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Der kriminelle Straßenjunge Elder nutzt den älteren Schwulen Armando erst schamlos aus, entwickelt dann aber mehr und mehr Gefühle (Bild: Weltkino Filmverleih)

Jetzt im Kino: "Caracas, eine Liebe" ist ein schwules Märchen-Drama aus der gefährlichsten Stadt der Welt.

Der wohlhabende Armando holt sich für Geld junge Männer in seine Wohnung, die er betrachtet, aber nie berührt. Einer von ihnen ist der Straßenjunge Elder, der ihn beim ersten Treffen niederschlägt und ausraubt. Trotzdem sucht Armando weiterhin die Nähe des gutaussehenden Jungen.

Dieser lässt sich zunächst nur des Geldes wegen auf ihn ein, doch nach und nach entwickelt sich eine unerwartete Intimität zwischen den beiden. Während Elder sich zunehmend öffnet, bewahrt Armando einen Rest Distanz. Zudem bereitet ihm die Rückkehr seines verhassten Vaters mehr und mehr Kopfschmerzen.

Unterdessen ist Elder bereit, alles zu tun, um seinem großzügigen Sugar Daddy nahe zu sein.

Gewaltreiches Drama über Liebe und Zurückweisung


Poster zum Film: "Caracas, eine Liebe" läuft seit 30. Juni 2016 im Kino

Basierend auf einer Geschichte von Guillermo Arriaga inszeniert Regisseur Lorenzo Vigas in "Caracas, eine Liebe" ein gewaltreiches Märchen über Liebe und Zurückweisung, falsche Vaterfiguren und fatale Begierden. Die Handlung in den Straßen von Caracas, der gefährlichsten Stadt der Welt, erzeugt dabei eine Stimmung der ständigen Bedrohung. Das spannungsvolle Drama um zwei Männer aus verschiedenen Welten gewann 2015 bei den Internationalen Filmfestspielen Venedig den Goldenen Löwen (queer.de berichtete).

Auch wenn "Caracas, eine Liebe" von der Beziehung zweier Männer handelt, hat die Geschichte für Vigas eine universelle Dimension – ganz ungeachtet des Landes, in dem sie spielt, oder des Geschlechts, dem ihre Figuren angehören. "Hätte eine ältere Frau Elder all das angeboten, was ihm Armando anbot, hätte er sich wahrscheinlich in diese Frau verliebt", meinte der Regisseur. Die Beziehung, um die es in seinem Film gehe, drehe "sich weniger um Sex als um emotionale Bedürfnisse".

Es gehe aber auch um queere Belange, stellte Lorenzo Vigas klar: "Die meisten lateinamerikanischen Kulturen sind immer noch sehr konservativ, was Homosexualität betrifft, und Homophobie findet man in sämtlichen gesellschaftlichen Kreisen. Elder erlebt am eigenen Körper, welch verheerendes Ausmaß Homophobie annehmen kann." (cw)

Youtube | Offizieller Trailer zum Film
Infos zum Film

Caracas, eine Liebe. Originaltitel: Desde allá. Venezuela, Mexiko 2015. Regie: Lorenzo Vigas Castes. Darsteller: Alfredo Castro, Luis Silva, Alí Rondon, Jericó Montilla, Catherina Cardozo, Marcos Moreno, Jorge Luis Bosque, Geralt Jiménez. Laufzeit: 93 Minuten. Sprache: deutsche Synchronfassung. FSK 16. Verleih: Weltkino Filmverleih. Deutscher Kinostart: 30. Juni 2016
Galerie:
Caracas, eine Liebe
10 Bilder


#1 NicolayAnonym
#2 omamamo
  • 01.07.2016, 07:37h
  • Antwort auf #1 von Nicolay

  • ... ach*!?

    * Vokabel des "Sturm und Drang"
    __________________________________

    Deine "Erkenntnis" ist mir neu, aber sie hat was, worüber ich mal nachdenken werde - vielleicht nach Genuss des Filmes.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 omamamo
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#5 Patroklos