Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 07.07.2016, 07:27h           37      Teilen:   |

Vergleich der Woche

"Die Welt" vergleicht Homos mit Hausbesetzern



Mit was Lesben und Schwule nicht schon alles verglichen wurden! Für Kardinal Meisner sind unsere Beziehungen wie Fahrgemeinschaften, für einen CDU-Ratsherr sind wir scheinbar behandlungsbedürftig wie Alkoholiker, Gabriele Kuby nannte uns in einem Atemzug mit Rauchern, und der Kölner "Kirchenzeitung" fielen Einbrecher und Diebe ein.

Nun hat "Welt"-Redakteur Alan Posener einen neuen interessanten Vergleich beigesteuert:

Berlin war nie eine bürgerliche Stadt, und das ist auch gut so. Was gestern noch kriminell war, wird heute gefeiert, ob es sich um Homosexualität oder Hausbesetzer handelt.


Nun wird sich manch stolzer Homo sicher dagegen verwahren, mit den ungepflegten Krawall-Kids aus der Rigaer Straße in einen Topf geschmissen zu werden (auch wenn es schon mehrfach besetzte Tuntenhäuser gab). Ich dagegen finde den nett gemeinten, aber natürlich verunglückten Vergleich von Alan Posener gar nicht so schlimm, ja in einem Punkt sogar recht passend. Weil die legendäre "Berliner Linie" seit vielen Jahren auch für Lesben und Schwule gilt.

Die Geschichte der Hausbesetzer in Deutschland zeigt: Wer brav mitspielt, erhält vom Staat zur Belohnung vielleicht Verträge – wer zu viele Forderungen stellt und aufs Anderssein beharrt, wird auf jeden Fall geräumt. (mize)

Foto oben: Instandbesetzer Berlin Kreuzberg 1981 (Wiki Commons / Tom Ordelmann / CC-BY-SA-3.0)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 37 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 111             4     
Service: | pdf | mailen
Tags: hausbesetzer, die welt, alan posener, vergleiche, berliner linie, rigaer straße
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu ""Die Welt" vergleicht Homos mit Hausbesetzern"


 37 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
07.07.2016
08:23:39


(+11, 11 Votes)

Von UrsaMajor


Forderungen nach Gleichstellung und Akzeptanz sind nicht "zu viel". Wir fordern immerhin keine Sonderrechte, sondern "lediglich" GLEICHE Rechte. Insofern können unsere Forderungen schlichtweg nicht reduziert werden, denn dann würden wir selbst unseren Zweite-Klasse-Status zementieren.

Auf unserem Anderssein beharren müssen wir schließlich auch. Immerhin SIND wir anders. Anderssein darf aber keine Grundlage für das Aberkennen gleicher Rechte sein.

So zu tun, als seien wir (wie die) Hetero(s), ist also absolut nicht zielführend.

Link zu www.nollendorfblog.de

Link:
derzaunfink.wordpress.com/2015/02/14/ich-habe-nich
ts-gegen-tolerante-heteros-aber/


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
07.07.2016
09:12:11
Via Handy


(+10, 12 Votes)

Von Foxie
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ausgerechnet die "Welt" wird hier mit einem Artikel "gewürdigt".
Eh nur ein Schwatzblatt für das mittlere Management, denen der Kauf der"BILD" zu peinlich ist.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
07.07.2016
09:19:47
Via Handy


(-8, 14 Votes)

Von Orthogonalfront


Mit Hausbesetzern will ich nichts zu tun haben und finde den Vergleich daher scheiße!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
07.07.2016
10:10:54


(+11, 11 Votes)

Von kuesschen11
Aus Darmstadt (Hessen)
Mitglied seit 26.08.2012


"Was gestern noch kriminell war, wird heute gefeiert, ob es um Homosexualität oder Hausbesetzer handelt."

Das ist eine dumme, stigmatisierende Aussage von "Die Welt."

Homosexualität ist niemals kriminell, sie wurde durch Unrechtsgesetze der Politik mit Unterwandern von Religionen kriminalisiert.

Daraus resultiert eine Kollektivschuld, also ein Verstoß gegen die Menschenrechte in der Verfassung. Das wird heute erst weltweit erkannt.

Und Gleichgeschlechtliche Liebe hat schon gar nichts mit "Hausbesetzer" zu tun. Das wäre grotesk.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
07.07.2016
11:13:05


(+5, 13 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von Orthogonalfront


Ein wundervoller Allgemeinplatz, der so viel mehr über Dich offenbart, als Dir lieb ist..

Als Hannoverranerin anempfehle ich Dir daher einmal den Besuch im Büro des Frauenhauses in der Marienstraße, Ecke Berliner Allee, um Dich mit den Leiterinnen dort vor Ort einmal über die Geschichte des Frauenhauses auzutauschen..

Es könnte gut sein das Dir dabei klar wird, das ohne diese Haus-Besetzer der Siebziger Jahre im Sprengel-Viertel, und die dort besetzten und vor dem Abriss geretteten Häuser, eine Einrichtung wie das Frauenhaus in Hannover wahrscheinlich Heute immer noch nicht bestehen würde..

Dort gab es das erste Refugium für Frauen die aus ihrer häuslichen Umgebung vor vielerlei Drangsalierungen flüchten, und mit Hilfe der dortigen "Radikalen" bei den Sozialämtern ein eigenes, unabhängiges "Einkommen" gegen die prügelnden Ehemänner erstritten..


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
07.07.2016
11:21:53


(+6, 6 Votes)

Von Tommy0607
Aus Etzbach (Rheinland-Pfalz)
Mitglied seit 28.10.2015


Bevor Journalsten mal was schreiben ; sollten sie erstmal denken lernen:
Denn solche Aussage zeigt wohl nicht viel Toleranz für Minderheiten !
Das sind eher rechtsradikale Aussagen !


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
07.07.2016
12:07:06


(-8, 12 Votes)

Von Orthogonalfront
Antwort zu Kommentar #5 von TheDad


Hat trotzem nix mit Homosexualität zu tun, Daddy, zumal du mal wieder nur Vermutungen anstellst, nichts weiter!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
07.07.2016
12:35:10


(+5, 7 Votes)

Von Pascal Gosker


Springer-Presse halt...

Deren Machenschaften sind ja seit Jahrzehnten bekannt. Und auch, wie die mit massenpsychologischen Methoden dennoch den Mob an sich binden.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
07.07.2016
12:51:50


(+4, 8 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von Orthogonalfront


""Hat trotzem nix mit Homosexualität zu tun,""..

Dir liegt also als Lesbe die Gleichberechtigung der Frau als unterdrücktes Wesen in der Gesellschaft nicht am Herzen ?

Interessant..

Das sich unter den geflüchteten Frauen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch eine Anzahl von Lesben befand, die aus der Umklammerung der von den Familien arrangierten Zwangs-Ehen flüchteten, oder sich Frauen befanden, die wegen Abtreibung gegen den Willen des "Gatten", oder gar einer straffreien Vergewaltigung des Ehemannes flohen, ist Dir auch unklar ?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
07.07.2016
14:11:15
Via Handy


(-6, 12 Votes)

Von Orthogonalfront
Antwort zu Kommentar #9 von TheDad


Lass mich in Ruhe, du Oberlehrer. Ich will nur nicht mit Hausbesetzern gleichgesetzt werden. Nicht mehr habe ich gesagt. Den ganzen Rest spinnst du dir wie üblich zusammen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  1234  vor »


 Queer.de-Blog

Top-Links (Werbung)

 MEINUNG



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Mexiko: Papst unterstützt Homo-Gegner Paragraf 175: Schwule Senioren kritisieren Union Magdeburg: Demo für LGBTI-Aktionsplan am Freitag LGBTI-Akzeptanz: Höcke kündigt Kampf gegen "perversen Zeitgeist" an
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt