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Kommentare zu:
Württemberg: Pfarrer segnet Lesben-Paar trotz Verbots


#91 LarsAnonym
  • 11.07.2016, 18:18h
  • Antwort auf #88 von Loren
  • "Wobei eine "Interessenlage" derjenigen, die Deutungshoheit beanspruchen, mitbedacht werden darf."

    "Mitbedacht" ist edel formuliert als Ausdruck einer skeptischen Grundhaltung. Nachvollziehbar, gerade bei der Internetkommunikation. Interessenlagen sind allerdings in einem weitgehend anonymen Forum besonders schwer auszumachen.
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#92 LarsAnonym
  • 11.07.2016, 19:17h
  • Antwort auf #89 von TheDad
  • "Ein Art von Solidarität der Community einzufordern ist hier Fehl am Platz, denn diese Solidarität wäre von euch "Christen" zu leisten..
    Nicht von allen innerhalb der Community.."

    Die "Community" ist kein Verein, erst recht keine Kirche, in die man ein- oder austreten könnte. Mitglied einer Religion oder Weltanschauung und der Community sein ist, wie die Praxis zeigt, kein Gegensatz. Wie überall soidarisieren sich Menschen mit gleichen Wellenlängen und Werten. Die Solidrität und Identität kann dabei "queer" zu Dichotomien (politisch rechts-links, jung-alt, religiös-areligiös, aktivistisch-zögerlich, spießig-derb, etc.) laufen und scheinbar unveereinbares zusammenbringen. Das ist verwirrend, komplex, aber gerade dies gilt es ja im queeren Kontext praktisch zu meistern und auszuhalten. Auch das Phänomen von Menschen, die sowohl eine relgiös-kirchliche wie eine LGBTT´Q -Identität haben. Gerade in der Migrationsdebatte werden wir mehr von diesen Menschen in den Communities begegnen. Hoffentlich mit Respekt.

    Den Wunsch, zwischen queeren Communities und konkurrierenden queeren und gemischten Communities eine Spaltung und eine Unvereinbarkeit herbeizudefinieren, um sich die Sache einfacher zu machen, gibt es gerade in der von Dir so geliebten RKK nicht selten. Outsourcing von Problemen und Diskussionen bei Wahrung einer absoluten Deutungshoheit.

    Insofern ist Der Wunsch nach "Excommunitysierung" von Leuten, die nicht Deinem Schema entsprechen, ebenso autoritär wie argumentativ schwach.
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#93 TheDadProfil
  • 11.07.2016, 19:59hHannover
  • Antwort auf #92 von Lars
  • ""Die "Community" ist kein Verein, erst recht keine Kirche, in die man ein- oder austreten könnte. Mitglied einer Religion oder Weltanschauung und der Community sein ist, wie die Praxis zeigt, kein Gegensatz.""..

    Netter Versuch..
    Damit würdest Du dann auch dafür plädieren das sich die "Lesbischen Mütter" in die Diskussion wie sich die Bären-Szene bei einem CSD präsentiert, einmischen, und Tipps beispielsweise zum Dresscode geben ?

    Never ever..

    Euren "religions-internen" Mist müßt ihr schon selber regeln..

    Und genau deshalb sind es unterschiedliche Diskussionen in unterschiedlichen Peer-Groups innerhalb der Community..

    Die Einen beschäftigen sich mit der Abschaffung regressiven Verhaltens von "religiösen Systemen" als Einfluß auf die Gesellschaft allgemein, und auf die LGBTTIQ* insbesondere..

    Die Anderen beschäftigen sich mit dem Umgang dieser "religiösen Systeme" auf ihre persönlichen Lebensbereiche als Mitglieder UND LGBTTIQ* IN diesen Systemen..

    Als Außenstehender habe ich zu allen euren Problemen eine sehr einfache Lösung :

    www.kirchenaustritt.de/

    Danach sind alle persönlichen Probleme gelöst..

    Die gesellschaftlichen bestehen aber unverändert fort..
    Dazu muß es andere Lösungen geben..
    Und die kommen ganz sicher nicht aus den Reihen der Unterdrücker selbst..

    Es gibt dort nichts ""zusammenzubringen"", kein ""sowohl als auch"", kein "dies und das" und all den anderen Unsinn der Deine Kommentare ziert..

    Daran ist auch nichts ""verwirrendes"", und auch nichts ""kompliziertes, das es im queerem Kontext zu lösen"" gälte, denn es betrifft hier nicht "die Community", sondern nur diejenigen, die sich nicht aus dieser Umklammerung dieser "Religionen" lösen wollen..

    Und vor allem gibt es dort keine ""Phänomene""..

    Wer wie Du ""Auch das Phänomen von Menschen,""
    schreibt, weil er sich weigert auf den Pfaffen-Sprech zu verzichten, sieht nicht was er damit anrichtet !

    Menschen haben ein LEBEN !
    Daran gib es kein ""Phänomen"", etwas, was man nicht erklären könnte, und es deshalb einem Geistwesen überantworten müßte..

    Und es gibt schon gar kein "LGBTTIQ*-Phänomen" !

    ""Den Wunsch, zwischen queeren Communities und konkurrierenden queeren und gemischten Communities eine Spaltung und eine Unvereinbarkeit herbeizudefinieren, um sich die Sache einfacher zu machen, gibt es gerade in der von Dir so geliebten RKK nicht selten. Outsourcing von Problemen und Diskussionen bei Wahrung einer absoluten Deutungshoheit.""..

    Interessanter Aspekt..
    Der hier klar stellen soll, ich würde hier ähnlich fungieren wie die RKK, und den Inhalt von Diskussionen vorgeben ?

    Stimmt..
    Denn der Inhalt des Befreiungs-Kampfes wird von den Unterdrückten vorgegeben !
    Die Sprache von denen bestimmt, die als Betroffene den Begriffen Inhalte eingeben..

    Und damit sind wir es, die die Diskussion inklusive des Inhaltes vorgeben, und nicht die RKK, die EKD, oder sonst irgendein verdummbibelter Haufen..

    Wir reden hier über die Befreiung der LGBTTIQ* in der Gesellschaft !

    Die Befreiung in der "Kirche" ist euer Problem..
    Nicht unseres..
    Und damit kommen wir zu einem anderem Punkt der Geschichte..

    Würdet ihr euch wirklich solidarisieren, und an der Befreiung der LGBTTIQ* in der Gesellschaft mitarbeiten, dann ist die Rück-Solidarität beim Kampf um "inner-kirchliche Befreiung" gar keine Frage..

    So wie sie innerhalb der Community von und gegenüber verschiedenen Gruppen geleistet wird, den Lesben den Schwulen gegenüber, den Schwulen&Lesben den Intersexuellen und TTT's gegenüber, und alle zusammen den Queer's gegenüber, und anders herum..

    Aber das findet von eurer Seite eben nicht statt..
    Und so kann es von unserer Seite aus nicht als "vorrangig" geleistet werden..
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#94 TheDadProfil
  • 11.07.2016, 20:04hHannover
  • Antwort auf #92 von Lars
  • ""Insofern ist Der Wunsch nach "Excommunitysierung" von Leuten, die nicht Deinem Schema entsprechen, ebenso autoritär wie argumentativ schwach.""..

    Sehr hübscher Vorwurf..

    Aber ich erwarte von den "Religiösen" einfach, sich zuerst um die Befreiung, Gleichstellung und Gleichberechtigung der LGBTTIQ* in der Gesellschaft zu engagieren..

    Wenn darüberhinaus noch genug Ehrgeiz für die Gleichstellung innerhalb der "Religionen" übrig bleibt..
    Bitte schön..
    Niemand wird euch daran hindern..

    Aber erwartet nicht von den Nicht- und Anders-Religiösen für euch diese Aufgabe zu erledigen, und schon gar nicht, diese Aufgabe über die Ziele der Gleichstellung und Gleichberechtigung in der Gesellschaft zu stellen, um euren "Alleinvertretungsanspruch" durchzusetzen..

    Das ist indiskutabel !
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#95 ursus
  • 12.07.2016, 13:47h
  • Antwort auf #88 von Loren
  • >"Bei mir geht das soweit, dass ich Spekulationen (also nicht zu belegende Aussagen) für mich als irrelevant betrachte"

    das sehe ich ein wenig anders. spekulationen können teil eines erkenntnisprozesses sein, wenn sie als solche erkennbar bleiben. mit "ich würde eher davon ausgehen, dass..." habe ich meine spekulation als solche gekennzeichnet. vielleicht nicht klar genug? ich möchte hier gern darauf verzichten, in aller ausführlichkeit darzustellen, wie ich zu dieser spekulation komme (und es fiele mir auch schwer, das in wenigen worten zusammenzufassen), kann aber sagen, dass ich so etwas nicht einfach mal daherreden würde, wenn ich dazu überhaupt keine grundlage hätte.

    der satz, auf den sich meine kritik bezog, war allerdings eine tatsachenbehauptung: "Erst die christlichen Missionare haben "Scham" dorthin gebracht." dafür wurden ebenfalls keine belege geliefert. ich verstehe immer noch nicht so richtig, weshalb du gerade meinen beitrag wegen des fehlens von belegen kritisierst.
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#96 TheDadProfil
  • 12.07.2016, 15:27hHannover
  • Antwort auf #95 von ursus
  • ""ich verstehe immer noch nicht so richtig, weshalb du gerade meinen beitrag wegen des fehlens von belegen kritisierst.""..

    Ich spekuliere mal..
    Vielleicht weil wir hier diese "Scham" als Begriff immer nur mit der einen "Religion" in Verbindung bringen, und bezogen auf die Nutzung dieses Begriffes auch immer die damit verbundene Sexualfeindlichkeit im Blickfeld haben..

    Und tatsächlich gibt es eklatante Unterschiede zwischen einer "anerzogenen Scham" im Sinne des "Christentums, und einer "natürlichen Scham", die es bei Menschen bisweilen durchaus gibt..
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#97 LarsAnonym
  • 12.07.2016, 22:41h
  • Antwort auf #96 von TheDad
  • "Vielleicht weil wir hier diese "Scham" als Begriff immer nur mit der einen "Religion" in Verbindung bringen, und bezogen auf die Nutzung dieses Begriffes auch immer die damit verbundene Sexualfeindlichkeit im Blickfeld haben.."

    "wir" ... plural majestatis?

    Gut analysiert. Merkst Du, dass das Dein Problem sein könnte?
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#98 Miguel53deProfil
  • 13.07.2016, 08:35hOttawa
  • Antwort auf #80 von Lars
  • Alleys was Du schreibst, lieber Lars, ist und bleibt verdichtete Weihrauchschwaden. Oder Nebelkerzen, weil Du ja nicht Katholisch bist. Theologisches Gesaeusel, das von allen wesentlichen Fragen nach dem Sinn von Religionen ablenkt.

    Ist aber auch klar, weil Du nunmal Deinen Gottglauben hast und hier verteidigend einbringst.

    Es ist einfach auch klar, dass die Diskussion, die Du hier angeblich erwartest, mit Dir nicht zu machen ist. Und dann, wenn Du Dich in die Enge getrieben fuehslt, insbesondere vom hartnaeckigen TheDad, reagierst Du boese.

    Ich gebe es auf mit Dir.
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#99 Miguel53deProfil
  • 13.07.2016, 08:41hOttawa
  • Antwort auf #86 von ursus
  • Ich war nicht da in ausgegangen, dass "die Wilden" keine Scham kennen. Und ebenso wenig mein Freund, der im uebrigen bi-sexuell ist.

    Wenn ich von der Einbringung von Scham spreche, meine ich selbstverstaendlich die der koerper- und sexualfeindlichen unserer westlichen Christen.
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#100 TheDadProfil

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