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Robin Eichinger träumte 2015 bei DSDS von der ganz großen Karriere (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Vergangenes Jahr schaffte er es als "Weiberheld" bis in die Top Ten von Deutschlands beliebtester Castingshow. Jetzt verrät Robin, dass er auf Männer steht – und derzeit keinen Mr. Right an seiner Seite hat.

Einer der Stars der zwölften Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" hat in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der Klatsch-Website "Promiflash" ein Geheimnis enthüllt: "Ich stehe gar nicht auf Frauen", so Robin Eichinger, der in der Castingshow 2015 den achten Platz erreicht hatte. Der 23-Jährige feilt derzeit weiter an einer Gesangskarriere – jetzt als offen schwuler Sänger.

Im Mai 2015 war der damalige Schüler erst in der zweiten DSDS-Eventshow ausgeschieden, die in der Balver Höhle im Sauerland aufgezeichnet worden war. Hier säuselte er den Titel "Firestone" von Kygo feat. Konrad. Am Ende konnte er aber nur vier Prozent der Anrufer überzeugen. "Poptitan" Dieter Bohlen hatte ihn damals für seine Leistung ein wenig gelobt: "Dieses ganz Softe, solche Titel kannst du gut singen. Bloß nicht viel mit Rhythmus. Da waren so ein paar Töne, das hat mich so ein bisschen an Sex von Walen erinnert."

Youtube | Robin Eichinger mit "Firestone"

Bei DSDS absichtlich als Weiberheld dargestellt

Eichinger erklärte in dem Interview, in der RTL-Sendung habe man ihm absichtlich ein Image als smarter Weiberheld verpasst. Jetzt habe er aber nichts dagegen, seine sexuelle Orientierung öffentlich zu machen: "Ich hab kein Problem damit, mein Privatleben zu teilen. Ich habe da auch nichts zu verbergen oder so."

Der Sänger sagte weiter, dass er noch zu haben sei: "Ne, ich habe keinen Freund. Ich bin seit einer geraumen Zeit glücklicher Single." Vor DSDS sei er in einer langen Beziehung mit seiner ersten großen Liebe gewesen, die aber an seiner Teilnahme in der RTL-Show zerbrochen sei. Wie sein Traummann aussehen soll, weiß er schon ganz genau: "Ich mag so blond, blauäugig, groß – das finde ich ganz hübsch."

In der vergangenen 13. Staffel waren einige offen schwule Sänger angetreten: So kam Ex-Drag-Queen Kevin Brian Smith in den Recall (queer.de berichtete). Für Aufsehen sorgte auch Walter "Voldo" Zauner, der sich als "Boy in Drag" bezeichnete (queer.de berichtete).

Mit Elli Erl, der Siegerin der zweiten DSDS-Staffel, und Mark Medlock, der die vierte Staffel für sich entscheiden konnte, kam gab es bereits eine offen lesbische Gewinnerin und einen offen schwulen Gewinner des Contests. 2008 wurde der Kandidat Fady Maloouf während der laufenden fünften Staffel von der "Bild"-Zeitung geoutet, er wurde schließlich Zweiter (queer.de berichtete). Der diesjährige Gewinner Prince Damien hält sich in Interviews bedeckt – er erklärte im April, er wisse nicht, ob er hetero oder homo sei. (cw)



#1 FriderAnonym
#2 Berlin_Profil
  • 11.07.2016, 18:49h Berlin

  • "Der diesjährige Gewinner Prince Damien hält sich in Interviews bedeckt er erklärte im April, er wisse nicht, ob er hetero oder homo sei."

    Ich finde es sehr schade, dass es nicht respektiert wird, wenn man sich nicht festlegen / labeln möchte. Das gleichzusetzen mit "hält sich bedeckt" ist einfach nicht korrekt!
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#3 MarckusAnonym
#4 Foxie
  • 11.07.2016, 20:00h

  • Ist DSDS wirklich so wichtig und bedeutend, daß hier drüber geschrieben werden muss?
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#5 VaterschmandAnonym
  • 11.07.2016, 20:28h
  • Alle Jungs werden von kleinauf zu "Weiberhelden" gemacht - und Mädchen dementsprechend auf die Objektrolle abgerichtet. Wesentlicher Teil der Untertan_innenzüchtung in einer Klassengesellschaft. Dank konzerngetriebener Dauerindoktrination über alle massenmedialen Kanäle noch nie so wirkungsmächtig wie heute.
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#6 TheDadProfil
  • 11.07.2016, 20:45hHannover
  • Antwort auf #4 von Foxie
  • ""Ist DSDS wirklich so wichtig und bedeutend, daß hier drüber geschrieben werden muss?""..

    DSDS wohl eher nicht..

    Aber das öffentliche Coming Out von Personen die einen gewissen Bekanntheitsgrad haben, dagegen schon..

    Vor allem wegen der Zielgruppe von DSDS..
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#7 SpidermansbAnonym
  • 12.07.2016, 01:58h
  • "Eichinger erklärte in dem Interview, in der RTL-Sendung habe man ihm absichtlich ein Image als smarter Weiberheld verpasst."
    Dazu gehören immer zwei: Die die es machen, und die, die es mit sich machen lassen! Aber für die Quote verbiegt man sich schon mal gerne, wenn man dafür ins Fernsehn kommt. Man will ja schließlich Superstar oder Topmodel werden....Wiedermal eine eine Bestätigung dafür, daß es seine Gründe hat, wieso ich meinen TV schon seit Jahren nur noch für Bluray und DVD nutze....Ich wundere mich sowieso, daß es nach gefühlten dröfzig Staffeln IMMER NOCH Leute gibt, die allen ernstes denken, daß aus so einer Sendung mehr hervorgeht als der nächste Dschungelcamp-Insasse, der für 20 Euro Känguruhpimmel frisst....und noch viel erschreckender, daß es offensichtlich immer noch genug Leute gibt, die sich diesen Brechdurchfall auch noch ansehn....Peter Lustig hatte schon vor 30 Jahren Recht: "Abschalten!"
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#8 JarJarProfil
  • 12.07.2016, 10:02hKiel
  • Antwort auf #7 von Spidermansb
  • Na ja, man kann es auch andersrum sehen. Man macht diesen Kram mit und gewinnt, man ist dann für 6 Monate "Superstar" und tingelt durch die Dörfer und lässt sich von kleinen Mädchen ankreischen. Nimmt ne Platte auf, die im besten Fall für ne Woche auf Platz 1 landet. Dann kriegt man noch das Preisgeld von einer halben Million. Schätzen wir mal dass der Gewinner mit den Auftritten, dem Preisgeld und den CD-Verkäufen 750.000 Euro macht, für 6-7 Monate Arbeit. Danach verschwindet er von der Bildfläche. Recht viel Geld für einmal Star und zurück.
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#9 stromboliProfil
#10 wiking77
  • 12.07.2016, 10:37h
  • " ... weiß er schon ganz genau: "Ich mag so blond, blauäugig, groß das finde ich ganz hübsch."

    - Rassist!
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