexuelle HANDLUNG) und die PAARanerkennung wird bekämpft.

    -----------------------------

    " der Vatikan möglichst viele schwule junge Männer zum zölibatären Klerikeramt oder Mönchtum bewegen will,"

    ---> Und wenn man nicht dazu bewegt wird? Glaubst du etwa als "Single" ist dann alles ok? "Ich darf ja schwul sein, es aber nicht ausleben"...

    ---> Nein das ist auch nicht okay und gerade das kritisiere ich auch ständig und seit Jahren an der Römisch-katholischen Kirche, aber Du bist halt in deiner Verbortheit nicht einmal mehr in der Lage die Texte anderer Autoren richtig zu lesen.

    Du versuchst Hier nur deine Aufgeregtheit Ausdruck zu verleihen und künstlich einen "Prellbock" hier im Forum zu suchen, wo kein Prellbock ist.

    Ich teile Deine Kritik am Vatikan und am Katholischen Katechismus und schreibe dies immer wieder; aber Du LIEST die Texte schlichtweg nicht und versuchst hier einen Konflikt "aufzuziehen", wo keiner ist.
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#17 Homonklin44Profil
  • 01.07.2016, 11:50hTauroa Point
  • Ich habe dieses Verbot schon aus dem Grund nicht verstanden, weil doch sowieso alle Erst-Spenden der Sicherheit halber durchgetestet werden müssten. Würde man von Sachverständigen wenigstens so erwarten mögen.

    Die Annahme, dass alle Schwulen promiskuitiv und viel-poppend leben und gleichzeitig häufiger ungeschützt verkehren als Bisexuelle oder Heteros, stammt aus einem ahnungsfernen Blickwinkel, klar. Dass es der wissenschaftlichen Gemeinde bisher nicht gelungen ist, diese diskriminierende Haltung durch Erkenntnisgewinn zu beseitigen, ist schon ein gewisses Armutszeichen. Die Forschung müsste längst erkannt haben, dass es ebenso promiskuitive oder viel-poppende Bi und Heterosexuelle gibt, als auch genügend Homosexuelle, die so nicht leben, oder auch Sex mit Liebe und Partnerschaft verbinden, und daher schon als Partnerlose weniger Risiken anzubieten haben, als verpartnert lebende Heterosexuelle.

    Soweit - wenn mein Blut nach einer Mutmaßung oder Unterstellung bewertet wird, verzichtet gerne drauf. Aber kommt auch im Engpass nicht hinterher gekrochen oder bittet mich je darum.

    ......................................

    @Johannes : Die RKK insbesondere zeigt in ihrer gruppenbezogenen Menschenverachtung deutlich faschistoide Züge. Die Abwertung oder Verrufung/Verfolgung in Idealen oder Thesen über die Wertigkeit bestimmter persönlicher Eigenschaften ist DAS Erkennungsmerkmal für faschistisches Verhalten.

    Es ist dabei ganz unerheblich, ob jemand seine natürlichen Bedürfnisse aufgrund einer Treue-Haltung hin zu einem Ideal konsequent unterdrückt, oder seiner Natur entsprechend frei lebt.
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#18 TheDadProfil
  • 01.07.2016, 12:22hHannover
  • Antwort auf #15 von Stösschen
  • ""Und mein Bauchgefühl sagt mir dass die hier gemachte Aufrechnung (Blut gegen Akzeptanz) einfach nur asozial ist.""..

    Das Blutspende-Verbot wird im Katastrophenfall aufgehoben..

    Wie ist das dann zu bewerten ?
    Ist das dann auch asozial, oder sind es die "höheren Ziele", die hier dann den Ausschlag geben müssen ?

    Die Art und Weise wie dieses Blutspende-Verbot begründet ist, ist asozial, denn es grenzt eine Gruppe ohne wirklichen Sinn und Verstand sozial aus, denn es gibt seit langem andere Möglichkeiten die realen Gefahren auszuschalten..

    Übrigens ist der gedankliche Weg von
    "kauft nicht bei Juden"
    und
    "kein Blut von Schwulen"
    durchaus kürzer, als in Deiner Vorstellung, die dann darin mündet, für sich selbst "schwules Blut" abzulehnen..

    Noch erhält der Empfänger KEINE näheren Informationen über die Spender !
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#19 TheDadProfil
  • 01.07.2016, 12:27hHannover
  • Antwort auf #16 von Johannes45
  • ""und schreibe dies immer wieder""..

    Nöö..
    Du verteidigst den "Katechismus"..
    Ein Regelwerk das neben den "Katholiken" alle anderen Menschen unter eine "moralisch Knute" stellt..
    Der "Katechismus" formuliert den Alleinvertretungsanspruch der RKK aus..

    Dieser ist für mehr als Zwei Drittel der Bevölkerung der BRD auch weiterhin völlig irrelevant !

    Wird Zeit Dir das endlich zu vergegenwärtigen !
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#20 falken42
  • 01.07.2016, 12:49h

  • Was für ein selbstbild haben da einige? Das ist keine aufhebung, wenn ich nach meinem letzten sextermin gefragt werde. Das macht man ja sonst auch nicht, egal ob die heteros treu zu hause bleiben oder jeden abend ziegen, kinder oder was weiss ich bespringen.
    Das ursprüngliche blöde verbot war aus der Aids angst geboren, das hier ist einfach rechtes gedankengut gesellschaftfähig.
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#21 Johannes45Anonym
  • 01.07.2016, 13:04h
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • @LinksparteiDad
    "Nöö..
    Du verteidigst den "Katechismus"..
    Ein Regelwerk das neben den "Katholiken" alle anderen Menschen unter eine "moralisch Knute" stellt..
    Der "Katechismus" formuliert den Alleinvertretungsanspruch der RKK aus..

    --> Nö das ist nur wieder eine böswillige Unterstellung von Dir, aber das ist typisch für Dich, dass du mit falschen Unterstellungen arbeitest. So bist Du halt.

    Ich lehne den Katechismus der Katholischen Kirche in bezug auf das Verbot von homosexuellen Handlungen (Sex) UND ("beides") in bezug auf homosexuelle Paarbeziehungen ab.

    ABER im Unterschied zu Dir und Stockholmsyndrom und Euren anderen Nicks halte ich fest: der Vatikan akzeptiert zumindest den homosexuellen Single, solange er/sie keinen Sex hat und enthaltsam lebt. Der Vatikan greift nunmal nicht den Menschen per se und dessen sexuelle Orientierung an, sondern er lehnt dessen sexuelle Handlung ab und er greift die Paarbeziehung an.

    Ich halte es aber für falsch, dass der Katechismus des Vatikans homosexuelle Handlungen als sündhaft erklärt und das der Vatikan homosexuelle Paare nicht anerkennt und akzeptiert.

    ABER Du liest halt nicht die Texte anderer Autoren, dafür bist du halt als Linker alter Mann bekannt...vielleicht brauchst Du eine Brille.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#22 SuperbiaAnonym
  • 01.07.2016, 14:04h
  • Antwort auf #21 von Johannes45
  • "ABER im Unterschied zu Dir und Stockholmsyndrom und Euren anderen Nicks halte ich fest: der Vatikan akzeptiert zumindest den homosexuellen Single, solange er/sie keinen Sex hat und enthaltsam lebt. Der Vatikan greift nunmal nicht den Menschen per se und dessen sexuelle Orientierung an, sondern er lehnt dessen sexuelle Handlung ab und er greift die Paarbeziehung an."

    "vielleicht brauchst Du eine Brille."

    Die Brille trägst du hier, der in seinem großkotzigen Egoismus
    MEIN EHEGATTENSPLITTING
    MEIN KIRCHENPLATZ in der ersten Reihe
    MEIN MEIN MEIN
    auch noch auf seinen Sonderstatus als Diskriminerter der RKK 1. Klasse pocht und die Behandlung der anderen - in dem Fall enthaltsamer homosexueller Singles - für harmlos und zur Diskriminierung 2. Klasse weil sie ja nicht DICH betreffen!

    "der Vatikan akzeptiert zumindest den homosexuellen Single, solange er/sie keinen Sex hat und enthaltsam lebt."

    Ja klar. Erst einbleuen wie sündig Homosexualität ist, dann aber beifügen "aber wenn du enthaltsam bist, dann bist du geschützt". Und dass verteidigst du auch noch???

    Sieht man ja in der Praxis... WO sind denn dann überall die offen lebenden enthaltsamen Schwulen in der RKK, die sich problemlos outen können??
    Hatte Papa Ratzi nicht mal angeordnet, das Priesteranwärter heterosexuell sein müssten? Und man homosexuelle Priesteranwärter - auch wenn sie doch zölibatär lebten - ausgesondert gehörten?
    Das hast sogar DU SELBER KOMMENTIERT!!!!!!

    www.queer.de/detail.php?article_id=9562

    Und da ist nicht die Rede von "enthaltsamer Homosexualität", sondern von "homosexuellen Tendenzen"!
    KEINE Differenzierung nach dem Vatikan!

    "Was die katholischen Priester aktuell angeht, das schießt sich der Vatikan ein klassisches Eigentor. Wenn homosexuelle Studenten jetzt verboten werden, dann bleibt kaum noch jemand übrig, der katholischer Priester wird."

    www.queer.de/detail.php?article_id=9562&antwort_zeigen=j
    a&chronologisch=nein#kommentare


    "Der Vatikan greift nunmal nicht den Menschen per se "

    Ja klar. Rassisten greifen auch Nicht-Weiße nunmal nicht per se an. Manche haben auch nichts gegen Ausländer.
    Nur, solange sie nicht da sind...

    Haarspalterei!
    Homosexuellen Flüchtlingen wird von Leuten mit der Art deiner Begründung die Verfolgung auch nicht anerkannt, weil sie ja einfach ihre Veranlagung nicht ausleben brauchten oder sich ja einfach verstecken könnten.
    Übrigens war die Apartheid oder die Rassentrennung in der USA dann ja wohl auch nicht diskriminierend. Farbige wurden ja nicht gezwungen sich öffentlich zu zeigen oder dort hinzugehen, wo sie nicht erwünscht wurden.
    Den Spieß kann ich auch rumdrehen. Wenn ich demnächst wieder was von verfolgten Christen lese: Die sind doch auch geschützt, solange sie nicht missionieren und ihren Glauben daheim ausleben...

    Träum weiter Pippi Langstrumpf!
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#23 ursus
#24 Homonklin44Profil
#25 TheDadProfil
  • 01.07.2016, 20:46hHannover
  • Antwort auf #21 von Johannes45
  • ""Ich lehne den Katechismus der Katholischen Kirche in bezug auf das Verbot von homosexuellen Handlungen (Sex) UND ("beides") in bezug auf homosexuelle Paarbeziehungen ab.""..

    ""halte ich fest: der Vatikan akzeptiert zumindest den homosexuellen Single, solange er/sie keinen Sex hat und enthaltsam lebt.""..

    Und im Gegensatz zu Dir lehne ich als Single der alles andere als "enthaltsam" lebt, die "Zustimmung" der RKK und ihres Katechismus zu einer Art "Second-Hand-Klerus" der "enthaltsamen schwulen Männer" generell ab, weil er genau damit versucht, Männer die in "homosexuellen Paarbeziehungen" leben, zur Enthaltsamkeit zu zwingen !

    Du kapierst es einfach nicht..
    Es KANN nicht Teil eines "Glaubens" sein, bestimmten Menschen das Ficken zu erlauben oder wahlweise zu verbieten !

    Wer sich an solche "Erklärungen" hält, unterstützt die Position der Unterdrücker, und ist damit nicht Teil der Bewegung !

    Komm klar..

    ""ABER Du liest halt nicht die Texte anderer Autoren, dafür bist du halt als Linker alter Mann bekannt...""..

    Ich lese selbst Deine Kommentare genau..
    Deshalb hast Du ja hier auch einen so schweren Stand als Missionar..

    ""vielleicht brauchst Du eine Brille.""..

    Steuerung Plus ersetzt diese Lesehilfe für eine zu kleine Schrift..
    Die Einstellung der richtigen Schrift und Schriftgröße in der Systemsteuerung erleichtern das lesen..
    Technik ist wohl nicht so Dein Ding..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#26 ursus
  • 01.07.2016, 21:17h
  • Antwort auf #24 von Homonklin44
  • der unterschied ist, dass die hiv-prävalenz bei msm, und damit auch ihr infektionsrisiko bei ungeschütztem sex, rein statistisch um einen mindestens zwei-, vielleicht sogar dreistelligen faktor erhöht ist. ein hetero müsste mindestens viele dutzend mal ungeschützten sex haben, um auf das statistische risiko eines msm zu kommen, der nur ein einziges mal ungeschützten sex hat.

    diese frage wäre in der tat ziemlich gleichgültig, wenn wir davon ausgehen könnten, dass diejenigen, die angäben (bzw. auch überzeugt davon wären), immer nur geschützten sex gehabt zu haben, auch tatsächlich richtig einschätzen, was geschützter sex ist und ob sie den wirklich hatten. das können wir aber leider nicht. und so lange bleibt es ein statistisch relevanter faktor, in welcher gruppe mit welcher hiv-prävalenz man sich seine sexparter_innen sucht.

    nicht falsch verstehen: ich bin gar nicht für den ausschluss von msm, und ich verstehe auch die frist von einem jahr nicht. ich wehre mich nur dagegen, das faktum erhöhter hiv-prävalenz und dessen bedeutung für die risikoabwägung einfach unter den tisch fallen zu lassen, als gäbe es dieses faktum überhaupt nicht oder als sei es reine willkür, es in die risiko-abwägungen einzubeziehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#27 ursus
  • 01.07.2016, 21:33h
  • nachtrag: wenn ich oben von "heteros" schrieb, meine ich damit heteros, die NICHT aus anderen gründen (die in den fragebögen ebenfalls abgefragt werden und die ebenfalls zum spende-ausschluss führen), zu den spender_innen mit einem erhöhten hiv-risiko gehören.

    ich setze zur provokation, die aber vielleicht etwas klarmacht, einen vergleich dazu: menschen, die intravenös drogen nehmen, haben ebenfalls ein erheblich erhöhtes risiko, sich mit hiv zu infizieren. und sie sind ebenfalls vom blutspenden ausgeschlossen. nun könnte man sagen, okay, aber es teilt ja nicht jeder junkie seine spritze mit anderen. da könnte man also mal genauer nachfragen, wie oft man spritzbestecke teilt oder nicht, und die "sauberen" junkies werden dann zur spende zugelassen. außerdem filtert man infizierte spenden von junkies ja sowieso durch die generelle testung der spenden heraus, wenn sie nicht gerade durchs diagnostische fenster rutschen.

    fage an dich: findest du die bisherige regelung, junkies pauschal auszuschließen, statt ihr individuelles risikoverhalten abzufragen, ungerecht und diskriminierend?
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#29 falken42
  • 05.07.2016, 18:35h
  • Antwort auf #27 von ursus
  • entschuldigung aber die frage nach den junkies ist rethorisch geschickt, jedoch irreführend.
    man könnte eine menge fragen stellen:
    wie oft waren sie im letzten monat auf öffentlichen toiletten?
    wie oft besuchen sie prostituierte?
    etc.
    alle diese fragen hätten auch eine berechtigung.
    entscheidend jedoch ist, das heteros eben nicht befragt werden. dadurch wird es diskriminierend.
    soll man doch ALLE befragen. damit könnten dann auch alle leben.
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#30 ursus
#31 falken42
  • 06.07.2016, 00:12h
  • Antwort auf #30 von ursus
  • tja danke, nur frage 16 ist genau das was ich meine. es wird dabei implizit davon ausgegangen, dass sexualverkehr mit einem anderen an (für frauen: mit einem bisexuellen Mann) eine Gefährdung darstellt, sonst würde man nicht danach fragen.
    die "Neuerung" schwulen nun spenden zu erlauben wenn sie so und so lange keinen sex hatten zementiert diese unterstellung.
    es ging mir nicht darum das einfach befragt wird (vielleicht war ich da nicht genau genug), die fragen sind aber eben nicht diskriminierungsfrei, da sie unterstellen sex zwischen männern sei für eine kontamination der blutspende generell gefährlicher.
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#32 ursus
#33 falken42
  • 08.07.2016, 20:06h
  • Antwort auf #32 von ursus
  • ich verstehe. auch ich leugne nicht den nutzen von gefährdungsanalysen. nur dann bitte für alle gleichermassen.
    ich meine das so: wenn die kontaminationswahrscheinlichkeit einer blutspende eines schwulen dreimal so groß ist wie eines heteros und mann bei einem schwulen mann eine abstinenzphase von einem jahr als ausreichend betrachtet, dann würde sich pi mal daumen eine abstenzphase von heteros von 1/3 jahr ergeben..... sry aber davon sehe ich nichts.... und damit ist es eben nicht faktenabhängige beschränkung sondern ganz gewöhnliche diskriminierung
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