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233 Kalorien gegen Homophobie: "Proud Whopper" (Bild: Burger King)

Zum CSD in Köln gab es bei Burger King am Hohenzollernring erstmals einen queeren Hamburger.

Zum Christopher Street Day am vergangenen Wochenende in Köln hat Burger King erstmals seinen "Proud Whopper" in Deutschland vorgestellt. Franchisenehmerin Beatrix Große-Allermann initiierte mit ihrem Fastfood-Restaurant am Hohenzollernring eine einmalige Aktion im Rahmen des Cologne Pride, bei dem Burger King als Sponsor fungierte.

Den in Regenbogenpapier eingewickelten "Proud Whopper" gab es in Köln beim Kauf eines klassischen Whoppers kostenlos dazu. Erst beim Auspacken und Reinbeißen wurde das Rätsel über den neuen queeren Burger gelöst: "We are all the same inside", steht auf der Rückseite des Wrappers, "innen sind wir alle gleich". Der "Proud Whopper" unterscheidet sich nur in der Verpackung.



"So macht Burger King seinen Gästen und der Community deutlich, dass in den Burger-King-Restaurants jeder willkommen ist; unabhängig von Vorlieben, dem äußeren Erscheinungsbild oder der sexuellen Ausrichtung", heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Hamburger-Kette. "Getreu dem Motto 'Be Your Way'." Dieses Statement verbreitete Burger King auch auf Stickern und Buttons sowie Kronen, die an die Teilnehmer der CSD-Demo verteilt wurden.

Premiere hatte der "Proud Whopper" in San Francisco

Der "Proud Whopper" sorgte erstmals 2014 beim San Francisco Pride für internationale Aufmerksamkeit (queer.de berichtete). Die Aktion gegen Homophobie bekam zahlreiche Branchenauszeichnungen. Auf Ebay wurden die Regenbogen-Wrappers zeitweise für 1.000 Dollar pro Stück gehandelt.

"Ich bin stolz darauf, mit meinem Restaurant am Hohenzollernring an dieser Aktion teilzunehmen und gemeinsam mit Burger King Flagge zu zeigen", erklärte die Kölner Franchisenehmerin Beatrix Große-Allermann. Ein knapp einminütiger Youtube-Film zeigt die Begegnung ihrer Gäste mit dem "Proud Whopper" sowie die Stimmung auf der CSD-Demo und dem Straßenfest. (cw)

Youtube | Reaktionen auf den "Proud Whopper" in Köln


#1 NickAnonym
  • 07.07.2016, 06:56h

  • Was sich die so alles ausdenken um Kohle zu machen... Da ess ich lieber lecker Döner als diesen dreck!
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#2 herve64Profil
  • 07.07.2016, 07:58hMünchen
  • Ich gehe mal davon aus, dass der Whopper wahrscheinlich immer noch genau so besch..... schmeckt wie ohne Regenbogenflagge auf dem Einwickelpapier. Am Ende handelt es sich womöglich um abgelaufenes Gammelfleisch, das man neu verpackt dem Publikum unterjubeln möchte.

    Will man dann auch noch die vergammelten Fischfilets los werden, packt man den auf das Gammelfleisch in den Burger und versehe das Einwickelpapier mit einer Bisexuellenflagge, oder wie sehe ich das?
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#3 markusbln11Anonym
  • 07.07.2016, 08:28h
  • Antwort auf #2 von herve64

  • Hej leute, seid doch nicht so kritisch. Schwestern sitzen überall. Auch bei burger king. Und alle bringen in ihrem laden eigene ideen ein - wenn wir nicht gerade im schrank sitzen. Und wenn wir mit unseren ideen lgbt sichtbar machen, dann ist das nur gut so.

    In berlin wird die s-bahn einen regenbogen-zug fahren lassen. Nächsten sonnabend. Find ich eine gute idee. Da bin ich dabei.
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#4 JarJarProfil
  • 07.07.2016, 09:08hKiel
  • Antwort auf #2 von herve64
  • Das ist wieder so die typische Haltung die ich so unglaublich zum kotzen finde die ich im ersten und zweiten Beitrag lesen muss.
    Wenn irgendwer, sei es eine Waldmeisterbrause oder Nudelhersteller was dummes sagen, dann wird ein ganz großes Fass aufgemacht.
    Wenn eine Restaurantkette aber eine Aktion für die Community macht (ein dicker Whopper GRATIS in Regenbogenpapier), dann wird auch wieder gemeckert. "Gammelfleisch", "Wollen nur Kohle machen..."
    Ja natürlich wollen die Kohle machen, jedes Unternehmen will Gewinn erzielen, die wären ziemlich dumm wenn die was anderes wollten. Sagt doch einfach mal "Tolle Aktion!" "Endlich denkt mal jemand an uns!" "Könnten mehr Firmen auf den Zug aufspringen!"
    ZUM KOTZEN!
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#5 herve64Profil
  • 07.07.2016, 09:13hMünchen
  • Antwort auf #3 von markusbln11
  • Fakt ist nun mal, dass Burger King und andere Junk Food-Ketten nur den letzten Fraß zu schamlos überteuerten Preisen anbieten, gleichzeitig miserable Arbeitsbedingungen in ihren Konzernen haben und jetzt durch mit Regenbogenflagge bedrucktem Einwickelpapier und der Vokabel "Proud" auch noch die Community vereinnahmen und instrumentalisieren will, um ihr cholesterintriefendes und chemikalienbelastetes Fettfleisch loszuwerden.

    Liebe Leute, schaltet endlich mal Euer Hirnkastl ein: HIER geht es MITNICHTEN darum, sich solidarisch mit der LGBTI-Gemeinde zu erklären, sondern um KNALLHARTES Marketing, um seine Produkte loszuwerden. Offensichtlich sucht man gezielt neue Zielgruppen, nachdem die bisherigen ausgereizt sind. Aber allein wegen der schönen Augen von Schwulen und Lesben macht man das mit Sicherheit nicht.
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#6 JarJarProfil
  • 07.07.2016, 09:32hKiel
  • Antwort auf #5 von herve64
  • Fakt ist aber auch dass Junk Food Ketten hauptsächlich von jungen Menschen genutzt werden und es gut ist wenn hier die Kette sich solidarisch zeigt mit einer Minderheit und junge Menschen vielleicht mit der Aktion auch darauf aufmerksam macht dass es uns gibt.
    Und ja es ist knallhartes Marketing, wie gesagt warum sollten die kein Gewinn machen wollen? Es ist Werbung für die, aber gerade bei dieser Aktion; Ein Whopper kaufen einen zweiten gratis dazu. Was kostet eine Whopper? 4,50? 5 Euro?
    Das sind dann pro Burger 2,50. Auf der einen Seite Gammelfleisch schreien und auf der anderen Seite von überteuerten Produkten reden. Bei einem Preis von 2,50 sollte man dann eher die Herrstellungskosten kritisieren und nicht mal das zieht in diesem Fall da es sich nur um eine einmalige Werbeaktion dreht.
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#7 lucdfProfil
#8 bertodil
  • 07.07.2016, 09:33h
  • Für wie blöde lasst ihr euch denn noch verkaufen?!
    Was für ein Scheiß, dass jedes KackUnternehmen am Ende gut sein soll, wenn es an einem oder ein paar Tagen im Jahr seine Produkte aus kommerziellen Gründen in einem Regenbogen verpackt!

    Wenn ihr darauf stolz sein möchtet,
    dann feiert eure Commerz-Schrott-Day-"Paraden" doch in Zukunft alleine.
    Ohne mich!

    Stonewall was a riot.
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#9 GutmenschProfil
  • 07.07.2016, 09:44hSt. Gallen
  • Antwort auf #5 von herve64
  • Dass es nicht gerade gesund ist, sollte hinreichend bekannt sein. Allerdings kommt es wie bei allem auf die Menge und die häufigkeit an. Und Gammelfleisch ist es sicher nicht, gerade bei einer Kette kann man sich ziemlich sicher sein.

    Natürlich ist es "knallhartes" Marketing. Aber das ist doch gut. Es ist gut gemachtes, Marketing. Kostengünstig und sehr effektiv.

    Im Übrigen waren Grosskonzerne auch daran beteiligt, dass LGBT-Freundliche Haltungen mainstream wurden. Unternehmen und Werbung haben nun mal einen grossen Einfluss.

    Im Übrigen täte es manchen LGBT-Aktivisten auch gut, ein bisschen was über Marketing zu verstehen. Das gilt natürlich für jedes politische Ziel und jeden Wahlkampf.
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#10 OrthogonalfrontAnonym