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Einzelkommentar zu:
Paragraf 175: Die Rehabilitierung rückt endlich näher


#7 Julian SAnonym
  • 01.07.2016, 10:41h
  • "Bei Verstorbenen soll die Aufhebung der Urteile auf Antrag des Lebenspartners möglich sein."

    Das ist ja wohl ein Unding!

    Es gibt viele verstorbene §175-Opfer, die schon vor der Möglichkeit der eingetragenen Partnerschaft gestorben sind oder die bewusst keine Ehe 2. Klasse wollten. Oder wo der Lebenspartner auch schon verstorben ist. Oder die vielleicht auch gar keine feste Beziehung hatten (u.a. aus der Angst die durch die Verurteilung in ihnen festgesetzt wurde).

    Man kann doch die Rehabilitierung von mittlerweile verstorbenen Opfern nicht an die Bedingung knüpfen, dass sie in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft gelebt haben und dass der Partner auch noch lebt und jetzt aktiv werden muss.

    Die Rehabilitierung (also die Aufhebung der Urteile und das Tilgen der Vorstrafe) muss auch bei verstorbenen Opfern pauschal und ohne zusätzliche Initiative erfolgen!!!!!!!!!!

    Das ist man den Opfern schuldig!!

    Die Entschädigung ist natürlich eine andere Sache, aber da ist für gestorbene Opfer ja eh eine Zuwendung an eine Organisation angedacht. Obwohl man auch hier sicher diskutieren kann, ob nicht auch Angehörige (die hatten z.B. teilweise ja auch Kinder) einen Anspruch auf Entschädigung haben, da z.B. die Kinder ja (wegen Jobverlust von Eltern) ja auch weniger geerbt haben als ohne diesen Scheiß-Paragraphen.
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