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Die Berliner Polizei bestätigte einen mutmaßlich homophoben Zwischenfall vor dem Lageso (Bild: flickr / Christian Schirner / by 2.0)

In Berlin hat ein homosexueller Syrer Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen einen Mitarbeiter des Sicherheitspersonals des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) erstattet. Der Flüchtling gab an, von diesem homophob beleidigt und geschlagen worden zu sein.

Nach einem Bericht des "Tagesspiegel" kam der 32-jährige Syrer am Donnerstag gegen 8.30 Uhr zu einem Termin auf die Behörde. Dort hätten sich drei Security-Mitarbeiter über ihn lustig gemacht. "Sie hätten, so wurde mit geschildert, auf Arabisch gesagt: 'Schau dir diese Schwuchtel an, wie der sich benimmt'", berichtete Jouanna Hassoun vom Flüchtlingsprojekt des LSVD, das den schwulen Syrer betreut. Kurz darauf sei er dann geschlagen worden. Er habe ein blaues Auge erlitten und ärztlich versorgt werden müssen.

Vom Lageso gibt es bislang keine Stellungnahme zu dem Vorfall. Allerdings zeigte der Security-Mitarbeiter den Syrer seinerseits wegen Beleidigung an. Ob die Beleidigung vor dem Handgemenge erfolgt sein soll oder danach, konnte die Polizei nicht mitteilen. (cw)