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In diesem Jahr noch bunter: Drei Stunden lang wird am Samstag in Berlin zum zweiten Mal der "CSD on the Rail" gefeiert (Bild: Sissy Brucker)

Am 9. Juli, zwei Wochen vor der großen CSD-Parade, setzt die Berliner CSD-Bahn auch in diesem Jahr einen queeren Sonderzug ein. Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) wird den "CSD on the Rail 2016" um 18.30 Uhr am Berliner Ostbahnhof eröffnen. Der Pride-Express war 2015 zum ersten Mal in der Hauptstadt unterwegs (queer.de berichtete).

Nach Angaben des Berliner CSD e.V. wird diesmal dank eines Sponsors ein kompletter S-Bahn-Zug von außen mit Regenbogenfolie beklebt. Für Partystimmung während der Fahrt sorgen die DJs Jurassica Parka, Kevin Neon, Afagh Irandoost und ChrizzTm. Darüber hinaus gibt es Live-Auftritte von Herr von Keil, Kevin Brian Smith, Fourios sowie Estelle van der Rhone, die Moderation übernimmt Marie Mondieu alias Stefan Kuschner.

Die Regenbogen-S-Bahn wird für insgesamt drei Stunden auf der Berliner Stadtbahn zwischen Ostbahnhof und Charlottenburg unterwegs sein (hier der genaue Fahrplan). "Jeder kann einsteigen, die Darbietungen der Künstlerinnen und Künstler kostenlos genießen und zusammen mit allen anderen die Vielfalt dieser Stadt feiern", heißt es in einer Pressemitteilung der S-Bahn. "Einzige Voraussetzung ist ein gültiger Fahrausweis, Spenden für den CSD e.V. sind sehr willkommen."

"Vielfalt und Toleranz sind gelebte Praxis bei den Berliner S-Bahnern. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben tagtäglich gemeinsam ein waches Auge darauf, dass Diskriminierung und Ausgrenzung im Unternehmen keinen Platz haben", erklärte S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner zur Aktion. "Ich bin stolz darauf, dass dies Alltag bei uns ist. Gegenseitiger Respekt ist unsere Grundlage dafür, jeden Tag mit voller Power die Stadt und ihre Menschen in Bewegung zu halten." (cw)



#1 BerlinerProfil
  • 08.07.2016, 16:47h Berlin

  • Ist eine tolle Aktion und wird bestimmt lustig.

    Freu mich schon drauf

    Übrigens dürfen Getränke selbst mitgebracht und in der Bahn konsumiert werden.
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#2 markusbln11Anonym
  • 08.07.2016, 17:43h

  • Klasse idee. Und noch mit vollem support des geschäftsführers der s-bahn berlin. Einfach prima.

    Diversity networking in grossen aber auch kleineren unternehmen ist ein wichtiger schritt zu mehr sichtbarkeit und akzeptanz am arbeitsplatz.

    Die s-bahn berlin spielt hier in der ersten liga. Das ist zu honorieren und preisverdächtig.
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#3 markusbln11Anonym
  • 08.07.2016, 18:31h

  • Und wenn ich nicht ganz falsch liege. Einen wesentlichen anteil am zustandekommen des regenbogen-zuges hat das lgbt-mitarbeiternetzwerk der Deutschen Bahn, railbow. So funktioniert modernes diversity management.
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