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Christoph Klimke gehört zu den wichtigsten Autoren der schwulen Gegenwartsliteratur (Bild: Theater Vorpommern)

  • 8. Juli 2016, 06:47h, noch kein Kommentar

Der schwule Berliner Schriftsteller Christoph Klimke ist der 44. Stadtschreiber im brandenburgischen Rheinsberg. Anfang Juli bezog er für die kommenden fünf Monate eine Wohnung im Marstall des Rheinsberger Schlosses. Er löste die lesbische Autorin Antje Rávic Strubel ab.

Klimke, Jahrgang 1959, lebt sonst seit vielen Jahren als Schriftsteller und Dramaturg in Berlin. Er veröffentlicht Lyrik, Prosa, Essays und Theaterstücke. Bekannt ist er auch für seine Publikationen über Pier Paolo Pasolini und Federico García Lorca.

Im Querverlag veröffentlichte Christoph Klimke zusammen mit dem 2013 verstorbenen Dichter Mario Wirz die Bücher "Nachrichten von den Geliebten" und "Unwiderruflich glücklich". Zusammen mit Sarah Mondegrin gab er unter dem Titel "Nicht ohne meine Pfoten!" Geschichten über Lesben und Schwule mit Katzen und Hunden heraus.

Stadtschreiber waren im ursprünglichen Sprachgebrauch Beamte, die Rats- und Gerichtssitzungen protokollierten oder Chroniken führten. Heute umschreibt der altertümliche Begriff in erster Linie Arbeitsstipendien für Schriftsteller. So erhält Klimke für die fünf Monate in Rheinsberg ein Honorar von 5.000 Euro sowie freie Unterkunft. Die Stadt vergibt das Stipendium seit 1995 zweimal jährlich im Gedenken an Kurt Tucholsky. (cw)